Donnerstag, 27. Februar 2014

Peter Hummel: Man darf nicht beleidigt sein, wenn sich andere amüsieren.

"Eingerahmt von Brustvergrößerungs-Angeboten und Tabledance-Anzeigen"

Peter Hummel und Freunde.

Der spitzzüngige Journalist Peter Hummel tritt für die Freien Wähler bei der Stadtratswahl auf Platz 6 an. Ein scharfes Gespräch mit uns über den Wahlkampf, Gürtellinien und warum Augschbook saugefährliich ist. 


ASZ: Dieser Tage erscheint eine weitere Folge von Augschbook. Sie gelten als der Autor dieser Satire. Warum regt sich die ganze Stadt über diese Wahlwerbung der Freien Wähler auf?

Peter Hummel: Die ganze Stadt eigentlich nicht, sondern gerade mal zwei Personen. OB Gribl hat sich beim Duell mit Stefan Kiefer darüber beschwert und Wolfgang Bublies, der Chefredakteur des Augsburg Journals, in der Sonntagspresse. Aber dass der keine Satire versteht, wundert mich nicht. Wer sich tagaus, tagein mit Lachfalten aus der Moserklinik beschäftigen muss, hat sicher wenig zu lachen. 

ASZ: Aber unser OB Gribl sagt, dass Augschbook unter die Gürtellinie geht und unerlaubt sei.

Peter Hummel: Hab ich auch gelesen, aber das ist natürlich Quatsch. Wessen Gürtellinie meint er denn? Und will er unsere Redaktion durchsuchen lassen? Wie andere Redaktionen und Schreibstuben von Kreativen in der Vergangenheit auch schon? 

ASZ: Darf man im Wahlkampf dermaßen Menschen aufs Korn nehmen, wie das bei Augschbook geschieht?

In Augschbook kommen ja nur Charaktere vor, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Insofern können gar keinen reellen Personen aufs Korn genommen werden. Wer hier meint, dass das was mit echten Augsburger Geschichten zu tun hat, ist mit einer reichen Phantasie gesegnet.

Peter Hummel und der Sport.

ASZ: Aber es gibt doch Parallelen zu handelnden Personen.

Peter Hummel: Was haben Sie denn für eine Wahrnehmung von Augsburg und seiner Stadtgesellschaft? Stellen Sie sich vor, es gäbe in der drittgrößten Stadt Bayerns wirklich einen Oberbürgermeister, der einen Film ins Internet stellt, auf dem er zu sehen ist, wie er mit seiner Freundin den Christbaum schmückt. Das wäre ja völlig albern. Oder ein dritter Bürgermeister, der ein Schild am Roy-Black-Denkmal anschraubt, das als Erfolg feiert und dann auch noch mit seinem Migrationshintergrund wirbt. Absurd! 

Wenigstens sollte das Privatleben von Politikern tabu sein. 

Peter Hummel: Da bin ich ganz Ihrer Meinung. Allerdings: Wenn ich mich persönlich irgendwann mit meiner Frau in einer Kutsche durch die Stadt fahren lasse, wenn ich sie vor laufenden Kameras knutsche oder mit ihr einen Film übers Ostereiersuchen drehe, dann zerreißt mich bitte sofort in der Luft und macht unbedingt ein richtig scharfes Augschbook über mich. Wer sein Privatleben in den Wahlkampf hineinzieht, muss damit rechnen, dass das ein Thema ist. Augschbook ist da ja noch völlig harmlos. Im Augsburg Journal passiert das jeden Monat auf zig Seiten - und dann auch noch eingerahmt von Brustvergrößerungs-Angeboten und Tabledance-Anzeigen.

 Peter Hummel und der Papst.

ASZ: Na ja, die Freundin unseres OBs arbeitet ja in seinem Wahlkampfteam. Sie tritt auch öffentlich in Erscheinung, weil sie weiß, dass ein schmusendes Pärchen zusammen viele Wählerstimmen kassiert. 

Peter Hummel: 2008 mit der Ex auf der Kutsche, 2014 mit der Lebensgefährtin unterm Christbaum. Das kann ein Stil sein, meiner wäre es nicht. Wie gesagt, mir ist das Privatleben anderer Politiker völlig egal. Aber wenn damit Wahlkampf gemacht wird, ist eine Grenze überschritten. Und dann darf man auch nicht beleidigt sein, wenn sich andere darüber amüsieren. 

