Sonntag, 29. März 2026

Sonntags-Bildla

 


In Augsburg kramt man gern in den Archiven, Schubladen und Abfalleimern. Wir auch! Ein altes Foto vom Schulball im Mai 1963 im Gögginger Parktheater zeigt den jungen Roy Black beim Abschlussball. Der spätere deutsche Schlagergott grübelt mit einer hübschen Mitschülerin nicht zu wem sie hinterher gehen wollen, sondern über den Text für einen ersten Charterfolg. Die Pause nach einem flotten Tänzchen wird produktiv genutzt. Denn der Refrain sitzt bereits schon:
«Mit so nem Scheiß
bist du nicht allein!».
Passend dazu wurde fleißig an der ersten Strophe gefeilt, die das ganze Elend der deutschen Schlagerwelt in vier Zeilen presst. Ein echtes Schmankerl für alle. Die den Roy mal von seiner ganz ehrlichen Seite erleben wollen.

Wir hätten ihm für einen Vers folgenden Text vorgeschlagen:

"Die Welt ist so schön wie ein bunter Ballon,
ein schönes Geschenk ist der Liebe Lohn,
doch ist die Liebe am Ende dann tot,
hilft Alkohol gegen die bittere Not!



In Augsburg sprießen jetzt ökologische Parkplätze. Ein Baum als Fahrradständer kombiniert Schatten mit Kettenfett. Wer sein Rad liebt, der schiebt es direkt ans Geäst. Hoffentlich verwechselt kein Hund den neuen Parkplatz mit einem stillen Örtchen.


In Augusta Vindelicum zwischen Lech und Wertach trägt der Kaiser jetzt ab und zu Knallfarben. Orange Kästen am Augustus-Brunnen bergen keine Schatzkarten, da liegen Warnwesten für den Ernstfall bereit. Falls die Touri-Barbaren oder Radler anstürmen, wirft sich Augustus damit in Schale zur Warnung seiner verschlafenen Stadtregierung. Sicherheit geht vor, auch wenn man aus Bronze ist. 


In der einsamen Welser-Passage in Augsburg zeigt uns eine Dame, wie man wirklich Geld spart. Ihr neues Geschäft ist die Sensation für alle Sparfüchse in der Brecht-Stadt: Es gibt dort absolut nichts zu kaufen. Die Regale sind leer und der Geldbeutel bleibt voll. Ein geniales Konzept für echte Schwaben. Der Leerstand ist bekämpft und wer nichts ausgibt. Der hat am Ende mehr. Es soll sich um eine hübschle Idee unseres genialen Wirtschaftsreferenten handeln.


In Augsburg jagen alle dem Jugendwahn nach: "Jung fühlen" wird propagiert. Doch mal ehrlich: Wer will sich in der Brecht-Stadt ständig wie ein Teenager verbiegen? Gewusst? "Alt fühlen" ist das neue Chic! Besonders bei der Mode. Wer braucht schon löchrige Jeans. Wenn der Tweed-Mantel so richtig Charakter hat? Reife zeigt Stil. Und der sitzt besser als jeder Trend. Einfach mal entspannt alt aussehen. Das spart Nerven und sieht in Augsburg verdammt gut aus.



In Augsburg war das Motto «Wild wählen» wohl vielen zu riskant. Die Wählerschaft zwischen Lech und Wertach blieb lieber zahm und stubenrein. Martina Wild blieb im Regen stehen, weil die Augsburger beim Kreuzchenmachen ungern das Lasso schwingen. Ein Name ist eben Schicksal. Wer «Wild» verspricht, erntet bei sicherheitsliebenden Schwaben eher Skepsis.
Viel kuscheliger kam da die Konkurrenz daher: «Augsburg braucht einen Freund» klang nach Gruppenkuscheln im Rathaus. Brachte für Florian Freund den vollen Erfolg. Er ist der neue OB. Bei einer Siegerin namens Eva Weber hätte der Slogan wohl «Augsburg braucht ein Auffangnetz» lauten müssen. Damit man nicht hart auf dem Boden landet. Stimmt, Namen sind Schall und Rauch. Aber an der Wahlurne sind sie das Fangnetz für die Hoffnung. Erfolg hat in Augsburg nur, wer den Leuten das Gefühl gibt, dass sie nicht verloren sind.



Am Hauptbahnhof in Augsburg steht jetzt der Endgegner für jeden Krümel: Ein Besen mit Schaufel! Dieses reinliche Duo wartet dort auf seinen Einsatz für die Innenstadt. In der Brecht-Stadt nimmt man die Sauberkeit eben wörtlich. Wer hier aussteigt, der darf gleich mitschwingen. Ein fegendes Denkmal für alle. Die Ordnung über alles lieben. P.S.: Selbstbedienung!



In Augsburg rätselt der Landesvater Markus Söder beim Gögginger Frühlingsfest und versucht uns die kulinarische Welt zu erklären. Doch als Nürnberger ist er in der Brecht-Stadt kulinarisch völlig aufgeschmissen. Er verwechselt die Weißwurst mit dem Zwetschgendatschi. Und er glaubt wohl ernsthaft, dass man in München Spätzle mit süßem Senf isst. In Augsburg schüttelt man nur den Kopf samt Magen. Bayerns dauerhungriger Ministerpräsident sieht den Wald vor lauter Leberkas nicht mehr. Hauptsache die Kamera läuft, wenn er die Brezn falsch herum hält. Ein echtes Schmankerl für alle, die wissen, dass Augsburg eben nicht München ist. Und Nürnberg schon gar nicht. Kann es sein, dass in Nürnberg der Verstand im Bratwurst-Weckla versteckt?



