Samstag, 1. September 2012

Mozart hart? Steinhart?



Hoppla! Jetzt ist sie wieder da: Iris Steiner! Die smarte Kultur-Lady, die einst unserem Womanizer-Bürgermeister Peter Grab als Kultur-Koordinatorin oder sowas in der Richtung, einen Korb gegeben hat. 

Dem Grab gings bei ihr wohl mehr um was Anderes. Behaupteten jedenfalls Insider. Das hat sie noch rechtzeitig gespannt.



Iris Steiner kommt nun mit dem Musik-Festival mozart@augsburg zu uns zurück. Das wird Grabs aktueller Lebensgefährtin, auch eine Blondine, auch nicht schwanger, bestimmt nicht so gut gefallen.

Nicht schwangere Blondine mit Peter Grab.





Zusammen mit Hildegard Khelfa, Johannes Boecker und Sebastian Knauer managt die flotte Kultur-Blondine Iris Steiner (da gab es mal eine Pressedame bei der Stadt Augsburg, die auch Steiner hiess, hm?) das Mozart-Musikfestival, das heute, am 1. September in der evangelischen Ulrichskirche mit einem Konzert beginnt: 

"Hommage an Joseph Joachim"

Daniel Hope (Violine)

Sebastian Knauer (Klavier)

Brahms: Scherzo C Moll
Mozart: Sonate KV 379
Beethoven: Sonate A Dur op. 47
Joachim: Romanze
C. Schumann: Romanze
Grieg: Sonate No.3 C Moll

19:00 Uhr, Evangelische St. Ulrichskirche



Hier ist der Link zum Programm des Festivals mozart@augsburg: http://www.mozartaugsburg.com/index.php/de/programm

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Ein Interview mit Sebastian Knauer zu Mozart@Augsburg ist hier zu sehen und zu hören:

http://www.br.de/radio/br-klassik/sendungen/leporello/mozart-augsburg-100.html


Braten und Faden ...



Wie wärs denn mal, fragen wir unsere Datschis, wenn wir unseren Sonntagsbraten stilgerecht mit einem Besteck futtern würden, das sich "Augsburger Faden" nennt? Müsste doch gleich viel besser munden, oder?

Aber was ist "Augsburger Faden" eigentlich? Ein Faden zum Nähen, oder zum Zusammenhalten der Roulade, oder was?

Hier ist die Erklärung: Der Augsburger Faden beschreibt beim Besteck eine edle Stilrichtung, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts im deutschen Klassizismus entstand und zuerst von den Augsburger Silberwerkstätten geprägt wurde. Der Stil ist gekennzeichnet von sehr zurückhaltender Eleganz, die als Gegengewicht zu den verspielten Formen und Mustern des Rokoko und zur überschwänglichen Üppigkeit des Barock entworfen wurde.

Als Design-Stil für hochwertige Tischbestecke wurde der Augsburger Faden etwa 1850 aufgenommen. Der Augsburger Faden wurde für alle Bestandteile auch umfassender Bestecksets umgesetzt. Wurden im 19. Jahrhundert fast noch alle Bestecke für die bürgerlichen und die herrschaftlichen Tafeln aus Silber gefertigt, so setzte sich später eine Chrom-Nickel Stahllegierung durch, die versilbert wurde.

Die legierten Materialen weisen bessere Geschmackseigenschaften auf und sind spülmaschinenfest. Auch heute noch werden viele Bestecksets von üblicherweise 24 bis 72 Teilen von verschiedenen Herstellern produziert, die sich stark an dem klassischen Augsburger Faden aus dem frühen 19. Jahrhundert orientieren und diesen Namen auch als Markenzeichen verwenden.

Nach wie vor repräsentiert die Stilrichtung zeitlose Eleganz, Wert und einen anspruchsvollen Lebensstil. Die Anschaffung eines hochwertigen Augsburger Faden Bestecksets stellt für die Besitzer kein Risiko dar, da die Hersteller i.d.R. mehrere Jahrzehnte Nachkaufgarantie gewähren, so dass das Set jederzeit ergänzt beliebig werden kann.

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Meine Güte, so fein essen, das ist sicher sehr umständlich, ich bleibe weiter bei meinem zerlegbaren Besteck aus den Armee-Beständen."