Seiten

Seiten

Donnerstag, 9. Dezember 2021

Muss Augsburg wegen Biber "Gustl" blechen?

 

Günzburger Gustl.

Augsburger Gustl.


Noch ist es nur ein Gerücht: Die Stadt Augsburg soll vom Landkreis Günzburg, vertreten durch Herrn Landrat Dr. Hans Reichhart, auf 50.000 Euro Klaustrafe verklagt werden. Der Vorwurf: Augsburg und sein Sportreferent Jürgen Enninger haben für den blau-grün-gelben Biber, das Kanu-WM-Maskottchen, den Namen "Gustl" geklaut.

Sportreferent Jürgen Enninger, Kanuten Sideris Tasiadis, Elena Lilik, unverheiratet Apel, Oberbürgermeisterin Eva Weber mit dem Biber-Maskottchen "Gustl".
Wer muss die Strafe für den geklauten Biber-Namen zahlen?

Mit Bild- und Namensrechten gibts in Augsburg öfters Ärger. Haben wir nicht unseren Hotelturm in Chicago geklaut? Und wer hat unerlaubt die Augsburg-Blumen aufs Rathaus projiziert? 


Der Grafiker Otl Aicher, der den Olympia-Dackel 1972 entworfen hat, kann aus dem Himmel Augsburg nicht verklagen. Auch wenn die Ähnlichkeiten zwischen dem Olympia-Dackel "Waldi" und dem WM-Biber "Gustl" zu groß sind, um Zufall zu sein. 

Wir freuen uns auf einen spannenden Namensprozess und trinken in Vorfreude darauf schon mal einen tüchtigen Schluck Gustl-Bier.

Das Gustl-Bier kommt von der privaten Alpenbrauerei "Bürgerbräu".
Brauerei für eine jahrhundertealte und lebendige Brautradition
in der Salinen- und Kurstadt Bad Reichenhall, und das seit 1494.