In Augsburg passt zusammen. Was zusammengehört: Der meist bankrotte Hotelturm ist das perfekte Wahrzeichen für die ärmste Großstadt Deutschlands. In der Brecht-Stadt lebt man eben über seine Verhältnisse. Oder gar nicht? Ein Turm ohne Moos, in einer Stadt ohne Kies.
Das ist wahre Harmonie am Lech.



In Augsburg wird die Verspätung jetzt literarisch. Die Stadtwerke spendieren am Königsplatz eine Leihbücherei für wartende Fahrgäste. Wer hier lange auf Tram und Bus, darf mit einem ausgeliehen Buch kostenlos in fremde Welten abtauchen, bevor ein ÖPNV-Fahrzeug kommt. Wahrscheinlich hat man dann locker den «Faust» durch. 



In Augsburg sorgt der City-Club am Kö ständig für Gesprächsstoff. Nach der Razzia mit 200 Polizisten hängt dort jetzt ein Totenkopf (ausgeliehen von Bob's 7.geilste Kneipe in Oberhausen) mit Tüte im Mund an der Wand. Zur wirkungsvollen Abschreckung der Junkie-Horden. Man spielt in der Augsburger Gastronomie gerne offen mit dem Image. Ob die Umbenennung des City-Clubs in «117 Gramm» wirklich kommt, bleibt abzuwarten. Es wäre zumindest ehrlich. In Augsburg nimmt man einen Skandal eben mit Humor. Ein echtes Kuriosum für die Party-Szene auf der ganzen Welt.



Es gibt Kneipen-Quiz und es gibt Stadt-Quiz. In Augsburg sorgt ein hässlicher Teerfleck auf dem wunderbaren Rathausplatz für Spekulationen. Mitten auf dem schönen Pflaster klebt dieses schwarze Etwas. Was verbirgt sich wohl in der Wasserstadt darunter? Ist es ein vergrabener Schatz der einstigen Patrizier? Oder doch eher eine Leiche eines FW-Kandidaten, der hier ein ungemütliches Ende fand? Vielleicht ist es auch nur der klägliche Versuch, ein Schlagloch für die Ewigkeit zu versiegeln? In Augsburg wird schließlich jeder Fleck zur Legende. Wer weiß schon genau.  Es ist jedenfalls, zur Unterhaltung der Touris, ein archäologisches Rätsel für zwischendurch, das zum Stehenbleiben und Grübeln einlädt. Wir rätseln wer sich's ausgedacht hat: Vielwisser und Vielschreiber Martin Kluger oder Touri-Boss Götz Beck?



"Nanu", wundern wir uns: Ist der Geisterfahrer-Kabarettist Silvano Tuiach jetzt ein Veganer, die er sonst als Italo-Gourmet immer gerne verspottet? Wir kennen die Wahrheit: In Augsburg wird jetzt kulinarisch getrickst. Tuiach knabbert auf dem Foto nämlich gar keine echte Erdbeer-Frucht. Spekulationen machen die Runde, dass die Metzgerei Reiter für ein Comeback dahintersteckt. Sie präsentiert nun Schweinefleisch-Würstchen in Erdbeerform als neueste Kreation für getarnte Fleischfans. In Augsburg weiß man, dass der Tuiach für fast jeden Käse wirbt. Wenn die Kasse stimmt. Vielleicht gibt es bald Wurst-Smoothies auf der Bühne, serviert von Tuiachs Comedy-Lakai Herr Braun. Egal, Hauptsache das Honorar schmeckt. Ein echter Verkaufsschlager für alle wird das bei dieser genialen Werbung. Alle wollen diese fleischige Erdbeere, die sich nicht zwischen Obst und Sau entscheiden können.

Dienstag, 10. März 2026

Porzellan-Freund mit Wunder und Gesang auf dem Weg zum Thron?

Dirigent Florian Freund ist leider nicht auf dem Bild!

Florian Freund von der Augsburger SPD hatte diesen einen magischen Moment der Erleuchtung, als er bei seiner Stimmzettel-Abgabe zur Wahl am 8.3. in einer Gögginger Schule versehentlich in einer maroden Toilette eingeschlossen wurde und der herbe Duft der 1970er Jahre seine Sinne vernebelte, woraufhin der Kämpfer der Augsburger SPD beschloss, dass nur eine radikale Keramik Offensive den Sieg gegen Eva Weber bringen kann.


Dat macht er wahre Freundensprünge vor Begeisterung, während er in ganz Augsburg seine Pläne für goldene Spüldrücker präsentiert, es ist ein echter Freundschaftsdienst für die Jugend in Augsburg, wenn er verspricht, dass kein Kind mehr die Luft anhalten muss, dabei zeigt er sich stets freundstrahlend und verteilt kleine Seifenstücke in Form seines Kopfes, damit die Wähler in Augsburg beim Händewaschen immer an ihren liebsten Freund denken.

Wer braucht schon die Lächel-Routine von Augsburgs Ober-Winke-Katze Eva Weber, wenn man eine freundliche Rundumsanierung für alle Abflüsse bekommen kann? Freund ist eben ein echter Gastfreund der Augsburger Schüler, der die Sanierung zur absoluten Herzensfreundsache erklärt hat, und so fließen die satirischen Ideen in der Schwabenmetropole Augsburg so unaufhaltsam wie das Wasser in einem neuen Tiefspüler. Freund plant sogar zum Thema Sport einen großen den Urinstein-Wurfwettkampf.

Wobei Freund zu allen seinen Aktionen eine glänzende Klobürste wie ein Zepter des Wandels schwingt. In der gesamten Bert-Brecht-Stadt Augsburg sollen demnächst Freundeskreise für Sanitärtechnik gegründet werden, um die Erneuerungs-Revolution in den kaputten Schul-Toiletten voranzutreiben und für ihn Stimmen zu sammeln.

