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Sonntag, 8. Februar 2026

Sonntags-Bildla

 

Juhu, immer mehr lesen unser Deppen-Blatt!


Wir denken bei Kröten nur an unseren Geldbeutel!
Wo bleiben die Bestechungsversuche, gerade jetzt vor den Wahlen in Augsburg?

Ballone bei der Augsburger Kreissparkasse:
Ein Sinnbild für zerplatzende Träume?

Unsere kluge und hübsche OBin Eva Weber hat eine neue Küchenmaschine bekommen.
Zur Stärkung ihres Wahlkampf-Teams bereitet sie damit leckere Schwarzwurzelgerichte zu.

Wie wir auch immer sagen: Nicht alles und alles über einen Kamm scheren, gell!

Über dieses Foto freut sich sicher die Investigations-Journalisten Ina Marks am meisten.
Damit kann sie endlich herausbekommen, mit wem ihr flotter Vorstadt-Casanova, Jürgen, der kommende Vollblut-Kommunal-Politiker auf Aiwangers Befehl, früher mal was hatte.

Vorsicht: Fallstricke in Augsburg.

Wenn's Bier allein nicht den richtigen Rausch bringt, dann gibts jetzt eine Alternative für die Bayern!

Also, Leute, schaut mal, unser Herr Ausgeber hat leider die Eier nicht in der Hose!

Das Kickerwunder FC Augsburg, nicht auf dem ICE, sondern auf der langsamen Augsburger Tram.
Dieser Verein liebts eben gemütlich.

Die Augsbürger schauen nicht nur gern über den Tellerrand, sondern 
auch über den Hutrand!

Eva, warst du das? Tsts, du weißt doch, dass der Herrmann absolut nix
mit der Mega-Razzia im Künstler-Lokal City-Club am Kö zu tun hatte, oder?


Zwei superstarke Frauen. Die OB-Kandidatin Iris Steiner freut sich über ihre
Dessous-Sponsorin Sabine Hofmann: "Seit mir die Sabine ihre heißen BHs leiht,
kann ich mit einigen Stimmen mehr rechnen!"

Montag, 2. Februar 2026

Razzia-Festspiele der Ordnung im City-Club!

 


Wenn die Bert-Brecht-Stadt Augsburg zur Bühne wird, dann meist mit dramatischer Wucht. Kürzlich erlebte der beschauliche City-Club am Kö eine Inszenierung, die selbst das Staatstheater vor Neid erblassen ließe: 200 Einsatzkräfte stürmten das Lokal, als gelte es, eine finstere Schurkenfestung auszuheben.


Feine Nasen


Doch statt düsterer Verschwörer fanden die Beamten wohl eher tanzwütige Augsburger und eine Prise Club-Atmosphäre. Draußen vor der Tür wurden derweil Zelte errichtet, als plane man eine Belagerung, die Wochen andauern könnte. Man fragt sich unwillkürlich, ob hier die Verhältnismäßigkeit im Partykeller vergessen wurde, während die Spürhunde mit ihren feinen Nasen wohl eher nach dem Aroma von abgestandenem Bier als nach dem großen Verbrechen suchten.

Blaulicht oder Baustelle

Hätte man diese 200 motivierten Menschen nicht weitaus sinnvoller dirigieren können. Stellen wir uns vor, die Staatsmacht würde statt Helmen mal den Farbeimer schwingen. Ein Trupp von 200 Polizisten könnte die maroden Wände unserer Augsburger Schulen vermutlich im Vorbeigehen sanieren. Während in den Klassenzimmern der Putz bröckelt, wurden im Club die Taschen durchsucht. Die Zelte, die dort so martialisch aufgebaut wurden, hätten auf einem Schulhof als Interims-Klassenzimmer während der Renovierung eine deutlich bessere Figur gemacht. Das ist eine Prioritätensetzung, die so manche Stirn in Falten legt.

Morsche Balken suchen

Noch dringender wäre die Hilfe an der Freilichtbühne. Das altehrwürdige Gemäuer könnte ein paar starke Arme gut gebrauchen, um wieder im alten Glanz zu erstrahlen. Die Spürhunde hätten dort nach morschen Balken suchen können, statt junge Leute beim Tanzen zu irritieren. Stattdessen hallte das Bellen der Hunde durch die Nacht, während die Kultur der Stadt leise vor sich hin bröckelt. Es ist ein Trauerspiel in mehreren Akten. Wenn der letzte Scheinwerfer im Club erlischt und die Zelte abgebrochen sind, bleibt nur die bittere Asche einer völlig überzogenen Machtdemonstration zurück.

Während die Schulen weiter verfallen und die Freilichtbühne ihrem Schicksal überlassen wird, verpufft die Energie von 200 Einsatzkräften im Nichts einer harmlosen Nacht.


Was hat Fred mit der Polizei-Razzia im Augsburger City-Club zu tun?