Mittwoch, 18. Oktober 2017

Böse Streikeinheiten beim Augsburger Klinikum? Sterben die Patienten wie die Fliegen?

Anzeige, anonym finanziert!
Das Augsburger Klinikum wird von gewerkschaftlich organisierten Pflegekräften bestreikt. Angeblich freut das den Sensenmann mächtig. Stimmt das? Wir haben die Klinik-Leitung gebeten zu diesen Gerüchten mit einer saftig bezahlten Anzeige bei uns Stellung zu nehmen!

Wir fragten einige wichtige Leute am Augsburger Klinikum welche Pflege-Katastrophe dort herrscht. Sie verrieten uns ihre geheimsten Gedanken.



Frage an Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Beyer: Was sagen Sie als ärztlicher Vorstand des Klinikums Augsburg zu dem Streik und dem Notstand der Pflege?

Beyer: "Als Arzt erlebe ich täglich die zunehmende Belastung für unsere Mitarbeiter vor allem im pflegerischen Bereich und bin der Meinung, dass kurzfristig auf bundespolitischer Ebene gehandelt werden muss. Dass das Klinikum Augsburg als einziges Großkrankenhaus bundesweit so massiv bestreikt wird, kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Es kostet uns höchste Anstrengungen, trotz des Streiks die Behandlung unserer Patienten sicherzustellen."

Unsere ukrainische Putzfrau, die auch im Klinikum ab und zu die Klos sauber macht, hat gehört: "Der Herr Professor Bayer soll nicht nur seine polnische Babysitterin, sondern sogar noch seinen afghanischen Gärtner als Ersatzpfleger zur Aushilfe ins Klinikum beim Streik entsandt haben. Bravo, das nenne ich Solidarität mit Kollegen, Klinik und Patienten!"


Frage an Alexander Schmidtke: Was sagen Sie als Vorstandsvorsitzender & Vorstand Finanzen und Strategie des Klinikums Augsburg zu dem Streik und dem Notstand der Pflege?

Schmidtke: "Wir müssen die Patientenversorgung durch eine Verstäirkung der
Pflege verbessern. Für eine durch den Gesetzgeber finanzierte Regelung treten wir ein. Ich habe den Bayerischen Kommunalen Arbeitgeberverband aufgefordert, zusammen mit den Gewerkschaften nach Lösungen zu suchen. Für das Vorgehen der Gewerkschaft habe ich keinerlei Verständnis, da dieser politische Konflikt auf Kosten der Patientensicherheit ausgetragen wird."

Unsere ukrainische Putzfrau, die auch im Klinikum ab und zu die Klos sauber macht, hat gehört: "Der Herr Vorstandsvorsitzende Schmidtke soll nicht nur seine thailändische Verlobte, sondern auch seinen kenyanischen Hauspfarrer samt dessen Haushälterin zur Aushilfe ins Klinikum beim Streik entsandt haben. Bravo, das nenne ich Solidarität mit Kollegen, Klinik und Patienten!"

Frage an Susanne Arnold: Was sagen Sie als Vorständin Pflege des Klinikums Augsburg zu dem Streik.

Arnold: "Die Pflege muss unbedingt gestärkt werden, diese Forderung unterstreiche ich. Hierfür muss auch der Gesetzgeber den Pflegeberuf wieder attraktiver gestalten. In einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft ist es wichtig, dass sich wieder mehr junge Menschen für diesen anspruchsvollen Beruf begeistern. Unsere Pflegekräfte am Klinikum Augsburg handeln stets verantwortungsbewusst. Denn das Patientenwohl steht immer an erster Stelle."

Unsere ukrainische Putzfrau, die auch im Klinikum ab und zu die Klos sauber macht, hat gehört: "Die Pflegevorständin Arnold soll bekannt gegeben haben, dass sie während dem Streik sogar eigenhändig eine halbe Stunde lang volle Urinflaschen ausleert. Bravo, das nenne ich Solidarität mit Kollegen, Klinik und Patienten!"


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"Eine gute Gesundheitsversorgung ist  nicht möglich"
Die faulen Pflegekräfte streiken mal wieder: Das freut Gevatter Tod!

Dei Gewerkschaft Ver.di verrät uns exklusiv zu diesem Streik: "Wir machen weiter mobil gegen die Überlastung der Krankenhausbeschäftigten. Am 25. September 2017, dem Tag nach Bundestagswahl, legten mehr als 400 Kolleginnen und Kollegen am Klinikum Augsburg die Arbeit nieder, um für einen Tarifvertrag Entlastung zu demonstrieren.

