Sonntag, 21. Juni 2026

Sonntags-Bildla


Da rollt sie dahin, die personifizierte Bescheidenheit auf vier Rädern vorm Augsburger Nobel-Hotel Maximilian's. Fünf Meter geballter Premium-Stahl blockieren majestätisch die schwäbische Prachtstraße, während ein einsames, leicht zerzaustes Deutschland-Fähnchen im Fahrtwind flattert. Ein Hauch von diplomatischem Corps im Berufsverkehr, mindestens. Wer braucht schon ein politisches Amt, wenn er den wendekreis-optimierten Patriotismus im XXL-Format durch Augsburg steuern kann? Ein stolzer Verfechter der hiesigen Automobilkunst, der mit jedem Zentimeter Hubraum und jedem Millimeter Flaggenstoff zeigt: «Seht her, ich rette die Wirtschaft ganz allein.»


Die St. Anna-Kirche lockt heiratswillige Romantiker mit einem mathematischen Geniestreich. Der 26.06.2026 steht dick im Kalender der geschichtsträchtigen Brecht-Stadt, ein Tag wie gemeißelt für die Ewigkeit und die chronische Vergesslichkeit des Gatten. Wer hier das Jawort spricht, sichert sich die ultimative Ausrede für alle kommenden Ehejahre. Dieses numerische Meisterwerk brennt sich ins Gedächtnis ein, bevor der Alltag zuschlägt. Die Kirche bietet das perfekte Rundum-Sorglos-Paket aus göttlichem Segen und absolut krisensicherer Eselsbrücke, da wird die Traumhochzeit in Augsburg zum Selbstläufer. Das ist der Schnapszahl-Himmel über Augsburg



Ein modisches Statement, das so viel Lebensfreude ausstrahlt wie ein grauer Novembertag am Lech: Der Jutebeutel in tiefstem Schwarz präsentiert die stolzen Augsburger Wahrzeichen mit einer visuellen Wucht, die jeden Umweltschützer erblassen lässt. Perlachturm und Rathaus verschmelzen auf dem faden Canvas-Stoff zu einer düsteren Silhouette, die perfekt zum traditionellen Granteln der Einheimischen passt. Wer dieses textile Meisterwerk durch die Brecht-Stadt trägt, beweist wahren Mut zur maximalen Unauffälligkeit. Ein treuer Begleiter für den Wocheneinkauf, der lautlos flüstert: «Ich war in Augsburg, aber schön war es nicht.» Dieser Stoffbeutel ist das textile Grauen der schwäbischen Bescheidenheit.



Während drinnen im Bio-Bäcketei-Laden der Sauerteig nach alter Väter Sitte stundenlang reift und jedes Dinkelbrötchen von Meisterhand geformt wird, wacht draußen der Endgegner der Nachhaltigkeit. Ein stolzer Plastikblumen-Topf trotzt eisern jedem biologischen Wandel und strahlt eine unbändige, erdölbasierte Lebensfreude aus. Das ist echte schwäbische Konsequenz in Augsburg, drinnen wird die Natur verehrt, draußen bleibt die Dekoration für die Ewigkeit staubfrei. Ein textiles Blütenwunder, das den Kunden der Biobäckerei lautlos zuruft: «Unsere Backwaren sind frisch, aber unsere Flora hält bis zur Apokalypse.» Das ist eben die ewige Blüte des Bio-Handwerks.



Mitten im lebendigen Augsburger Nahverkehrstrubel inszeniert ein Mann die absolute Entschleunigung: Flankiert von zwei gertenschlanken, braunen Windhunden thront er am Brunnen des Königsplatzes, als wartete er auf den herzoglichen Jagdauftritt statt auf die Linie 1. Die eleganten Vierbeiner blicken mit herablassender Noblesse auf die herbeieilenden Brunnen- und Fahrgäste, während ihr Besitzer die schwäbische Gelassenheit zelebriert. Ein Hauch von englischem Landadel im Herzen von Augsburg, perfekt platziert zwischen Asphalt und plätschernder Kulisse, der den Vorbeieilenden zeigt, wie wahrer Luxus ohne Zeitmanagement aussieht.



Hinter den Kulissen eines Augsburger Lokals wartet das wahre Fundament der hiesigen Kulinarik. Eine majestätische Palette mit rund 50 Kübeln lässt den hungrigen Betrachter zunächst an eine anstehende Renovierung im Gastraum denken. Doch der zweite Blick offenbart die schockierende Wahrheit, hier lagert keine Wandfarbe, sondern feinste Mayonnaise im industriellen XXL-Format. Ein wahres Kunstwerk der Systemgastronomie in Augsburg, das die Soßenkultur auf ein völlig neues, cremiges Niveau hebt und dem Spaziergänger zeigt, dass wahre Geschmackserlebnisse vor allem eines brauchen: Das weiße Gold der Hinterhof-Gastronomie!


Ein Hauch von Istanbul weht durch die Augsburger Architekturgeschichte. Am markanten Hotelturm, der kühn zur Olympiade 1972 in den Himmel gezogen wurde, prangt unübersehbar eine leuchtend rote türkische Flagge. Das moderne Wahrzeichen von Augsburg, im Volksmund liebevoll als Maiskolben tituliert, mutiert damit endgültig zum globalen Botschafter der Völkerverständigung. Ein wunderbares Symbol für den kosmopolitischen Geist der Brecht-Stadt, das den Betonriesen der Siebziger mit orientalischer Pracht auffrischt und den Passanten im Vorbeigehen signalisiert, dass gelungene Integration im Olympiajahr 2026 längst auch eine Frage der richtigen Schwindelfreiheit ist.



