Augsburger Skandal-Zeitung
Die Krach-Zeitung aus'm Irrenhaus. Mit völlig durchgeknallten Berichten über das Leben in und um Augsburg. Wer hier was glaubt, dem kann man nicht helfen. Wir sind die einzig wahre Lügenpresse. Vorsicht - Satire!
Sonntag, 10. Mai 2026
Donnerstag, 7. Mai 2026
Oje! Zu wenig Frauen in der neuen Stadtregierung. Was tun?
Augsburgs neuer Dresscode für die politische Parität
In der schwäbischen Metropole Augsburg weht seit der jüngsten Wahl ein frischer, wenn auch modisch gewöhnungsbedürftiger Wind durch die prunkvollen Flure des Rathauses. Die nackten Zahlen der neuen Stadtregierung sprechen nämlich eine eindeutige, recht maskuline Sprache. Da die Frauenquote im Kabinett derzeit eher an die Besetzung eines Bergsteigervereins aus den 50er Jahren erinnert, greift Oberbürgermeister Dr. Florian Freund nun zu einer Maßnahme, die das Stadtbild nachhaltig prägen wird.
Um das optische Ungleichgewicht der Geschlechter kurzerhand wegzulächeln, hat das Stadtoberhaupt eine ebenso pragmatische wie textile Anweisung herausgegeben. Die Mitglieder der neuen Stadtregierung sind ab sofort dazu angehalten, im wöchentlichen Wechsel zwischen klassischer Herren- und Damenbekleidung zu rotieren.
Wer am Montag noch im strengen Zwirn über dem Haushalt brütet, darf am Dienstag im floralen Sommerkleid die nächste Ausschusssitzung bereichern. Es ist ein kühner Plan, um die visuelle Vielfalt in der Bert-Brecht-Stadt zu erhöhen, ohne auf langwierige Nachnominierungen warten zu müssen.
Man stelle sich vor, wie die Herren Referenten Frank Pintsch, Steffen Kercher, Roland Barth und Martin Schenkelberg in fließenden Stoffen über den Rathausplatz schreiten, während die Krawatte im Schrank bleibt.
OB Dr. Florian Freund will sogar im Ballett-Outfit ab und zu erscheinen.
Das ist wahre Bürgernähe. Schließlich wusste schon der große Bert Brecht, dass der Schein oft mehr zählt als das Sein. Wenn die politische Realität schon keine Parität hergibt, dann muss eben die Garderobe als Brücke dienen.
Augsburg zeigt sich hier mal wieder von seiner kreativsten Seite. Ein bisschen Tüll hat schließlich noch keinem Bebauungsplan geschadet. Ob die Stöckelschuhe auf dem historischen Kopfsteinpflaster allerdings für die nötige Standfestigkeit sorgen, bleibt abzuwarten.
P.S.: Es ist noch nicht geklärt, ob die neue Kulturreferentin Tatjana Dörfler dafür ab und zu in Männer Kleider erscheinen soll. Aus dem Umfeld des Sozialreferenten Schenkelberg ist zu hören, dass er am liebsten immer in Frauenkleidern im Stadtrat erscheinen würde, da er ja ein absoluter Faschings- und Verkleidungs-Fan ist.
Unser Bild zeigt zwei historische Augsburger Stadträte. Damals auch schon Männer in Frauenkleidung und Frauen in Männerkleidung, da Augsburg schon immer eine Stadt der Parität war.
Sonntag, 26. April 2026
Sau(g)starkes Augsburg: Zwischen Tafelschwamm und Klospülung!
In der Schwabenmetropole Augsburg wird das Konzept der Schwammstadt völlig neu interpretiert. Während woanders Stadtplaner noch über Regenwasserrückhaltung philosophieren, hat Augsburg die Vision längst im Klassenzimmer realisiert. Hier ist die Schwammstadt kein bloßes Öko-Modell. Sie ist gelebte Realität.
Der klassische Schwamm an der Schultafel ist dabei das Symbol einer ganzen Ära. Er ist oft das einzige technologische Gerät in den Augsburger Bildungsstätten, das zuverlässig ohne WLAN funktioniert. Mit einer Hingabe, die man sich bei der Sanierung der maroden Schulgebäude wünschen würde, saugt er die Kreidereste der Vergangenheit auf. Er ist so alt, dass er vermutlich noch die Erstnotizen von Bert Brecht persönlich gespeichert hat.