Die Aktion zeige, dass immer mehr Beschäftigte bereit sind, sich mit gewerkschaftlichen Mitteln für eine Verbesserung ihrer Arbeitssituation und der Patientenversorgung einzusetzen.

Die Streikbeteiligung war noch besser, als wir erwartet hatten. 13 von 21 OP-Sälen wurden infolge der Arbeitsniederlegung geschlossen, 200 von 1.751 Betten konnten nicht belegt werden. Der ursprünglich für vergangenen Dienstag geplante Warnstreik war wegen Differenzen über die Notdienstvereinbarung um eine Woche verschoben worden. Seither habe die Streikbereitschaft von Tag zu Tag zugenommen.

Grund sei die schlechte Personalausstattung, die zur permanenten Überlastung der Beschäftigten führe. Zu wenig Personal heißt zu wenig Zeit. Die ständige Zeitnot macht die Beschäftigten krank, kritisierte der Gewerkschafter. 

Eine gute Gesundheitsversorgung ist unter diesen Umständen nicht möglich. Das gelte für alle Krankenhäuser, ob in öffentlicher oder privater Trägerschaft. Deshalb habe ver.di bundesweit Kliniken verschiedener Träger zu Tarifverhandlungen über Entlastung aufgefordert."


Das mögen die Vögel


Augsburger Biotop beim Vogeltor.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Hey, Datschi-Politiker: Mehr Familie, bitte! Kosten egal ...

Frisch aus der Handtasche geschlüpft, Frau Webers bärtiger Gatte?

Augsburgs Politiker fahren gerne ab und zu in die Ferne. Jetzt besuchen sie mal nach langer Zeit wieder die Partnerstadt Bourges, die leider nicht in  China liegt. Vielleicht wurden deshalb nur wenige Angehörige aus der Familie mitgenommen.

Leuchtendes Beispielt für Familien-Liebe ist bei dieser Fahrt unsere Wirtschaftsreferentin Eva Weber. Sie nahm als einzige ihren Gatten als privaten Familienteil mit auf die beschwerliche Reise nach Frankreich.

Wir hätten uns auch von den anderen Datschi-Politikern gewünscht, dass sie Familie mitnehmen auf so eine weite Fahrt und so Augsburg viel zahlreicher vertreten: Cousinen, Neffen, Brüder, Schwestern, Tanten, Großeltern und natürlich auch ein paar Haustiere.

Uns wären da die Kosten für die Stadt ziemlich wurscht.

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Die Mitnahme ihres Gatten nach Bourges hat der Weberin keinen großen Aufwand gemacht, sie hat ihn ja nur in ihre Handtasche stecken müssen!"

Montag, 16. Oktober 2017

Walle walle


Neue Künstler-Skulptur im Augsburger Lechkanal am Schwall. 
Motto: Wir kaufen uns das Weltkulturerbe Wasserstadt!

Sonntag, 15. Oktober 2017

Sonntags-Bildla


Hübsche Menschen vor dem Augsburger Reisebüro in der Pilgerhausstraße. 
Wer will da noch in die Ferne?
Endlich mal keine Erotik-Werbung auf dem Taxi.
Oder ist dieser Versicherungsmann auf der Rückseite doch sexy?

Die Archäologie-Sensation: 
Augsburger Ausbuddler entdecken Pfahlbauten am Hafnerberg.

In der Augsburger Stuhlfabrik von Willi Raschhuber beim Dom. Auf der Suche nach jungen Käufern.
Neuer Werbespruch: "Mit Stuhl bist du cool!"

Jetzt zieht die Fugger-Familie in die Fuggerei ein. Grund: Völlige Verarmung, die Eintrittsgelder zur Fuggerei konnten sie nicht mehr retten. Die Möbel stehen schon vor der Türe.

Augsburgs Dichter-Heroe, Bert Brecht, als römischer Legionär mit Kopfabhauer im Hintergrund wird er uns nehergebracht.


Kürzester Witz der Welt: Geht ein Musiker an einer Kneipe vorbei ...

Und das geht voll ins Auge!

Freitag, 13. Oktober 2017

Was kam bei Intendant Bückers Stuhlgang heraus?

Alle waren gut drauf, im Augsburger Hoffmannskeller unterm brandgefährdeten Sadttheater, beim Benno Ohnesorgtheater, das mit den Modeatoren Franz Dobler und Friedrich Ani nicht ganz blöd sein wollte. Nein, nein, verwechseln wir nicht mit dem Ohnsorg-Theater in Hamburg. Und nein, von dem erschossenen Studenten Benno Ohnesorg wissen wir auch nichts.


