Samstag, 31. Januar 2015

Deutschland jubelt über Flüchtlingslager im Augsburger KZ: Jetzt eskaliert der Namensstreit!

Leider wird von den Augsburger Politikern noch darüber gestritten, ob das neue Lager im KZ-Bau nach unserem grünen Integrationsbeauftragten Rainer Erben oder nach einem ehemaligen KZ-Leiter aus Augsburg, Hans Loritz, benannt werden soll. Dieser Streit sorgt für viel Aufsehen in der ganzen Welt. Augsburg steht mal wieder im Brennpunkt des internationalen Geschehens. Auch Charly Hebdo macht sich dazu schon Gedanken und spitzt den Bleistift.



Wird das neue Augsburger Flüchtlingslager nach Reiner Erben oder nach Hans Loritz benannt?


Hans Loritz war nicht nur ein guter KZ-Leiter, sondern auch ein hervorragender Bäcker, Flieger und Polizist.

Spiegel Online berichtet über den Augsburger Flüchtlings-Unterkunfts-Skandal: "Die Halle 116 ist ein Ort des Schreckens. In der NS-Zeit war der Bau in Augsburg ein Außenlager des Konzentrationslagers Dachau. Hier mussten 2000 Zwangsarbeiter für den Flugzeugbauer Messerschmidt schuften.
70 Jahre später hat die Stadt eine neue Verwendung für die Halle. 90 Asylbewerber sollen hier eine Unterkunft finden. So hat es der Sozialausschuss des Augsburger Stadtrats einstimmig beschlossen. Angesichts der vielen Flüchtlinge, die untergebracht werden müssen, bestehe Handlungsbedarf, sagen Stadtvertreter. "Die sensible Historie der 'Halle 116' ist der Stadt selbstverständlich bewusst", betonte Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU). SPD-Sozialreferent Stefan Kiefer verwies darauf, dass die Unterkunft für die Asylbewerber nur im Obergeschoss der Halle geplant sei. Im unteren Teil solle eine Gedenk- und Begegnungsstätte an die Vergangenheit des Ortes erinnern."


 Der grüne Integrations-Referent Reiner Erben konnte zu diesem Aufsehen erregenden Vorgang leider noch keine Stellungnahme abgeben. Er ist nämlich noch mit dem Einpflanzen von Stiefmütterchen in einem Hochbeet am Kö, aber auch noch mit dem Aufarbeiten von NS-Straßennamen voll im Stress. Aber eines ist sicher: Reiner Erben hat sich bisher nicht nur um die Männer der Straßenreinigung intensiv gekümmert, sondern noch viel mehr um die beste Intergration und Unterbringung von Flüchtlingen in Augsburg. 

"Und das, obwohl er ab und zu die braunen Stiefel seiner Claudi putzen muss, wenn diese mal wieder eine Flugreise zu den Flüchtlingslagern dieser 'Welt unternehmen muss", meint unsere ukrainische Putzfrau.

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Fürs Brecht-Festival mit demMotto "Exil" in der Friedensstadt Augsburg passend finden wir auch die Meldung in der  Augsburger Nationalzeitung zu dem Augsburger Flüchtlingslager in einem ehemaligen KZ-Bau:

Am Tag der nationalen Solidarität, wollen wir gerne daran erinnern, dass die Leitung eines gut geführtes Konzentrations-Lager (KZ) für die nationalsozialistische Manneszucht eine besondere Pflegestätte ist, und diese Erziehung stellt natürlich für die Insassen des Lagers eine Wohltat dar.

Dr. Josef Sewald, 6. Jahrgang 1936, Nr. 285 / 5. Dez.

 Charly Hebdo wieder mal voll daneben. 
Denen sollten wir mal Unterricht in brechiger Satire geben, 
oder sollten wir da mal den Lang Lang ranlassen?




Wo sind die Tassen?