Mitten im idyllischen Wittelsbacher Park offenbart sich Spaziergängern ein rätselhaftes Monument moderner Stadtgestaltung. Ein einst unbescholtenes Parkschild wurde kurzerhand in die Vereinsfarben Rot, Grün und Weiß getaucht, um ein monumentales mathematisches Rätsel in die Welt zu setzen. Die kühn aufgesprühte Kombination »19 07« lässt den unbedarften Flaneur in Augsburg zunächst an das Mindesthaltbarkeitsdatum des Rasens denken. Doch der wahre Kenner durchschaut das Werk sofort:  Das ist die Die hohe Kunst der unvollendeten Fankultur



Zwei Augsburger Kreative, Heinz und Arno, zeigen, dass wahrer Durchblick vor allem eine Frage des Gestells ist. Auf den Nasen thronen zwei optische Meisterwerke, die jedem Underground-Künstler die Tränen in die Augen treiben würden. Links dominiert das zeitlose Flieger-Modell im XL-Format, das genug Glasfläche bietet, um die gesamte Brecht-Stadt im Blick zu behalten. Rechts kontert die markante, tiefschwarze Nerd-Brille, die jedem kreativen Gedanken sofort den passenden, intellektuellen Rahmen verleiht. Zusammen bilden diese Sehhilfen das wohl schärfste intellektuelle Duo der lokalen Kunstszene, das garantiert kein Detail übersieht.



Der unermüdliche Hüter der schwäbischen Reinheit, ein einsamer Held der Großstadt zieht täglich durch Augsburg und führt einen erbitterten Krieg gegen den fast unsichtbaren Schmutz. Bewaffnet mit einer meterlangen Holzzange vollführt er einen eleganten Balanceakt der Sauberkeit, bei dem selbst das mikroskopisch kleinste Papierfitzelchen keine Chance auf Asyl im öffentlichen Raum hat. Mit der Präzision eines Neurochirurgen schnappt die Zange zu, bevor die Beute triumphierend im treuen Abfallkübel verschwindet. Ein faszinierendes Schauspiel der Gründlichkeit, das den Passanten in Augsburg täglich vor Augen führt, dass wahrer Patriotismus im absolut krümelfreien Pflaster liegt.



Das sind kulinarische Kontraste in Augenhöhe. Ein Schnappschuss der absoluten Spitzenklasse offenbart die wunderbare Ironie des urbanen Alltags. Da seht eine junge Frau am Straßenrand und löffelt völlig tiefenentspannt ihren minimalistischen Joghurtbecher aus, während direkt vor ihrer Nase die rollende Gourmet-Müllabfuhr vorbeirauscht. Ein gewaltiger Lastwagen blockiert das Sichtfeld, der unübersehbar und lautstark für »Gastro-Entsorgung auf höchstem Niveau« wirbt. Mehr kulinarischer Kontrast geht kaum in Augsburg. Während drinnen die Reste der Sternegastronomie stilvoll beseitigt werden, wird draußen das Plastikbecher-Frühstück zelebriert. Ein Fest für jeden Feinschmecker.


Die Augsburger Buchhandlung am Obstmarkt entpuppt sich als Epizentrum der Weltpolitik. Zwischen staubigen Klassikern tauchte völlig überraschend das geheime Tagebuch von Donald J. Trump auf, das ein völlig neues Licht auf die Brecht-Stadt wirft. Darin enthüllt der Meister des Deals im unnachahmlichen Stil seine angeblichen, absolut gigantischen Beziehungen zu Augsburger Frauen. Jede Begegnung sei »huge« und »tremendous« gewesen, weit intensiver als jede Verhandlung im Weißen Haus. Ein literarischer Paukenschlag in Augsburg, der die lokale Damenwelt in Atem hält und beweist, dass die wahre Diplomatie schon immer in der schwäbischen Provinz entschieden wurde.



Wie auf unserem Foto, entstanden in einem Augsburger Supermarkt, zu sehen ist, nimmt dieser Globetrotter die Reisevorbereitung absolut ernst. Voll bepackt mit einem gewaltigen Trekkingrucksack und einer Isomatte hat er das wichtigste Basislager vor der großen Tour angesteuert. Der Leergutautomat wird zur letzten Station vor der Wildnis. Wer braucht schon den Jakobsweg, wenn das wahre Abenteuer im systematischen Einsortieren von klebrigen Flaschen liegt? Finanziert wird der nächste Trip natürlich über das angesammelte Dosenpfand, das lautlos raunt: »Der nächste Urlaub ist gesichert.« Ein faszinierender Anblick in Augsburg, der zeigt, dass jede weite Reise mit dem passenden Einwurf beginnt. Das ist die große Pfand-Expedition vor der Weltreise.



Romantik mit industrieller Übersetzung: Die absolute Dämmerungs-Romantik bricht herein, während sich das Augsburger Liebespaar am gestauten Lech dem sanften Rauschen des Wassers hingibt. Statt eines klassischen Picknickkorbs trennt die beiden jedoch ein massives, eisernes Zahnrad, das majestätisch aus dem Beton ragt. Ein Hauch von industrieller Revolution am Hochablasst, der dem Rendezvous den passenden Pragmatismus verleiht. Ein faszinierendes Schauspiel an den Ufern von Augsburg, das zeigt, dass die ganz große Leidenschaft manchmal eben eine Frage der richtigen Übersetzung ist.



