Dienstag, 10. Juli 2012

Übernimmt jetzt Pow-Wow-Bernd die Schlachthof-Lokale des Pleitiers Sven Olufs?




Lange Zeit war der glatzköpfige Sven Olufs das Lieblingskind der Augsburger Medien und Prominenz. Ja, selbst die Augsburger Justiz verfolgte seine Anklage gegen den ehemaligen Partner Bernd Fischer, dem ex-Inhaber der Augsburger Café-Kette Pow Wow, mit viel Engagement, behaupten jedenfalls Unwissende. 

Die Sensation: Sven Olufs, dessen Lebensgefährtin Susanne D. zu einem einflussreichen Clan in Augsburg gehören soll,  habe sich vor einigen Tagen offiziell als schwul geoutet, und sie total geschockt. So wird gemunkelt. 

Kälberhallen-Mit-Geschäftsführer Harald Britzlmair, früher Brizzi, Dorint im Hotelturm und Albaretto. soll über das Homo-Outing seines Partners Sven Olufsen schwer gestaunt haben: "Der hatte doch so eine hübsche Anwältin als Freundin!" Auch die Isolvenz-Erklärung seines Partners Olufsen, der außer der Kälberhalle auch beim Restaurant Schlachthof als Wirt fungierte, haute ihn um: "Jetzale, drum war der Sven wohl so gegen die Nutten an der Berliner Allee, die waren ja alle weiblich."

Bernd Fischer soll mal dem Sven Olufs viel Geld geliehen haben und weil er es nicht mehr zurückbekam, soll er Schläger auf Sven Olufs losgehetzt haben. Polizei und Staatsanwalt verfolgten diese Aussage von Sven Olufs als schweres Delikt. Ist aber sicher nichts davon wahr.

Beim Prozess gegen die Schläger, die laut Olufs Anwältin, auch beim Bau der Gastronomie auf dem einstigen Schlacht- und Viehhof mitgeholfen haben, wurde Bernd Fischer nicht belastet, könnte man meinen, wenn man nicht aufpasste im Gerichtssaal.

Dazu kann man im Interview der Neuen Szene (Ausgabe Juli 2012) die Aussage von Bernd Fischer lesen: 

"Ich habe noch nie in meinem Leben jemand zusammengeschlagen oder zusammenschlagen lassen. Ich habe immer alles in offiziellen Gerichtsverfahren ausgetragen.

Wenn Schulden als Motiv angesehen werden betraf das dann aber auch ungefähr zehn andere Personen, die mein ehemaliger Geschäftspartner entweder um ihr Geld betrogen hatte, oder ihnen es jedenfalls über lange Zeit schuldig blieb. Dummerweise war und bin ich der größte Gläubiger von ihm, somit hatte ich wohl das größte Motiv.

Nun, dass Sven Olufs attackiert wurde, stand von Anfang an fest. Man kann sich selbst ja nur bedingt schlagen. Ebenso stand von Anfang an aber fest, dass er nicht stark verletzt war. So ging er gleich am nächsten Tag normal in die Arbeit und am Abend wie immer in die Bar einen heben, oder drei. Auch wurde er noch nicht einmal ärztlich behandelt. Schlimm ist, dass mein ehemaliger Geschäftspartner die Schläge zum Kopf frei erfunden hatte.

Durch dieses Aufbauschen der Sache konnten die Behörden eine weitaus höhere Maximalstrafe gegen mich in Aussicht stellen und erhielten deshalb alle Ermittlungsmöglichkeiten, die sich ein schneidiger Beamter immer wünscht: Telefone abhören in Echtzeit, Post leeren, Observationen und ein Lauschangriff. Im vorliegenden Falle wurde mindestens ein Auto innen mit einem Mikrofon ausgestattet. "


Das behauptet PowWow-Bernd, Olufs Ex-Partner, auch noch:
"Ich werfe Sven Olufs Betrug, Untreue, Unterschlagung und Insolvenzverschleppung vor. Ich hatte von ihm die Schlachthofgaststätte gemietet. Dies sollte mein fünftes Gastronomieobjekt in Augsburg werden. 

Er wiederum hatte es von einer einflussreichen Augsburger Familie gemietet. Aufgrund unserer vermeintlichen persönlichen Freundschaft verließ ich mich auf sein Wort und begann die Gaststätte schon umzubauen, bevor ich einen schriftlichen Mietvertrag von ihm hatte. Auch lieh ich ihm viel Geld, weil er mir seine persönliche Notlage geschildert hatte. Als ich es zurückforderte, war dieses Geld plötzlich in einer seiner GmbHs verschwunden und diese durch nebulöse Geschäfte stark überschuldet."

Nun soll der erfolgreiche und beliebte Sven Olufs, dem Neider leider nachsagen dass er schon "länger ein Meister der Insolvenzen mit einigen Firmen" sei, eine Insolvenz angemeldet haben, was man im Volksmund als Pleite bezeichnet.

Augsburger Gastro-Insidern ist es völlig unverständlich, "wie namhafte Betriebe wie Dierig oder Hasenbräu, oder Tucher eine solche Katastrophe nicht vorausgeahnt haben ...

Das neueste Gerücht, das wir aus der Ausburger Gastronomie heute hörten, war dieser Hammer: "Bernd Fischer will nun den Schlachthof und die Kälberhalle, die er einst finanzierte, in ein paar Tagen übernehmen."

Die Augsburger PowWow-Gruppe will expandieren und nun auch die Gastronomie auf dem ehemaligen Gelände des Augsburger Schlacht- und Viehhofes übernehmen. Mit Humor wird auf den Ärger mit der heimischen Justiz reagiert: Sheriffs werden gesucht!