Sein Wahlkampf-Team von der Augsburger SPD hat sogar eine Freundschaftsanfrage an die größten Fliesenleger-Gruppierungen der Welt geschickt, damit Augsburg zur strahlenden Welthauptstadt der Hygiene wird. Während Eva Weber im Rathaus ihren Goldschmuck für nächste Wahlkampf-Foto poliert, hat Freund bereits die freundliche Übernahme der städtischen Kloschüsseln eingeleitet.

Freund will als Freund der arbeitenden Bevölkerung auch beim Umbau des Staatstheaters Augsburg dafür sorgen, dass nicht nur die Proberäume durchsichtig gestaltet werden, sondern auch die Wände der Toiletten. Damit endlich klar wird, dass auch die Hochkultur-Typen nur einfach Menschen sind, die das Klopapier mehr lieben als das Programmheft. 

Das große Freundschaftsprojekt "duftendes Augsburg", planen Freund und sein Team. Wer könnte diesem freundstrahlenden Optimismus widerstehen, wenn er mit einem Lächeln durch die Gassen von Augsburg zieht? Sogar die Kirchtürme in Augsburg scheinen ihm besonders freundlich zuzunicken, wenn er wieder eine Schule oder eine Kita besucht und dort die verschimmelten Wände mit einem fachmännischen Blick prüft. Natürlich hat er immer einen Eimer roter Farbe dabei, damit er sofort zur Tat schreiten kann und mit der Allround-Klobürste den maroden Wänden einen farbenfreundlichen Anstrich verpassen kann.

Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste ...


Es ist eine Zeit der kollektiven Freundensprünge für alle, die in Augsburg auf frischen Wind in den Schulen und auch anderswo in der Stadt hoffen, bis am 22. März die Entscheidung fällt, ob die Schwabenmetropole Augsburg bereit ist für diesen sauberen Freundschaftsdienst.

Freund lässt es sich nicht nehmen, als Zeichen der Verbundenheit kleine Freundschaftsbändchen aus softem Klopapier an die Passanten in Augsburg zu verteilen, um die Nähe zur Basis zu demonstrieren. Das könnte die nötigen Stimmen bringen, um Eva Weber von ihrem OBin-Thron zu stoßen.

Zudem plant die Augsburger SPD ein großes Freundschaftssingen in Augsburgs vergammelten Turnhallen, damit die Vorfreude auf Freunds Wahlsieg gegen Weber gebührend begangen wird. Das wird die finale Stimmgewinn-Aktion werden.

Aber: Es ist und bleibt trotz heftigem Disput zwischen Weber und Freund natürlich im gemütlichen Augschburg ein freundschaftlicher Wettlauf um die Macht in der Schwabenmetropole Augsburg, bei dem Florian Freund als der freundliche Fels in der Brandung keine Sekunde nachlässt.

Sein Freundschafts-Team ist siegesgewiss und glaubt fest an ein Stimm-Wunder in Augsburg.

Dienstag, 3. März 2026

Glanz und Gloria in der Schwabenmetropole mit Eva Weber

Viel Gold am Hals von OBin Eva Weber.



Wer dieser Tage durch die Straßen der Schwabenmetropole Augsburg spaziert, könnte glatt vergessen, dass Augsburg im bundesweiten Vergleich oft das Schlusslicht bei der Kaufkraft bildet.

Von den Wahlplakaten der Oberbürgermeisterin Eva Weber strahlt uns nämlich eine goldene Aura entgegen, die eher an den Hof von Versailles als an ein verarmtes Rathaus in Bayerisch-Schwaben erinnert.

Es funkelt und glitzert so gewaltig, dass die Passanten auf der Maximilianstraße beinahe eine Sonnenbrille benötigen, um nicht vom puren Goldglanz geblendet zu werden.
​Es ist ein faszinierendes psychologisches Experiment.

Während der durchschnittliche Bürger beim Blick in den Geldbeutel eher gähnende Leere vorfindet, setzt die Stadtspitze auf optische Opulenz.
Viel Gold an den Händen von Eva Weber.



Vielleicht ist das Gold auf dem Weber-Plakat auch als diskreter Hinweis zu verstehen. Wenn schon kein echtes Gold in den Kassen der Stadt flimmert, dann soll es wenigstens auf dem Papier so aussehen.

Es ist das visuelle Versprechen einer Goldreserve, die leider nur aus Druckerschwärze besteht.

​In der Bert-Brecht-Stadt Augsburg hätte der Namensgeber sicher seinen Spaß an dieser Inszenierung gehabt. Er hätte vermutlich ein kurzes Gedicht darüber verfasst, wie der Glanz des Goldes die Schlaglöcher und die kaputten Schulen und endlosen Baustellen und das Elend in den Vorstädten überstrahlt.

Während die Mieten steigen und die Gehälter und Renten eher trüb ausfallen, lächelt uns die geballte Pracht entgegen. Man fragt sich unwillkürlich, ob das Plakat mit einer speziellen Blattgold-Beschichtung versehen wurde, um die Wertigkeit der Versprechen zu unterstreichen.

​Eventuell ist es aber auch ein pädagogischer Ansatz. Die Bürger sollen sich am Anblick von Reichtum derart satt sehen, damit sie den Mangel im Alltag besser ertragen können.
Brille mit Goldrahmen und kostbare Perlen am Ohr: Eva Weber mit ihrem
schönen Schmuck auf dem Wahlplakat



Augsburg zeigt sich hier von seiner glänzendsten Seite, auch wenn der Lack an vielen Ecken bereits bröckelt. Es bleibt die Hoffnung, dass nach der Wahl nicht nur das Plakatgold übrig bleibt, sondern vielleicht auch ein wenig echter Wohlstand in der Schwabenmetropole ankommt. Vielleicht dürfen wir im Goldenen Saal was abkratzen?

