Dienstag, 30. April 2019

Durch diesen hohlen Kopf kam die Uni-Klinik, oder?


Wir protestieren hiermit gegen die Darstellung unseres geliebten ex-Ministerpräsidenten von Bayern, Horst Seehofer, der uns die Augsburger Uni-Klinik ranschaffte. Pfui, Kollegen vom "Eulenspiegel",  dieses Bild mit einem hohlköpfigen Seehofer würden wir nie veröffentlichen, es ist einfach zu gemein!

Gammelburg


Aus unserer Serie "Augsburg wird immer schöner": Die Tonnen - und Gammelstadt Augsburg. Wann verschwindet die ganze Stadt in so einer Kiste?
(Gesehen bei der Bert-Brecht-Schule im Beethoven-Viertel)

Montag, 29. April 2019

Windeln für den Kaiser


Nachdem sein Sockel gereinigt werden musste 
bekommt Kaiser Augustus endlich neue Pampers.

Sonntag, 28. April 2019

Sonntags-Bildla

Der Sex strahlt aus jedem Loch ....

Hast Herzla auf der Tüte
wirst beim Knabbern niemals müde.
Fahren hier die LEW-Chefs vor?
Nein, quatsch, die hätten doch sicher ein Elektro-Auto, und wahrscheinlich noch größer.
Helmpflicht jetzt auch schon im Kinderwagen?

Wir dachten immer das Planetarium ist im gleichen Haus wie das Naturmuseum.
Lügen die Sterne - oder die Schilder?
Tauschen wir?
1 Pommes für 1 Wachturm?
Alle herschauen, ich habe keine Achselhaare.

Sie! Sie gehen mir nicht den Judenberg hinunter!
Das könnte rassistisch sein!
Abfallproblem? Ach wo, da bleibt halt ab und zu was hängen im engen Butzenbergle.

Das Leben ist wie Radfahren. Du fällst nicht, solange du in die Pedale trittst.

Bei unserer letzten Betriebsfeier wars viel schlimmer.
Eine lag nackt in der Badewanne voller Rotwein.

Da legst dich nieder
bei der Frida!

Ich liebe das tolle Digi-Angebot in Augsburg. Schau mal, hier zum Beispiel, habe ich die App für die schönsten Bänke in Augsburg. Komisch, die hier, auf der wir sitzen, gibt es laut dem App gar nicht.

Erinnerungen, das sind Seifenblasen für Erwachsene.

Wollen Sie auch eine Tasche mit ihrem Porträt drauf?

Wie krieg ich das Schloss hier wieder weg?
War leider nix mit dem Burschen.

Zum Thema Trachten:
"Schwer zu durchschauen ist der Bürger Sinn,
ihr Fühlen und ihr Trachten,
eh man nicht in Ämtern
und Geboten sie erprobt."

Also, hier drin könnten wir den OB-Kandidat der Augsburger SPD finden.
Hier entwickelt sich immer gern viel heiße Luft.

Samstag, 27. April 2019

Arschlecken statt Billiger Jakob - Augsburger Dult wird immer leerer und origineller

Arschlecken ist bei der Augsburger Frühjahrsdult angesagt: Trendiger und elendiger gehts nicht, oder? Gibts da auch Klopapier dazu? Liebes Marktamt: Dann wollen wir doch lieber Ficken! Gut, wie wir links von der Bude sehen, ist das Klo ja nicht weit.

Das Augsburger Marktamt hat mal wieder eine superwitzige Idee: Weil sich viele Dult-Besucher darüber beschwerten, dass der Billige Jakob nicht mehr am Vogeltor steht, hat man sofort reagiert. Jetzt steht dort der Stand "Arschlecken"! Damit dürfte wohl klar sein, was das Marktamt von den Augsbürgern denkt, die ihre alte Dult vermissen.

Ausgenommen sind natürlich die Marktamts-Helden Kaufmann und Wüst, die es endlich fertig bringen, die Augsburger Dult nur noch teilweise mit Ständen zu füllen. Bravo, das ist schwäbisch gedacht. Jeder Stand, der fehlt, kann uns kein Geld abnehmen.

Verschwunden sind auch viele dunkelhäutige Händler, die immer alles zu billig verkauften.

Rund hundert Meter von der Brücke zur City-Galerie über den Stadtbach bis zum Vogeltor sind jetzt leer. 

Veranstaltungsfläche wird das jetzt genannt. Dumme Menschen nennen es: erbärmlicher Leerstand. Sie verkennen, dass hier unserer früheren Besatzer mit ihren Straßenkreuzern den Platz besetzen können.

