Samstag, 11. Juli 2015

Bei Nicht-Fusion SWA-Arbeitsplätze für mindestens 16 Jahre garantiert! Verrückter Loeb spinnt!

Exklusiv-Interview unserer Deppen-Zeitung mit dem blödesten Herr Ausgeber aller Zeiten, Arno Loeb, über den heftigen Augsburger Thüga-SWA-Fusions-Kampf.

Zum Bürgerentscheid am Sonntag, 12. Juli 2015 in Augsburg.



Loeb garantiert SWA-Arbeitsplätze für 16 Jahre bei Nicht-Fusion.

ASZ-Frage: Jetzt sagen Sie doch mal was zu dieser dubiosen Thüga-SWA-Fusion, Herr Loeb. Sie sind doch der Gscheiteste weit und breit. Jedenfalls tun Sie immer so. Sie wollen mit Ihrer Klugscheißerei ja sogar Augsburger Herausgeber-Legenden wie Walter-Kurt Schilffarth, Siegfried Zagler; Jürgen Kannler, Walter Sianos & Freunde, Alexandra Holland, Curt Frenzel und den ollen Johann Friedrich Cotta übertreffen.

Arno Loeb: Was soll ich sagen? Es wird mit dieser Thüga-SWA-Fusion eine Wunder geschehen. Ist doch klarno.

ASZ-Frage: Sie meinen, da passieren dann außergewöhnliche, außerirdische, himmlische Dinge? Wie das? Haben sie mit den zuständigen Herrschaften unserer hiesigen Kirchen gesprochen?

Arno Loeb: Muss ich doch nicht. Wenn uns Augsburgs ehrlichster Oberbürgermeister Grübl-Grübl und seine obersten SWA-Knechte versichern, dass mit einer Fusion der SWA und Thüga alles besser wird, es Millionen vom Himmel regnet, niemand gekündigt wird und die Arbeitsplätze über acht Jahre sicher werden, ja, da kann es sich doch nur um Wunder handeln, gell.

ASZ-Frage: Klingt da ein ironischer Zwischenton bei Ihnen durch? Wollen Sie uns und unsere Leser verarschen? Würde uns nicht wundern, wenn Sie hergehen und den SWA-Leutcn aus lauter Bosheit die doppelte Arbeitszeit garantieren.

Arno Loeb: Könnte ich machen. Hiermit garantiere ich allen SWA-Mitarbeitern 16 Jahre und mehr ihren Arbeitsplatz.

ASZ-Frage: Sie sind doch größenwahnsinnig. Was machen Sie wenn dann doch einige oder viele vorher gekündigt werden? Dann sind Sie aber dran! Genauso wie der Gribl und die SWA-Bosse, wenn sie ihre Versprechen nicht erfüllen?

Arno Loeb: Erstens weiß man  nicht, wie viele Jahre SWA-Bosse überhaupt noch die SWA führen. Und auch von Gribl weiß man nicht, wie lange er noch OB von Augsburg ist.

Dr. Kurt Gribl, Augsburgs OB:
"Ich fusioniere gern!

Da gewinnt doch jeder was."

ASZ-Frage: Sie meinen: Denen kann dann nix mehr passieren, wenn doch vorher SWA-Mitarbeiter gekündigt werden?

Arno Loeb: Genau. Was machen Sie wenn ich jetzt hergehe und den SWA-Mitarbeitern 16 Jahre den Arbeitsplatz garantiere und dann nicht einhalte?

Arno Loeb: Ich würde Sie verklagen!

ASZ-Frage: Aha, dann machen Sie mal. Wie soll das gehen?

Arno Loeb: Hm, stimmt, wenn wir es uns recht überlegen, dann könnte man dem Grübl, dem Mietgeier und dem Verratza auch nichts machen, wenn sie ihr Arbeitsplatz-Versprechen nicht halten.

ASZ-Frage: Jetzt werden Sie nicht unverschämt, diese total integren Herrschaften würden uns nie belügen und ihre Versprechen nicht einhalten. Außer - die Zukunft zwingt sie dazu. Die Zukunft ist mächtig! Und Augsburg ist schon immer die Zukunftsstadt!

Arno Loeb: Jetzt kommen Sie auch noch mit der Zukunft. Augsburg als ärmste Stadt Bayerns muss sich halt auf die Zukunft vertrösten. Das ist wie mit der Religion. Nach deinem Leben wirds viel besser, das versprechen die einem auch.