Waren wir nicht mal die Stadt der Goldschmiede?

Wie immer in Augsburg: Wir waren mal gut!

Samstag, 21. Februar 2026

Unglaublich! Begibt sich Kulturreferent in große Gefahr!

Was macht Augsburgs Kulturreferent Enninger in der Drogenhölle?

Enninger in Begleitung im Razzia-Club am Kö.


​Es war ein Einsatz, der Mut und vor allem die richtige Kleidung erforderte. Jürgen Enninger, der Kulturreferent der Brecht-Stadt, bereitete sich akribisch auf den Abstieg in den City Club vor. Da das Etablissement erst neulich eine massive Razzia mit 200 Polizisten über sich ergehen lassen musste, überließ er nichts dem Zufall. 


Er zog sich extra frische Unterwäsche an. "Man weiß schließlich nie, ob man bei einer erneuten Durchsuchung im Scheinwerferlicht der Staatsmacht landet, da möchte man in Augsburg doch zumindest einen ordentlichen Eindruck hinterlassen", dachte er sich.


​Bewaffnet mit diesem textilen Sicherheitsgefühl betrat er die Schwabenmetropole Augsburg bei Nacht. Er erwartete finstere Gestalten und den Geruch der Verdammnis. Stattdessen schlug ihm eine Wolke aus künstlichem Erdbeeraroma entgegen. 


An der Bar angekommen, blickte er sich verschwörerisch um. Er rechnete mit Substanzen, die den Verstand vernebeln. Doch statt illegaler Kräuter schob ihm der Barkeeper eine bunte Schale mit Brause-Ufos und sauren Zungen hin.


​Die „Drogenhölle“ entpuppte sich als ein Paradies für Karies-Fans. Während Enninger vorsichtig an einem klebrigen Fruchtgummi kaute, beobachtete er die vermeintlich wilden Gestalten auf der Tanzfläche. 


Bei näherem Hinsehen waren es lediglich junge Menschen, die einen massiven Zuckerschock von zu viel Spezi verarbeiteten. In der Brecht-Stadt wird der Exzess eben mit einer gewissen Bodenständigkeit und einer ordentlichen Portion Puderzucker zelebriert.


​Der Referent strich sich über seinen Rollkragenpullover und stellte fest, dass die 200 Polizisten bei ihrem Einsatz vermutlich auch eher auf Esspapier als auf echte Gefahr gestoßen waren. Die größte Bedrohung in diesem Club war eindeutig das Klebenbleiben an der Tischkante. Er verließ das Lokal mit einer Tüte voller Schaumgummifrösche und dem sicheren Gefühl, dass die kulturelle Ordnung in Augsburg stabil ist.


​Sein Fazit für den nächsten Kulturausschuss stand fest. Solange die Jugend ihre Energie in das Kauen von sauren Gurken steckt, bleibt die Lage unter Kontrolle. 


Er klopfte sich den Zucker vom Revers und dachte bei sich, dass die frische Unterwäsche zwar umsonst war, aber der Weg durch die Baustellen von Augsburg nach Hause der eigentliche Survival-Trip des Abends bli


Unser Bild zeigt Jürgen Enninger mit Ehepartner. Im Theater Theater über dem City Club.

Sonntag, 15. Februar 2026

Tiere in Augsburg haben einen Freund!

 

Ein Tier-Freund in jeder Hinsicht!

In den verwinkelten Gassen von Augsburg braut sich zum Ende des Wahlkampfes 2026 eine politische Sensation zusammen: Der findige Kommunalpolitiker Florian Freund hat den ultimativen Masterplan geschmiedet, um den Thron im Rathaus zu erklimmen. Sein Versprechen an die Wählerschaft ist so gigantisch wie die Ohren eines .Basset Hounds. Er will das größte Tierheim der gesamten Erdkugel direkt vor die Tore der Stadt setzen. Ein Refugium für alles, was bellt, miaut oder Hamsterräder bedient. Er weiß, dass besonders die Wählerinnen einen Freund der Tiere lieben und wählen.

​Der freundliche Visionär weiß natürlich, dass man Wahlen nicht nur mit flauschigen Vierbeinern gewinnt. Die zweibeinigen Wähler haben ganz eigene Bedürfnisse. Deshalb wird dieses Mega-Tierheim auch zum Mekka der Sanitärkultur. Er plant auch Toiletten für die Besucher, die so prunkvoll sind, dass selbst die historischen Bauten in der Brecht-Stadt daneben wie bescheidene Gartenhäuschen wirken.

Wir sprechen hier von vergoldeten Spülknöpfen und Marmorbecken, die den Gang zur Erleichterung zu einem spirituellen Erlebnis machen.

​Mit seinem treuen Hund an der Seite verteilt Freund bereits fleißig Broschüren. Er ist fest davon überzeugt, dass diese Kombination aus maximaler Tierliebe und luxuriösen stillen Örtchen die Oberbürgermeisterwahl in Augsburg im Sturm entscheiden wird.

Wer könnte schon gegen ein Projekt stimmen, das sowohl das Herz für Streuner als auch die Blase der Bürger so galant umschmeichelt.

Die politische Konkurrenz blickt derweil etwas bedröppelt aus der Wäsche, während er schon die passenden Fliesenmuster für den Tier-Palast aussucht. 

Das neue Wahlplakat für Florian Freund:
Eine zweifellos geniale Hammer-Idee
.