Zum sorglosen Lachen mit den Gaudi-Helden Dobler und Ani ab in den Keller?
Fehlanzeige!

Es wurde ziemlich viel und unkontrolliert gelacht bei der Talg-Show im Augsburger Benno-Ohnesorg-Theater mit Franz Dobler und Friedrich Ani. Warum? Keine Ahnung. Wenn man Käse durch den Arsch einsaugt, muss man auch lachen, wird gesagt. Zum Beispiel.

Gut, wir und das wiehernde Publidumm sehen immer wieder gern Doblers zerknitterte Grantler-Visage. Ey, Alda, echt cool. Da braucht der nicht mehr irgendwas Geistvolles von sich geben. Auch nicht wenn er ein neues Rockstar-Mikro hat. Irgendwas rauskotzen, das bringts voll. Alte Sponti-Schule von einem  Autor, der vom Provinzzeitungspolizeiberichtsredakteur zum Autor des Anarchistenmagazins "Das Blatt" und später zum Country-DJ und Buchschreiber wurde, dessen höchste Weihe bisher der 3. Platz beim Deutschen Krimipreis ist.

Total politischkritisch wurde Dobler, bestens verfilzt mit der deutschen Feuilleton-Bande, mit seinen Zahlen auf einem Zettel über die letzten Wahlen und die Gewinne der Rechtsextremen wie die AfD und ihre Wähler. Sogar in der CDU und CSU entdeckte er mit seiner linksgerichteten Spürnase einige Prozent Rechtsextreme, die er, weil er so schlechte Laune hatte, durchaus als Nazis bezeichnen würde. Dobler hat schon mal in dem Buch "Öde Orte" Augsburgs Nazi-Vergangenheit schonungslos aufgedeckt. Fast schon ein Nazi-Jäger der coole Krimi-Autor mit Sonnenbrille und Westernstiefel und einem Lauf  wie Lucky Luke zur nächsten Kneipe.

Aus seinem engsten Freundeskreis war vorher schon zu hören, dass es der Franz politisch richtig krachen lässt. Augsburg und seine Politiker würden aus Vorangst schon zittern.. Womöglich werde dann das Stadttheater enden wie die Western-City von Fred Rai, wenn der Franz politisch heiß läuft.

Wenn er will, dann kann der Franz schon brutal formulieren wie in seiner Augsburg-Beschimpfung "Acht Tage" wo er kein Mitleid mit der Augsburger Feiermeile Maximilianstraße aufkommen lässt, die einst vom Nazi-Poet Will Vesper verherrlicht wurde und dann von den alliierten Bomber 1944 in Schutt und Asche gelegt wurde, wobei einige unter den Trümmern starben. Als "Säuberung" bezeichnet Dobler diesen Bombenhagel auf Augsburg. Das Augsburger Stadttheater, Heimat der kulturbeflissenen NSDAP-Leute, erweitert von Adolf H. auf seine Kosten, wurde damals auch mit Feind-Bomben gesäubert, das gefällt dem Franz sicher auch. Er sitzt schließlich im bombensicheren Keller.

Bücker ließ sich schlauerweise nicht in eine politische Nazi-Debatte reinziehen, sondern ließ Dobler auflaufen und verwandelte ihn so in die traurige Gestalt eines Don Quijote de la Ananas. Ja, da wurde nicht mal die Anna nass, wie man so schön sagt.

Augsburgs Kulturreferent Thomas Weitzel lachte pflichtbeflissen, wie man halt lacht, wenn der Chef einen nicht ganz blöden Witz erzählt. Und einige im Publikum machten es ihm nach. Bei 15,- Euro Eintritt will der Datschiburger halt unbedingt lachen.

Großliterat Friedrich Ani, die Oberlabertante aus München mit wallender Künstlerfrisur, ließ uns endlich wissen, warum Literatur-Kritiker so blöd sind: Weil sie Erektionsstörungen haben! Haha! Der hat's ihnen jetzt aber gegeben. Was ist da schon ein Walser der einen Kritiker umbringen lässt! Wahnsinnig provokant, der Ani. Huch! Wir braven Augschburger erholen uns davon lange nicht mehr!

Die Schriftstellerin und Schnapsdrossel Simone Buchholz aus Frankfurt,  sie war als Deko auf der Bühne, konnte nur mit Wodka singen, den Dobler ihr gern holte, damit er endlich was Vernünftiges zustande brachte.

Gewusst? Die Buchholz war auf Platz 2 als Dobler beim Deutschen Krimi-Preis hinter ihr landete. Was das heißen soll. Ja, nix!