Doch die wahre Saugkraft der Schwammstadt entfaltet sich in den sanitären Anlagen. In den Augsburger Schultoiletten wird das Prinzip der Flüssigkeitsaufnahme auf ein neues Level gehoben. Wenn es draußen regnet, saugen die Wände das Wasser so effizient auf, dass man sich das Händewaschen fast sparen kann.
Die Feuchtigkeit kriecht mit einer Präzision durch den Putz, die jeden Architekten vor Neid erblassen lässt. Man munkelt, die Stadtverwaltung nutze die maroden Decken bewusst als natürliche Rückhaltebecken, um das städtische Kanalnetz zu entlasten.
Es ist ein architektonisches Gesamtkunstwerk der Schwabenmetropole. Wo andere Städte teure Versickerungsflächen pflastern, setzt Augsburg auf den Charme des Verfalls.
Die Schultoilette wird zum Biotop. Ein Ort, an dem die Schwerkraft nur eine Empfehlung ist und das Wasser lieber in der Wand bleibt als im Spülkasten. Augsburg beweist Mut. Wer braucht schon dichte Dächer bei Schulen, wenn man eine ganze Stadt als Schwamm deklarieren kann?
Donnerstag, 9. April 2026
Konfetti-Kommando gegen Tram-Aggressionen!
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| Verkleidete Securtiy-Peson. |
Die Strategie dahinter ist so simpel wie genial. Wer möchte sich schon prügeln, wenn er von einem Sicherheitsbeamten im flauschigen Einhorn-Einteiler oder einem harten Kerl im Tutu sanft zur Räson gebracht wird?
Ein potenzieller Unruhestifter vergisst seine Aggressionen schlichtweg vor lauter kognitiver Dissonanz. Wenn die «Security-Biene» mit dem Schlagstock aus Schaumstoff wedelt, wird aus der Pöbelei im Handumdrehen ein verwirrter Lachkrampf. So wird die Brecht-Stadt zum Schauplatz einer Dauer-Karnevalssitzung auf Schienen. Aggression tschüss!
Dienstag, 31. März 2026
Alles verkauft, nix gerettet!
Wenn der Cappuccino den Catwalk räumt
In der Schwabenmetropole Augsburg vollzieht sich am Rathausplatz ein modisches Trauerspiel. Eine engagierte Gastronomin versilberte ihr gesamtes Hab und Gut, um ihr geliebtes Café Eberle vor dem Aus zu retten. Selbst die privaten Designerschätze mussten weichen, damit die Kaffeebohnen weiter mahlen konnten.
Doch alle Opfer blieben fruchtlos. Wo früher der Milchschaum thronte, ziehen nun die Kleiderständer ein. In den Räumlichkeiten des gescheiterten Lokals eröffnet demnächst eine Boutique. Ironischerweise kehrt damit genau die Mode zurück, die eigentlich die Rettung finanzieren sollte. Ein herber Schlag für die Augsburger Gemütlichkeit.
Sonntag, 29. März 2026
Sonntags-Bildla

In Augsburg kramt man gern in den Archiven, Schubladen und Abfalleimern. Wir auch! Ein altes Foto vom Schulball im Mai 1963 im Gögginger Parktheater zeigt den jungen Roy Black beim Abschlussball. Der spätere deutsche Schlagergott grübelt mit einer hübschen Mitschülerin nicht zu wem sie hinterher gehen wollen, sondern über den Text für einen ersten Charterfolg. Die Pause nach einem flotten Tänzchen wird produktiv genutzt. Denn der Refrain sitzt bereits schon:
«Mit so nem Scheiß
bist du nicht allein!».
Passend dazu wurde fleißig an der ersten Strophe gefeilt, die das ganze Elend der deutschen Schlagerwelt in vier Zeilen presst. Ein echtes Schmankerl für alle. Die den Roy mal von seiner ganz ehrlichen Seite erleben wollen.
Wir hätten ihm für einen Vers folgenden Text vorgeschlagen:
"Die Welt ist so schön wie ein bunter Ballon,
ein schönes Geschenk ist der Liebe Lohn,
doch ist die Liebe am Ende dann tot,
hilft Alkohol gegen die bittere Not!