Bei der literarischen Soirée an der idyllischen Augsburger Kahnfahrt wird den Gästen einiges an ästhetischer Offenbarung geboten. Während die erotischen Gedichte von Bert Brecht den Abend erhitzen, sorgt ein rot-karierter, offener Sommer-Schuh für das passende, textile Pendant. Das gewagte Schuhwerk zeigt derart viel nackte Haut, dass die Grenzen zwischen Kunstgenuss und anatomischer Freizügigkeit im Nu verschwimmen. Ein wunderbares modisches Statement in der Brecht-Stadt, das die provokante Natur des Dichters perfekt aufgreift und den Zuschauern im Vorbeigondeln signalisiert: »Wahre Poesie braucht eben keinen doppelten Boden, sondern vor allem eine krisensichere Fußpflege.«


Ein stadtplanerischer Geniestreich par excellence, die mobile Schattenhaube des Rathausplatzes, begeistert die Gemüter in Augsburg. Weil der weitläufige Rathausplatz traditionell an sauheißen Sommertagen mit einer Überdosis Pflaster statt kühlendem Grün glänzt, wurde kurzerhand die markante Turmhaube des Perlachturms demontiert. Nun fungiert die historische Kupferkuppel als monumentaler XXL-Sonnenschirm direkt auf dem Pflaster. Ein faszinierendes Schauspiel Augschburger Pragmatismus, das den hitzegeplagten Bürgern zeigt: »Wer braucht schon schattige Bäume, wenn er unter echtem Renaissance-Kulturgut schwitzen kann?« Ein genialer Schachzug für die Bürger einer glühenden Metropole.

Donnerstag, 28. Mai 2026

Stadtrat Jurca macht Superwitz!


Äußerst humorvoll als Stadtrat: Andreas Jurca.

Zuschuss egal, weil ...


Man kennt das Problem aus dem modernen Alltag bei der Arbeit. Kaum hat man sich an das neue Gerät gewöhnt, ist es auch schon wieder weg. Während normale Angestellte in der Schwabenmetropole Augsburg bei Fehlern im Rechner den Kundendienst anrufen, wählt Stadtrat Andreas Jurca von der AfD vermutlich direkt den Notruf. Bei der Aussprache über neue Dienst-Rechner für die Stadträte glänzte der Volksvertreter mit erfrischender Gelassenheit beim Geld. Die Summe für den Einkauf sei ihm völlig egal, denn seine Rechner würden "ohnehin regelmäßig von der Polizei mitgenommen."

Flüchtiges Eigentum ...


Hinter dieser humorvollen Äußerung steckt echte Augsburger Kriminalgeschichte. Im Zuge von Ermittlungen rund um einen vermeintlichen Prügel-Angriff und Unstimmigkeiten bei der Auswertung von Spuren und anderen Vorwürfen sammelte die Staatsanwaltschaft die elektronischen Geräte des Stadtrats bereits beharrlich ein. Wenn die Justiz also ohnehin für den ständigen Wechsel der Geräte sorgt, warum sollte man sich da mit lästigen Preisschildern aufhalten? Für Jurca ist der Rechner kein dauerhaftes Werkzeug für die Arbeit, sondern eher ein flüchtiges Stück Eigentum auf Zeit.

Beamten werden entlastet ...


Die Augsburger Abteilung für die Rechnertechnik in der Stadtverwaltung darf sich nun auf ein ganz neues Modell beim Einkauf einstellen. Es gilt nun bald das Prinzip der vom Staat betreuten Kurzzeit-Leihgabe. Man darf gespannt sein, ob die neuen Geräte direkt in der praktischen, durchsichtigen Verpackung für die Beweismittel-Kammer geliefert werden. Das spart den Polizei-Beamten beim nächsten Besuch zumindest das Einpacken.

Dienstag, 26. Mai 2026

Die geniale Leere im Augsburger Stadtbild

 


Wer braucht schon GPS oder bunte Papierkarten, wenn er das absolute Nichts haben kann? In Augsburg beweist ein leerer Rahmen beim Oblatter Wall gerade, wie moderne Orientierung funktioniert. Wo früher eine detaillierte Straßenkarte mit allen Sehenswürdigkeiten der Schwabenmetropole Augsburg prangte, blicken Passanten heute auf eine bemerkenswerte Leere. Das ist kein Versehen. Das ist minimalistische Konzeptkunst im öffentlichen Raum.

Der gläserne Rahmen ohne Inhalt lädt zu einer tiefgründigen philosophischen Reise ein. Ohne die störende Ablenkung durch Straßennamen oder Symbole für historische Bauwerke wird der Betrachter ganz auf sich selbst zurückgeworfen. Man steht vor der großen Frage: Wo bin ich eigentlich und wenn ja, wie viele Kurven muss ich bis zum Rathausplatz gehen? Es ist die ultimative Entschleunigung für Touristen und Einheimische. Man verläuft sich nicht mehr nach Plan, sondern völlig ungezwungen und individuell.

Gleichzeitig schont das visionäre Informationskonzept die städtischen Nerven. Keine veralteten Baustellenhinweise, keine verblichenen Farben und vor allem keine Verwirrung durch zu viele Pfeile. Der leere Rahmen fügt sich perfekt in das charmante Stadtbild ein. Er zeigt uns Augsburg in seiner reinsten Form: offen für Interpretationen und absolut wartungsarm. Dazu fördert es noch die zwischenmenschlichen Kontakte. Wer den Weg zum weltberühmten Brecht-Haus sucht, muss eben  die freundlichen Passanten fragen ...

Montag, 18. Mai 2026

Das sagt ein kluger Mensch zur Bayern-Hymne: "Lied für bierselige Winsler!"

 


Schüler und Schülerinnen in Bayern sollen auch die Bayern-Hymne singen. Wir fragten Deutschlands klügste Menschen, was sie von der Bayern-Hymne halten.

Immanuel Kant (Philosoph aus Königsberg): «Eine Hymne, die den Untertanengeist so süßlich feiert, lässt jede autonome Vernunft schaudernd im Grabe rotieren. Wahre Pflicht entspringt dem moralischen Gesetz in uns, nicht dem kollektiven Schunkeln für Krone und Altar.»