Immerhin durften wir als ihr Gratis-Chor - leider ohne Schnaps - den Hans-Albers-Song "Nachts auf der Reeperbahn" mitgrölen. Natürlich hätten wir lieber "Du bist nicht allein" von unserem  Roy mit ihr zusammen gesungen. Das wäre noch viel origineller gewesen.

Sie hat irgendwas Langweiliges von einer Kneipe auf der Reeperbahn aus ihrem Suhrkamp-Krimi gelesen. Na, gut, bei ihrem Gestell, wir haben sie auch von hinten mit ihrer engen Jeans anschauen müssen, konnte sie nur Autorin werden und niemals Striptease-Tänzerin.

Ach, was waren wir froh, als endlich bissle Live-Sex ins Spiel kam: eine Zuschauerin hatte sich wunderbar entspannt und ihre Schuhe ausgezogen, die sie ohne Strümpfe trug. Hui, sie zeigte ihre nackte Ferse, samt Knöchel und Zehen, die sich munter, ja geradezu obszön, in der humorgeschwängerten Luft hin- und her bewegten. Hier hat nur noch Linus F. gefehlt.

Diese kleine Porno-Einlage konnten einige wichtige Leute nicht mehr bestaunen, weil sie schon in der Pause fluchtartig den Keller verließen. War auch nicht ganz blöd von denen.

Dann wurde es noch lustvoller und leidenschaftlicher mit Doblers Sex-Ode auf das linksradikale Blasorchester. Ja, sicher, das waren doch diese nuttigen 68er-Studentinnen, die den Bonzen auf ihren Schwänzen den Marsch bliesen. Oder? Noch nie was Wilderes in Augsburg seit 2000 Jahren gehört, gell. Stundenlang hätten wir noch weiter zuhören können. Allerdings hat das Schnarchen des Publidumms leider alles überdeckt.

Politisch Interessierte hätten natürlich lieber die Story von Dobler gehört, wie Thomas Weisbecker, Mitglied der linksextremistischen Terrorgruppe Bewegung 2. Juni in Augsburg bei den Stadtwerken 1972 erschossen wurde. Dobler: "In Notwehr, versteht sich!" Hätte ja gepasst: Diese Bewegung hat sich immerhin nach dem Todestag des am 2. Juni 1967 erschossenen Studenten Benno Ohnesorg benannt. Fünfzigjähriges Jubiläum - übrigens!

Die Girl-Group Mrs. Zwirbl geigte zum Finale voll los. Man konnte Dobler und Ani dabei bestens vergessen. Uff, sonst hätten wir ja schlecht geschlafen. Bussi, Zwirbl-Mädels!

Moment, das tollste war an diesem Ohnesorg-Abend aber war: Augsburgs neuer Theater-Intendant, André Bücker. Er durfte einen Stuhl durch den Zuschauergang schleppen, damit er auf der Bühne was vorlesen durfte. Das zog der super durch. Keine Scheu vor Schwerstarbeit für seine Künstler und sein Publikum und für sich.

Und was kam trotz diesem Stuhlgang zu Dobler-Ani heraus? Ein Scheißprogramm!

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Nein es war nicht ganz blöd, was die zwei Kasperl auf der Bühne brachten, es war saublöd!"

(Diese Kritik schrieb der Geist von Rudi Dutschke. Wie bekommt der nun seine Erektionsprobleme weg?)

Halt! Halt! Hier meldet sich noch unser Herr-Ausgeber Arno Loeb zu der Kritik: "Wer nicht ganz blöd ist und das ausgeflippte Entertainer-Duo auf der Bühne genauestens studierte, muss zugeben, dass sie eine Show ablieferten, bei der sich Las Vegas mindestens ein paar Scheiben abschneiden kann!"


Montag, 9. Oktober 2017

Wann schlägt Augsburgs Stadtregierung zurück? Kultuparkmacher beschmutzen Augsburgs Kulturpolitiker!

Ungeheuerliche Vorwürfe erheben die Macher des Kultuparks West im Schmierblatt "Cookie-Express", Ausgabe 2 / 2017, gegen Augsburgs Super-Stadtregierung. Wir decken diese Lügen und Schmähungen schonungslos auf! Verfasst hat diese üble Kampagne gegen Gribl & Co ein gewisser Toni Fiesling.


Auf diesem geheim gemachten Foto ist mindestens ein Kultpark-West-Macher zu finden.
Aber ist dieser miese Toni Fiesling auch drauf zu sehen, der Gribl & Co mit gemeinen Lügen madig machen will?