In Augsburg sprießen jetzt ökologische Parkplätze. Ein Baum als Fahrradständer kombiniert Schatten mit Kettenfett. Wer sein Rad liebt, der schiebt es direkt ans Geäst. Hoffentlich verwechselt kein Hund den neuen Parkplatz mit einem stillen Örtchen.


Am Hauptbahnhof in Augsburg steht jetzt der Endgegner für jeden Krümel: Ein Besen mit Schaufel! Dieses reinliche Duo wartet dort auf seinen Einsatz für die Innenstadt. In der Brecht-Stadt nimmt man die Sauberkeit eben wörtlich. Wer hier aussteigt, der darf gleich mitschwingen. Ein fegendes Denkmal für alle. Die Ordnung über alles lieben. P.S.: Selbstbedienung!

In Augsburg passt zusammen. Was zusammengehört: Der meist bankrotte Hotelturm ist das perfekte Wahrzeichen für die ärmste Großstadt Deutschlands. In der Brecht-Stadt lebt man eben über seine Verhältnisse. Oder gar nicht? Ein Turm ohne Moos, in einer Stadt ohne Kies.
Das ist wahre Harmonie am Lech.

In Augsburg wird die Verspätung jetzt literarisch. Die Stadtwerke spendieren am Königsplatz eine Leihbücherei für wartende Fahrgäste. Wer hier lange auf Tram und Bus, darf mit einem ausgeliehen Buch kostenlos in fremde Welten abtauchen, bevor ein ÖPNV-Fahrzeug kommt. Wahrscheinlich hat man dann locker den «Faust» durch.

In Augsburg sorgt der City-Club am Kö ständig für Gesprächsstoff. Nach der Razzia mit 200 Polizisten hängt dort jetzt ein Totenkopf (ausgeliehen von Bob's 7.geilste Kneipe in Oberhausen) mit Tüte im Mund an der Wand. Zur wirkungsvollen Abschreckung der Junkie-Horden. Man spielt in der Augsburger Gastronomie gerne offen mit dem Image. Ob die Umbenennung des City-Clubs in «117 Gramm» wirklich kommt, bleibt abzuwarten. Es wäre zumindest ehrlich. In Augsburg nimmt man einen Skandal eben mit Humor. Ein echtes Kuriosum für die Party-Szene auf der ganzen Welt.

Es gibt Kneipen-Quiz und es gibt Stadt-Quiz. In Augsburg sorgt ein hässlicher Teerfleck auf dem wunderbaren Rathausplatz für Spekulationen. Mitten auf dem schönen Pflaster klebt dieses schwarze Etwas. Was verbirgt sich wohl in der Wasserstadt darunter? Ist es ein vergrabener Schatz der einstigen Patrizier? Oder doch eher eine Leiche eines FW-Kandidaten, der hier ein ungemütliches Ende fand? Vielleicht ist es auch nur der klägliche Versuch, ein Schlagloch für die Ewigkeit zu versiegeln? In Augsburg wird schließlich jeder Fleck zur Legende. Wer weiß schon genau. Es ist jedenfalls, zur Unterhaltung der Touris, ein archäologisches Rätsel für zwischendurch, das zum Stehenbleiben und Grübeln einlädt. Wir rätseln wer sich's ausgedacht hat: Vielwisser und Vielschreiber Martin Kluger oder Touri-Boss Götz Beck?

"Nanu", wundern wir uns: Ist der Geisterfahrer-Kabarettist Silvano Tuiach jetzt ein Veganer, die er sonst als Italo-Gourmet immer gerne verspottet? Wir kennen die Wahrheit: In Augsburg wird jetzt kulinarisch getrickst. Tuiach knabbert auf dem Foto nämlich gar keine echte Erdbeer-Frucht. Spekulationen machen die Runde, dass die Metzgerei Reiter für ein Comeback dahintersteckt. Sie präsentiert nun Schweinefleisch-Würstchen in Erdbeerform als neueste Kreation für getarnte Fleischfans. In Augsburg weiß man, dass der Tuiach für fast jeden Käse wirbt. Wenn die Kasse stimmt. Vielleicht gibt es bald Wurst-Smoothies auf der Bühne, serviert von Tuiachs Comedy-Lakai Herr Braun. Egal, Hauptsache das Honorar schmeckt. Ein echter Verkaufsschlager für alle wird das bei dieser genialen Werbung. Alle wollen diese fleischige Erdbeere, die sich nicht zwischen Obst und Sau entscheiden können.
