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Wir stellen zum Muttertag vor: Helene Weigel, die mit dem Augsburger Theatermacher Bert Brecht verheiratet war und in seinem Theater-Stück "Mutter Courage und ihre Kinder" eine Marketenderin spielte, die mit dem Krieg, in dem sie ihre Kinder verliert, ihren Lebensunterhalt verdient. Heutzutage könnten damit Menschen gemeint sein, die mit Waffen, Panzern, Bombern und ähnlichem Kriegsmaterial ihr Geld verdienen. Sie müssen sich ja nur immer fest sagen, dass es ja nur dem Frieden oder wenigstens einem Verteidigungskrieg dient. Und warum sollten wir nicht unser Land in Russland, auf dem Balkan, in Afrika - oder in Afghanistan verteidigen? Und wenn es noch ein einträgliches Geschäft ist, warum nicht? Was sind wir froh: In der Friedensstadt Augsburg wird kein Kriegsgerät oder Zubehör dafür hergestellt! Und wir hoffen noch mehr, dass mit diesem gefährlichem Zeug, das ja Gott sei Dank nicht aus Augsburg kommt, nirgendwo auf der Welt eine Mutter verletzt oder gar getötet wird. Gilt auch für zukünftige Mütter. Dieses Brecht-Stück mit der Mutter Courage spielt im 30-jährigen Krieg, den die Herrscher und Kapitalisten wie die Fugger angezettelt hatten. Auch bei vielen anderen Kriegen ist das Muster ähnlich. Helene Weigel, die zwei Kinder mit Brecht hatte, spielte bei der ersten Aufführung 1949 in Berlin die Mutter Courage mit dem Planwagen in dem sie ihre Waren für die Landknechte verstaut hatte. Sie, Helene Weigel, als Mutter Courage, hätte ein Denkmal bei uns verdient. Eher als irgendein langweiliges Manzu-Mädchen am Kö, oder ein doofer Prinzregent beim Bahnhof. Aber immerhin hat die Augsburger Autorin Martha Schad ein Kochbuch verfasst, das sich mit Rezepten von Helene Weigel befasst: "Komm und setz dich, lieber Gast". ![]() Wir empfehlen Euch aus Mutter Weigels Kochbuch das Gericht "Blumenkohlpudding" das Ihr Eurer Mutter heute machen könnt, damit sie einen schönen Sonntag genießen kann, wenn Ihr verlotterten Blödmänner- und frauen mal Eurer Mutter nicht auf die Nerven geht und sie nicht schon wieder erbärmlicherweise um Geld anbettelt. ![]() Augsburger Muttertags-Erinnerung: Übrigens wurde es verboten, das Buch "In Baals Welt" über die Jugend Bert Brechts in Augsburg, im Augsburger Brecht-Haus - wie viele andere Brecht-Bücher - zu verkaufen. Geschrieben hat es der bekannte Biograph Hans Christian Kirsch. Viel zu anstößig fanden Augsburger Brecht-Fans darin: eine träumerische Inzest-Szene mit dem jungen Bertolt Brecht und seiner Mutter, Wilhelmine Friederike Sophie. |
Die Krach-Zeitung aus'm Irrenhaus. Mit völlig durchgeknallten Berichten über das Leben in und um Augsburg. Wer hier was glaubt, dem kann man nicht helfen. Wir sind die einzig wahre Lügenpresse. Vorsicht - Satire!
Sonntag, 12. Mai 2019
Sonntags-Bildle - Alles in Butter mit unserer Mutter?
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