Gut für uns Schwaben, jeder fehlende Stand hilft uns ja Geld sparen!


Wird Augsburg auch kostenpflichtige Ampeln einführen?


Die Augsburger Stadtregierung unter Leitung des Schuldenkönigs, Dr. Kurt Gribl, der bewiesen hat, dass auch die Schwarzen nicht mit Geld umgehen können, will eine Idee aus Duisburg übernehmen, damit sie die horrenden Schulden abbauen kann, bevor Augsburg untergeht: kostenpflichtige Fußgängerampeln!

Die Grünen wollen Augsburgs ruinöses Schuldengebirge allerdings ganz anders abtragen: Sie haben ihren obersten Baumkiller, Reiner Erben, auf einen Workshop für Holzschnitzereien geschickt. Grünen-Boss Martina Wild: "Dort soll er lernen, aus dem Holz seiner gefällten Bäume schöne Löffel zu schnitzen, um sie auf der Dult zu verkaufen. Diese Einnahmen fließen dann direkt in die Stadtkasse."

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Die misslungenen Löffel kann er ja unseren Stadträten geben, damit die einen haben, wenn sie bei der nächsten Wahl einen abgeben müssen."




Freitag, 26. April 2019

Hurra! Wir haben Experten für Abstellkammern!

Zwei Experten für Abstellkammern liegen sich im Brecht-Haus schwer in den Haaren: Karl Georg Pfändtner und der Historiker Reinhold Forster.


Wer weiß denn schon, was ein Cimeliensaal ist?

Laut Karl Georg Pfändtner, Leiter der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg, auf gar keinen Fall eine „Abstellkammer“, ja schlimmer noch, mit einem Loch in der Decke. 

Solcherlei Abwertungen waren aber in Brechts Geburtsthaus zu hören. Aus dem Mund dieses  dahergelaufenen Agenturhistorikers Reinhold Forster. Mal ganz ehrlich: kennen die Augschburger den Cimeliensaal? Ein Ausstellung über Brecht in der Räterepublik soll drin sein.

Ganz Deutschland soll die Fuggerstadt um diesen beneiden. Dabei ist er nur auf Anfrage und mit Begleitperson zugänglich, muss sogar eigens aufgesperrt werden. 

Ei, ei, ei, ei , was ist denn nur in dieser Abstellkammer- mit dem Loch in der Decke - zwischen den Magazinräumen versteckt? Vielleicht ein Schatz, mit dem die Löcher in Augsburgs Haushaltskasse gestopft werden könnten und der vielleicht in die Sanierung des Mozarthauses fließen würde oder gar in die Theatersanierung. 

Ja, wie denn nun? 

Angeblich spektakulär sei die von Stadtbaurat Fritz Steinhäußer 1893 geplante und errichtete Architektur des Saales. Aber der ist halt leider nur in Begleitung betretbar, wahrscheinlich, damit keiner den Schatz findet, vielleicht sogar einer, der den Fuggern und nicht den Augsburgern gehört wie jüngst im Brexitland bei Sothebys. 

Das wäre schrecklich, müsste man so etwas teilen - statt ein Loch zu stopfen.



Ihr polemixta

Mittwoch, 24. April 2019

Porno-Plakate zur Europa-Wahl schockieren ganz Augsburg - Gehts ums Wählen oder Vögeln?

Erst Vögel-Tipp, dann Umdreh-Tipp: Poster der Humanisten.
Geht's noch vulgärer, schamloser, kindsverderbender und provozierender?

Ein ponografisches Plakat der Partei "Die Humanisten", angebracht in Augsburg an der Ecke Annastraße / Steingasse / Karlstraße, sorgt für großes Entsetzen bei den Augsbürgern mit moralischen Werten: "Wer vögeln will, muss freundlich sein!" ist auf dem blauen Plakat zu lesen.

Wir haben nachgeschaut, was "vögeln" bedeuten könnten: laut Duden ist es ein schwaches Verb und meint in der Umgangsssprache das Koitieren, die Ausübung des Geschlechtsverkehrs. Manchmal wird dieser lustvolle sexuelle zwischenmenschliche Vorgang, bei dem der Mann mit seinem Zipfel in die Muschi der Frau eindringt, entweder zum Zeugen von Kindern oder von Lust oder beides, auch noch bumsen, mausen, stopfen oder ficken in unserer Region genannt.

Eltern, Lehrer und Kita-Betreuer sollten hier ihren vorbeilaufenden Kinder unbedingt die Augen zuhalten! Pfarrern, Nonnen und ähnlichen tugendhafte Personen empfehlen wir einen Umweg durch die Passage beim Hutladen in der Steingasse.