ASZ: Der Wahlkampf der CSU stolpert eh.

Peter Hummel: Die haben sehr unglücklich begonnen, mussten Politikergesicher auf den Plakaten liften und augsburg2014.de abschalten und überkleben. Da hat es wohl ein bisschen an der Konzentration gefehlt. Dass der politische Konkurrent das mitsamt der verantwortlichen  Personen satirisch aufarbeitet, liegt auf der Hand. Wer solche Steilvorlagen nicht nutzt, ist selber schuld. 

ASZ: Warum treten Sie für die Freien Wähler an?

Peter Hummel: Weil das eine neutrale Gruppe ist. Es gibt keinen Fraktionszwang und keine Einheitsmeinung. Und das ist das, was unsere Stadt jetzt braucht: Menschen, die mit Herz, Verstand, Unabhängigkeit und Fachwissen unsere Stadt voran bringen. Diese Kombination gibt es nur bei den Freien Wählern.

 Peter Hummel und der Schauspieler Herbert Knaup.

ASZ: Was war ausschlaggebend dafür, dass Sie als Journalist in die Politik gehen wollen?

Peter Hummel: Die Affäre rund um das Curt-Frenzel-Stadtion. Das sorgt bei mir bis heute für eine große Bitterkeit. Der Oberbürgermeister stellt sich hin, entschuldigt sich für das Millionen-Desaster um Tribünen, von denen man das Eis nicht sieht, schützt aber bis heute konsequent die Verursacher. Peter Grab und Gerd Merkle waren damals an den entscheidenden Position – und sind bis heute in ihren Ämtern. Das geht einfach nicht. Als hätte es einen der größten Bauskandale unserer Stadt überhaupt nicht gegeben. Da dachte ich mir: Am aktuellen politischen System und den derzeitigen Strukturen kann etwas nicht stimmen. Das muss man ändern. Das will ich ändern.

Peter Hummel und das Kochen.

ASZ: Wird Augschbook nach der Wahl abgeschaltet?

Peter Hummel: Das kommt darauf an. Wenn die Freien Wähler am 16. März auch nur eine Stimme mehr bekommen als Pro Augsburg, der drittliebsten Partei von Oberbürgermeister Kurt Gribl, lassen wir uns von der CSU für 19 Milliarden kaufen und Wolfgang Bublies darf künftig die Dialoge schreiben. Die sind dann vermutlich weit über der Gürtellinie. Also dort, wo man sich gemeinhin übergibt.

 Peter Hummel und die Hintergründe.

Mehr Augschbook gibt’s hier: www.augschbook.de

Neues Augsburger Eis-Stadion: Surt Wrenzel Arena


Da staunen einige in Augsburg. Wir haben ein neues Eisstadion: Das SWA (Surt Wrenzel Arena)! 

Und das schöne Logo (Tropfenzirbel?)  ersetzt die blau leuchtende Eis-Scholle.

Genial!

Neue Augsburger Warnschilder


Manche Menschen telefonieren heutzutage laut und schamlos mit ihren mobilen Telefonen in aller Öffentlichkeit, auch in Bus und Tram. Das ist natürlich besonders heikel, wenn jemand mithört, der nicht mithören darf.

Das gilt besonders für die Augsburger Politiker. Falls sich zufällig einer in einen Bus oder eine Straßenbahn verirren sollte.

Und manche vergessen sogar ihr Bluetooth auszuschalten, so dass man auch ihre sms lesen und ihre Fotos und sonstigen Dateien ausspionieren kann. 

Darum hat man jetzt in den Augsburger Bussen und Straßenbahnen die (natürlich) weißblauen Warnschiler angebracht: "Feind hört mit!"

Bild: Die neuen Warnschilder sind schon in den Augsburger Bussen und Straßenbahnen zu sehen.

Richtigstellung:
Die Augsburger Werbeagentur MIes & Malad legt allergrößten Wert auf die Feststellung, dass das verwendete Logo bei "Psst! Feind hört mit!" nicht von ihnen entwickelt wurde.

Wahrscheinlich ist es schon älter und stammt aus dem Gau Tyrol. Nach Augsburg könnte es dann über Karlsruhe gelangt sein.

Dienstag, 25. Februar 2014

Augsburgs Schüler müssen im Klo lernen ...


Bild: Echt geil: Das Bildungsbündnis Augsburg lässt sämtliche Augsburger Schul-Klos zu wunderschönen lernaktiven Klassenräumen umrenovieren. 

