Freitag, 1. August 2014

Die Friedensfest-Sensation: Religions-Schock-Preis wird vergeben!

Die Johannes-Most-Gesellschaft (JMG) will dieses Jahr zum ersten Mal beim Augsburger Friedensfest der Weltreligionen den "Johannes-Most-Preis" für den "doofsten Priester" auf der Welt vergeben. 

Johannes Most: "Umsonst haben die Pfaffen – das heisst: die schwarzen Gendarmen des Despotismus – sich nicht stets so ungeheuer abgemüht, den Rückgang des religiösen Wesens aufzuhalten, obwohl sie selbst bekanntlich unter sich vor Lachen bersten möchten ob des Blödsinns, den sie gegen gute Bezahlung predigen."


Zum Friedensfest der Religionen in Augsburg erklärt Johann Most: "Ein Mensch, der einmal den Pfaffen in die Klauen geraten ist, hat aufgehört gedanklich fruchtbar zu sein. Seine Gehimmaschinerie stockt, statt derselben kriechen religiöse Maden und göttliche Würmer in seinem Schädel umher." 
Hier wird sicher nicht der "doofste Priester" der ganzen Welt dabei sein ....

Die JMG meint dazu: Egal welcher Religion ein Priester angehört. Hauptsache doof, fordert die Jury von dem Preisträger. Er soll dazu nicht nur eine schöne Urkunde erhalten, sondern auch ein Liederbuch von Johannes Most. 

Der Freiheitskämpfer Johannes Most, der einst in Augsburg in der Jakobervorstadt geboren wurde und in Cincinnati (USA) verstarb, machte sich nicht nur zur Freiheit, sondern auch zur Religion und seinen Erfindern, Priestern und Missionaren verschiedene Gedanken, von denen uns die JMG nun einige zukommen ließ, die wir hier exklusiv für unser Intelligenz-Publikum veröffentlichen:

* "Der Glaube ist Wahnsinn; denn der Gläubige erklärt, ein eingebildetes Etwas nicht zu wissen, und dennoch behandelt er diese Einbildung für eine Tatsache. Wenn Einer also sagt: Ich glaube an Gott, so besagt dies, dass er nicht weiß, ob es einen Gott gibt, dass er aber trotzdem von dessen Existenz überzeugt ist, wodurch weiß er nicht. Er behauptet wohl, er fühle die Existenz Gottes, in der Tat aber ist dieses Fühlen«nur eine Täuschung; er glaubt einfach an Gott, und das genügt ihm.


* "Wenn ein Gott der Allgerechte und Allmächtige existiert, folglich allwissend ist, und daher unsere ganze Misere kennt, und sie tilgen kann, warum tut er es nicht? Warum lässt der allgerechte und allmächtige Gott der Ungerechtigkeit freien Lauf? Warum lässt er ruhig den Tyrannen das hilflose Kind ermorden; warum lässt er den Schwachen untergehen, und den Starken triumphiren? Wie kann man aus solchen Tatsachen auf die Existenz eines allgerechten und allmächtigen Gottes schliessen?"

* "Es liegt nicht die geringste Notwendigkeit für die Existenz eines Gottes vor. Nach den Eigenschaften und Regeln der Natur, ist ein Gott in oder außerhalb derselben geradezu zwecklos, gänzlich überflüssig. Was hätte ein Gott davon, dass wir an ihn glauben, ihn anbeten, oder ihn verehren?"

* "Zu was der ganze Gottes-Schwindel dient, ist klar, nämlich zur Ausbeutung und Unterdrückung der Menschen. So lange ein armer Teufel auf ein besseres Leben im Himmel hofft, wird er sich eher dazu bestimmen lassen, hier auf Erden im Elend zu leben."

* "Die Pfaffen, die bekanntermaßen Heuchler sind und waren, sind jedoch als Leute bekannt, die ihren Leib stets gut gepflegt haben. Aber nicht nur den Pfaffen, sondern auch allen anderen Gottesgnädlingen, den Kaisern, Königen, Herrschern, Land-Lords, Kapitalisten, Machtpolitikern und auch Direktoren dient der Religions-Schwindel als famoses Mittel, um die Menschen einzuschläfern und darauf zu betrügen und zu bestehlen. Muss da nicht jeder Tyrann sagen, dass es einen Gott geben muss? Ja, die Religion ist das Sicherheits-Ventil, durch welches die zur Sklaverei überflüssige menschliche Intelligenz zum Teufel geht. Ja, es muss eine Religion geben – wenn eine Minderheit über eine Mehrheit herrschen soll."

Der Augsbürger Johannes Most: Ein Freund der Wahrheit, 
der Gerechtigkeit und der Freiheit.
Der neue Friedensfest-Preis wurde nach ihm benannt.


Das Augsburger Friedensfest-Komitee findet diese Preis-Idee der JMG auf den ersten Blick "ganz gut", denn Johannes Most, der Rebell, Freiheitskämpfer und Anarchist, hatte ja auch nie eine richtige Heimat." Das diesjährige Thema des Augsburger Friedensfestes ist ja die Heimat.

Die Preisverleihung soll zum Augsburger Friedensfest am 8.8.2014 in Augsburg um 8.88 Uhr im Anstoßgässchen stattfinden. Die Jurymitglieder bleiben geheim. Es werden dazu Medien aus der ganzen Welt erwartet. 

Wir fragen nur: Wer wird zum ersten Mal den Johannes-Most-Preis erhalten? 
(Wir berichten darüber weiter!)

P.S. Wie wir leider bekannt geben müssen, hat sich unser fauler und feiger Herr Ausgeber Arno Loeb, vom Johannes-Most-Preis total distanziert. "Ich liebe jede Religion, denn ohne Religion hätten wir keine Götter und ohne Götter hätten wir keine Menschen und ohne Menschen hätten wir ja keinen Frieden", ist seine Begründung.

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Lies hier mehr über den wilden Augsbürger Johann Most.