Erste Lüge: "Die Vorlage für das geplante Kreativareal im Gaswerkgelände lieferte Augsburgs freie Kulturszene auf dem Gelände der ehemaligen Reeskaserne, wo sich seit rund zehn Jahren viel Künstler tummeln!"

(Lieber Toni Fiesling, wie kannst du nur so lügen? Das Gaswerkgelände besteht schon seit über 100 Jahren und war schon immer ein Kulturparadies für Kokser)

Zweite Lüge:  "Betrieb, Verwaltung und 'Strukturierung des neu zur Verfügung gestellten GAswerkareals wird ausschließlich durch die Stadt Augsburg und ihre angestellten Vertreter erfolgen. Damit wechseln die Zuständigkeiten der frei gewählten, selbstverwalteten Kontigente des Kulturparks auf die Seite der Politik und in die Verwaltung der Stadt."

(Lieber Toni Fiesling, welcher verlogene Schmarrn ist das denn? Niemand ist neutraler bei der Augsburger Kultur wie Angehörige der Stadtregierung. Beweis: Hat nicht erst die Band Impotenz den Bert-Brecht-Preis bekommen, obwohl sie mit ihren anarchistischen Texten für viel Unmut bei den anständigten Menschen in Augsburg sorgen?"

Dritte Lüge: "Laut Stadtregierung sollen sich auch kunstnahe Firmen wie Boesner oder music world im Gaswerkgelände einmieten. Aber keiner dieser Firmen ist an einen Umzug in das Gaswerkgelände interessiert."

(Lieber Toni Fiesling, das ist ja auch egal, was diese kunstnahe Firmen machen. Viel besser ist doch, dass unzählige Kneipen dort reinwollen. Was soll denn so viel Kultur in Oberhausen? Fragt doch nur mal den Kultur-Referenten Thomas Weitzel!"

Vierte Lüge: "Mogelpackung Mietpreis. Mit der Warmmiete von 7,20 Euro pro Quadratmeter liegt der Mietpreis des Gaswerkgeländes über dem Mietpreis des Kulturpark West. Dazu gibt es keine kostenlose Parkplätze, Putzdienst, Hausmeisterservice, Instandhaltung, kostenlose Transportmöglichkeiten, Ausstellungs- und Auftrittssupport, Bereitstellung von Workshop-Räumen, Ausleihe von Ton- un Lichtequipment wird sicher von einer städtischen Verwaltung nicht zu leisten sein."

(Lieber Tonie Fiesling über diese Lüge können wir nur lachen. Weißt du nicht, dass die Augsburger Pop-Beauftragte inzwischen einen Catering-Kurs für Rockmusiker besucht? Dort lernt sie das Beschmieren von Butterbroten! Sowas können die Kulturparkler den Musikern echt nicht bieten. Und weißt du nicht, dass der ehemalige Günzburger Rocksänger Ritschie Görlich, jetzt Gribl-Helfer, seine alten unverkauften CDs als Bierdeckel bei Veranstaltungen zur Verfügung stellen will. Kostenlos, gegen Pfand. Zudem wird eine städtische Konzeragentur gegründet, wobei dann die Bands für ihren Auftritt bei diversen Festen der Stadt Augsburg mindestens 1.000,- Euro bekommen sollen. Da kommen die Kulturparkler sicher nicht mit!)

Fünfte Lüge: "Geld spielt keine Rolle wie man durch die teure Sanierung von Gaswerkgelände und Stadttheater-Renovierung mit über 200 Millionen Euros sieht. Wäre beides nicht nötig. Dafür könnte man viel Wohnraum in Augsburg bauen."

(Lieber Toni Fiesling, jetzt reichts aber: am Schluss fordern sie noch die Verkleinerung des Augsburger Stadtrats von 60 auf 10 Personen, weil da sowieso nur teurer Mist abgenickt wird. Dann sind wir auch dafür, dass Eure Künstler in den Kulturpark-Ateliers nur noch eine einzige Farbe verwenden, weil uns sonst die Augen rausspringen. Reicht ja schon, wenn uns die Augen bluten, wenn wir Deinen Mist im Cookie-Express lesen müssen."

Umstrittenes Gaswerkgelände.
Zu teuer? Wer lügt da?
Paradies für Künstler?
Kulturpark West, ehemalige Reese-Kaserne.

Sonntag, 8. Oktober 2017

Brechtiger TV-Star



Der Filmemacher Heinrich Breloer will sich nach dem Nobelpreisträger Thomas Mann nun dem zweiten Jahrhundert-Literaten widmen: Leben und Werk des Dramatikers Bertolt Brecht sind das Thema seines neuen Dokudramas (Drehbuch und Regie: Heinrich Breloer), der in Augsburg geboren wurde und hier auch aufwuchs. 
Cover des aufregendsten Buches über Bert Brechts wilde Jugendzeit in Augsburg:
Hans-Christian Kirsch: "In Baals Welt".
Cover-Gestaltung: Daniela Kulot. 