Sonntag, 8. Februar 2026

Sonntags-Bildla

 

Juhu, immer mehr lesen unser Deppen-Blatt!


Wir denken bei Kröten nur an unseren Geldbeutel!
Wo bleiben die Bestechungsversuche, gerade jetzt vor den Wahlen in Augsburg?

Ballone bei der Augsburger Kreissparkasse:
Ein Sinnbild für zerplatzende Träume?

Unsere kluge und hübsche OBin Eva Weber hat eine neue Küchenmaschine bekommen.
Zur Stärkung ihres Wahlkampf-Teams bereitet sie damit leckere Schwarzwurzelgerichte zu.

Wie wir auch immer sagen: Nicht alles und alles über einen Kamm scheren, gell!

Über dieses Foto freut sich sicher die Investigations-Journalisten Ina Marks am meisten.
Damit kann sie endlich herausbekommen, mit wem ihr flotter Vorstadt-Casanova, Jürgen, der kommende Vollblut-Kommunal-Politiker auf Aiwangers Befehl, früher mal was hatte.

Vorsicht: Fallstricke in Augsburg.

Wenn's Bier allein nicht den richtigen Rausch bringt, dann gibts jetzt eine Alternative für die Bayern!

Also, Leute, schaut mal, unser Herr Ausgeber hat leider die Eier nicht in der Hose!

Das Kickerwunder FC Augsburg, nicht auf dem ICE, sondern auf der langsamen Augsburger Tram.
Dieser Verein liebts eben gemütlich.

Die Augsbürger schauen nicht nur gern über den Tellerrand, sondern 
auch über den Hutrand!

Eva, warst du das? Tsts, du weißt doch, dass der Herrmann absolut nix
mit der Mega-Razzia im Künstler-Lokal City-Club am Kö zu tun hatte, oder?


Zwei superstarke Frauen. Die OB-Kandidatin Iris Steiner freut sich über ihre
Dessous-Sponsorin Sabine Hofmann: "Seit mir die Sabine ihre heißen BHs leiht,
kann ich mit einigen Stimmen mehr rechnen!"

Montag, 2. Februar 2026

Razzia-Festspiele der Ordnung im City-Club!

 


Wenn die Bert-Brecht-Stadt Augsburg zur Bühne wird, dann meist mit dramatischer Wucht. Kürzlich erlebte der beschauliche City-Club am Kö eine Inszenierung, die selbst das Staatstheater vor Neid erblassen ließe: 200 Einsatzkräfte stürmten das Lokal, als gelte es, eine finstere Schurkenfestung auszuheben.


Feine Nasen


Doch statt düsterer Verschwörer fanden die Beamten wohl eher tanzwütige Augsburger und eine Prise Club-Atmosphäre. Draußen vor der Tür wurden derweil Zelte errichtet, als plane man eine Belagerung, die Wochen andauern könnte. Man fragt sich unwillkürlich, ob hier die Verhältnismäßigkeit im Partykeller vergessen wurde, während die Spürhunde mit ihren feinen Nasen wohl eher nach dem Aroma von abgestandenem Bier als nach dem großen Verbrechen suchten.

Blaulicht oder Baustelle

Hätte man diese 200 motivierten Menschen nicht weitaus sinnvoller dirigieren können. Stellen wir uns vor, die Staatsmacht würde statt Helmen mal den Farbeimer schwingen. Ein Trupp von 200 Polizisten könnte die maroden Wände unserer Augsburger Schulen vermutlich im Vorbeigehen sanieren. Während in den Klassenzimmern der Putz bröckelt, wurden im Club die Taschen durchsucht. Die Zelte, die dort so martialisch aufgebaut wurden, hätten auf einem Schulhof als Interims-Klassenzimmer während der Renovierung eine deutlich bessere Figur gemacht. Das ist eine Prioritätensetzung, die so manche Stirn in Falten legt.

Morsche Balken suchen

Noch dringender wäre die Hilfe an der Freilichtbühne. Das altehrwürdige Gemäuer könnte ein paar starke Arme gut gebrauchen, um wieder im alten Glanz zu erstrahlen. Die Spürhunde hätten dort nach morschen Balken suchen können, statt junge Leute beim Tanzen zu irritieren. Stattdessen hallte das Bellen der Hunde durch die Nacht, während die Kultur der Stadt leise vor sich hin bröckelt. Es ist ein Trauerspiel in mehreren Akten. Wenn der letzte Scheinwerfer im Club erlischt und die Zelte abgebrochen sind, bleibt nur die bittere Asche einer völlig überzogenen Machtdemonstration zurück.

Während die Schulen weiter verfallen und die Freilichtbühne ihrem Schicksal überlassen wird, verpufft die Energie von 200 Einsatzkräften im Nichts einer harmlosen Nacht.


Was hat Fred mit der Polizei-Razzia im Augsburger City-Club zu tun?

Donnerstag, 29. Januar 2026

Grüne setzen Roy Black für ihren Wahlkampf ein !

 Roy Black: "Ganz in Grün ..."



In einem musikalischen Porträt präsentiert der berühmte Sänger Roy Black, ein gebürtiger Augsburger aus dem Stadtteil Göggingen, eine Hommage an die Stadt am Lech und Wertach-Strand. Der Text des Liedes lautet wie folgt: Ganz im Grün im schönen Schwabenland, liegt die Stadt an Lech- und Wertachstrand, die Augustus einst gegründet hat, es ist Augsburg, unsere stolze Stadt. Diese Stadt, mit Mozart nah verwandt, und im Volksmund Datschiburg genannt, trägt das reich verzierte Kleid, einer wechselhaften Zeit, die zweitausend Jahre überwand. Trägt das reich verzierte Kleid, einer wechselhaften Zeit, die zweitausend Jahre überwand. Ging im Siebentischwald Hand in Hand, saß verträumt auf mancher kleinen Bank, wenn die Abendsonne langsam sank, und die Stadt im Dämmerlicht verschwand. Im Anschluss an die Gesangsdarbietung wird in einer Gesprächsrunde die Verbundenheit von Roy Black zu Augsburg thematisiert, wobei betont wird, dass er als Sohn der Stadt gilt, da Göggingen mittlerweile ein Stadtteil von Augsburg ist.

