Freitag, 6. Juli 2012

Auch in Augsburg: Kinderverstümmelungsverbot! Dürfen jetzt Datschi-Promis wie Melcer und Grab bei ihren zukünftigen Kindern nicht mehr die Vorhaut wegsäbeln lassen? Ist das ein Problem?

Die Gemeinden jüdischen und muslimischen Glaubens in Augsburg haben die  Entscheidung des Landgerichtes Köln, das die Beschneidung von Jungen aus  religiösen Gründen als Körperverletzung bewertet hat, mit Bedauern aufgenommen.

Das blutige Abschneiden der Vorhaut am Penis bei Jungen ist somit auch in Augsburg gesetzlich verboten. 

Ist die Beschneidung nun Verstümmelung von Kindern oder gelebte Religion? 


Motto: "Beschneide mich. Dein Au ! gsburg. 


Eine heisse Debatte beginnt auch in Augsburg zu diesem Thema.




Bild: Selbst sensible Kultur-Leute wie Peter Grab sollen auf auf blutige Rituale stehen ... und glauben, dass Männer ohne die gesamte Vorhaut doch einige Vorteile haben.


Augsburger Bürgerinnen und Bürger haben das nun öffentlich diskutiert. 

Die Augsburger jüdischen und muslimischen Gemeinden erklären dazu:

"Die Beschneidung von neugeborenen Jungen ist fester Bestandteil des jüdischen
und muslimischen Glaubens und wird von den Angehörigen beider Bekenntnisse seit
Jahrhunderten praktiziert. Wir erachten sie als unverzichtbaren Bestandteil der
grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit in der Bundesrepublik.

Die Religionsfreiheit ist ein sehr hohes Gut in unserer Verfassung und darf nicht
Spielball einer eindimensionalen Rechtsprechung sein, die obendrein diesem Thema
gegenüber bestehende Vorurteile und Klischees noch weiter verfestigt, so der
Zentralrat der Muslime. Ähnlich äußern sich weitere Religionsgemeinschaften auf
lokaler und auf Bundesebene.

Ebenso wie der Zentralrat der Juden in Deutschland
fordern die Augsburger Gemeinden den Deutschen Bundestag als Gesetzgeber auf,
Rechtssicherheit zu schaffen und so die Religionsfreiheit in der praktischen, rituellen
Ausübung für alle Religionsgemeinschaften zu gewähren.




Bild: Unser ziemlich pro-semitisch eingestellter Herr Ausgeber Arno Loeb (er soll aus dem jüdischen Clan des fränkischen Jeans-Erfinders Levi stammen) meint: "Hoffentlich startet Werbe-Melcer bald eine Super-PR-Kampagne mit Hilfe von OB Gribl und der gesamten bayerischen CSU zur Beibehaltung der kulturell wichtigen Beschneidungszeremonie!"

Es muss sichergestellt sein, dass Angehörige des Judentums oder des muslimischen 
Glaubens die abrahamische Praxis in ihrer Heimat, der Friedensstadt Augsburg, 
leben können. Dazu bedarf es eines rechtlich abgesicherten Rahmens auf der Basis 
der allgemein gültigen Rechtsordnung, der Schutz für die Familien und die 
ausführenden Ärzte gibt.

Der Schutz des Kindeswohls muss an erster Stelle stehen! Die Augsburger 
Gemeinden sehen in der Beschneidung jedoch keinen unrechtmäßigen Eingriff in 
das Selbstbestimmungsrecht des Kindes."

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Was machen nun Datschi-Promis wie zum Beispiel Melcer und Grab, die angeblich auch zu den blutigen Beschneidungs-Religionen gehören? Können und dürfen sie noch ihre zukünftigen Kinder die Vorhaut wegsäbeln lassen? Und was hat die arme Zipfel-Vorhaut mit dem Frieden zu tun? 

Augsburger Christen meinen dazu: "Seit wann kann man nur ohne Vorhaut an einen Gott glauben? Und wie ist das dann bei den jüdischen und islamischen Mädchen? Ist ein unverletzter Kinderkörper nicht Menschenrecht? Ausserdem - kann man das doch als Erwachsener gerne machen, oder?"

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Mir reicht schon eine Wallfahrt zur heiligen Vorhaut des Jesus, damit ich eine Religion optimal ausüben kann."