"Die Wiederbelebung des ehemaligen KZ-Außenlagers von Dachau (Halle 116, ehemalige Sheridan Kaserne, Augsburg), kommt für Johanna Langefeld etwas zu spät. Die Oberaufseherin des KZ Auschwitz verstarb bereits 1974 in Augsburg. Sonst hätte sie wohl mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Die Zustände, wie sie seit bald dreißig Jahren in der Asyl-Unterkunft in der Augsburger Calmbergstraße herrschen, hätte sie in Halle 116 wohl nicht zugelassen. Dass im Untergeschoss der Halle 116 eine Begegnungsstätte entsteht, "die an die Vergangenheit erinnern soll", macht die Sache noch schlimmer. Und oben haust der Kontingentflüchtling. Wahnsinn. Die unheilvolle Verquickung mit dem "Grandhotel" ist offensichtlich.

Man muss sich fragen, ob der Augsburger Stadtrat nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Was für ein Affront, in solch sensiblen Zeiten. Wählerauftrag? Von mir nicht! "

(Bernd Hohlen, Augsburger Literatur-Experte)



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Schon früher wurde in Augsburg über die KZ-Baracke 116 nachgedacht:
Informationsaustausch zum ehemaligen Zwangsarbeiter-Lager in der Sheridan-Kaserne (Halle 116)

Treffen vom 22.1.2004

Wolfgang Kucera fasste in einem kurzen Eingangsstatement die Geschichte der Halle 116 zusammen und Reiner Erben erklärte den Hintergrund der Einladung:

Die „Initiative für Entschädigung von Zwangsarbeit in Augsburg“ hat sich u.a. zum Ziel gesetzt, die Halle 116 (ehemaliges KZ-Außenlager) in der Sheridan-Kaserne in Augsburg/Pfersee als Erinnerungsort zur erhalten und darin eine Gedenkstätte zu errichten.

Die Stadt Augsburg hat bei einem stattgefundenen städtebaulichen Wettbewerb für die Überplanung des ehemaligen Kasernengeländes festgelegt, dass diese Halle erhalten werden soll. Bei mehreren Workshops der Bürgerwerkstatt Sheridan wurde der Erhalt der Halle ebenfalls angesprochen und diskutiert.

Auf dem Treffen sollten bestehende Ideen für die Halle 116 gesammelt und konkretisiert werden.

Bei der Eingangsdiskussion war schnell Konsens, dass diese Halle mit ca. 5000 qm Nutzfläche nicht allein Gedenkort (oder Museum) sein sollte und kann, sondern dass dieser Ort zu einem Begegnungszentrum und Treffpunkt unterschiedlichster Initiativen und Organisationen werden soll. Wenn die Halle mit Leben gefüllt und der Stadt Augsburg ein schlüssiges Nutzungskonzept vorgeschlagen wird, kann sie vor dem Abriss bewahrt werden.

Bei einer ersten Ideensammlung wurden folgende Vorschläge gemacht:

Projekt von Pax Christi:
Räume für Friedensarbeit“, Umgang mit Gewalt, Entscheidungsraum, Personen die Mut machen, z. B. Widerstand und seine positiven Perspektiven deutlich machen.
In Lindau existieren bereits Friedensräume mit dem Untertitel „Museum in Bewegung“, hier flossen Zuschüsse aus dem Topf für nichtstaatliche Museen.
Ansprechpartner: Christian Artner-Schedler , Josefa Britzelmeier-Nann.

Ideen zur Nutzung und mögliche weitere Ansprechpartner:
Weltreligionen arbeiten in einem Haus mit verschiedenen Projekten zusammen.
Anzusprechen: Forum Interkulturelles Leben und Lernen „FILL“, „Arbeitsgemeinschaft für interreligiösen Dialog“

Jüdisches Dokumentationszentrum. Anzusprechen: Gernot Römer

Arbeitslosenprojekt mit Betreuung des Gedenkortes. Anzusprechen: Junge Werkstatt

Ergänzung des Pferseer Bürgerhauses. Ansprechpartner AWO (Werner Weishaupt).

Arbeitslosenprojekt AWO

Widerstand in Augsburg (und Schwaben). Dokumentation, Würdigung und Lehren (Klaus Stampfer).