Weil die Zustände in den Augsburger Klassenzimmern immer schlimmer werden, hat sich nun das Bündnis Bildung gemeldet. Es will alle Toiletten nach und nach an den Augsburger Schulen blitzsauber renovieren lassen. Dann kann hier ein idealer Unterricht stattfinden, wird mitgeteilt. Einige Schul-Klos sind in diesem Sinne bereits umgestaltet worden.

Augsburgs Schulreferent Harry Nöler ist darüber sehr glücklich: "Dann geht auch nicht mehr so viel Zeit mit dem ewigen Aufsklorennen der Schüler verloren!"





Bilder: Hier sehen wir schon die ersten Schreibübungen der Lechhauser Schüler an den frisch renovierten Klo-Wänden. Die Pädagogen sind begeistert: "Mit so viel Lust wie jetzt mit der Kloraum-Methode haben unsere Schützlinge früher nie die Texte verfasst!"


Montag, 24. Februar 2014

In Augsburg ist die Zukunft gefragt wie nie ...

Bürgerdiskussion: Zukunft Stadt – Augsburg 2020+

Ideen für eine nachhaltige Stadtentwicklung
Bürger-Infoveranstaltung von Pro Augsburg am Mo. 24. Februar 2014 um 19.30 Uhr, Augustana-Saal, Im Annahof 4



Bild: Ein Paar Sekunden, bevor unsere Fotografin abdrückte, war der Saal noch rappelvoll. Ganz Zwergheim war auf den Beinen, als ihre Anführerin Beate Schabert-Zeitler zur Zukunft rief. Was war geschehen? Wieso ist kaum noch einer im Saal? Hat der abtrünnige Karl-Heinz Englet heimlich einen bösen Furz gelassen? *

Architekt und Stadtplaner Sebastian Berz – Stadtratskandidat von PRO AUGSBURG (Platz 12) – hat stadtplanerische Konzepte für einige wichtige Themen für die kommende Ratsperiode ausgearbeitet. In einer Bürger-Infoveranstaltung mit Diskussion stellte er diese vor:

» Projektidee „Sportpark Rosenau“ 2020+
» Perspektiven für das Römische Museum Augsburg
» Verkehrsplanung modal split 2020+

Berz: „Unseren Löbensraum und unser soziales Umfeld können wir auf keiner politischen Entscheidungsebene unmittelbarer und konkreter abschaffen als in der Kommunalpolitik.“

Bürgermeister Peter Grab: "Also, ich schließe jetzt mal die Augen und denke ganz ganz fest an die Zukunft von Prost Augsburg und ich sehe, äh, ich sehe ... hm, ich mach sie lieber wieder auf!"

Im Anschluss an das Impulsreferat von Dipl.- Ing. Sebastian Berz wurde die offene Bürgerdiskussion von Beate Schabert-Zeidler, Fraktionsvorsitzende von PRO AUGSBURG, Überläuferin aus der CSU, bis zum Einschlafen moderiert.

* Leider war da der Saal plötzlich fast leer. Alle mussten zugleich aufs Klo rennen, weil ihnen aus Angst vor Augsburgs Zukunft mit Pro Augsburg ganz schlecht geworden ist.

Das Thema Zukunft von Pro Augsburg ließ die Volksmassen in den Augustana-Saal strömen, die Ordner konnten die Menschenlawinen kaum noch bändigen. 

Augsburger Bestattungsfirmen immer trauriger ...

Schreckliche Nachrichten von der Polizei:
Vor allem für unsere hiesigen  Bestattungsinstitute:
Immer weniger Verkehrstote bei den Radlern.

Das waren noch goldene Zeiten - für die Bestatter: Radlerin mit Kind im Beiwagen. 
Beide ohne Helm.

Aber auch heute gibt es noch verantwortungslose Radlerinnen.
Diese hier hat ihr Kind in der ungesicherten Gepäcktasche.

Unsere Polizei informiert über die schlechte Fahrradhelm-Benutzung der leichtsinnigen Radler in Augsburg und Umgebung.
  
Bild: Schlaue Radfahrer trinken ihren Maßkrug beim Ausflug ganz aus und setzen ihn dann als schützenden Helm für die Heimfahrt auf. 


Bild: Die Unfallstatistik lässt die Bestatter immer trauriger werden. Nur noch 1 toter Radler in Augsburg im letzten Jahr.