Der Drehstart für die ARD-Koproduktion ist für Mai 2017 geplant. Der WDR-Rundfunkrat hatte dem Projekt am Montag, 19. Dezember 2016, zugestimmt.


Neuer Zweiteiler für Das Erste

Bereits seit fünf Jahren laufen die Recherchen für den neuen Zweiteiler. So traf Breloer, der das Film-Genre Doku-Drama maßgeblich geprägt hat, viele Zeitzeugen Brechts. Über 40 Jahre wird das Leben des bis heute meistgespielten deutschen Dramatikers des 20. Jahrhunderts erzählt. Der Dichter und sein Werk überlebten zwei Weltkriege, zwei Diktaturen und vier politische Systeme allein in Deutschland. Im Exil wechselte er nach eigenen Worten "die Länder öfter als die Hemden".

Burghart Klaußner und Adele Neuhauser in den Hauptrollen

Burghart Klaußner und Adele Neuhauser stellen Bertolt Brecht und seine Ehefrau und häufige Hauptdarstellerin Helene Weigel dar. Kameramann ist Gernot Roll, Set Designer ist Christoph Kanter. Die Dreharbeiten mit Heinrich Breloer sollen ab Mai 2017 in Prag und Umgebung stattfinden.

Augsburg ist dabei wohl nicht gefragt. Hat da hier wer geschlafen?

- Weitere Infos dazu bei der ARD.

P.S. Wusstet Ihr schon, dass der erste offizielle Brecht Prospekt "Auf den Spuren von Bert Brecht durch Augsburg", herausgebracht von der Touri-Organisation "Regio Augsburg Tourismus", eine Idee von Arno Loeb war, der den Prospekt auch gestaltet und umgesetzt hat? Mit dem damaligen Touri-Regio-Chef Bernd J. Gerversmann.

Sonntags-Bildla

So kleidet sich die moderne Raumpflegerin.

Wer braucht die nicht?
Endlich Pommes Frittes richtig schreiben!

Ersatz für den Perlachturm?
Für besonders schwere Sendungen setzt die Paketpost erstmals zur Erprobung in Augsburg auf den Einsatz von Traktoren, wie hier in der Maximilianstraße.



Neue Fischfang-Methode?

Wir dachten, das wäre die Bgm.-Fischer-Straße.

Hier kann der Stadtrat bestens was aussitzen.

Steigt Hessing ins Stromgeschäft ein?
Orthopädie mit Kilowatt, Ampere und Volt?

Was sagt uns das neue Schild am Fahrradständer?

Sonntag, 24. September 2017

V-ictory? Qualkampf! Wen würde Linus wählen? Dackel Pipa verrät es uns!

Unser Exklusiv-Interview mit dem berühmten Augsburger 
Polit-Dackel Pipa zur heutigen Bundestagswahl:
Dackel Pipa gibt uns wertvolle Tipps zur Bundestagswahl.
Obwohl - wir brauchen keine Rechte, also politisch Rechte, oder?

Hallo, liebe Pipa, wen sollen wir heute wählen, wen schicken wir aus Augsburg in den Bundestag nach Berlin um unsere Zukunft politisch zu gestalten? Den Ullrich, die Bahr, die Roth?

Wen interessiert denn das in Augsburg? Niemand! Alle schreiben und reden nur über den wahnsinnigen Sex-Skandal mit Linus Förster, dem grössten und schlimmsten Triebtäter aller Zeiten.

Wie viele Frauen hat der zerstückelt?

Fragt mich lieber was der Linus im Gablinger Kittchen gewählt hat.

Wie soll das gehen?

Ganz einfach,  per Briefwahl.

Und was hat der Linus gewählt?

Er will dort ein neues Leben beginnen. Das fängt ja schon beim Essen an. Der Schweinbraten in der Gefängniskantine hängt ihm zum Hals raus. Ausserdem wählt keine Sau mehr seine ex-Partei, die SPD. Er will nicht mehr, dass Tiere fürs Essen geschlachtet werden.

Was will er dann?

Also, Linus Förster soll nach Aussagen seiner Zellenkollegin, die V-Partei gewählt haben.


Auch seine Frauenwahl will Linus verändern.



Cheyenne hilft gegen Electionsstörungen.

Wer ist denn das?