Es werden heftige Proteste der anderen Augsburger Parteien gegen diese Wahl-Werbung erwartet. Manche Kritiker meinen: "Starkes Stück von diesen Grünen, unseren toten Schlagerstar so zu missbrauchen! Wir hören Roy schon in Straßberg im Grab rotieren!"

Unsere ukrainische Putzfrau, bleibt mal wortlos, sie seufzt nur melancholisch ....

Freitag, 23. Januar 2026

Datschiburger Katastrophen

Super-Meldungen aus Datschiburg!


Sport: FCA verspielt wieder Führung – diesmal gegen den Wettergott Gestern Training: FCA führte 2:0 gegen eine Gewitterwolke, kassierte aber in Minute 89 zwei Blitz-Tore. Trainer: „Typisch Augsburg, vorn stark, hinten nass!“ Fans fordern jetzt Regenschirm-Taktik für die neue Saison.

Wirtschaft: Riegele-Brauerei erfindet alkoholfreies Bier mit Geschmack Gestern lancierte Riegele „Schwaben Null-Komma-Hopp“, schmeckt wie echtes Bier, macht aber nur gute Laune statt Kater. Wirtschaftswunder 2.0: Endlich können Augsburger um 11 Uhr vormittags nüchtern streiten.

Gastronomie: Neues Lokal „Currywurst deluxe“ explodiert vor Andrang Gestern eröffnete in der Innenstadt „Currywurst mit Goldblatt & Trüffel“. Schlange bis zum Dom. Ein Gast: „Für 18,90 € krieg ich Pommes mit Glamour!“ Schwäbischer Kommentar: „Des isch jetzt halt Premium-Pommes.“

Stadtverwaltung: Parkplatzsuche nun offiziell Extremsport Gestern führte die Stadtverwaltung den neuen „Parkplatz-Parkour“-Kurs ein: 30 Minuten Slalom um Baustellen, um einen freien Platz zu ergattern. Gewinner kriegt 5 Minuten kostenloses Parken, und einen Orden.

Kultur: Datschiburger proben jetzt ernsthaft für den Fasching Gestern starteten die ersten Datschiburger ihre Faschingsproben, mit neuem Motto „Augsburg goes Barock-Punk“. Erster Gag: Der Prinz kommt zu spät, weil er in einem Stau aus historischen Kutschen feststeckte.

Mittwoch, 21. Januar 2026

Raluca, Raluca, was juckt da?

Kämpfen pausenlos für Augsburgs Freie Wähler:
Raluca und Michael 

 

Rathaus-Comedy: Rosenkrieg und Insider-Duelle

In Augsburg wird es derzeit wegen des Wahlkampfs wahrlich nicht langweilig. Auch wenn einige Medien stark auf Themen aus der hiesigen Gastronomie ausweichen. Wer braucht schon „Love Island“, wenn die politische Bühne der Stadt laut den Behauptungen des mysteriösen Internet-Portals  „Augsburg Enquirers“ so viel mehr Drama bietet.

Raluca Sandner, die dort als „Galionsfigur“ der Freien Wähler (FW) tituliert wird, sorgt für ordentlich Gesprächsstoff. Dass sie nach einem eher holprigen Abgang bei der CSU, wie der „Enquirer“ behauptet, sie flog dort über Nacht raus, weil sie einen Parteifreund zu Unrecht beschuldigt hatte, als Anführerin der Freien Wähler in Augsburg, nun als Referentin unter Eva Weber und Leo Dietz von der CSU mit einer Koalition anheuern möchte, kommentiert der Enquirer mit gewohnt giftiger Feder.

​Besonders amüsant ist die mediale Begleitmusik, die das Portal thematisiert. Während die Journalistin Ina Marx in der „Augsburger Allzugemeinen“ Sandner laut „Enquirer“ mit einem wohlwollenden Porträt fast schon den roten Teppich ausrollte, schießt das Online-Magazin scharf gegen die FW-Vorsitzende. Da wird rein zufällig als ominöse Verschwörung ein Jürgen Marx als Wichtigwichtig-Mann bei den Freien Wählern erwähnt, den wahrscheinlich nicht mal die Ina kennt, obwohl Namensgleichheit.  Der „Enquirer“ berichtet zudem über eine Einschätzung der Staatsanwaltschaft, die Sandner zwar eine gewisse „Distanzlosigkeit“ bei Nachrichten an Mitglieder bescheinigt habe, aber eben keine Strafbarkeit. Dass sie dabei unter dem Motto „Sex sells“ und „Bussi auf Kopfi“ agiert haben soll, ist eine weitere Behauptung aus dieser geheimnisvollen Quelle.

Immer wieder bekommt Peter
den schwarzen Peter 

​Richtig spannend wird es aber hinter den Kulissen der Freien Wähler selbst. Intern wird nämlich gemunkelt, dass das Ganze ein klassisches „Friendly Fire“ ist. Ein gewisser Michael bei den Freien Wählern lässt keine Gelegenheit aus, einen Peter, ebenfalls aus den Reihen der Freien Wähler, als den eigentlichen Betreiber des „Augsburg Enquirers“ zu bezeichnen. Wenn diese interne Behauptung stimmt, wird das Rathaus endgültig zur großen Reality-Show-Bühne, auf der sich die Beteiligten gegenseitig die gewetzten Messer zustecken.


