Donnerstag, 18. Oktober 2018

Roy-Black-Manager wird abstrakter Heide


Wolfgang Kaminski als Max Heide in der Bildmitte. 

Wolfgang Kaminski, der bis zum Tod von Roy Black, am 9.10.1991, dessen Manager war, stellt jetzt seine abstrakten Bilder in Köln unter dem Künstlernamen Max Heide aus. Kaminski war auch Konzertveranstalter der Musikstars Udo Jürgens, Roy Black und Daliah Lavi zu deren Lebzeiten und schickt heute Leute wie Karel Gott, Wencke Myhre und Francine Jordi auf die Bühnen.

Hieß nicht ein Roy Black Film "Grün ist die Heide"? Ist Kaminskis Künstlername eine Hommage an seinen einstigen Goldesel Roy? Und nannte Roy seinen Manager-Kumpel nicht Max? Und dann dazu noch Roys Todesmonat?

In Köln saß einst auch das schlaue Ehepaar Bertram, das Roy Black groß mit Polydor und Radio Luxemburg herausbrachte und sich dabei eine goldenen Nase verdiente, wobei Roy als Sänger und Schauspieler lange nicht die finanziellen Zusammenhänge mit GEMA und solchen gewinnbringenden Dingen schnallte. Erst als er durchblickte, was da lief, grummelte er: "Ich bin nur eine Marionette im Schlagergeschäft!"

Roy Black zog in seinen letzten Jahren sogar nach Herdecke zum Heimatort seines Managers, der über den deutschen Schlagerkönig aus Datschiburg sogar ein Buch geschrieben hat. Im Roy-Black-Musical, das im Jahr 2000 in Augsburg Premiere hatte und deren Veranstalter schon kurz vorher pleite waren, wird ein Manager, der Kaminski leicht ähnelt, auf die Bühne gebracht, der Roy mit einem weiblichen Fan verkuppelt, der dann sogar von ihm schwanger wird, kurz vor seinem einsamen Tod.

P.S.: Ähnlichkeiten mit lebenden Personen, so Roy-Black-Musical-Autor Arno Loeb, wären natürlich rein zufällig.


Roy Black und seine Lieblingszeitung. Wer genau hinschaut, kann erkennen, dass der berühmte
Schlagerboy aus  Augsburg klugen Journalismus bevorzugte.