Interkulturelle Arbeit, Qualifikation von Menschen, Sprachqualifikation. Ein Beispiel könnte das Projekt Interface in Wien sein, für das Eu-Gelder fließen, evtl. ist eine Exkursion möglich
(Prof. Franz Schaffer).

Ausländerbeirat, Treffen um die Möglichkeiten vorzustellen und Ideen zu sammeln

Verbindungen mit der Uni herstellen (über B 17 und Straßenbahn bestehen verkehrlich bereits direkte Anbindungen)

Ideen zum Marketing der Halle 116
Die Halle bietet Chancen, die sich positiv auf das ganze Konversionsgebiet auswirken.
Augsburg hat die Kraft sich seiner Vergangenheit zu stellen und daraus Impulse für seine Weiterentwicklung im Sinne der Friedensstadt zu ziehen.
Friedensinstitut, als Ort die Menschen zusammenzubringen und zum Denken zu bringen.
Leuchtturm für den Frieden.
Gedenkort – Denkort.
Chancen der Konversion (für Zusammenleben, für Lernen aus der Vergangenheit, für neue Nutzung von Flächen und Gebäuden, für Arbeitsplätze) verdeutlichen.

Die nächsten Schritte:

Die oben erwähnten Organisationen sollen zu einem weiteren Informationsaustausch eingeladen werden. Dort soll dann die Ideensammlung zur Halle 116 weiter konkretisiert werden um das Konzept dann den Verantwortlichen bei der Stadt vorstellen zu können.


Treffen vom 11.03.04 im Bürgerhaus Pfersee

1.  Vorstellungsrunde

Neu im Arbeitkreis:

Junge Werkstatt (Ansprechpartner Peter Leinauer)  
Interesse sich an der Nutzung zu beteiligen, derzeit allerdings kein großer Raumbedarf, da im Dierig-Gebiet neu eingemietet. Evt. Betreuung eines Cafes.

VNN (Ansprechpartner Harald Munding)
Dokumentation des Widerstandes und der Verfolgung in Augsburg (Schwaben) in der Halle realisieren.

ARCHE, Evang. Freikirche (Ansprechpartner H. Urban-Beck, Pastor Puchoff)
Interesse an einer Kirche und einem Versammlungsraum unter einem Dach. Platzbedarf bis 1500 qm.

Entschuldigt haben sich das FILL, dort wird Interesse und Bedarf geprüft und der Ausländerbeirat. Die christl.- islamische Arbeitsgemeinschaft sieht keinen Bedarf für sich.

2.  Neue Entwicklungen zur Sheridankaserne und zur Halle 116
Derzeit laufen die Verhandlungen zwischen Bundesvermögensverwaltung und Stadt Augsburg zur Übernahme der Kaserne. Vermutlich im Sommer 2004 sollen erste Ankäufe getätigt werden. Besitzer wird dann die Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung und Immobilienbetreuung (AGS), eine Tochter der Wohnbaugesellschaft (WBG) der Stadt Augsburg. Geschäftsführer ist Direktor Edgar Mathe. Die Halle wird im Gewerbegebiet liegen, für das sich bereits Interessenten gemeldet haben. Baubeginn könnte Ende 2005 sein, das Gelände wird schrittweise entwickelt, vermutlich über ein Jahrzehnt oder länger.
Der Erhalt der Halle erscheint realistischer denn je. Für den Erhalt gibt es klare Aussagen der Stadt, zuletzt bestätigt bei der Bürgerwerkstatt.
W. Kucera hat einen Vortrag zur Geschichte der Kaserne und der Halle gehalten, der in der Presse Beachtung fand.
Die Kulturreferentin Eva Leiprand will eine Buchsammlung „Literatur der verfolgten und verbrannten Dichter“ erwerben und kann sich vorstellen diese in die Halle zu integrieren.
Prof. Schaffer und Prof. Kellner haben im Stadtrat eine Studie zur Vermarktung des Geländes erstellt, sie sehen große Chancen. Alleinstellungsmerkmale sollen vor allem sein: Natur, Ambiente, Sicherheit und Sauberkeit, Stadtnähe. Die Studie soll weiterentwickelt werden.