Angela Merkel (ex-Bundeskanzlerin): «Das ist natürlich eine interessante Aneinanderreihung von Tönen, die man in München für Staatskunst hält, aber wir müssen das jetzt eben so zur Kenntnis nehmen, ohne gleich in Ekstase zu verfallen. Wenn die bayerische Eigenart meint, ihre Autonomie durch das Absingen von sakralem Liedgut auf dem Niveau eines CSU-Parteitags zu zelebrieren, dann ist das im föderalen Gefüge zwar rechtlich zulässig, für die gesamtdeutsche Effizienz jedoch wenig hilfreich. Wir fahren damit jedenfalls auf Sicht und ich sehe im Moment keinen zwingenden Grund, dieses ritualisierte Schunkeln zu einer bundesweiten Leitkultur erheben zu lassen.»

Friedrich Nietzsche (Philosoph): «Dieses kriecherische Winseln nach göttlichem Schutz ist der Gipfel der Sklavenmoral, die sich im bierseligen Trott selbst berauscht. Wer die Ewigkeit im weiß-blauen Herrgottswinkel sucht, hat den Mut zum Übermenschen längst im Hofbräuhaus ertränkt. Ein Lied für brave Schafherden, das die bleierne Schwere des deutschen Geistes perfekt vertont, statt frei zu tanzen.»

Shirin David (Rapperin):
«Wer zieht sich im Jahr 2026 bitte freiwillig diesen verstaubten Trachten-Vibe rein, der klingt, als hätte jemand eine Überdosis Kirchen-Chor auf einen schlechten Marsch-Beat gelegt? Ihr fleht da im Chor um göttlichen Schutz für eure heilige Erde, aber am Ende des Tages reicht euer ganzer bayerischer Flex nicht mal über die Landesgrenze hinaus. Packt eure Blasinstrumente ein und lasst den Autotune weg, denn dieses kriecherische Untertanen-Geleier holt heute safe niemanden mehr hinter dem Ofen hervor!»

Johannes Most (Anarchist aus Augsburg): «Da winselt das bayerische Stimmvieh im Chor um den göttlichen Segen für seine eigenen Unterdrücker, während der König und die Pfaffen sich ins Fäustchen lachen. Diese weiß-blaue Schunkel-Hymne ist nichts als das akustische Opium für ein Volk, das seine Ketten anscheinend besonders gerne im Takt der Blasmusik schüttelt. Statt andächtig für die Erhaltung der Scholle zu plärren, sollte man diese verlogene Herrschaftshymne mitsamt den Thronen in die Luft jagen, damit endlich Platz für die Freiheit entsteht.»


Text der Bayern-Hymne:
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Erste Strophe

«Gott mit dir, du Land der Bayern,
deutsche Erde, Vaterland.
Über deinen weiten Gauen
ruhe deine Segenshand.
Er behüte deine Fluren,
schirme deiner Städte Bau
und erhalte dir die Farben
seines Himmels, weiß und blau.»

Zweite Strophe

«Gott mit uns, dem Bayernvolke,
dass wir, in der Väter Wert,
fest in Eintracht und in Frieden
bauen unseres Glückes Herd.
Dass mit Deutschlands Bruderstämmen
wir in Liebe treu uns nah'n,
dass der alte Ruhm bewähre
sich auf unserer Banner Bahn.»

Donnerstag, 7. Mai 2026

Oje! Zu wenig Frauen in der neuen Stadtregierung. Was tun?


Augsburgs neuer Dresscode für die politische Parität



In der schwäbischen Metropole Augsburg weht seit der jüngsten Wahl ein frischer, wenn auch modisch gewöhnungsbedürftiger Wind durch die prunkvollen Flure des Rathauses. Die nackten Zahlen der neuen Stadtregierung sprechen nämlich eine eindeutige, recht maskuline Sprache. Da die Frauenquote im Kabinett derzeit eher an die Besetzung eines Bergsteigervereins aus den 50er Jahren erinnert, greift Oberbürgermeister Dr. Florian Freund nun zu einer Maßnahme, die das Stadtbild nachhaltig prägen wird.


Um das optische Ungleichgewicht der Geschlechter kurzerhand wegzulächeln, hat das Stadtoberhaupt eine ebenso pragmatische wie textile Anweisung herausgegeben. Die Mitglieder der neuen Stadtregierung sind ab sofort dazu angehalten, im wöchentlichen Wechsel zwischen klassischer Herren- und Damenbekleidung zu rotieren. 


Wer am Montag noch im strengen Zwirn über dem Haushalt brütet, darf am Dienstag im floralen Sommerkleid die nächste Ausschusssitzung bereichern. Es ist ein kühner Plan, um die visuelle Vielfalt in der Bert-Brecht-Stadt zu erhöhen, ohne auf langwierige Nachnominierungen warten zu müssen.


Man stelle sich vor, wie die Herren Referenten Frank Pintsch, Steffen Kercher, Roland Barth und Martin Schenkelberg in fließenden Stoffen über den Rathausplatz schreiten, während die Krawatte im Schrank bleibt. 


OB Dr. Florian Freund will sogar im Ballett-Outfit ab und zu erscheinen. 


Das ist wahre Bürgernähe. Schließlich wusste schon der große Bert Brecht, dass der Schein oft mehr zählt als das Sein. Wenn die politische Realität schon keine Parität hergibt, dann muss eben die Garderobe als Brücke dienen. 


Augsburg zeigt sich hier mal wieder von seiner kreativsten Seite. Ein bisschen Tüll hat schließlich noch keinem Bebauungsplan geschadet. Ob die Stöckelschuhe auf dem historischen Kopfsteinpflaster allerdings für die nötige Standfestigkeit sorgen, bleibt abzuwarten. 


P.S.: Es ist noch nicht geklärt, ob die neue Kulturreferentin Tatjana Dörfler dafür ab und zu in Männer Kleider erscheinen soll. Aus dem Umfeld des Sozialreferenten Schenkelberg ist zu hören, dass er am liebsten immer in Frauenkleidern im Stadtrat erscheinen würde, da er ja ein absoluter Faschings- und Verkleidungs-Fan ist.