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Ich hoffe, da kommt ganz schnell unser ehrlichster und treuester und moralischster OB, der Gribl, von der CSU, und hängt über über dieses Porno-Poster eine blaue Decke drüber! Wie damals bei den vögelnden Leichen."

Auf der Rückseite des Porno-Plakates werden die Humanisten philodoofisch.
Als hätten sie mal bei der Werbeagentur Mies & Malad ein Praktikum absolviert.

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Bravo, brave Eva Weber:
Du hast Ostern lieber besinnlich vor dem Hausaltar verbracht!

Da loben wir uns Eva Weber! Die Augsburger Bürgermeisterin, Wirtschaftsreferentin und ChristlichSozialeUnions-Kandidatin für das OB-Amt in Augsburg, Eva Weber, hat uns allen gezeigt, dass es auch ohne das Aufhängen von Porno-Postern oder anderen Wahlplakaten über Ostern geht.

Eva Weber verbrachte die christlichen Oster-Feiertage angemessen: Sie kniete sich vor ihrem neuen modernen digitalen Hausaltar, den sie auf dem Display ihres Laptops gespeichert hat.
Sie soll eingetippt haben: "Lieber Osterhase, bring mir doch auch so tolle Oster-Überraschungs-Eier, wie einst unserem Kurti. Vielleicht sind die vielen Wählerstimmen drin, die ich brauche?"

Zur Entspannung schaute sie sich einige Youtube-Filmchen zum Thema Fass-Anstich auf Volksfesten an, damit sie das beim Plärrer mit höchstens zwei Schlägen schafft, wenn der OB lieber im Urlaub weilt.




Sonntag, 21. April 2019

Sonntags-Bildla

Ein neuer Oberbürgermeiser-Kandidat für 2020 ist aufgetaucht: der Kultur-Manager Bernd Beigl.
Er sucht noch eine Partei für seine Unterstützung.
Wenn eine Lust auf ihn als neuen OB hat, sollte sie sich melden.

Der Grafiker Willi  Langhuber stellt das neue Poster für die Augsburg-Werbung vor:
Kaiser Maximilian, der letzte Ritter und Bürgermeister von Augsburg, der die Augsburger Rose züchtete, die heutze in der ganzen Stadt wächst. Sie stinkt so bestialisch, dass alle, die daran riechen, völlig verblöden.

Warum tummeln sich in Augsburg so viele junge Leute auf dem Kö?
Sie wollen endlich mal vor einer Kamera stehen.

Nanu, beim Headshop im Augsburger Lechviertel hat sich der
gestresste Osterhase verkleidet und versteckt.

Gute Idee fürs sterbende Schwabencenter: Offenes Bordell mit einem Bild der gefragtesten Liebesdienerin der Woche.

Augsburg wird nachhaltiger: Die neuen Kissen auf den Stühlen beim Gasthaus Bauerntanz sind in der Lage die Fürze ihrer Be-Sitzer zu speichern Später werden sie dann in einer Biogas-Anlage bei einem Stätzlinger Bauer ausgepresst. Das schont nicht nur die Umwelt sondern wirft noch fette Gewinne ab.

Dieses Europa-Wahlplakat im Märzenbad ist so romantisch angebracht, dass es leider übersehen wird.

Bergsport mit roten Rädern?
Die Hupe zum Verscheuchen der Gämsen ist schon auf den Lenker montiert.

Augsburgs brutalster Osterhase?
Er trinkt Bio-Hühnerblut aus der Tasse.

Dubioser Osterhase der LEW am Augsburger Kö.
LEW = Lausiges Energie Wochenende?

Was kommt denn da ins Maximilian-Museum?
Fuggers Geldklaumaschine?

Die Bewohner des Platzes hinterm Rathaus sind geschockt:
Weil keine fröhlichen Jugendlichen mehr hier sind, ist ein Ruheterror der übelsten Sorte ausgebrochen!!!
Die nur 20 Meter entfernte Redaktion der Augsburger Allzufeinen an der Eisenberg-Treppe will darüber eine Sonderzeitung herausbringen.

Hey, kommt mal hoch, ihr müden Krieger: ich habe Euer Lieblingsgedicht gemacht:
Tolle Farfalle
für Euch alle!

Der Briefkasten für Augsburgs mächtigste Parteien im Rathaus.
Aber wer ist die Partei CC97?

In dieser Augsburger Kirche hat die Augsburger Feuerwehr noch unter ihrem weit in die Zukunft blickenden Kommandanten  Frank Habermaier gegen einen Brand wie bei Notre-Dame bestens vorgesorgt.