3.  Namen
Die Entwicklung eines Namens sollte sorgfältig angegangen werden. Derzeit soll der Namen Halle 116, der von den Amerikanern vergeben wurde (100 stand für Sheridan, die Gebäude wurden dann einfach abgezählt) durch den „Denkort“ ergänzt werden.

4.  Modelle
Ideen für Modell, die Erwerb und Betrieb möglich machen:
a.                       Betreiberverein für „Denkort“
b.                      Gemischte Nutzung (Künstler, Arbeit, Gedenkort, Cafe)
c.                       Teileigentum auf Erbaurecht (Erbbauzins)
d.                      Sanierung der Halle wird Teil der Entwicklungsmaßnahme und wie z. B. die Herstellung der Grünfläche auf das gesamte neue Gebiet umgelegt.

5.   Weiteres Vorgehen
Recherche bzgl. Nutzungen weiterführen. Anzusprechen sind die Johanniter, „Die Brücke“ und die Stadt.
Kulturreferentin informieren über die bisherigen Aktivitäten (Reiner Erben).
Prof. Schaffer mit der Frage, wie sich der Denkort ins Marketingkonzept einfügt.
Architekten (die die Planung weiterentwickeln) und Herrn Mathe einladen (In einer späteren Veranstaltung).



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Feuchte Schuhe und Stiefe werden viel schneller trocken,
wenn man sie mit zerkleinerten heißen Kastanien füllt.

Wer verbietet den Augsburger Stadtwerken das Bürgerbegehren?


Das Zelt zum Bürgerbegehren: Leer! Warum?

So richtig blicken wir in dem Fall der Fusion der Augsburger Stadtwerke mit dem Energiekonzern Thüga nicht mehr durch. Gehts nur ums Gas? Oder um Alles? Ein Bürgergebehren jagt das nächste. Oberbürgerermeister, Grüne, Attac, Frei Wähler, Stadtwerke und noch einige wollen jetzt in dieser Sache ein Bürgerbegehren.

Die einen Klugen sagen:mit dieser Fusion wird alles besser.

Die anderen Klugen sagen: Mit dieser Fusion wird alles schlechter.

Nun wird das Bürgerbegehern verboten. Und obwohl die Stadtwerke Augsburg dafür schon so schöne Zelte aufgebaut haben, auch eine tolle Werbekampagne dafür fahren, müssen diese Zelte nun leider leer stehen. Auch wenn manche Datschis glauben, da würde sich niemand zu Informationszwecken renistellen, wegen der eisigen Kälte, und keiner krank werden soll, wie der OB schon befürchtet, ist es doch nur so leer, weil das Bürgerbegeheren per Orbrigkeit abgeblasen werden muss. Tja.


Warum sich die Aichacher Zeitung auf die Seite von Attac schlägt, bleibt uns ein Rätsel. Auf dem Foto ist der gefährliche Augsburger Attac-Kämpfer Bruno Marcon zu erkennen.





Auch die Augsburger Wutbürger machen beim neuen Bürgerbegehren mit Unterschriftenlisten mit. Die Standorte der ausliegenden Listen sollen da zu finden sein.


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Soeben erhalten wir einen Erfahrungsbericht:


"Ich habe bei den beiden Typen im gefälschten Bürgerbegehren-Zelt heute mal nachgefragt, wo sie arbeiten und ob sie das Bürgerbegehren unterstützen. 
Freundlich gaben die beiden Herrn sich als Beschäftigte von Erdgas Schwaben aus. Sie unterstützen nicht das Bürgerbegehren sondern sind für alle da. 
Innerlich und äußerlich brachen dann bei mir verbal alle Dämme. Meiner Aufforderung den Schriftzug von dem Zeltchen zu entfernen, kamen beide Personen nicht nach. 
Gut, das Zelt wird wahrscheinlich Gribls Haus-und Hof-Werbemanager gehören. Auch auf die  Nachfrage,  ob man sich nicht schäme, gegen den eigenen Bürger und Steuerzahler zu agieren und gegen demokratische Regeln hinterfotzig zu arbeiten, konnten beide Personen auch keine schlüssige Auskunft geben.