Unser Bild zeigt zwei historische Augsburger Stadträte. Damals auch schon Männer in Frauenkleidung und Frauen in Männerkleidung, da Augsburg schon immer eine Stadt der Parität war.

Sonntag, 26. April 2026

Sau(g)starkes Augsburg: Zwischen Tafelschwamm und Klospülung!

 

Was Sie hier sehen, meine Damen und Herren, ist nicht etwa eine amateurhafte Wandmalerei, sondern der offizielle, hochglanzpolierte PR-Traum der Stadt Augsburg: Eine visuelle Verschleierungstaktik der Sonderklasse. Dieses Wandbild ist ein Meisterwerk der urbanen Verdrängung. Es feiert die Saugkraft der maroden Strukturen und den Charme des Verfalls. Es beweist Mut: Wer braucht schon funktionierende Klospülungen oder dichte Dächer, wenn man ein so schönes, Schatten-dominantes Bild an der Wand hat, das uns sagt: "Augsburg, die Stadt, die alles aufsaugt" – inklusive unserer Hoffnung auf Sanierung.


In der Schwabenmetropole Augsburg wird das Konzept der Schwammstadt völlig neu interpretiert. Während woanders Stadtplaner noch über Regenwasserrückhaltung philosophieren, hat Augsburg die Vision längst im Klassenzimmer realisiert. Hier ist die Schwammstadt kein bloßes Öko-Modell. Sie ist gelebte Realität.

Der klassische Schwamm an der Schultafel ist dabei das Symbol einer ganzen Ära. Er ist oft das einzige technologische Gerät in den Augsburger Bildungsstätten, das zuverlässig ohne WLAN funktioniert. Mit einer Hingabe, die man sich bei der Sanierung der maroden Schulgebäude wünschen würde, saugt er die Kreidereste der Vergangenheit auf. Er ist so alt, dass er vermutlich noch die Erstnotizen von Bert Brecht persönlich gespeichert hat.

Doch die wahre Saugkraft der Schwammstadt entfaltet sich in den sanitären Anlagen. In den Augsburger Schultoiletten wird das Prinzip der Flüssigkeitsaufnahme auf ein neues Level gehoben. Wenn es draußen regnet, saugen die Wände das Wasser so effizient auf, dass man sich das Händewaschen fast sparen kann.

Die Feuchtigkeit kriecht mit einer Präzision durch den Putz, die jeden Architekten vor Neid erblassen lässt. Man munkelt, die Stadtverwaltung nutze die maroden Decken bewusst als natürliche Rückhaltebecken, um das städtische Kanalnetz zu entlasten.

Es ist ein architektonisches Gesamtkunstwerk der Schwabenmetropole. Wo andere Städte teure Versickerungsflächen pflastern, setzt Augsburg auf den Charme des Verfalls.

Die Schultoilette wird zum Biotop. Ein Ort, an dem die Schwerkraft nur eine Empfehlung ist und das Wasser lieber in der Wand bleibt als im Spülkasten. Augsburg beweist Mut. Wer braucht schon dichte Dächer bei Schulen, wenn man eine ganze Stadt als Schwamm deklarieren kann?

Donnerstag, 9. April 2026

Konfetti-Kommando gegen Tram-Aggressionen!

 

Verkleidete Securtiy-Peson.


Es wird laut geklagt, dass die Augsbürger zu feige sind. Sie schreiten bei Streitereien, Übergriffen und Schlägereien in der Straßenbahn nicht ein. Darum bricht in der Schwabenmetropole Augsburg eine neue Ära der Deeskalation an. Die Verkehrsbetriebe setzen nun auf eine Überdosis Zuckerwatte. In den Augsburger Straßenbahnen patrouillieren künftig Sicherheitskräfte in knallbunten Kostümen, die eher nach Kindergeburtstag als nach Ordnungsmacht aussehen. Damit's kein Übeltäter gleich merkt.

Die Strategie dahinter ist so simpel wie genial. Wer möchte sich schon prügeln, wenn er von einem Sicherheitsbeamten im flauschigen Einhorn-Einteiler oder einem harten Kerl im Tutu sanft zur Räson gebracht wird?

Ein potenzieller Unruhestifter vergisst seine Aggressionen schlichtweg vor lauter kognitiver Dissonanz. Wenn die «Security-Biene» mit dem Schlagstock aus Schaumstoff wedelt, wird aus der Pöbelei im Handumdrehen ein verwirrter Lachkrampf. So wird die Brecht-Stadt zum Schauplatz einer Dauer-Karnevalssitzung auf Schienen. Aggression tschüss!

Dienstag, 31. März 2026

Alles verkauft, nix gerettet!

 

 

Wenn der Cappuccino den Catwalk räumt

​In der Schwabenmetropole Augsburg vollzieht sich am Rathausplatz ein modisches Trauerspiel. Eine engagierte Gastronomin versilberte ihr gesamtes Hab und Gut, um ihr geliebtes Café Eberle vor dem Aus zu retten. Selbst die privaten Designerschätze mussten weichen, damit die Kaffeebohnen weiter mahlen konnten. 

Doch alle Opfer blieben fruchtlos. Wo früher der Milchschaum thronte, ziehen nun die Kleiderständer ein. In den Räumlichkeiten des gescheiterten Lokals eröffnet demnächst eine Boutique. Ironischerweise kehrt damit genau die Mode zurück, die eigentlich die Rettung finanzieren sollte. Ein herber Schlag für die Augsburger Gemütlichkeit.

