Freitag, 15. Juni 2012

Johannes Althammer: Der Mann, der die Kultur-Marionette Peter Grab tanzen lässt ....


Althammer-Foto: "Jetzt horch mal genau her, Peterle, du nimmsch jetz die Kohle vom Fischer seim Filmfescht und gibsch es dene, die sich in deim Arsch, äh, Arschburg so richtig bärig wohlfühln! Woisch was i moin?

Einige Augsburger Kultur-Insider haben es schon geschnallt, dass der Sport- und Kulturbürgermeister Peter Grab als Marionette an den Fäden des Kultur-Experten Johannes Althammer tanzen muss. Aber nicht alle, deswegen müssen wir hier noch etwas Aufklärungsarbeit leisten.

Nicht nur das Biennale-Konzept Grabs kommt aus dem Hirn von Johannes Althammer, der gerade die einflussreichste Kultur-Eminenz aus dem Lechviertel ist. Es ist Althammers Idee gewesen, in Augsburg einige Kultur-Festivals nur noch alle zwei Jahre als Biennale stattfinden zu lassen, um Kultur-Kohle zu sparen.

Schließlich muss ja auch der Millionenmurks durch Gribl & seine Bau-Chaoten zum Beispiel am Eisstadion irgendwie finanziert werden. 

Welche Millonenlöcher beim Umbau des Königsplatzes durch Gribls Pfusch-Team noch auf uns zukommen, raubt uns braven Datschis schon längst den Schlaf.

Jetzt gibt es wieder viel Ärger und wilde Diskutiererei in der Augsburger Kulturszene durch die Ankündigung vom Franz Fischer, die Augsburger Filmtage ganz zu streichen, da ihm die Zuschüsse für eine gute Filmtage-Präsentation nicht reichen. 

Und Althammer lässt daraufhin über Grab raustrompeten: Dann verteilen wir doch die Zuschüsse der Filmtage an andere Kulturmacher, die dankbarer sind! Da regen sich auch wieder einige auf!

Augsburgs heimlicher Kultur-Bürgermeister, Johannes Althammer, meint nun scheinheilig zur Leichenfledderei an der toten Arschburg-Kultur: 



Ja spinnen denn jetzt alle!

Da bemüht sich mein Kulturreferent Grab trotz Sparzwanges die ganze Breite der freien Kulturlandschaft zu erhalten. Setzt ein Konzept auf, das allen Festivals ihre Daseinsmöglichkeit erhält und durch den Zweijahresrythmus sogar mehr Mittel für die künstlerische Qualität ermöglicht.

Dann spielen die Filmtage vom Fischer Franzl die beleidigte Leberwurst (dabei waren Sie 2003, 2005 und 2007 bereits im Zwei-Jahres-Rythmus, ohne das ein Ende erklärt wurde) und sagen ihr Festival für die Zukunft ab.

Daraufhin versucht der Augsburger Super-Kulturreferent Altha ... äh ... Grab ... die Mittel wenigstens für die anderen Festivals zu erhalten und wird daraufhin als Leichenfledderer verunglimpft und als konzeptionslos betitelt. 

Ja, soll er das Geld lieber dem Stadtkämmerer abtreten?

Es kann doch nicht Aufgabe eines Kulturreferenten sein die Kulturlandschaft nach seinen Vorstellungen mit Fördergeldern zu bedienen. Seine Aufgabe ist es die Kulturlandschaft in allen seinen Ausprägungen trotz aller vom Stadtrat beschlossenen Sparzwänge bestmöglich für alle Menschen zu erhalten.

Ihr verwunderter
Johannes Althammer




- - -


Johannes Kopp, der Sidekick vom Althammer, greift sofort kräftig in die Riemen, um mal den Augsburger Kulturschaffenden und Medien zu zeigen, wo es lang gehen soll. Dafür legt er sich sogar mit Augsburgs Publikations-Grossmacht AZ (Augsburger Allgemeine) fett an ... 

Johannes Kopp legt also tüchtig los beim Kampf um die Augsburger Kultur-Hoheit: "die wortwahl der az war heute wieder einmal bodenlos und wohl dem spezialwortschatz der BILD entliehen! :-( man bekommt das gefühl, dass egal, wie man es macht, es immer verkehrt ist und deswegen niedergemacht gehört. vielleicht wohnt tatsächlich der eine oder andere von den autoren noch in augsburg an der jammer ... das passt so gar nicht zu jürgen marks kolumne *greater augsburg*!"



Bild: Johannes Kopp, Fraktionsseppl von Pro Stata, muss man natürlich sehr ernst nehmen, schliesslich vergleicht er sich gerne mit einem genialen Multitalent wie Steve Jobs. 

Unsere ukrainische Putzfrau meint zum geifernden Kopp: "Der kann sich ruhig mit der Augsburger Allgemeinen bekriegen, der Kopp, die Pro Arschburger werden bei der nächsten Wahl in Augsburg mit und ohne AZ sowieso entsorgt."