Ein kommunaler Betrieb wehrt sich also gegen die Bürger und Steuerzahler, die ihn jahrzehntelang am Leben erhalten haben. Wie heißt es im Märchen?  Der Wolf im Schafspelz! Neuzeitlich wahrscheinlich nur in Griblburg möglich: Wo Bürgerbegehren drauf steht, ist seit neustem der Verursacher des Bürgerbegehrens drinnen. Den Bock zum Gärtner gemacht.

Da scheinen die Hosen bei den Verantwortlichen gestrichen voll zu sein, wenn man zu so einer Bürger-Verarsche greifen muss."
(
W.G., Augsburg)


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Tipp 4
Man spart Trockentücher
wenn man das Geschirr sehr heißt spült,
so daß das Wasser verdunstet.


Freitag, 30. Januar 2015

Wer hat da was?

Ein Augsburger Laden, nicht weit von der Pferseer Bahnunterführung, sucht bestimmte Sachen zum Kaufen. Wir schauen gleich mal in unserem Keller nach.

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Tipp 3
Tee erhält ein besonderes Aroma
wenn man eine Vanillestange in die Teedose legt.

Donnerstag, 29. Januar 2015

Wer will unseren herrlichen Fischmarkt zerstören?

 Der Fischmarkt in Augsburg früher: Als die Fische auf einem freien Platz mitten in der Stadt noch in den Himmel stanken. Igitt, wollen wir das wirklich wieder?

Früher trieb sich ein buntes Volk völlig ungehindert und schamlos auf dem Augsburger Fischmarkt herum. Wollen wir dieses sinnlose Treiben zurück? Reicht uns noch nicht der Helmut-Haller-Platz vor dem Oberhauser Bahnhof?

Wie trostlos war der leere Fischmarkt in früher Zeit. Keine hübsche Stadträtin weit und breit, die aus ihrem Mercedes steigt.

Jede und jeder ging einfach in den Fischmarkt rein, damals, als sich vor dem Perlachstüble noch nicht das Volk der Künstler ungehemmt herumtrieb.

Noch nie war der Augsburger Fischmarkt, der kleine Platz zwischen Rathaus und Perlachturm schöner als heute. Vollgestopft mit den Autos wichtiger Augsburger Politiker, die täglich im Stress fast umkommen. Darum dürfen sie auch als einzige auf dem Fischmarkt parken. Schön gesichert vor dem Pöbel  hinter Schranken und Sperrsäulen. Das staunen die Touristen welch tolle Autos hier geparkt sind. Die stehlen der Fuggerei und dem nahen Augustusbrunnen voll die Schau. 

Manche ältere Datschis erinnern sich noch mit Schrecken an die Zeiten, als der Fischmarkt für jeden frei zugänglich war und die Stadträte noch fix und fertig mit der Straßenbahn unterm gemeinen Volk ins Rathaus anfahren mussten. Gut, mit Freikarten, aber trotzdem ein mittelalterlicher Zustand. Unglaublich schreckliche Vergangenheit, als Stadträte und sonstige Politiker noch als normale Menshen ohne Privileginen galten, die sie mehr als verdient haben. Keine wunder dass sie damals einen Fehlleistung nach der anderen ablieferten durch ihren erschöpften Zustand. Zerstörerische Verhältnisse also, die wir Gott sei Dank längst überwunden haben.

Da kommt dieser supergscheite Stadtrat Volker Sch. und will den Fischmarkt wieder als freien Platz für die Stadtmenschen zurück haben. Ja, gehts noch? Hier würden nur die faulen Stadträte bequem parken, die sowieso nur abnicken was ihr Fraktionschef bestimmt. So dumm und dreist kritisieren natürlich nur irgendwelche Verschwörungstheoretiker unsere besten Leute, die wir haben. Schämt euch was!