Sonntag, 29. März 2026

Sonntags-Bildla

 


In Augsburg kramt man gern in den Archiven, Schubladen und Abfalleimern. Wir auch! Ein altes Foto vom Schulball im Mai 1963 im Gögginger Parktheater zeigt den jungen Roy Black beim Abschlussball. Der spätere deutsche Schlagergott grübelt mit einer hübschen Mitschülerin nicht zu wem sie hinterher gehen wollen, sondern über den Text für einen ersten Charterfolg. Die Pause nach einem flotten Tänzchen wird produktiv genutzt. Denn der Refrain sitzt bereits schon:
«Mit so nem Scheiß
bist du nicht allein!».
Passend dazu wurde fleißig an der ersten Strophe gefeilt, die das ganze Elend der deutschen Schlagerwelt in vier Zeilen presst. Ein echtes Schmankerl für alle. Die den Roy mal von seiner ganz ehrlichen Seite erleben wollen.

Wir hätten ihm für einen Vers folgenden Text vorgeschlagen:

"Die Welt ist so schön wie ein bunter Ballon,
ein schönes Geschenk ist der Liebe Lohn,
doch ist die Liebe am Ende dann tot,
hilft Alkohol gegen die bittere Not!



In Augsburg sprießen jetzt ökologische Parkplätze. Ein Baum als Fahrradständer kombiniert Schatten mit Kettenfett. Wer sein Rad liebt, der schiebt es direkt ans Geäst. Hoffentlich verwechselt kein Hund den neuen Parkplatz mit einem stillen Örtchen.


In Augusta Vindelicum zwischen Lech und Wertach trägt der Kaiser jetzt ab und zu Knallfarben. Orange Kästen am Augustus-Brunnen bergen keine Schatzkarten, da liegen Warnwesten für den Ernstfall bereit. Falls die Touri-Barbaren oder Radler anstürmen, wirft sich Augustus damit in Schale zur Warnung seiner verschlafenen Stadtregierung. Sicherheit geht vor, auch wenn man aus Bronze ist. 


In der einsamen Welser-Passage in Augsburg zeigt uns eine Dame, wie man wirklich Geld spart. Ihr neues Geschäft ist die Sensation für alle Sparfüchse in der Brecht-Stadt: Es gibt dort absolut nichts zu kaufen. Die Regale sind leer und der Geldbeutel bleibt voll. Ein geniales Konzept für echte Schwaben. Der Leerstand ist bekämpft und wer nichts ausgibt. Der hat am Ende mehr. Es soll sich um eine hübschle Idee unseres genialen Wirtschaftsreferenten handeln.


In Augsburg jagen alle dem Jugendwahn nach: "Jung fühlen" wird propagiert. Doch mal ehrlich: Wer will sich in der Brecht-Stadt ständig wie ein Teenager verbiegen? Gewusst? "Alt fühlen" ist das neue Chic! Besonders bei der Mode. Wer braucht schon löchrige Jeans. Wenn der Tweed-Mantel so richtig Charakter hat? Reife zeigt Stil. Und der sitzt besser als jeder Trend. Einfach mal entspannt alt aussehen. Das spart Nerven und sieht in Augsburg verdammt gut aus.



In Augsburg war das Motto «Wild wählen» wohl vielen zu riskant. Die Wählerschaft zwischen Lech und Wertach blieb lieber zahm und stubenrein. Martina Wild blieb im Regen stehen, weil die Augsburger beim Kreuzchenmachen ungern das Lasso schwingen. Ein Name ist eben Schicksal. Wer «Wild» verspricht, erntet bei sicherheitsliebenden Schwaben eher Skepsis.
Viel kuscheliger kam da die Konkurrenz daher: «Augsburg braucht einen Freund» klang nach Gruppenkuscheln im Rathaus. Brachte für Florian Freund den vollen Erfolg. Er ist der neue OB. Bei einer Siegerin namens Eva Weber hätte der Slogan wohl «Augsburg braucht ein Auffangnetz» lauten müssen. Damit man nicht hart auf dem Boden landet. Stimmt, Namen sind Schall und Rauch. Aber an der Wahlurne sind sie das Fangnetz für die Hoffnung. Erfolg hat in Augsburg nur, wer den Leuten das Gefühl gibt, dass sie nicht verloren sind.



Am Hauptbahnhof in Augsburg steht jetzt der Endgegner für jeden Krümel: Ein Besen mit Schaufel! Dieses reinliche Duo wartet dort auf seinen Einsatz für die Innenstadt. In der Brecht-Stadt nimmt man die Sauberkeit eben wörtlich. Wer hier aussteigt, der darf gleich mitschwingen. Ein fegendes Denkmal für alle. Die Ordnung über alles lieben. P.S.: Selbstbedienung!



In Augsburg rätselt der Landesvater Markus Söder beim Gögginger Frühlingsfest und versucht uns die kulinarische Welt zu erklären. Doch als Nürnberger ist er in der Brecht-Stadt kulinarisch völlig aufgeschmissen. Er verwechselt die Weißwurst mit dem Zwetschgendatschi. Und er glaubt wohl ernsthaft, dass man in München Spätzle mit süßem Senf isst. In Augsburg schüttelt man nur den Kopf samt Magen. Bayerns dauerhungriger Ministerpräsident sieht den Wald vor lauter Leberkas nicht mehr. Hauptsache die Kamera läuft, wenn er die Brezn falsch herum hält. Ein echtes Schmankerl für alle, die wissen, dass Augsburg eben nicht München ist. Und Nürnberg schon gar nicht. Kann es sein, dass in Nürnberg der Verstand im Bratwurst-Weckla versteckt?



In Augsburg passt zusammen. Was zusammengehört: Der meist bankrotte Hotelturm ist das perfekte Wahrzeichen für die ärmste Großstadt Deutschlands. In der Brecht-Stadt lebt man eben über seine Verhältnisse. Oder gar nicht? Ein Turm ohne Moos, in einer Stadt ohne Kies.
Das ist wahre Harmonie am Lech.