Dienstag, 10. März 2026
Porzellan-Freund mit Wunder und Gesang auf dem Weg zum Thron?
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| Dirigent Florian Freund ist leider nicht auf dem Bild! |
Florian Freund von der Augsburger SPD hatte diesen einen magischen Moment der Erleuchtung, als er bei seiner Stimmzettel-Abgabe zur Wahl am 8.3. in einer Gögginger Schule versehentlich in einer maroden Toilette eingeschlossen wurde und der herbe Duft der 1970er Jahre seine Sinne vernebelte, woraufhin der Kämpfer der Augsburger SPD beschloss, dass nur eine radikale Keramik Offensive den Sieg gegen Eva Weber bringen kann.
Dat macht er wahre Freundensprünge vor Begeisterung, während er in ganz Augsburg seine Pläne für goldene Spüldrücker präsentiert, es ist ein echter Freundschaftsdienst für die Jugend in Augsburg, wenn er verspricht, dass kein Kind mehr die Luft anhalten muss, dabei zeigt er sich stets freundstrahlend und verteilt kleine Seifenstücke in Form seines Kopfes, damit die Wähler in Augsburg beim Händewaschen immer an ihren liebsten Freund denken.
Wer braucht schon die Lächel-Routine von Augsburgs Ober-Winke-Katze Eva Weber, wenn man eine freundliche Rundumsanierung für alle Abflüsse bekommen kann? Freund ist eben ein echter Gastfreund der Augsburger Schüler, der die Sanierung zur absoluten Herzensfreundsache erklärt hat, und so fließen die satirischen Ideen in der Schwabenmetropole Augsburg so unaufhaltsam wie das Wasser in einem neuen Tiefspüler. Freund plant sogar zum Thema Sport einen großen den Urinstein-Wurfwettkampf.
Wobei Freund zu allen seinen Aktionen eine glänzende Klobürste wie ein Zepter des Wandels schwingt. In der gesamten Bert-Brecht-Stadt Augsburg sollen demnächst Freundeskreise für Sanitärtechnik gegründet werden, um die Erneuerungs-Revolution in den kaputten Schul-Toiletten voranzutreiben und für ihn Stimmen zu sammeln.
Sein Wahlkampf-Team von der Augsburger SPD hat sogar eine Freundschaftsanfrage an die größten Fliesenleger-Gruppierungen der Welt geschickt, damit Augsburg zur strahlenden Welthauptstadt der Hygiene wird. Während Eva Weber im Rathaus ihren Goldschmuck für nächste Wahlkampf-Foto poliert, hat Freund bereits die freundliche Übernahme der städtischen Kloschüsseln eingeleitet.
Freund will als Freund der arbeitenden Bevölkerung auch beim Umbau des Staatstheaters Augsburg dafür sorgen, dass nicht nur die Proberäume durchsichtig gestaltet werden, sondern auch die Wände der Toiletten. Damit endlich klar wird, dass auch die Hochkultur-Typen nur einfach Menschen sind, die das Klopapier mehr lieben als das Programmheft.
Das große Freundschaftsprojekt "duftendes Augsburg", planen Freund und sein Team. Wer könnte diesem freundstrahlenden Optimismus widerstehen, wenn er mit einem Lächeln durch die Gassen von Augsburg zieht? Sogar die Kirchtürme in Augsburg scheinen ihm besonders freundlich zuzunicken, wenn er wieder eine Schule oder eine Kita besucht und dort die verschimmelten Wände mit einem fachmännischen Blick prüft. Natürlich hat er immer einen Eimer roter Farbe dabei, damit er sofort zur Tat schreiten kann und mit der Allround-Klobürste den maroden Wänden einen farbenfreundlichen Anstrich verpassen kann.
| Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste ... |
Es ist eine Zeit der kollektiven Freundensprünge für alle, die in Augsburg auf frischen Wind in den Schulen und auch anderswo in der Stadt hoffen, bis am 22. März die Entscheidung fällt, ob die Schwabenmetropole Augsburg bereit ist für diesen sauberen Freundschaftsdienst.