Wenn man in Augsburger traurige Bestattungsunternehmer trifft, muss man sic nicht darüber wundern. Ihre Geschäfte sind rückläufig. Ein Bestattungsexperte meint zu uns: "Wenn man die Unfallzahlen der Polizei liest, weiß man ja auch warum. Im letzten Jahr gab es nur 1 toten Radler in Augsburg zu bestatten. Die Bestatter rauften sich schier um diese seltene Beerdigung."

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Wenn die Aufklärungsaktion der Polizei funktioniert, dass die Fahrradfahrer mit Helm nicht so gefährdet sind, dann werden die Bestatter noch trauriger dreinschauen, wenn ihre Geschäfte weiter abflauen. Ich weiß ja nicht, ob die arbeitslosen Bestatter dann in die Fahrradhelm-Produktion übernommen werden können."

P.S.: Mein Gott, diese Frau aus dem Osten hat schon sehr verdrehte Gedanken, gell. Gut, dass sie sich bei uns nur um den Dreck kümmern muss.


Bild: Helle Empörung herrscht seit ein paar Tagen in Augsburg über die neue PR-Kampagne der Bestatter.

Sonntag, 23. Februar 2014

Wer jagt da im Augsburger Stadtwald? Wilderer? Politiker? Promis?

Schlimmes Gerücht aus der Stadverwaltung: Gut augestattete Hütte im Augsburger Wald soll für private Jagdaktionen von Augsburger Politikern genutzt werden.

Ab und zu hört man davon, dass im Augsburger Stadtwald, neben dem Lech, südlich von Augsburg, diverses Wild wie Hasen, Rehe und Hirsche geschossen werden. "Wahrscheinlich von Wilderern", wird von offizieller Seite vermutet. 

Jetzt wurde uns aus der städtischen Verwaltung gesteckt, dass sich ein paar Herren und Damen, die in Augsburg bekannt sind, sich im Stadtwald in einer Jagdhütte ab und zu gesellig treffen. In einem sorgsam umzäunten Gebiet, das auch der "Hirschpark" genannt wird. Im Ausgburger Waldgebiet "Forstrevier Haunstetten", nicht weit von der Lechstaustufe 23, dem Mandichosee, entfernt.

Die ausgezeichnete Augsburger Stadtforstverwaltung mit 43 Mitarbeitern, unter Leitung von Hartmut Dauner, hängt gerne mal Knochen an die Hütte.und verkündet: 
"Gerade Kindern und Jugendlichen soll die Bedeutung des Waldes für uns persönlich vermittelt werden. Aber auch politische Entscheidungsträger, Wirtschaftsbosse sowie jeder Einzelne von uns müssen den Wert des Waldes richtig einschätzen können. Der Augsburger Stadtwald hat vielfältigen Interessen gerecht zu werden. Aus diesem Grund betreibt die Forstverwaltung auch intensive Öffentlichkeitsarbeit."

Gerne hilft die Augsburger Stadtforstverwaltung bei größeren und nachhaltigen Umweltprojekten im Wald mit ihren modernen Geräten mit, wenns klemmt.

In diesem "Hirschpark" soll sich sagenhaft viel Wild tummeln. Zu viel Rehe und Hirsche, wie man hört. Darum hat sich nun - angeblich - ein Augsburger Politiker diese Jagdhütte zu einer bequemen Jagdhütte einrichten lassen, die sogar selbst erzeugten Strom hat.


Wer jagt die Hirsche im Augsburger Wald am Lech?

In dem rot umrandeten Stadtwaldt, nicht weit von der Lechstaustufe 23, soll sich der "Hirschpark" befinden, in dem Politiker und Promis das Wild jagen sollen. 



Von dieser Jagdhütte aus werden jetzt Jagden auf das überzählige Wild veranstaltet, das dann - angeblich - in gemeinsamen Feten in der Jagdhütte verspeist wird. Bei den Jagden und Feten sollen - nach einem Gerücht - auch andere Augsburger Politiker, Geschäftsleute und Promis beteiligt sein, die ihre Jagd im städtischen Wald sozusagen als "ehrenamtlichen Umweltschutz sehen", weil das überzählige Wild "sämtliche Jungbäume" zerstört. 

Angeschossenes Wild, das von den Amateur-Jägern nicht richtig getroffen wurde, soll dann verwundet durch den Wald irren, wobei man eben auf Wilderer schließen könnte.