In Augsburg wird die Verspätung jetzt literarisch. Die Stadtwerke spendieren am Königsplatz eine Leihbücherei für wartende Fahrgäste. Wer hier lange auf Tram und Bus, darf mit einem ausgeliehen Buch kostenlos in fremde Welten abtauchen, bevor ein ÖPNV-Fahrzeug kommt. Wahrscheinlich hat man dann locker den «Faust» durch. 



In Augsburg sorgt der City-Club am Kö ständig für Gesprächsstoff. Nach der Razzia mit 200 Polizisten hängt dort jetzt ein Totenkopf (ausgeliehen von Bob's 7.geilste Kneipe in Oberhausen) mit Tüte im Mund an der Wand. Zur wirkungsvollen Abschreckung der Junkie-Horden. Man spielt in der Augsburger Gastronomie gerne offen mit dem Image. Ob die Umbenennung des City-Clubs in «117 Gramm» wirklich kommt, bleibt abzuwarten. Es wäre zumindest ehrlich. In Augsburg nimmt man einen Skandal eben mit Humor. Ein echtes Kuriosum für die Party-Szene auf der ganzen Welt.



Es gibt Kneipen-Quiz und es gibt Stadt-Quiz. In Augsburg sorgt ein hässlicher Teerfleck auf dem wunderbaren Rathausplatz für Spekulationen. Mitten auf dem schönen Pflaster klebt dieses schwarze Etwas. Was verbirgt sich wohl in der Wasserstadt darunter? Ist es ein vergrabener Schatz der einstigen Patrizier? Oder doch eher eine Leiche eines FW-Kandidaten, der hier ein ungemütliches Ende fand? Vielleicht ist es auch nur der klägliche Versuch, ein Schlagloch für die Ewigkeit zu versiegeln? In Augsburg wird schließlich jeder Fleck zur Legende. Wer weiß schon genau.  Es ist jedenfalls, zur Unterhaltung der Touris, ein archäologisches Rätsel für zwischendurch, das zum Stehenbleiben und Grübeln einlädt. Wir rätseln wer sich's ausgedacht hat: Vielwisser und Vielschreiber Martin Kluger oder Touri-Boss Götz Beck?



"Nanu", wundern wir uns: Ist der Geisterfahrer-Kabarettist Silvano Tuiach jetzt ein Veganer, die er sonst als Italo-Gourmet immer gerne verspottet? Wir kennen die Wahrheit: In Augsburg wird jetzt kulinarisch getrickst. Tuiach knabbert auf dem Foto nämlich gar keine echte Erdbeer-Frucht. Spekulationen machen die Runde, dass die Metzgerei Reiter für ein Comeback dahintersteckt. Sie präsentiert nun Schweinefleisch-Würstchen in Erdbeerform als neueste Kreation für getarnte Fleischfans. In Augsburg weiß man, dass der Tuiach für fast jeden Käse wirbt. Wenn die Kasse stimmt. Vielleicht gibt es bald Wurst-Smoothies auf der Bühne, serviert von Tuiachs Comedy-Lakai Herr Braun. Egal, Hauptsache das Honorar schmeckt. Ein echter Verkaufsschlager für alle wird das bei dieser genialen Werbung. Alle wollen diese fleischige Erdbeere, die sich nicht zwischen Obst und Sau entscheiden können.

Dienstag, 10. März 2026

Porzellan-Freund mit Wunder und Gesang auf dem Weg zum Thron?

Dirigent Florian Freund ist leider nicht auf dem Bild!

Florian Freund von der Augsburger SPD hatte diesen einen magischen Moment der Erleuchtung, als er bei seiner Stimmzettel-Abgabe zur Wahl am 8.3. in einer Gögginger Schule versehentlich in einer maroden Toilette eingeschlossen wurde und der herbe Duft der 1970er Jahre seine Sinne vernebelte, woraufhin der Kämpfer der Augsburger SPD beschloss, dass nur eine radikale Keramik Offensive den Sieg gegen Eva Weber bringen kann.


Dat macht er wahre Freundensprünge vor Begeisterung, während er in ganz Augsburg seine Pläne für goldene Spüldrücker präsentiert, es ist ein echter Freundschaftsdienst für die Jugend in Augsburg, wenn er verspricht, dass kein Kind mehr die Luft anhalten muss, dabei zeigt er sich stets freundstrahlend und verteilt kleine Seifenstücke in Form seines Kopfes, damit die Wähler in Augsburg beim Händewaschen immer an ihren liebsten Freund denken.

Wer braucht schon die Lächel-Routine von Augsburgs Ober-Winke-Katze Eva Weber, wenn man eine freundliche Rundumsanierung für alle Abflüsse bekommen kann? Freund ist eben ein echter Gastfreund der Augsburger Schüler, der die Sanierung zur absoluten Herzensfreundsache erklärt hat, und so fließen die satirischen Ideen in der Schwabenmetropole Augsburg so unaufhaltsam wie das Wasser in einem neuen Tiefspüler. Freund plant sogar zum Thema Sport einen großen den Urinstein-Wurfwettkampf.

Wobei Freund zu allen seinen Aktionen eine glänzende Klobürste wie ein Zepter des Wandels schwingt. In der gesamten Bert-Brecht-Stadt Augsburg sollen demnächst Freundeskreise für Sanitärtechnik gegründet werden, um die Erneuerungs-Revolution in den kaputten Schul-Toiletten voranzutreiben und für ihn Stimmen zu sammeln.

Sein Wahlkampf-Team von der Augsburger SPD hat sogar eine Freundschaftsanfrage an die größten Fliesenleger-Gruppierungen der Welt geschickt, damit Augsburg zur strahlenden Welthauptstadt der Hygiene wird. Während Eva Weber im Rathaus ihren Goldschmuck für nächste Wahlkampf-Foto poliert, hat Freund bereits die freundliche Übernahme der städtischen Kloschüsseln eingeleitet.