Freund lässt es sich nicht nehmen, als Zeichen der Verbundenheit kleine Freundschaftsbändchen aus softem Klopapier an die Passanten in Augsburg zu verteilen, um die Nähe zur Basis zu demonstrieren. Das könnte die nötigen Stimmen bringen, um Eva Weber von ihrem OBin-Thron zu stoßen.
Zudem plant die Augsburger SPD ein großes Freundschaftssingen in Augsburgs vergammelten Turnhallen, damit die Vorfreude auf Freunds Wahlsieg gegen Weber gebührend begangen wird. Das wird die finale Stimmgewinn-Aktion werden.
Aber: Es ist und bleibt trotz heftigem Disput zwischen Weber und Freund natürlich im gemütlichen Augschburg ein freundschaftlicher Wettlauf um die Macht in der Schwabenmetropole Augsburg, bei dem Florian Freund als der freundliche Fels in der Brandung keine Sekunde nachlässt.
Sein Freundschafts-Team ist siegesgewiss und glaubt fest an ein Stimm-Wunder in Augsburg.
Dienstag, 3. März 2026
Glanz und Gloria in der Schwabenmetropole mit Eva Weber
| Viel Gold am Hals von OBin Eva Weber. |
Wer dieser Tage durch die Straßen der Schwabenmetropole Augsburg spaziert, könnte glatt vergessen, dass Augsburg im bundesweiten Vergleich oft das Schlusslicht bei der Kaufkraft bildet.
Von den Wahlplakaten der Oberbürgermeisterin Eva Weber strahlt uns nämlich eine goldene Aura entgegen, die eher an den Hof von Versailles als an ein verarmtes Rathaus in Bayerisch-Schwaben erinnert.
Es funkelt und glitzert so gewaltig, dass die Passanten auf der Maximilianstraße beinahe eine Sonnenbrille benötigen, um nicht vom puren Goldglanz geblendet zu werden.
Es ist ein faszinierendes psychologisches Experiment.
Während der durchschnittliche Bürger beim Blick in den Geldbeutel eher gähnende Leere vorfindet, setzt die Stadtspitze auf optische Opulenz.
| Viel Gold an den Händen von Eva Weber. |
Vielleicht ist das Gold auf dem Weber-Plakat auch als diskreter Hinweis zu verstehen. Wenn schon kein echtes Gold in den Kassen der Stadt flimmert, dann soll es wenigstens auf dem Papier so aussehen.
Es ist das visuelle Versprechen einer Goldreserve, die leider nur aus Druckerschwärze besteht.
In der Bert-Brecht-Stadt Augsburg hätte der Namensgeber sicher seinen Spaß an dieser Inszenierung gehabt. Er hätte vermutlich ein kurzes Gedicht darüber verfasst, wie der Glanz des Goldes die Schlaglöcher und die kaputten Schulen und endlosen Baustellen und das Elend in den Vorstädten überstrahlt.
Während die Mieten steigen und die Gehälter und Renten eher trüb ausfallen, lächelt uns die geballte Pracht entgegen. Man fragt sich unwillkürlich, ob das Plakat mit einer speziellen Blattgold-Beschichtung versehen wurde, um die Wertigkeit der Versprechen zu unterstreichen.
Eventuell ist es aber auch ein pädagogischer Ansatz. Die Bürger sollen sich am Anblick von Reichtum derart satt sehen, damit sie den Mangel im Alltag besser ertragen können.
| Brille mit Goldrahmen und kostbare Perlen am Ohr: Eva Weber mit ihrem schönen Schmuck auf dem Wahlplakat |
Augsburg zeigt sich hier von seiner glänzendsten Seite, auch wenn der Lack an vielen Ecken bereits bröckelt. Es bleibt die Hoffnung, dass nach der Wahl nicht nur das Plakatgold übrig bleibt, sondern vielleicht auch ein wenig echter Wohlstand in der Schwabenmetropole ankommt. Vielleicht dürfen wir im Goldenen Saal was abkratzen?
Waren wir nicht mal die Stadt der Goldschmiede?
Wie immer in Augsburg: Wir waren mal gut!
Samstag, 21. Februar 2026
Unglaublich! Begibt sich Kulturreferent in große Gefahr!