Das war ein Toilettenhaus am Stephingerberg.
Was wird reinkommen?
Spielhalle? Barbershop? Laden für E-Zigaretten? 1-Euro-Geschäft? Fittness-Studio? Nails for you?

Hier freut sich der Augsburger Farben-Koordinator ganz besonders:
Die farbigen Plasltikstühle der Eisdiele passen super zu den Verkehrsschildern.
Ein bisschen zu bunt ist die Deko im Schaufenster und die Eisbecher auf der Angebotstafel.
Augsburg ist bunt, wird behauptet, aber so bunt muss es doch auch wieder nicht sein, oder?

Augsburg: die Hauptstadt des Ausverkaufs.

Die US-Botschaft hat jetzt endlich nach Abzug ihrer Truppen eine Botschaft am Fuße des Perlachbergs errichtet.

Unser Herr Ausgeber wünscht Augsburgs größten Dummköpfen "frohe Ostern und ein heiteres
Bemalen diverser Eier, die noch in mancher Hose versteckt sind."

- - -


Unser Ostergedicht 
für Augsburgs blödeste Zeitungsleser

Durch geheime Gänge und Gedärme in die Zukunft 

Wenn die Schokolade keimt,
Wenn nach langem Druck bei Dichterlingen
„Glockenklingen“ sich auf „Lenzesschwingen“
Endlich reimt

Und der Osterhase hinten auch schon presst,
Dann kommt bald das Osterfest.
Und wenn wirklich dann mit Glockenklingen
Ostern naht auf Lenzesschwingen, –––

Dann mit jenen Dichterlingen
Und mit deren jugendlichen Bräuten
Draussen schwelgen mit berauschten Händen –––
Ach, das denk ich mir entsetzlich,

Ausserdem – unter Umständen –
Ungesetzlich.
Aber morgens auf dem Frühstückstische
Fünf, sechs, sieben flaumweich gelbe, frische

Eier. Und dann ganz hineingekniet!
Ha! Da spürt man, wie die Frühlingswärme
Durch geheime Gänge und Gedärme
In die Zukunft zieht

Und wie dankbar wir für solchen Segen
Sein müssen.
Ach, ich könnte alle Hennen küssen,
Die so langgezogene Kugeln legen.

Joachim Ringelnatz

Samstag, 20. April 2019

Gaudi-Held Tuiach jetzt auch noch Zipfel-Maler

Von Tuiach gezeichnete Zipfel sind schwer beeindruckend.
Sie erinnern uns an die herrlichen Mosaik-Bilder der alten Römer in Pompeji.

Die Augsburger Humor-Kanone, Silvano Tuiach, der als Geisterfahrer-Single gerne auf die Leute am unteren Ende der sozialen Leiter eindrischt, ist jetzt über seinen Schatten gesprungen. 

Hat sich der ehemalige Restaurant-Betreiber und ehemaliges Ranzmayr-Double bei einem Interview mit dem Monats-Magazin Neue Szene noch als "extremen Feigling" geoutet, geht er jetzt mit seinen Illustrationen einen frechen und tapferen Weg Richtung Porno-Maler.

In einer kleinen Augsburger Zeitung durfte er jetzt herrlich gezeichnete Zipfel (lateinisch Phalli) veröffentlichen. Wir finden, damit hat sich Tuiach einen Spitzenplatz als bester Augsburger Zipfelmaler erobert.

Oder wollte er damit nur signalisieren, dass er Augsburgs Stadtregierung alle für belämmerte Zipfelhuber hält? Die auf Wunsch einer Journalistin eine alte Stadtmauer mit Unsummen finanzieren und nicht wissen was mit der Linie 5 passieren soll.

Wir gehen davon aus, dass Tuiach seine eigenen Glieder als Modell für diese wahnsinnig erotischen Ständer (steife Zipfel) hergenommen hat. Wer sollte einen schöneren haben? Gut, zu Ostern hätten die Eier noch bunter sein können.

Hallo, Silvano "Sille" Tuiach, wie viele Schnäpse müssen wir dir ausgeben, damit du mit deiner starken Illustrations-Kunst zu uns kommst?

Tuiach-Interview im Augsburg-Magazin Neue Szene. Besonders feige verhält er sich, wenn er als Kabarettist die Reichen und Mächtigen in Augsburg veräppeln sollte. Können wir korrupte Schweine voll verstehen: wer will schon keine Berichte, Aufträge und Honorare mehr bekommen?

Mit Tuiachs Zipfel-Bildla kann Zipfel-Sprüher Klaus Müller nicht mithalten.