Montag, 19. Januar 2026

Überall dieser eklige Promi-Schleim!

 

Augsdorf, die schwäbische Stadt der Promi-Fans?

​Augsburgs Elite sabbert wegen den  Ziegens!
Endlich mal zwei Promis in unserem Augsdorf!

Fassungslosigkeit in der Roy-Black-Stadt! Es sind Szenen, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen, oder zumindest für ein entsetztes Kopfschütteln sorgen. Während echte Bauprojekte in Augsburg oft im Bürokratie-Sumpf versinken, verfällt unsere selbsternannte Elite in einen ekstatischen Rausch, als das Promi-Duo "Die Ziegens" zur Immobilienmesse einfliegt. Der Grund? Eine Sonderpräsentation der Ziegens-eigenen Kollektion an Hundehütten und Vogelhäusern!

Talent Posen

​Ja, Sie haben richtig gehört! Am Freitag, den 27. Februar 2026, gab es in Augsburg bei der Immo-Messe nicht etwa bahnbrechende Stadtentwicklung zu bestaunen, sondern liebevoll bemalte Nistkästen und Design-Hundebehausungen. Präsentiert von zwei Menschen, deren größtes Talent das Posen ist.

​Doch das hielt unsere Lokal-Medien und die üblichen Verdächtigen der Augsburger Halb-Prominenz nicht davon ab, sich wie hungrige Hyänen auf das Promi-Paar zu stürzen. Es wurde geschleimt, gegrinst und sich förmlich an die Ziegens herangeworfen, nur um ein bisschen vom künstlichen Glanz abzubekommen. Blitzlichtgewitter für einen Chihuahua-Palast! Interviews über die "Vision" hinter einem Spatzen-Domizil!

Entlarvendes Schauspiel

​Das ist nicht nur erbärmlich, das ist eine Beleidigung für jeden Augsburger mit Verstand! Unsere Stadt macht sich zur Lachnummer der Nation, weil ein paar Wichtigtuer für ein Selfie mit den Ziegens und ihren Tierbehausungen jede Würde fahren lassen. Wir fragen uns: Wie tief kann Augsburg noch sinken? Wann wachen unsere "Eliten" auf und merken, dass echter Glanz nicht in einer Promi-Hundehütte zu finden ist? Ein trauriges, aber entlarvendes Schauspiel, das die wahre Armut mancher Augsburger "Promis" schonungslos aufzeigt, 

​Achtung, liebe Leserinnen und Leser,

​der vorangegangene Text war natürlich ein kleiner, aber hoffentlich unterhaltsamer Streich unserer Redaktion! Wir lieben Satire und wollten mit diesem überspitzten Kommentar und der Geschichte der "Ziegens-Vogelhäuser" lediglich auf humorvolle Weise die oft skurrile Welt des "Promi-Rummels" aufs Korn nehmen.

​Selbstverständlich ist das Gegenteil unsere feste Überzeugung! Augsburg ist eine Stadt voller echter Persönlichkeiten, innovativer Köpfe und großartiger Initiativen, die keinen künstlichen Glanz von außen braucht. Unsere wahre Stärke liegt in unseren engagierten Bürgern, den kreativen Köpfen der Kulturszene und den vielen Menschen, die tagtäglich mit Leidenschaft und Substanz zum Erfolg unserer Stadt beitragen.

​Wir distanzieren uns ausdrücklich von dem Spott und der Häme des vorhergehenden satirischen Textes. Das haben zwei besoffene Redaktörinnen ohne unser Wissen verfasst. Wahrscheinlich durften sie nicht unter den Achselhöhlen der Ziegens schnuppern! Augsburg hat stolze Traditionen und eine lebendige Gegenwart, die keinen Anlass zur Scham geben. Wir vertrauen auf den guten Geschmack und das kritische Urteilsvermögen unserer Leser und darauf, dass ihr den Unterschied zwischen einem Spaß und der Realität erkennt,

​Mit augenzwinkernden Grüßen,

Ihre Redaktion

Sonntag, 18. Januar 2026

Sonntags-Bildla

 

Unsere Augsburger OBin Eva Weber lässt sich jetzt von einer Brillen-Testerin beraten. Weber will von ihr wissen ob ein neuer Brillen-Look bei den Augsburgern ankommt beim Einsatz auf Social Media.
Wir meinen:  Hauptsach', Augsburg bleibt bei ihr scharf im Blick!

Der größte Kritiker der Fugger eröffnet nun ein Lokal mit deren Namen. In Augsburg munkelt man bereits, ob die Suppe für die geladene Prominenz besonders gewürzt ist. Ein vergiftetes Angebot für die feine Gesellschaft, serviert mit einer Prise tiefschwarzem Humor. Man isst dort wohl nur einmal, wenn man zur alten Riege gehört.

Zwei Frauen schleppen heimlich Kisten aus dem Café Eber am Augsburger Rathausplatz, das nun für immer seine Pforten schließt. Retten sie etwa das heilige Rezept für den Zwetschgendatschi vor dem endgültigen Aus? Wenn das Gebäck demnächst woanders auftaucht, war es wohl Raubkunst der süßesten Sorte. Hoffentlich landet die Rezeptur nicht im Reißwolf, sondern direkt im Backofen der Konkurrenz. Hoffentlich ist das Gebäck am Ende nicht so schwer verdaulich wie die lokale Politik.