Was macht Augsburgs Kulturreferent Enninger in der Drogenhölle?
| Enninger in Begleitung im Razzia-Club am Kö. |
Es war ein Einsatz, der Mut und vor allem die richtige Kleidung erforderte. Jürgen Enninger, der Kulturreferent der Brecht-Stadt, bereitete sich akribisch auf den Abstieg in den City Club vor. Da das Etablissement erst neulich eine massive Razzia mit 200 Polizisten über sich ergehen lassen musste, überließ er nichts dem Zufall.
Er zog sich extra frische Unterwäsche an. "Man weiß schließlich nie, ob man bei einer erneuten Durchsuchung im Scheinwerferlicht der Staatsmacht landet, da möchte man in Augsburg doch zumindest einen ordentlichen Eindruck hinterlassen", dachte er sich.
Bewaffnet mit diesem textilen Sicherheitsgefühl betrat er die Schwabenmetropole Augsburg bei Nacht. Er erwartete finstere Gestalten und den Geruch der Verdammnis. Stattdessen schlug ihm eine Wolke aus künstlichem Erdbeeraroma entgegen.
An der Bar angekommen, blickte er sich verschwörerisch um. Er rechnete mit Substanzen, die den Verstand vernebeln. Doch statt illegaler Kräuter schob ihm der Barkeeper eine bunte Schale mit Brause-Ufos und sauren Zungen hin.
Die „Drogenhölle“ entpuppte sich als ein Paradies für Karies-Fans. Während Enninger vorsichtig an einem klebrigen Fruchtgummi kaute, beobachtete er die vermeintlich wilden Gestalten auf der Tanzfläche.
Bei näherem Hinsehen waren es lediglich junge Menschen, die einen massiven Zuckerschock von zu viel Spezi verarbeiteten. In der Brecht-Stadt wird der Exzess eben mit einer gewissen Bodenständigkeit und einer ordentlichen Portion Puderzucker zelebriert.
Der Referent strich sich über seinen Rollkragenpullover und stellte fest, dass die 200 Polizisten bei ihrem Einsatz vermutlich auch eher auf Esspapier als auf echte Gefahr gestoßen waren. Die größte Bedrohung in diesem Club war eindeutig das Klebenbleiben an der Tischkante. Er verließ das Lokal mit einer Tüte voller Schaumgummifrösche und dem sicheren Gefühl, dass die kulturelle Ordnung in Augsburg stabil ist.
Sein Fazit für den nächsten Kulturausschuss stand fest. Solange die Jugend ihre Energie in das Kauen von sauren Gurken steckt, bleibt die Lage unter Kontrolle.
Er klopfte sich den Zucker vom Revers und dachte bei sich, dass die frische Unterwäsche zwar umsonst war, aber der Weg durch die Baustellen von Augsburg nach Hause der eigentliche Survival-Trip des Abends bli
Unser Bild zeigt Jürgen Enninger mit Ehepartner. Im Theater Theater über dem City Club.
Sonntag, 15. Februar 2026
Tiere in Augsburg haben einen Freund!
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| Ein Tier-Freund in jeder Hinsicht! |
Wir sprechen hier von vergoldeten Spülknöpfen und Marmorbecken, die den Gang zur Erleichterung zu einem spirituellen Erlebnis machen.
Wer könnte schon gegen ein Projekt stimmen, das sowohl das Herz für Streuner als auch die Blase der Bürger so galant umschmeichelt.
Die politische Konkurrenz blickt derweil etwas bedröppelt aus der Wäsche, während er schon die passenden Fliesenmuster für den Tier-Palast aussucht.
Eine zweifellos geniale Hammer-Idee.
