Brecht goes Bio: Das neue Plakatmotiv für das Brecht-Festival Augsburg sorgt für Aufsehen. Der Dichter, bekannt für seinen Blick durch die Dinge hindurch, verschmilzt hier ganz mit der Natur. Ein klares Statement gegen Luftverschmutzung und für mehr Grün in der Stadt! Wer ihn nicht sieht, hat ihn einfach nicht verstanden."
Augsburg 2030: Die „Fahrradstadt“ ist Realität. Da Parkplätze für Räder Mangelware sind, müssen Radfahrer kreativ werden. Hier sehen wir die innovative „Türgriff-Halterung“ für Helme – platzsparend, praktisch und garantiert diebessicher... solange niemand die Tür öffnet.
"Noch etwas Geduld – es wird mega!", verspricht das Plakat am Augsburger Hauptbahnhof. Ein satirischer Grins-Mann in Warnweste und Laptop wirbt für das Unmögliche: die Fertigstellung der Baustelle. Die Ironie ist spürbar, denn kein Augsburger glaubt mehr an ein Ende des Dauerprojekts. Das Plakat wird so zur Karikatur der eigenen Verzögerungstaktik.
"Wozu brauchen wir Lastwagen für Kunstausstellungen, wenn wir DIESES Biest haben? Es trotzt dem Wind, dem Wetter und dem Mangel an Parkplätzen. Unsere Geheimwaffe gegen Kulturlosigkeit: Der Kult-Kurier auf drei Rädern.
Romantik trifft Kabel Salat
In der Schwabenmetropole Augsburg blüht jetzt die Energiewende. Am Obstmarkt wurde eine E-Ladesäule idyllisch zwischen zwei Rosensträuchen platziert. Während der Akku lädt, duftet es herrlich nach Botanik. Wer beim Einstecken an den Dornen hängen bleibt, spürt die Faszination Elektromobilität hautnah.
Endlich bringt die Stadt Augsburg Natur zurück auf den Königsplatz! Eine Freiluftausstellung zeigt beeindruckende Großaufnahmen von unberührten Landschaften und bedrohten Arten. Ein Muss für jeden Naturfreund – und eine gelungene Ablenkung von der tristen Realität.
Willkommen am Augsburger Stadtmarkt, der neuesten Freiluft-Installation im modernen Minimalismus. Vergessen Sie überteuerten Käse und Bio-Gemüse – hier wird roher Beton und feinster Bauschutt kredenzt. Ein Performance-Künstler in Warnweste (links im Bild) inszeniert stundenlang das meditative "Händeringend-Umschauen-ob-schon-Mittag-ist". Sein Kollege im Bagger (rechts) übt sich in millimetergenauem Nichtstun, um die Statik des Sandhaufens nicht zu gefährden. Der Sakura-Laden im Hintergrund sorgt für asiatischen Flair: 'Warten auf Godot' trifft auf 'Bauverzögerung'. Einfach nur Zen.
Ein Denkmal für die gescheiterte Wertstofftrennung: Der Mülleimer am Platz der Stadtbücherei Augsburg. Einst stolzes Symbol urbaner Ordnung, präsentiert er sich heute als avantgardistisches Kunstwerk der Zerstörung. Seine deformierte Gestalt trotzt dem Diktat der Funktionalität und kündet von den rohen Kräften, die im Augsburger Nachtleben walten. Ein wahres Kleinod für Liebhaber des gepflegten Vandalismus.