Es steht ein einsames rotes Fahrrad am Westausgang von Augsburgs Hauptbahnhof. Auf dem Gepäckträger thront eine markante Kiste, die gänzlich leer auf neue Inhalte wartet. Vielleicht dient dieser Freiraum als Symbol für die unzähligen Visionen zur modernen Fahrradstadt? Eventuell werden hier bald die Konzepte für die Mobilität rund um den Bahnhof transportiert. Momentan bleibt der Kasten jedoch ein stiller Zeuge der geplanten städtischen Veränderungen.


In den nächsten Tagen wird in Augsburg ein kleines hölzernes Rathaus für Wildbienen als ökologischer Geniestreich gefeiert. Während die emsigen Insekten dort zumindest für Nachwuchs sorgen. produzieren die echten Stadträte im steinernen Bau von Elias Holl lieber einen wachsenden Schuldenberg. 

Im Augsburger Maximilianmuseum nagt eine Figur genüsslich an einem menschlichen Bein. In Augsburg fragt man sich sofort, ob das die neueste Empfehlung der Augsburger Gastro-News für den großen Hunger ist. Vielleicht ist es die bildliche Warnung für alle, die im Traditionslokal Bauerntanz keinen Tisch reserviert haben und nun vor lauter Verzweiflung zur Selbstbedienung am Nächsten greifen. Wer in dieser Stadt kulinarisch überleben will, muss eben manchmal über Leichen gehen. Ein wahrer Leckerbissen für alle, die das „Sich-Durchbeißen“ in der lokalen Politik
etwas zu wörtlich nehmen.



In Augsburg trafen sich die Giganten der Milchschaum-Akrobatik zur Weltmeisterschaft im künstlerischen Gestalten. Die Stimmung war am Sonntag. 18. Januar 2026. absolut am Siedepunkt. Anina Mockele sicherte sich den Titel mit einer Präzision. die man sonst nur von Schweizer Uhrwerken kennt. Ihr Siegerbild im Tassenrand war dabei so zweideutig. dass die Jury zwischen tiefer Ergriffenheit und einem dezenten Schmunzeln schwankte. Man rätselte lange. ob dort ein Symbol der Liebe oder doch nur eine Grinsekatze als Wunderwerk im Espresso schwamm.

In Deutschland dominierten bei den frischgeborenen Babys im Jahre 2025 die Namen Emma und Felix die Geburtsregister. Wir hätten im schwäbischen Augsburg hier viel kreativere und regionalere Optionen. Wie wäre es mit dem kleinen Grasdaggl für den charmanten Tolpatsch oder der süßen Ratschkattl für das gesprächige Mädchen von morgen? 

Mittwoch, 14. Januar 2026

Rätselfrage: Lisa, bist du ein Rätsel?

 

Wer ist Augsburgs erst Schwarze  Stadträtin?

​Lisa McQueen, das achte Weltwunder der Augsburger Rätselwelt

​Augsburg hat es geschafft. Man braucht keine goldenen Säle oder historische Wasserwirtschaft mehr, um Unsterblichkeit zu erlangen. Es reicht ein Platz im Kreuzworträtsel zwischen „Familienname Augsburger Kolonialherren“ und „ Zusammenschluss antirassistischer Fca-Fans“ in der neuen kostenlosen MiAux. Mit dem Motto: "Leise Stimmen lauter machen."

​Die ultimative Heiligsprechung

​Lisa McQueen ist am Ziel ihrer Träume angekommen. Wer braucht schon das Goldene Buch der Stadt, wenn man das offizielle Kreuzworträtsel in der MiAux ziert. Die Frage nach der „ersten Schwarzen Augsburger Stadträtin“ ist dabei natürlich nur die Vorstufe zur absoluten Macht. Während andere Kandidaten noch mühsam Plakate an Laternen kleben, die ohnehin nur den Hundeurin abfangen, wird McQueen bereits rituell von der Generation „Kaffee-Pause“ ins Kreuzworträtsel mit Großbuchstaben eingetragen.




​Richtige Buchstaben für ein Halleluja

​Man stelle sich das Drama am WG-Tisch oder in der Kneipe vor. Der Stift zittert. Die Stirn runzelt sich. Wer könnte es sein, diese erste schwarze Augsburger Stadträtin? Eine von der CSU? Nein, ein Name wie Donnerhall, der so perfekt in die Kästchen passt, als hätte die Stadtplanung von Augsburg unter ihrer Leitung bereits die gesamte Architektur darauf ausgelegt. 

Es ist die subtilste Form des Wahlkampfs, die je erfunden wurde. In der MiAux gewinnt man mit den richtigen Buchstaben vielleicht einen Gutschein zu einer Tasse Kätchen-Kaffee, aber für Die PARTEI ist es die symbolische Übernahme des kollektiven Unterbewusstseins.


​Fakten aus der Welt der Buchstaben

​In der Augsburger Gastronomie, die diese Hefte so großzügig auslegt, ist man sich einig. Ein Rätsel ist erst dann gut, wenn man beim Lösen nicht das Bier verschüttet. Dass McQueen nun fester Bestandteil der lokalen Rätselkultur ist, zeigt die Professionalität ihrer Kampagne für die Kommunalwahl im März. Während die Konkurrenz noch über Parkgebühren in der Innenstadt streitet, wird ihr Name bereits millionenfach mit Bleistift in billige Bierfilze geritzt. Das ist wahre Volksnähe. 

Wer die Buchstaben korrekt kombiniert, hat die Qualifikation für das Oberbürgermeisteramt eigentlich schon in der Tasche. Zumindest theoretisch.

Sonntags-Bildla

  In Augsburg kramt man gern in den Archiven, Schubladen und Abfalleimern. Wir auch! Ein altes Foto vom Schulball im Mai 1963 im Gögginger P...