Sonntag, 8. Februar 2026
Sonntags-Bildla
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| Juhu, immer mehr lesen unser Deppen-Blatt! |
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| Wir denken bei Kröten nur an unseren Geldbeutel! Wo bleiben die Bestechungsversuche, gerade jetzt vor den Wahlen in Augsburg? |
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| Ballone bei der Augsburger Kreissparkasse: Ein Sinnbild für zerplatzende Träume? |
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| Unsere kluge und hübsche OBin Eva Weber hat eine neue Küchenmaschine bekommen. Zur Stärkung ihres Wahlkampf-Teams bereitet sie damit leckere Schwarzwurzelgerichte zu. |
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| Wie wir auch immer sagen: Nicht alles und alles über einen Kamm scheren, gell! |
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| Vorsicht: Fallstricke in Augsburg. |
| Wenn's Bier allein nicht den richtigen Rausch bringt, dann gibts jetzt eine Alternative für die Bayern! |
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| Also, Leute, schaut mal, unser Herr Ausgeber hat leider die Eier nicht in der Hose! |
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| Das Kickerwunder FC Augsburg, nicht auf dem ICE, sondern auf der langsamen Augsburger Tram. Dieser Verein liebts eben gemütlich. |
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| Die Augsbürger schauen nicht nur gern über den Tellerrand, sondern auch über den Hutrand! |
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| Eva, warst du das? Tsts, du weißt doch, dass der Herrmann absolut nix mit der Mega-Razzia im Künstler-Lokal City-Club am Kö zu tun hatte, oder? |
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| Zwei superstarke Frauen. Die OB-Kandidatin Iris Steiner freut sich über ihre Dessous-Sponsorin Sabine Hofmann: "Seit mir die Sabine ihre heißen BHs leiht, kann ich mit einigen Stimmen mehr rechnen!" |
Montag, 2. Februar 2026
Razzia-Festspiele der Ordnung im City-Club!
Wenn die Bert-Brecht-Stadt Augsburg zur Bühne wird, dann meist mit dramatischer Wucht. Kürzlich erlebte der beschauliche City-Club am Kö eine Inszenierung, die selbst das Staatstheater vor Neid erblassen ließe: 200 Einsatzkräfte stürmten das Lokal, als gelte es, eine finstere Schurkenfestung auszuheben.
Feine Nasen
Doch statt düsterer Verschwörer fanden die Beamten wohl eher tanzwütige Augsburger und eine Prise Club-Atmosphäre. Draußen vor der Tür wurden derweil Zelte errichtet, als plane man eine Belagerung, die Wochen andauern könnte. Man fragt sich unwillkürlich, ob hier die Verhältnismäßigkeit im Partykeller vergessen wurde, während die Spürhunde mit ihren feinen Nasen wohl eher nach dem Aroma von abgestandenem Bier als nach dem großen Verbrechen suchten.
Blaulicht oder Baustelle
Hätte man diese 200 motivierten Menschen nicht weitaus sinnvoller dirigieren können. Stellen wir uns vor, die Staatsmacht würde statt Helmen mal den Farbeimer schwingen. Ein Trupp von 200 Polizisten könnte die maroden Wände unserer Augsburger Schulen vermutlich im Vorbeigehen sanieren. Während in den Klassenzimmern der Putz bröckelt, wurden im Club die Taschen durchsucht. Die Zelte, die dort so martialisch aufgebaut wurden, hätten auf einem Schulhof als Interims-Klassenzimmer während der Renovierung eine deutlich bessere Figur gemacht. Das ist eine Prioritätensetzung, die so manche Stirn in Falten legt.
Morsche Balken suchen
Noch dringender wäre die Hilfe an der Freilichtbühne. Das altehrwürdige Gemäuer könnte ein paar starke Arme gut gebrauchen, um wieder im alten Glanz zu erstrahlen. Die Spürhunde hätten dort nach morschen Balken suchen können, statt junge Leute beim Tanzen zu irritieren. Stattdessen hallte das Bellen der Hunde durch die Nacht, während die Kultur der Stadt leise vor sich hin bröckelt. Es ist ein Trauerspiel in mehreren Akten. Wenn der letzte Scheinwerfer im Club erlischt und die Zelte abgebrochen sind, bleibt nur die bittere Asche einer völlig überzogenen Machtdemonstration zurück.
Während die Schulen weiter verfallen und die Freilichtbühne ihrem Schicksal überlassen wird, verpufft die Energie von 200 Einsatzkräften im Nichts einer harmlosen Nacht. 
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Was Sie hier sehen, meine Damen und Herren, ist nicht etwa eine amateurhafte Wandmalerei, sondern der offizielle, hochglanzpolierte PR-Tra...
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Verkleidete Securtiy-Peson. Es wird laut geklagt, dass die Augsbürger zu feige sind. Sie schreiten bei Streitereien, Übergriffen und Schlä...
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Während in Augsburg die Brecht-Fetzen im Krieg der Brecht-Jünger nur so rumfliegen, wird in München der Klassiker von Bert Brecht, Die Drei...
