Augsburgs Umweltreferent Rainer Schaal soll gesagt haben: "Davon ist mir absolut nichts bekannt. Meine Hunde hätten da längst angeschlagen, wenn fremde Personen mit Jagdgewehren im städtischen Wald herumschleichen würden."

Wir halten das alles für ein dubioses Gerücht, das wohl dadurch entstanden ist, dass ein paar Kommunalpolitiker mit Freunden mal mit Golftasche auf dem Rücken durch den Augsburger Stadtwald spaziert sind, die ein übereifriger Forstmann gleich als Jagdausstattung betrachtete.


Auch Schaals Polit-Freunde wissen nix von einer privaten Jagdhütte im Augsburger Stadtwald. Sie füttern lieber die Enten und Schwäne am Stempflesee. Und keiner von ihnen hat ein selbst erjagtes Hirschgeweih an der Wand oder sonstwo.


Aufgestelltes Papp-Tier zum Jagd-Training.

 
Aufgestelltes Papp-Tier zum Jagd-Training.

 Da staunt der (echte) wachsame Jagdhund: Aufgestelltes Papp-Tier zum Jagd-Training.


Mit diesen lustigen Pappfiguren, die im Siebentischwald aufgestellt werden, üben die Hobby-Jäger wohl für ihr Jagdvergnügen auf städtischem Grund und Boden, damit die armen Waldtiere nicht angeschossen durch die Bäume und Büsche irren müssen. Oder handelt es sich doch um Wilderer?

Ein weggeworfener Plan zeigt uns den Weg zum Jägerservice für alle Radler, der sich in der  Hubertushütte" befindet. Ansonsten ist die Zufahrt nur mit grünem Landrover und Erlaubnisschild "Jagdschutz" möglich. Die Waldhütte "Jägerslust", soll  noch exklusiver eingerichtet sein. Mit Internet, Whirlpool, Sauna, Sky und einem vollautomatischen Elektro-Grillplatz vor der Türe.


Ein Blick von oben macht die geheime Lusthütte im Haunstetter Forst gut sichtbar, die man normalerweise im Wald ohne Plan nicht findet, weil sie bestens zwischen den Bäumen als Fütterungsstelle getarnt versteckt ist. Hier ist der Link für den Spionage-Satelliten.

Samstag, 22. Februar 2014

Tolle Idee von Willi!

Bild: Willi Reisser hält viele Politiker für Flaschen, aber nicht immer mit Pfand.

Der bekantne Augsburger Anwalt und ehemalige Kaommunalpolitiker Willi Reisser aus Hochzoll, hat eine gute Idee für Augsburgs Flaschensammler. Er schlägt vor, dass die Pfandflaschen direkt mit einer Halterung an die Altglascontainer gut sicht- und greifbar angebracht werden.

Willie Reisser: "So ein Pfandflaschenhalter ist äußerst praktisch und hilft den armen Flaschensammlern jedenfalls mehr als verständnisvolle Worte der Politik. In den Wahlaussagen der Christlich Sozialen Union und bei den Sozialdemokraten habe ich nichts gefunden zu den Problemen der Augsburger, die, ob verschuldet. oder unverschuldet. am Rande der Gesellschaft leben ... das sind in Augsburg wohl mehr Leute als mancher meint!

Mancne sagen darüer: "Das verdeckt das Grundproglem der Armut bei uns.-"

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Aber Flaschensammeln ist wie Sport, man läuft herum, spart sich das teure Fitness-Studio und verdient sich noch was dazu!"

P.S.: Natürlich muss dafür gesorgt werden, dass diese Pfandflaschen nur von Leuten genommen werden dürfen, die von der neuen Armut betroffen sind. Das bedeutet, dass dort den Sicherheitskräften der aktuelle Kontoauszug gezeigt werden muss!


Bild So sehen menschenwürdige Pfandflaschenhalter an Altglascontainern aus.

Schlafmarkt statt Stadtmarkt?



Bild: Die neue Werbung für den Augsburger Schlafmarkt!

Wir haben uns Gedanken zum Augsburger Stadtmarkt gemacht. Erbaut einst auf dem Gelände einer Schnupftabakfabrik. Auch wenn jetzt die Händler udn Wirt auf dem Stadtmarkt verschnupft sein sollten, meinen wir: Aus dem Stadtmarkt sollte ein Schlafmarkt werden! Ist ja abends dort nix mehr los. Der ganze Stadtmarkt ist ab 18 Uhr zugesperrt wie ein Gefängnis. Obwohl es sich um eine großes Gelände mitten in Augsburgs Innenstadt handelt. 