ASZ-Frage: Die arme Zukunft, die ist in Augsburg doch schon total ausgelutscht. Kann keiner mehr hören. Herrr Loeb, jetzt mal ehrlich, Sie malen doch nur Horrorgemälde über die Zukunft der Augsburger Stadtwerke an die Wand. Womöglich behaupten sie auch noch, die Thüga ist eine böse Gesellschaft, die nur das gute Geld unserer Stadtwerke will.

Gutschein fürs Altenheim und Maggi in der Torte?

Arno Loeb: Komisch, welche Gerüchte über mich durch Augsburg kreisen. Manche behaupten sogar, ich würde behaupten, wenn die Thüga mal Milliarden Schulden macht, dann würden sie die Anteilseigener, also Kommunen wie Augsburg, gerne an einen chinesischen Investor verscherbeln und damit wären wir dann bei einer Heuschrecke gelandet. Das ist doch abstrus. Sowas kann nie passieren. Das sind doch üble Verschwörungstheorien.

ASZ-Frage: Finden Sie es nicht merkwürdig, dass Gribl den SPD-Kiefer und den Grünen-Erben in einer Koalition mit schönen hochdotierten Posten versorgt hat, weil sie für die Thüga-SWA-Fusion sind? Klingelt da bei Ihnen nicht die Alarm-Glocke? Manche, sogar Grüne, sagen, Gribl hat sie sich für die Fusion gekauft.

Arno Loeb: So ein Käs, ein Kiefer und ein Erben lassen sich doch nicht von einem Gribl kaufen. Der Kiefer hat doch eine Freikarte fürs Altenheim Lechleite, wenns mal soweit ist, und der Erben ernährt sich von Fliegen und Würmern aus dem Siebentischwald, der braucht die 7.000 Euro monatlich als Referent doch nicht.

ASZ-Frage: Aber der Erben braucht doch auch eine Kleidung. Die kostet.

Arno Loeb: Ach was, da bekommt er sicher ein Fell von den Büffeln in der Wolfzahnau.

ASZ-Frage: Erklären Sie uns doch mal, warum dann ein Frank Mardaus, ein kluger Kopf in der SPD, wenn nicht der klügste, auch gegen die Thüga-Fusion ist, obwohl die SPD samt den Betriebsräten der SWA von Gribl eingetütet sein sollen?

Arno Loeb: Der Frank Mardaus, der ist doch nur eifersüchtig auf die hübschen Beine der Mäggie Heinrich.

ASZ-Frage: Aber hat die Heinrich nicht auch schöne Posten für ihre Pro-Fusions-Haltung bekommen?

Arno Loeb: Da weiß ich nichts. Ich finde nur schade, dass über die Kochkünste der roten SPD-Hexe gelästert wird. Manche lästern sogar, sie täte Maggi in ihre Torten! Igitt!


Marianne Weiß, grüne Aufrechte. "Mit Bio-Bier könnte man mich sogar für Fusionen begeistern. Also die Fusion von Weltbild mit der Kirche, zum Beispiel. Das verspricht Erfolg! Weil man ja nur durch Größe überlebt, wie meine Kollegin Christine Kamm aus dem Landtag weiß."

ASZ-Frage: Das haben wir auch schon gehört. Jetzt aber mal zu Volker Schafitel.Der ist doch auch gegen diese Fusion. Und Schafitel gehört zu den bestinformierten Stadträten. Das müssen Sie doch zugeben.

Arno Loeb: Gebe ich zu. Aber der hat ja auch was zugegeben. Nämlich, dass er nicht im Datenraum war und die 5000 Seiten Machbarkeitsstudie gelesen hat. Das sagt doch alles über ihn.

ASZ-Frage: Die 5000 Seiten hat nie jemand ganz gelesen. Kein Augsburger Politiker und kein Stadtrat.

Arno Loeb: Wieso nicht, also, wenn man für eine Seite 5 Mintuen zum Lesen braucht, ist ja ein komplexer Stoff, dann hat man das doch in, hm, lassen Sie mich mal kurz rechnen, in 25.000 Minuten gelesen.

ASZ-Frage: Wie viele Stunden sind denn das?

Arno Loeb: 25.000 Minuten geteilt durch 60, moment, das sind dann rund 416 Stunden.