Freund will als Freund der arbeitenden Bevölkerung auch beim Umbau des Staatstheaters Augsburg dafür sorgen, dass nicht nur die Proberäume durchsichtig gestaltet werden, sondern auch die Wände der Toiletten. Damit endlich klar wird, dass auch die Hochkultur-Typen nur einfach Menschen sind, die das Klopapier mehr lieben als das Programmheft. 

Das große Freundschaftsprojekt "duftendes Augsburg", planen Freund und sein Team. Wer könnte diesem freundstrahlenden Optimismus widerstehen, wenn er mit einem Lächeln durch die Gassen von Augsburg zieht? Sogar die Kirchtürme in Augsburg scheinen ihm besonders freundlich zuzunicken, wenn er wieder eine Schule oder eine Kita besucht und dort die verschimmelten Wände mit einem fachmännischen Blick prüft. Natürlich hat er immer einen Eimer roter Farbe dabei, damit er sofort zur Tat schreiten kann und mit der Allround-Klobürste den maroden Wänden einen farbenfreundlichen Anstrich verpassen kann.

Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste ...


Es ist eine Zeit der kollektiven Freundensprünge für alle, die in Augsburg auf frischen Wind in den Schulen und auch anderswo in der Stadt hoffen, bis am 22. März die Entscheidung fällt, ob die Schwabenmetropole Augsburg bereit ist für diesen sauberen Freundschaftsdienst.

Freund lässt es sich nicht nehmen, als Zeichen der Verbundenheit kleine Freundschaftsbändchen aus softem Klopapier an die Passanten in Augsburg zu verteilen, um die Nähe zur Basis zu demonstrieren. Das könnte die nötigen Stimmen bringen, um Eva Weber von ihrem OBin-Thron zu stoßen.

Zudem plant die Augsburger SPD ein großes Freundschaftssingen in Augsburgs vergammelten Turnhallen, damit die Vorfreude auf Freunds Wahlsieg gegen Weber gebührend begangen wird. Das wird die finale Stimmgewinn-Aktion werden.

Aber: Es ist und bleibt trotz heftigem Disput zwischen Weber und Freund natürlich im gemütlichen Augschburg ein freundschaftlicher Wettlauf um die Macht in der Schwabenmetropole Augsburg, bei dem Florian Freund als der freundliche Fels in der Brandung keine Sekunde nachlässt.

Sein Freundschafts-Team ist siegesgewiss und glaubt fest an ein Stimm-Wunder in Augsburg.

Dienstag, 3. März 2026

Glanz und Gloria in der Schwabenmetropole mit Eva Weber

Viel Gold am Hals von OBin Eva Weber.



Wer dieser Tage durch die Straßen der Schwabenmetropole Augsburg spaziert, könnte glatt vergessen, dass Augsburg im bundesweiten Vergleich oft das Schlusslicht bei der Kaufkraft bildet.

Von den Wahlplakaten der Oberbürgermeisterin Eva Weber strahlt uns nämlich eine goldene Aura entgegen, die eher an den Hof von Versailles als an ein verarmtes Rathaus in Bayerisch-Schwaben erinnert.

Es funkelt und glitzert so gewaltig, dass die Passanten auf der Maximilianstraße beinahe eine Sonnenbrille benötigen, um nicht vom puren Goldglanz geblendet zu werden.
​Es ist ein faszinierendes psychologisches Experiment.

Während der durchschnittliche Bürger beim Blick in den Geldbeutel eher gähnende Leere vorfindet, setzt die Stadtspitze auf optische Opulenz.
Viel Gold an den Händen von Eva Weber.



Vielleicht ist das Gold auf dem Weber-Plakat auch als diskreter Hinweis zu verstehen. Wenn schon kein echtes Gold in den Kassen der Stadt flimmert, dann soll es wenigstens auf dem Papier so aussehen.

Es ist das visuelle Versprechen einer Goldreserve, die leider nur aus Druckerschwärze besteht.

​In der Bert-Brecht-Stadt Augsburg hätte der Namensgeber sicher seinen Spaß an dieser Inszenierung gehabt. Er hätte vermutlich ein kurzes Gedicht darüber verfasst, wie der Glanz des Goldes die Schlaglöcher und die kaputten Schulen und endlosen Baustellen und das Elend in den Vorstädten überstrahlt.

Während die Mieten steigen und die Gehälter und Renten eher trüb ausfallen, lächelt uns die geballte Pracht entgegen. Man fragt sich unwillkürlich, ob das Plakat mit einer speziellen Blattgold-Beschichtung versehen wurde, um die Wertigkeit der Versprechen zu unterstreichen.

​Eventuell ist es aber auch ein pädagogischer Ansatz. Die Bürger sollen sich am Anblick von Reichtum derart satt sehen, damit sie den Mangel im Alltag besser ertragen können.
Brille mit Goldrahmen und kostbare Perlen am Ohr: Eva Weber mit ihrem
schönen Schmuck auf dem Wahlplakat



Augsburg zeigt sich hier von seiner glänzendsten Seite, auch wenn der Lack an vielen Ecken bereits bröckelt. Es bleibt die Hoffnung, dass nach der Wahl nicht nur das Plakatgold übrig bleibt, sondern vielleicht auch ein wenig echter Wohlstand in der Schwabenmetropole ankommt. Vielleicht dürfen wir im Goldenen Saal was abkratzen?

Waren wir nicht mal die Stadt der Goldschmiede?

Wie immer in Augsburg: Wir waren mal gut!

Sonntags-Bildla

Da rollt sie dahin, die personifizierte Bescheidenheit auf vier Rädern vorm Augsburger Nobel-Hotel Maximilian's. Fünf Meter geballter Pr...