Freitag, 1. November 2013

Hatte Luther wirklich Spass am Verbrennen unschuldiger Frauen?

Doku: Die AZ-Beilage zur zur Eröffnung des Themenjahres "Reformation und Politik" in Augsburg.

Manche schräge Historiker behaupten ja: Auch Martin Luther war für das Verbrennen unschuldiger Frauen als böse Hexe! Liebe rothaarige Augsbürgerinnen, seid froh, dass euch kein Hexenjäger in Begleitung von Martin Luther in Augsburg begegnet. Auch der Reformator und Bibel-Übersetzer Luther war für das Hinrichten verleumdeter Frauen als böse Hexen, die der Menschheit im Namen des Satans schadeten. Im Gegensatz zu den Herrschenden, die mit ihren Kriegen nur immer das Gute wollen. Das hatte Luther sehr wohl erkannt. Er war ja auch gegen den Aufstand des Volkes gegen Unterdrückung und für Demokratie.


 Martin Luther war voll überzeugt vom Teufelspakt, der Teufelsbuhlschaft und des Schadenzaubers, durchgeführt von den angeblich so bösen, meist rotharigen Frauen und befürwortete durchaus die gerichtliche Verfolgung von Zauberern und Hexen. 

Die Aussage des Alten Testaments in der Bibel „Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen“ hatte für Martin Luther total Gültigkeit.

Dies wird in einer Hexenpredigt deutlich, die Luther hielt. Martin Luther verlieh hier seinem Abscheu vor dem Übel der Hexerei Ausdruck und gab einer Verurteilung der im Verdacht stehenden Frauen recht:

„Es ist ein überaus gerechtes Gesetz, dass die Zauberinnen verbrannt werden, denn sie richten viel Schaden an. Sie können nämlich Milch, Butter und alles aus einem Haus stehlen… Sie können ein Kind verzaubern… Auch können sie geheimnisvolle Krankheiten im menschlichen Knie erzeugen, dass der Körper verzehrt wird… Schaden fügen sie nämlich an Körpern und Seelen zu, sie verabreichen Tränke und Beschwörungen, um Hass hervorzurufen, Liebe, Unwetter, alle Verwüstungen im Haus, auf dem Acker, über eine Entfernung von einer Meile und mehr machen sie mit ihren Zauberpfeilen Hinkende, dass niemand heilen kann … Diese Zauberinnen sollen alle getötet werden, weil sie Diebe sind, Ehebrecher, Räuber, Mörder … Sie schaden mannigfaltig. Also sollen sie getötet werden, nicht allein weil sie schaden, sondern auch, weil sie Umgang mit dem Satan haben.“
(Predigt vom 6. Mai 1526, WA 16, 551f, laut Wikipedia)

Zahlreiche lutherische Theologen, Prediger und Juristen und Landesherren, zum Beispiel Heinrich Julius (Braunschweig-Wolfenbüttel) beriefen sich später auf einschlägige Aussagen Luthers.


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Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Mein Gott, dieser Luther hat sich halt auch mal getäuscht. Und es waren ja meistens Rothaarige, die als Hexen hingerichtet wurden. Denken wir nur an die Agnes Bernauer. Ich bin ja voll Aschblond!"


Lach-Verbot für Augsburgs Tote? Wer lacht hier? Demo:: Impotenz auf dem Friedhof!

Bild: Cindy aus Marzahn darf in Augsburg keine Witze machen, wenn die Toten ruhen.

Augsburgs Tote lachen nicht. Das Hamburger Abendblatt und andere deutschlandweite Medien berichten genüsslich über ein Lachverbot in Augsburg. Nur wenige Monate nach ihrem Ende bei "Wetten, dass..?", ist Komikerin Cindy aus Marzahn (41) wieder auf Kanälen präsent. Neben ihrer eigenen Sendung "Bezaubernde Cindy - Jetzt werden Wünsche wahr", absolviert die Berlinerin zahlreiche Live-Auftritte. Einen Termin hat sie seit heute jedoch weniger. In Augsburg!

Man hat nun der Cindy ihren Auftritt am 24. November 2013 in Augsburg verboten. Begründung: Am Totensonntag ist Spaß in Augsburg nicht erwünscht. 

Augsburgs Bürgermeister Hermann Weber (CSM) erklärte uns: "Sie sprechen mit einem christlich orientierten Politiker, da lasse ich mit mir darüber nicht reden, weil die Totenruhe für mich etwas Heiliges ist!"

"Es stellte sich für mich die Frage, ob die Show von Cindy aus Marzahn einen ernsten Charakter hat, und den hat sie in meinen Augen nicht", sagte der Bürgermeister Weber weiter. Weber muss wohl den Volker Ullrich vertreten, der das bissle lockerer gesehen hätte.

Die Veranstalter von Cindy reagierten verärgert; Andere Städte hätten mit Kabarett-Veranstaltungen am Totensonntag kein Problem.

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Nun will die Augsburger Band Impotenz am kommenden Totensonntag auf einem Augsburg Friedhof auftreten, um gegen dieses lächerliche Verbot zu demonstrieren!

(Den Friedhof und den Zeitpunkt gibt die Band Impotenz erst kurz vor ihrem Friedhofs-Auftritt auf der Impotenz-Homepage bekannt!)

Impotenz will zwischen Augsburger Gräbern einige passen Songs spielen. Auch "Ich küsse deine Urne". Dabei wollen sie eine Urne mit der Widmung "Die tote Cindy liebt den toten Hermann" mit Rotwein füllen und unterm Publikum kreisen lassen. Der letzt Schluck wird dann von den Impotenz-Musikern in die Friedhofs-Erde geschüttet - für die Toten, damit die auch richtig lustige werden.

Die Band Impotenz  singt in ihrem Song "Pogo im Altenheim" Lustiges für die Toten: "Pogo auf dem Sarg, Pogo im Friedhof, Pogo in der Hölle ..."


Bild: Bericht über ein Impotenz-Konzert im Krematorium von Gotha mit dem Song: "Ich küsse deine Urne: Ich bin der Mann aus dem Krematorium, ich bring die Frauen mit meiner Hitze um."









Unser Interview mit dem Magen ...

"Also, ich mag Kürbissuppe nicht besonders", erzählt uns dieser Herr bei den Recherchen zum Thema herbstliche Suppen in und um Augsburg. Wir haben den Feinschmecker auf einer Bank in den westlichen Wäldern angetroffen.