Mittwoch, 26. Juni 2019

Warum die besten Schwimmer der Welt aus Augsburg kommen ...

Ein gutes Drittel des Schwimmbeckens beanspruchen Badegäste, die hier schon am
Vormittag ihre Schwimmerei als "Training" ausgeben.
Die anderen müssen mit den Massen im Rest des Beckens das Wasser teilen.

Zwei breite Schwimmbahnen werden im Augsburger Familienbad mit bunten Seilen abgetrennt. Hier trainieren die besten Schwimmer der Welt. Jedenfalls könnten wir das glauben, wenn wir den drei, vier Schwimmern in diesen Bahnen so zuschauen - beim Hin- und Herschwimmen.

Alle anderen Badegäste werden vormittags, mittags oder nachmittags daraus vertrieben in den Teil des Beckens wo es von Schwimmern nur so wimmelt. Mit der Bemerkung: "Das hier sind Trainingsbahnen! Raus hier!"

Da nützt es nichts, wenn der fortgejagte Badegast den gleichen Eintritt bezahlt hat und nicht weiß, dass das eigentliche Vereinstraining erst um 18.00 Uhr hier stattfinden sollte. Werner Steierberg vom Bäderamt unterstützt die Weltmeisterschwimmer: "Hier sind halt die Flotteren unterwegs!"

Unsere ukrainische Putzfrau meint dazu: "Ich habe neulich gelesen, dass die Augsburger Schwimmer aus dem Familienbad bei der Dorfmeisterschaft in Niederhatzkofen bei den Männern einen guten 22. und einen noch besseren 21. Platz beim Damen-Kraulen belegt haben!"

Wir freuen uns wahnsinnig auf die Augsburger Sommernächte, oder?

Ein wunderbares Fest für die Security!
Kommentar eines Datschiburgers:



„Super-Sommernächte! Für die Anwohner wir die Zone dann wieder zum Parcour mit Ausweispflicht (falls sie so unverschämt sind, Einkäufe oder Fahrräder mit sich zu führen), alle anderen können den Flair eines Gefängnisinnenhofes genießen.

Alle zwei Meter ein Sicherheitsbeamter, um die Protzbauten von übergeschnappten Bäckereien und Autohäusern zu bewundern, es gibt kaum Bier, sondern nur teure Drinks und dazwischen neben ein paar Prachtprojekten vor allem lokale Alibikunst, die mit ein paar Äppeln und Eiern abgegolten wird. Dann mal Prost. 

Und nein, ich find nich ALLES doof. Im Gegenteil: Wer Stadtfest will, möge doch eine Woche später zum Ulrichsfest gehen. Das kann man ruhigen Gewissens empfehlen. Kunst und Musik um der Kunst und Musik Willen, angemessene Preise, auf das nötigste reduziertes Überwachungspersonal. So geht Stadtfest!“