ASZ-Frage: Sehen Sie, wer war schon 416 Stunden, das sind ja 17 Tage, im Datenraum?

Arno Loeb: Ich habe gehört, da sind viele Augsburger Stadträte mit Schlafsack und Brotzeitdose rein.

ASZ-Frage: Hat der Augsburger Stadtrat Otto Hutter von den Linken nicht recht, wenn er sagt: Wer fusioniert wird ausgeschmiert? Da merkt man doch schon der Dümmste bei dem sauteuren Werbefeldzug von Gribl für die Thüga-Fusion, dass das mit Gewalt durchgezogen wird und dass es nur im Interesse von Gribl sein muss. Vielleicht braucht er irgendwie Geld, das ihm die Thüga-Leute versprochen haben, wenn die Fusion klappt?

ASZ-Frage: Blödsinn, der Gribl braucht kein Geld, der hat doch seine Frau in der Werbeagentur beschäftigt, die von der SWA tolle Aufträge bekommt. Der ist versorgt.

Arno Loeb: Auch wenn der Pumuckl sagt, was sich reimt ist gut, finde ich diesen Slogan vom Hutter total Volksverdummend. das wäre ja wie wenn man sagt, Augsburgs Zukunft liegt in der Vergangenheit! Herr Hutter, sag ich da nur, Mehr Fisch bei die Butter!

ASZ-Frage: Sie meckern hier immer rum, aber sind Sie überhaupt noch Stromkunde bei den Augsburger Stadtwerken?

Arno Loeb: Auch wenn wir den teuersten Strom in Augsburg haben, ich wechsle nach einer Thüga-Fusion als treuer Datschiburger doch nicht meinen Stromlieferanten, wie das angeblich viele Fusions-Gegner tun wollen. Das ist eine Riesensauerei. Man sollte den Schafitel und Marcon dafür teeren, federn und vierteilen, wenn die das propagieren.

ASZ-Frage: Jeder will doch einen billigen Strom. Ist doch ein gutes Recht des Verbrauchers.

Arno Loeb: Aber als Augsbürger wechselt man doch nicht seinen regionalen weißblauen SWA-Anbieter. Lass den Klick in deiner Stadt. Kauf vor Ort. Mehr hier, mehr wir. Haben Sie davon noch nie was gehört?

ASZ-Frage: Hm, aber sind die Augsburger Stadtfarben nicht rot-grün-weiß?

Arno Loeb: Mit Grübl und seiner bayerischen CSU wird Augsburg immer mehr scheißblau, sicher. Aber weißblau sind eben die Farben des Erfolgs: schauen Sie doch mal die Augsburger Allgemeine an, die DAZ, die Stadtzeitung, das Portal der Stadt Augsburg, die Homepage der Augsburger CSU. Und den FCBayern!

ASZ-Frage: Stopp, ist nicht 1860, der Versagerverein aus München weißblau? Im Gegensatz zu unserem glorreichen FCAugsburg?

Arno Loeb: Ich warte nur drauf, bis unser FCA-Stadion weißblau angestrichen wird. Dan werden wir sicher noch deutscher Meister. Das Panther-Stadion leuchtet doch schon auch so komisch weißlich-greislich-blau.

ASZ-Frage: Ein letztes Argument gegen die Thüga-SWA-Fusion. Die SWA soll ja immer eine garantierte Summe an die Thüga abdrücken. Auch bei Verlusten. Wie kann man da von wunderlicher Geldvermehrung sprechen?

Arno Loeb: Das wird gemacht, damit die Fahrpreise von Bus und Tram bezahlbar bleiben.

ASZ-Frage: Kapier ich nicht. Wenn weniger Geld da ist, um die Verluste von Tram und Bus auszugleichen. Dann muss doch der Fahrpreis teurer werden, damit mehr Geld reinkommt, oder?

Arno Loeb: Schmarrn, der Fahrpreis wird gerade deswegen doch bezahlbar. Denn: Wir erhöhen einfach die Löhne der SWA-Bosse, dann können die sich hin und wieder eine Streifenkarte leisten.

ASZ-Frage: Mein Gott, Sie sind doch total verrückt. Sie stimmen sicher mit JA für die Fusion.

Arno Loeb: Äh, welche Konfusion, oder wars Infusion?

Stadtrat Otto Hutter vor den Augsburger Stadtwerken:
"Wer fusioniert, wird ausgeschmiert."