Montag, 24. Oktober 2016

Solo-Bratschist Döring: Augsburgs größter Theater-Held aller Zeiten?

Warum darf Theater-Schleimfighter Döring an den Getränkeschrank der Augsburger Intendantin?

Christian Döring ist nicht nur Solo-Bratschist am Augsburger Theater, sondern er kämpft Tag und Nacht für die Finanzierung der Theater-Sanierung durch Schulden, egal wie hoch. Überall ist er mit seinen Kommentaren für die Theater-Sanierung zu finden.

Auf Facebook soll er laut IKSA schon unter diversen Namen wie Franz Detig und Tann Häuser unermüdlich aktiv sein. Todesmutig gar, wenn man bedenkt, dass diese IKSA-Truppen als gemeine bezahlte Scharfschützen aus dem Hinterhalt kämpfen.

Hoffentlich wird seine Bratsche nicht zerschossen. Er soll ja jetzt eine eigen Bratschen-Oper komponiert bekommen, auf Auftrag von Kulturreferent Weitzel. Titel: "Das verbrat(scht)ene Geld."

Und jetzt hat er sozusagen im Alleingang das Bürgerbegehren der IKSA-Gang gestoppt. Das wird ihm keiner so schnell nachmachen.

Wir haben gehört, dafür soll der tapfere Döring, der leider keine Zeit mehr zum Üben hatte, schon den zur Belohnung für seinen draufgängerischen Einsatz ohne Rücksicht auf die blechenden Bürger den begehrten Schlüssel zum Getränkeschrank der Intendantin Juliane Votteler erhalten haben. Proscht!

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Gibt es eine größere Auszeichnung am Augsburger Theater?"

Solo-Bratschist Döring ist unermüdlich fürs Augsburger Theater im Einsatz.
Natürlich bleibt die Überei an seiner Bratsche auf der Strecke und er könnte so immer mehr Einsätze verpassen.
Er soll schon Anwärter für den Theater-Orden goldener Vo ... äh ... Fotzeler sein!

Walter, schick uns Fotos von da drüben


Er gehörte zu den besten und bekanntesten Fotografen in Augsburg: Walter Käsmair. Jetzt ist er für immer von uns gegangen. Viele kennen ihn noch als Fotograf mit dem Fahrrad. Als Andenken an seine künstlerische Person hat uns Walter, der seit ewigen Zeiten im Lechviertel wohnte und Foto-Kurse an der Augsburger Uni hielt, seine Postkarten, Bücher und Kalender von Augsburg hinterlassen, die es in manchen Augsburger Buchhandlungen zu kaufen gibt. 

Aus seinen Fotos strahlt die Liebe zu Augsburg.

Am liebsten veröffentlichte Walter seine Fotos in der Schwarz-Weiß-Technik. In seiner Wohnung im Lechviertel über der ehemaligen Kneipe Grauer Adler hatte er eine Dunkelkammer. Lange hat es gedauert bis er sich auch mit digitalen Fotogeräten anfreunden konnte. 

Und abends hat man den Walter, den eingefleischten Augsbürger dann in diversen Kneipen wie das Brecht's an seiner Stammstelle an der Theke getroffen wo man mit ihm über Fotografie oder Augsburg plaudern können. Wirt Klaus sammelt jetzt unter seinen Gästen für eine würdige Todesanzeige für Walter, der auch einen Namen an der Theke eingebrannt bekommen soll.

Und vor ein paar Tagen hat er sich sogar in eine Münchnerin verliebt, die mit ihm noch nach Venedig gefahren ist, wo die beiden in der Gondel herumkurvten und ihr Leben genossen.

Walter, sei so gut, und schick uns ein paar Fotos von da drüben wo du jetzt auf uns wartest. Hoffentlich bedienen dich paar nette Engel an der himmlischen Hausbar.


Im Internet-Lexikon Augsburg-Wiki ist mehr über Walter Käsmair zu lesen.