Mittwoch, 26. Januar 2011

Tapferes A-Guide!


Viel Brecht zum Lesen bringt "a3kultur", eine neue Augsburger Zeitschrift, die aus dem monatlichen Kulturmagazin "a-guide" hervorgegangen ist. "a3kultur" wird uns jetzt 14-tägig über Kultur im Grossraum Augsburg mit kostenlosen Ausgaben informieren.  Es soll der schwäbische Raum von Schwabmünchen bis Donauwörth und von Wertingen bis Aichach mit Kultur-Informationen aus eben dieser Gegend abgedeckt werden.

Ein schöner Bericht ist Chefredakteur Jürgen Kannler mit "Entschleunigen" gelungen, der  über die Gaststätte im Augsburger Stadtmarkt geschrieben hat: "Auch der Oberaugsburger übt hier den Umgang mit der Öffentlichkeit und den japanischen Essstäbchen. Das war vor der Wahl so, als noch seine Frau bei ihm sass und das blieb nach der Wahl so, als ihren Platz längst eine andere eingenommen hatte ..."

Tja, so bekommt man natürlich nicht die fetten Anzeigen der Stadtwerke Augsburg, oder von der Stadtsparkasse. Dazu kommt noch erschwerend, dass auf den Kultur- und Sportreferenten Peter Grab mit dem Artikel "Dichtung zur Jugend" und "Kleines Lehrstück" eingedroschen wird. Er tut zuwenig für die Brechtstadt Augsburg, wird behauptet: Das Brechthaus präsentiert sich in einem "bedauernwerten Zustand." Den Weg dorthin kann man sich laut "a3kultur" sparen.

Wir finden es sehr tapfer, dass man den Titel dieser Kulturzeitschrift mit dem Kürzel "a3" gestaltet, der irgendwie mal ein Bergriff für Augsburg und Umgebung werden sollte, was sich eine Werbeagentur mühsam aus den Fingern gesogen hat.

Längst ist "a3" von den meisten Menschen wieder vergessen, weil kaum jemand kapiert, was das bedeuten soll. Aber vielleicht können die Leute, die hinter dem neuen Zeitschriften-Projekt stecken, doch noch was aus "a3" machen? Tapfer sind sie auf jeden Fall und wir sind gespannt was uns die neue Kulturzeitschrift noch vermelden will, wenn sie noch mehr Fleisch und Blut ansetzt.

P.S.: "a3kultur" sucht noch Redakteure für die Regionen Wittelsbacher Land und Landkreis Augsburg. Wer sich zwischen Blaskapelle und Hardrock-Openair zu Hause fühlt und eine Brettlbühne nicht für die letzten Planungsvariante des neuen Augsburger Schauspielhauses hält, ist eingeladen, sich mit einer Kurzbewerbung zu melden: redaktion@a3kultur.de

Augsburgs bekanntester Linker jetzt mit Burkha statt mit Krawatte in den Bundestag?


Nachdem auch Alexander Süssmair, Augsburgs bekanntester Linker, ohne Krawatte als Schriftführer im Bundestag abgelehnt wurde, will er jetzt mit Burkha erscheinen, weil man dann nicht mehr sieht, was er drunter anhat. Wir sind gespannt ...