Eine Partei mit vielen tollen Frauen. Und die wollen auch gerecht und human und vegan sein.

Aber will der Linus in seinem neuen Leben nicht die Finger von den Frauen lassen?

Ja, er will V-eränderung in seinem Leben. Er will sich nur noch mit Frauen abgeben, die sich gegen perverse Lüstlinge wehren können. Wie die Weltmeisterboxerin Cheyenne Hanson zum Beispiel.

Das finden wir super, die wählen wir auch.  V ist ja auch Vick ... äh ...Victory!


Roland Wegner, ex-SPD, jetzt bei der V-Partei mit Barbara Rütting, der ältesten Bundestags-Kandidatin, will als bekannter Augsburger Rückwärts-Läufer vorausdenken.

Barbara Rütting kämpfte schon immer gegen das Böse.

Montag, 18. September 2017

Donnerstag, 14. September 2017

Nackte bei Bob's!


Der Fotograf Tom Rider hat als Location für sein Shooting mit dem Nackt-Modell Chloe den Rock'n Roll Stadel von Bob's in Augsburg-Haunstetten heimlich verwendet. Einige Fotos davon wurden im aktuellen Penthouse abgedruckt. Wir decken das auf! Angeblich soll diese hüllenlose Chloe auch als Service-Girl dort arbeiten. Wir werden da sofort hinschauen ...

In diesem Magazin findet man Chloe bei Bob's.



Der schiefe Fall Linus Förster - Sex, Sex, Sex! Die tolle Poesie der aufgegeilten Schreiberlinge!

Wir sind begeistert von den Schreibkünsten unserer Kollegen, besonders in dem tiefen Fall des Augsburger Politikers, Musikers, Schauspielers und Menschen Dr. Linus Förster. Nie vorher konnten wir in unserem Medien derartige hochrangige journalistische Qualitäts-Formulierungen lesen, wie bei der heißen Berichterstattung über Linus und seine angeblichen Sex-Verbrechen. Das muss dokumentiert werden.



"Zappenduster sieht es aus für Linus Förster: Ihm droht eine langjährige Haftstrafe. Dem ehemaligen SPD-Landtagsabgeordneten werden eine ganze Reihe sexueller Straftaten in der Anklage vorgeworfen." (Münchner Merkur)

"Das Leben ist für Linus Förster (51) zu Ende – das Leben, wie er es bislang kannte. Auf der politischen Bühne ist er tot und von der Gesellschaft geächtet. Heimliche Sexfilme und der Besitz von Kinderpornos brachten für den ehemaligen schwäbischen SPD-Chef und Landtagsabgeordneten das jähe Aus." (Augsburg Journal)

"Die Frau entdeckte die von Förster platzierte Kamera, entnahm die Speicherkarte und gab sie nicht mehr heraus, obwohl Förster handgreiflich geworden sein soll, sie brutal auf ein Bett geworfen und an einem Finger leicht verletzt habe." (Christian Rost, SZ) 

"Mitte November 2016 durchsuchten Polizeibeamte daher Wohnung und Büroräume des damaligen Abgeordneten in Augsburg und München. Auf den dabei beschlagnahmten Datenträgern fanden die Ermittler offenbar die jugend- und kinderpornografischen Dateien. Bei der Auswertung diese Materials müssen die Spezialisten dann auch jene Aufnahmen entdeckt haben, die eine Erweiterung des Haftbefehls um zwei Missbrauchsfälle zur Folge hatte." (Stadtzeitung 'Augsburg)

"Der ist durchs Leben getobt wie eine Wildsau!" (Julia Jüttner, Der Spiegel)

"Es soll eine schnelle Nummer werden, aber es wird der schnelle Sturz ins Verderben." (Holger Sabinsky-Wolf, AA)

"Im Fall Linus Förster weiß ich nur eines ganz sicher: Ich weiß nicht, ob Linus Förster schuldig ist. Ich weiß nicht, ob Linus Förster unschuldig ist. Alles Weitere ist Spekulation. Sind Gerüchte, sind Mutmaßungen, ist das mediale Durchstechen "dubioser" Details mit Hilfe gesprächiger Justizquellen. Und es zerstört eines der wertvollsten Prinzipien des Rechtsstaats: die Unschuldsvermutung. Solange Linus Förster von einem Gericht nicht das Gegenteil bewiesen werden kann, hat er als unschuldig zu gelten. Noch nie war dieses Prinzip so wertvoll und richtig wie heute, wo der Ruf eines Menschen minutenschnell via "social media" zerstört werden kann." (Marcus Ertle, Neue Szene)

