Dienstag, 5. Mai 2020

Die Kultur-Kommentator-Karriere: Rüdiger Heinze ist nicht zu bremsen!

Undankbarkeit ist Augsburgs Lohn: Einer der tapfersten Kämpfer für die Theater-Sanierung wurde nun selber wegsaniert: Thomas Weitzel.

Also, da hat mir jemand einen Floh ins Ohr gesetzt: „Augsburgs neuer Kulturreferent soll Rüdiger Heinze heißen“. Wollt ihr wissen „Warum“.

Logo: Weil der fleißige allzufeine Kultur-Kommentator einer Augsburger Zeitung sich zum Fürsprecher der Kulturpolitik, wie sie ihm selbst gefällt, empor geschrieben hat. 

Seine Prämisse analog Ludwig XIV lautet: La culture c‘est moi. (Die Kultur bin ich) 1964 sang Udo Jürgens, der gerne in Augsburg auftrat sein legendäres Lied „Warum nur, warum“.

Warum nur warum, stand Augsburgs Kulturreferent auf der CSU-Wahlliste auf Platz 9 und wurde , warum nur warum, auf Platz 15 heruntergewählt? 

Ist da etwa falsch ausgezählt worden? Sicher nicht! Wer hat denn dann in der Wahlkabine etwas gegen den amtierenden Referenten gehabt? 

Die Künstler können es nicht gewesen sein, denn die schreien gerade in allen Leserbrieforen zeter und mordio. 

Zeter und mordio - nur zur Aufklärung - ist die mittelalterliche Zusammenziehung der Wörter „ze æchte her = herbei zur Vergeltung“. 

Ja, was soll denn vergolten werden??? 

Übrigens: Auf Neugriechisch heißt Kultur „politimós“ und damit wäre die wahre Qualifikation für eine Referentenstelle in Augsburg umschrieben. 

Fachwissen ist in der Kultur nur marginal gefragt.


Ihr politikmix


Weitzel weg und Heinze kommt?
(Doku-Shot AZ)