Also plädieren wir für Übernachtungsmöglichkeiten ab 18 Uhr im Augsburger Stadtmarkt. Dann wird wenigstens die Innenstadt von mehr Schnarcherei erfüllt sein!


Bild: Augsburger Stadtmarkt - nach 18 Uhr zugesperrt wie ein Gefängnis.

Freitag, 21. Februar 2014

Wir lieben den ehrlichen Wahl-Kampf!


Das neue Wahlplakat von Stefan Kiefer, OB-Kandidat der Augsburger SPD, verspricht dem Datschi-Wahlvolk einige tolle Sachen. Uns gefällt natürlich der gelungene Reim auf Kiefers Wahlplakat. Ein Prost auf die Poesie!

Der Sozi Stefan Kiefer sagt uns dazu: „Eine nachhaltige und zeitgemäße Bierpolitik war in den vergangen sechs Jahren in Augsburg nicht erkennbar. Stattdessen herrschte Plan- und Ziellosigkeit in den Sudkesseln, an den Zapfhähnen und Theken vor. Für Augsburg als Bierstadt, eine Blamage" 


Bei der Umsetzung der hopfenpolitischen Ziele der SPD Augsburg setzen Stefan Kiefer und die bierpolitische Sprecherin und Stadtratskandidatin Gabriele Thoma, auf eine Renaissance der kooperativen Zusammenarbeit mit den Augsburger Brauereien, Wirtschaften und Kneipen. 


"Da wird Prost! Augsburg aber ganz schön sauer auf den Bier-Kiefer sein", brummelt unsere ukrainische Putzfrau vor sich hin. "Will der dem Grab nicht nur seinen Bürgermeister-Job sondern auch noch seinen Posten als Ausschank-Helfer, den er als einziges super beherrscht, tatsächlich wegnehmen?"

Donnerstag, 20. Februar 2014

Kleine Sensation! Augsburg hat wieder ein schönes Mühlrad! Aber wo?

Foto: In Augsburg dreht sich seit ein paar Tagen dieses schöne neue Mühlrad. Aber wo?

Pausenlos dreht sich seit ein paar Tagen ein neues Mühlrad in einem stark strömenden Augsburger Bach. Das Geld dazu hat der "Augsburger Mühlrad-Verein" (AMV) gesammelt und gespendet. Zusammengebaut und aufgestellt hat es angeblich die Forstverwaltung der Stadt Augsburg. Weil sich das Forstamt am besten mit Holz und Wasser auskennen soll.

Gefertigt wurde es aus bestem Eichenholz und teuren Stahl-Halterungen und .Schrauben. Es dreht sich optimal schnell und unablässig in seinem Bach. Durch eine raffinierte Maschinerie kann es sogar auch Strom herstellen.

 Bild: So sah das alte Mühlrad aus, bevor es abgebaut wurde und irgendwo verschwand.

Früher waren die vielen Mühlen an den Augsburger Bächen und Kanälen mit ihren Walzen, Steinen und Hämmern die ersten nimmermüden Werkstätten, die mit ihren Handwerkern zum Reichtum unserer schönen Stadt zwischen Lech und Wertach geführt haben.

Leider wurde vor einiger Zeit ein Mühlrad an einem Augsburger Kanal in der Altstadt bei einer Nacht- und Nebel-Aktion abgebaut. Es war das große Mühlrad, das am Schwall-Lech einst sogar vom Bundeskanzler Helmut Kohl am Schwall-Lech eingeweiht wurde. Mit dem verschwunden Mühlrad war auch der Augsburger Beitrag zur Weltkulturstadt mit dem Thema Wasser leider schwer gefährdet. Darum wurde von engagierten Augsbürgern der AMv gegründet, der schnell aktiv wurde.

Nun ist Augsburg wieder total fit für den Wettbewerb zur Weltkultur-Stadt unter dem Motto "Augsburg die Wasser-Stadt". Da jubelt die ganze Stadt mit ihren hocherfreuten Politikern und Bürgern.




Hier kommt unser Augsburger Mühlrad-Quiz!
Tolle Preise für die richtige Lösung!


Liebe Leser,  sag uns bitte, wo dreht sich dieses wunderbare neue Mühlrad in Augsburg?