"Nach Schmuddelvorwürfen abgetaucht." (Schwäbische Zeitung)



"Sie sind Doktor der Philosophie, saßen für die SPD im bayerischen Landtag und müssen sich jetzt vor dem Landgericht Augsburg verantworten. Schlafende Frauen sollen Sie vergewaltigt haben und als ob das nicht reicht, fand die Polizei 1500 Kinderpornos bei Ihnen. Auch dafür stehen Sie vor dem Richter. Im Fernsehen strahlten Sie ein warmes Lächeln aus und machten einen zuversichtlichen Eindruck. Als Jugendlicher waren Sie bereits für die SPD aktiv: Vorstand im Stadtjugendring und Sie spielten Gitarre und sangen in Musikgruppen. Äußerlich führten Sie ein Bilderbuchleben. Doch wie krank muss einer sein, dass er sich derart überzeugend maskiert?" (Preussischer Anzeiger)

"Zudem soll er sich in seiner Wohnung und am Lagerfeuer heimlich an zwei heute 31 und 35 Jahre alten, schlafenden Frauen vergangen und den Sex gefilmt haben." (Bild)

"Ein Sprecher der SPD-Landtagsfraktion wies darauf hin, dass für Förster die Unschuldsvermutung gelte. Auch die Augsburger SPD-Chefin Bahr betonte, dass die Ergebnisse der Ermittlungen abgewartet werden müssten." (stern)

"Die Augsburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den 51-Jährigen wegen des „Verdachts der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen und der vorsätzlichen Körperverletzung“. (Presse Augsburg)

Hier ein Film über Linus Förster.

Mehr Info zu Linus Förster.

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"Um als Künstler leben zu können, muss man erst gestorben sein!" (Linus Förster)





Dienstag, 12. September 2017

Gemerkelt? Wie die deutsche Kanzlerin in Augschburg beinahe ein klares und wahres Kochrezept bekommen hätte.

Willkommen im Schaller-Bierzelt zu Augsburg, liebe Anschi Bundeskanzlerin, äh, wie findesch du unser CSU Wahlmotto "Klar für unser Land"? 

Finde ich ein hervorragendes Motto, lieber Volki, drum habe ich mir hier gleich mal was Klares bestellt. Sag mal, du weißt ja, ich bin ja bekannt für meine schlichten Kochrezepte wie Kartoffelsuppe. Gibts bei euch hier in Augsburg auch ein schön einfaches Gericht? 

Sag mal Johnny, kennt sich der Volki eigentlich mit der Kocherei aus? Der sieht so verhungert aus.

Hallo Parteikollegen, ist doch klar, dass ihr mir helfen müsst. Die Anschi will ein ganz einfaches Kochrezept aus unserer Region, mit dem sie schnell klar kommt, wisst ihr da was?

Euer Horst hat mir neulich das Rezept für eine klare Fleischbrühe gegeben, der ist ja besessen von der Klarheit ...

Ich persönlich mag ja lieber nichts Stabiles im Essen. Da beiß ich mir die Zähne aus.
Ich denke noch mit Grauen an diesen Christian Ruck, der mir Stachelschwein im Lehm angeboten hat.
Gut, dass wir den wegbekommen haben. 

Mein Gott, ich muss dem Volki eine WhatsApp schicken, mit dem Rezept für Hirschgulasch.

Augsburgs geniale Polit-Riege denkt gemeinsam nach: Hm, wie wärs mit Biberbraten, Zwetschgendatschi, versoffene Jungfern, Nonnenfürzla oder vielleicht Kässpatza?

Liebe Leute, also ich bewundere eure Augsburger Küche, jetzt bekomme ich gleich von Volki ein Rezept für eine einfache Speise aus eurer Heimat. Die werde ich dann meinem Göttergatten in  Berlin zubereiten

Woisch Anschi, am einfachschten regional und nachhaltig sind Kässpatza. Da brauchsch bloss Mehl, Oia, Salz, Wasser und Käs halt.

Tut mir leid Leute, aber ich mach doch kein Essen mit Vögeln und Käse.
Da verliere ich doch viele Stimmen an die  neue Veggie-Partei.
Also diese Augsburger sind schon ein lustiges Völkchen. Ich hatte allerdings Schlimmeres befürchtet, dachte schon, mir würde  hier ein Roboter eine stinkige Dieselsuppe kredenzen. Aber der Volki hat ja nichtmal einen Roboter hergebracht um mir die Begrüßungsblumen zu überrreichen.


... wie diese Greenpisser vor dem Bierzelt mir klar zu verstehen gaben.

Ui, die Kanzlerin mit Kochlöffel!