Dienstag, 18. Mai 2010

Boykottierten Augsburger Literatur-Fans ihren liebsten Autor Peter Dempf? Urrgh: Die Null- Zuschauer-Katastrophe in der neuen Stadtbücherei!

Bild: Peter Dempf ist Augsburgs beliebtester Autor weit und breit, haben wir gehört. Kein so Kultur-Rabauke wie Franz Dobler oder Peter Garski. Daher können wir den aktuellen Skandal mit Dempf in der neuen Augsburger Stadtbücherei auch nicht nachvollziehen. Seine Bücher über die Künstler Hieronymus Bosch und Caravaggio faszinierten ganz Augsburg! 

Als Peter Dempf am 12. Mai 2010 um 15.30 Uhr zur Vorlesung in das S-Forum der Stadtbücherei am Ernst-Reuter-Platz einlief, um dort sein neues Werk "Das Haus der roten Dämonen" der Öffentlichkeit zu präsentieren, war leider nur 1 Besucher anwesend. Besucher ist etwas übertrieben, die eine Person war der Autor selbst, also Peter Dempf.

* Warum haben die Augsbürger ihren allerbeliebtesten Autoren boykottiert? Liegt es an dem neuen Roman? Um was gehts denn da?

* Wir haben nachgeschaut: "Als der Waisenjunge Jan die Chance bekommt, dem berühmten Maler Arcimboldo und seinem Adlatus zu dienen, ist er überglücklich. Doch im Haus des Malers geschehen unheimliche Dinge. Nachts glaubt Jan, dämonische Wesen davonfliegen zu sehen. Dem Jungen stockt der Atem, als er das schaurige Geheimnis seines Meisters enthüllt: Arcimboldo kann die Fabelwesen auf seinen Bildern lebendig werden lassen – aber nur, wenn er seinen Farben das Blut von Sterbenden beimischt..." Gruselig! Gänsehaut-Horror!


* Ein Augsburger Literatur-Experte glaubt nun zu wissen, warum keiner kam: "Diese Geschichte kenne ich schon lange von Peter Dempf. Die hat er schon mal als Kurzgeschichte in einem Dracula-Buch, mit dem Herrausgeber Arno Loeb, vor vielen Jahren veröffentlicht. Wäre doch langweilig sich das nochmal anzuhören. Deswegen kam keiner!"

* Wir wissen etwas ganz anderes über die totale Null-Publikums-Katastrophe bei Peter Dempf. Laut einem unbewiesenen Gerücht soll vor der Lesung von Dempf eine gewisse Christiane Humpel, die Veranstaltungs-Managerin der Stadtbücherei, dazugekommen sein.  Sie war ganz in Rot gekleidet. Wie ein Dämon. Peter Dempf soll von ihrem Begrüßungssekt, den sie ihm vor der Veranstaltung zum Probieren ausschenkte, völlig ausgeflippt sein und habe sie teuflisch grinsend mit Himbeersirup aus einer Wasserpistole bespritzt, mit der er dann sein Publikum malträtieren wollte.

* Daraufhin fiel ihm Humpel in die Arme und eine dämonische Rauferei begann in der neuen Augsburger Stadtbücherei. Als das die hereinströmenden Zuschauer sahen, wichen sie vor Angst zurück und flohen entsetzt! Humpel musste für ihren tapferen Einsatz mit einer blutigen Nase büssen und wurde mit Rotlicht in die Rotaufnahme gefahren! Daher ist sie nun krank geschrieben!

* Peter Dempf haute durch den Hinterausgang ab und setzte sich zuhause angekommen gleich wieder hin und fing einen Text über das nächste historische Buch an. Diesmal solls ausnahmsweise mal um einen legendären Maler gehen. Da ist unsere Vorfreude nicht leicht gedempft!

* So war das! Das ist die volle Wahrheit!

Bayerische Regierung jubelt über Augsburger Motto: Weniger ist mehr!

* Schon länger jubelt die Bayerische Regierung über das Löbensmotto der Datschis zwischen Lech und Wertach: "Weniger ist mehr!" Da brauchts dann auch keine Uni-Klinik, ein paar hingeworfene Euros tuns auch. Schliesslich muss man die gierigen Franken mit viel Kohle ruhig stellen. 

* Ja, nur deswegen ist unser Datschi-CSU-Boss Bernd Kränzle auch so beliebt in München. Er hat dieses Agusburg-Motto ja erfunden, wird gemunkelt. Naja, eigentlich nennen sie ihn da drüben in der Knödelmetropole getreu seinem Motto nur noch Ränzle oder Änzle....


Bild: Da hat ein findiger Augsburger Datschi sein alts Schild "Ausgang freihalten" mit einer sparsamen Methode nach dem Motto "Weniger ist mehr" spitzenmässig umfunktioniet. Solche Spar-Genialität in Augsburg bewundert ganz Bayern!


Auch ein Beweisfoto: "Weniger ist mehr" sagte sich ein Augsbuger Friseur-Salon bei seiner Schaufensterdeko in der Georgenstrasse.