Antwort A) Am Vorderen Lech (beim Bauerntanz)
Antwort B) Am Hanreibach (beim TIM)
Antwort C) Am Proviantbach (beim Lechhauser Freibad)

Antwort D) Am Schwall-Lech (wie früher)

Oder Antwort E) ...........................................................................
(selber raten und ausfüllen!)

(Einsendeschluss ist der 1.4.2014)


1. Preis: 1 handebertriebene Kaffeemühle 
2. Preis: 1 Sack Mehl aus der Kresslesmühle
3. Preis: Eine Flasche echtes Augsburger Trinkwasser aus dem Siebentischwald
Trostpreis: 2 Dosen Hundefutter (feinstes Hirschgulasch!)

Das wollen wir nicht!

Bild: Gerüst an der Augsburger Kahnfahrt. Was ist da los? Kracht die alte Stadtmauer bald zusammen? Hoffentlich nicht, denn dieser Platz gehört zu unseren liebsten in Augsburg.

Wir brauchen in Augsburg viel mehr Spiel-Hallen! Touri-Chef will jetzt Augsburg als das schwäbische Las Vegas! vermarkten

Bild: In Augsburg, besonders in der Jakober Vorstadt, haben wir doch lieber Spiehallen als diese Kneipen, in denen die Leute nur ihr Geld versaufen und dann brüllend durch die Gegend ziehen. Ganz anders bei einem Spielsalon, der glückliches Zusammenleben bringt. Danke, liebe Augsburger Stadträte, dass ihr uns so glücklich macht! In die traditionsreiche Gaststätte auf dem Foto soll endlich auch eine Spielhalle reinkommen.

Wir alle wissen ja, dass man in einen Spiel-Salon arm hineingeht und reicht wieder herauskommt. Deswegen brauchen wir ja im armen Augsburg auch so viele Spiel-Hallen. Leider befinden sich in der Jakoberstraße erst zwei davon. Das ist für die multikulturelle Gegend zwischen Jakober Tor und Jakober Kirche einfach zu wenig. Da muss man ja am Bettelstab zum Pilgern gehen.

Deswegen sind wir schon heilfroh, dass jetzt in die ehemaligen traditionsreichen Brauereigaststätte "Ebert", jetzt "Barium 56", noch ein Spielcasino kommen soll. Oder ein Casino für Sportwetten? Wir freuen uns jetzt schon darauf, die vielen Menschen  in dieses Casino unzufrieden und frstriert hineingehen zu sehen, die dann als Glückliche herauskommen.

Uns was sind wir froh, dass die paar Spiel-Casinos nicht auch noch zum Wahlkampf-Thema in Augsburg werden. Nur durch die hohen Gewinne in den Spielcasinos können wir uns hier zwischen Lech und Wertach die immer teurer werdenden Mieten leisten.

Da wollen wir auch den Stadträten der Augsburger Vorstadt ganz herzlich dafür danken, dass sie sich für die Ansiedlung von Spielcasinos derart einsetzen. Wir brauchen noch viel mehr davon!

Bild. Juhu! Darauf haben wir sehnlichst gewartet! In das Servicegebäude der SWA am neuen Augsburger Königsplatz kommt endlich ein toller Spielsalon rein. Wem dürfen wir dafür danken? 

Am meisten freuen uns aber die allerneusten Pläne der Stadt Augsburg. Es war zwar nicht der Baureferent Gerd Merkle, der für ein Spielcasino in der Service-Station der Augsburger Stadtwerke in der Mitte des Königsplatzes plädiert hat, aber die Idee ist einfach super. Mal schnell ein paar Münzen oder Scheine gewinnen, während man auf Tram oder Bus wartet. Einfach genial. So wird auch ganz klar, was in Augsburg wichtig ist im Zusammenleben der Menschen: Glück, Spiel und Geld!

Augsburg wird zum schwäbischen La Vegas!

Das ist doch auch mal für den Augsburger Touri-Chef Götz Beck eine gutes Vermarktungs-Instrument. Besonders jetzt, wo das Römer-Museum geschlossen ist.

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Warum sollen wir am Kö immer bis zu den nächsten Spiel-Casinos in der Fuggerstraße laufen müssen? Ich will aussteigen und sofort reich werden!"

Mittwoch, 19. Februar 2014

Hilfe! Wer will uns bestechen? Oder ist es nur eine Überraschung?



Bild: Hm, wer hat uns dieses gut gefüllte und schön gestaltete Geschenk-Kuvert heute zukommen lassen? 

Heute fanden wir eine tolle Post mit einem dicken Kuvert in unserem verhauten Briefkasten im Hinterhof, mit unserer Geheimadresse.

Vorsichtig packten wir das luftgepolsterte Kuvert aus. Natürlich haben wir vorher einen Bomben-Experten herbeigerufen, denn wir wissen ja, dass wir ein paar Feinde haben. Zuerst fiel uns aus dem geöffneten Kuvert ein Brief in die Hand, den wir staunend lasen.

Der Inhalt erfreute uns dermaßen, dass wir sofort unsere Chefredakteurin in den nächsten Supermarkt schickten, mit sämtlichen leeren Flaschen, damit sie uns vom Flaschenpfand eine volle Flasche Schanps zum Feiern mitbringen konnte. 

Der Brief, der alles erklärt.
Wir werden ihn einrahmen.


Aber wir waren dann voller Freude, als wir eine süße Plüschfigur aus dem Kuvert purzeln sahen. Ein roter Drache mit einem roten Halstuch im Western-Stil, auf dem wir lesen können: "25 Jahre". 

"Hm, aber Euer Deppenblatt ist doch noch gar nicht so alt", meldete sich unsere ukrainische Putzfrau die gerade über unseren schrottreifen Redaktions-Computer mit dem Klitschko in Kiew chattete.

Durch das beschriftete knappe Trikot des kuscheligen Geschenktieres konnten wir bald erkennen, dass der kleine rote Drache ein unbezahlbares Geschenk der Firma "Gruber Bau" in Augsburg (Firnhaberau) ist, die sicherlich schnell gealtert ist, als man dort annahm, die Stadtwerke Augsburg würden ohne schriftlichen Vertrag freiwillig keine Kohle rausrücken, um die so heftig gestritten wurde. Angeblich ging es um irgendwelche Baumaßnahmen, die von den Stadtwerken nicht anerkannt wurden.

Bild: Noch wissen wir nicht, was der rote Drache uns sagen soll. Warnung vor der roten Gefahr? Oder: Gruber Bau versorgt sogar die Roten? 


Durch das beliegende Schreiben erkannten wir erst, dass wir endlich mal für unsere Mühen mit einem wunderbaren Geschenk von der Augsburger Firma Gruber-Bau belohnt wurden.

- - -

Natürlich veröffentlichen wir hier voller Stolz nur zu gerne dieses wunderbare Schreiben an uns:


Das haben Sie  sich E H R L I C H verdient!



Sehr geehrte Chefredakteurin der Augsburger Skandal-Zeitung!

Wie Sie sicher schon erfahren haben, haben wir neulich im Lotto, äh, von den Augsburger Stadtwerken, rund 1,4 Mill. Euro gewonnen. Juhu! 


Das hat aber nichts damit zu tun, dass wir mit dem Finanzbürgermeister Hermann Weber ein bissle verwandt sind und noch weniger damit, dass dieser mit dem OB Dr. Kurt Gribl bestens verbandelt ist, der ja auch als Vorsitzender des Aufsichtsrates bei den Augsburger Stadtwerken einen hohen Posten besitzt.

Wir spenden auch kein Geld an die Stadtwerke, oder die CSU, oder die CSM oder an sonst eine Partei in Not. Nein, wir spendieren nur Ihrer Redaktion einen gebrauchten Getränkeautomat, um den sie uns schon so lange anbetteln.

Also, es ist so, wie Sie bisher immer wieder berichten: Wir haben uns diese 1,4 Mill. Euros hart verdient. Mit Straßen pausenlos auf- und zumachen und auch noch teeren. Das Pflastern überlassen wir gerne anderen Baufirmen. Wir wollen ja  keine unnötigen Neider in unserer honorigen Branche. Ein Anruf genügt und schon sind wir mit unseren Baumaschinen unterwegs. Ach, manchmal spüren wir das auch einfach durch die Luft, oder unser Hermännle kommt mal schnell mit dem Radl vorbei ...

Natürlich ist an diesem unseren Geldregen von den Augsburger Stadtwerken besonders Ihre objektive, unabhängige und unkorrupte Berichterstattung verantwortlich.

Dafür wollen wir uns mit dem beiliegenden Geschenk, das wir mit wohlbedacht ausgesucht haben, herzlichst bedanken!


Mit teuren Grüßen
Ihre Schweigerfamilie


Gruber Bau
Augsburg
Firnhaberau
- nicht weit von Bürgermeister Hermann Weber (Hammerschmiede)