P.S.: Wie wir leider feststellen müssen, mandeln sich nun auch irgendwelche Augsburger Schreiberlinge auf, weil bestimmte Autobesitzer ab und zu auf dem Rathausplatz parken. Ja, wozu haben wir denn freie Plätze in der Stadt? Und warum soll der normale Mensch nicht endlich erkennen, dass es andere Leute gibt, die ein paar Stufen höher stehen? Das ist nun mal Realität. Wir sind gespannt wann dieser Kollege das mal schnallt.

Heutzutage: Oh - so herrlich blinken und glitzern die farbigen Karossen der Augsburger Stadträte wie Blumen und Orchideen als Freude unserer Augen auf dem abgesperrten Fischmarkt zwischen Rathaus und Perlachturm. Auf diesen Anblick, um den uns die ganze Welt beneidet, wollen wir Datschiburger doch nicht mehr verzichten. Was ist dagegen ein zukünftiger Fuggerboulevard, ein Panzerübungsplaz am Kö - oder die Plattenstraße, früher mal Annastraße genannt, oder gar ein Martin-Luther-Platz mit dem modernsten Pritschelburnnen weit und breit.


Würde uns nicht wundern, wenn dieser eine verrückte Stadtrat, ein ewiger Besserwisser und Quertreiber,  auch noch fordern würde, dass wir dem Lüpertz seine Aphrodite auf unserem einstigen Fischmarkt aufstellen sollen. Muss nicht sein, haben wir es doch geschafft diesen nackten Neptun von hier zum Saumarkt zu vebannen, wo der Pornogott auch hingehört.

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Küchenschrankgeruch wird beseitigt durch Ausstreuen
von Kaffeesatz.

Mittwoch, 28. Januar 2015

Hurra! Schwarzes Augsburg ganz vorn!


Doku-Shot: Hannover Allgemeine. Die deutsche Presse zieht unser Schwarzen in den Schmutz. Das rassistische Augsburg zeigte seine Maske.

Der Jim-Knopf-Vorfall aus Augsburg im ZDF


Ende 2013 gab es in Augsburg eine „Wetten, dass..?“-Saalwette, bei der sich Dutzende Augsburger wie Lukas, der Lokomotivführer, und der dunkelhäutige Jim Knopf zurechtmachten - beliebte Figuren aus der Augsburger Puppenkiste.

Das ZDF handelte sich Rassismus-Vorwürfe ein. 

 Unter den schwarz Angemalten waren auch Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und seine damalige Lebensgfährtin Sigrid Einfalt, jetzt Gribl.

Damals sprach man auch davon, dass die gesatem Saalweitte getürkt gewesen sei. Die Kostüme waren schon bereit gelegen - angeblich.

Über „Blackfacing“ sagt der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch: „Blackfacing gilt als rassistisch, weil es die Identität und die Erfahrungen schwarzer Menschen als Kostüm behandelt, das weiße Menschen beliebig an- und ausziehen können. Mit dem Blackfacing maßen sich weiße Menschen an, für schwarze Menschen sprechen und handeln zu können, und nehmen ihnen damit den Raum, dies selbst zu tun.“ (Hannover Allgemeine)

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Also, Leutle, in der Stadt von Roy Black darf scho ein bissle Blackfacing sein, odda? Ganz in Weiß haben wir ja von ihm auch!"

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Tipp 1
Wäsche wird vor dem Vergilben geschützt 
wenn man sie in blauem Packpapier aufbewahrt!

Gibts da keine Belohnung?

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Dienstag, 27. Januar 2015

Berliner Zeitung hasst unsere Kopftuch-Claudi! Auf, auf zur Deliclauro-Demo!



Doku-Shot: Die Berliner Zeitung (BZ) verhöhnt
unsere Kopftuch-Claudi.

Da können wir Datschiburger unsere Tone-Steine-Scherben-Claudi noch so lieben, das nützt alles nix. In Berlin wird sie niedergemacht. Gnadenlos. Auch wenn sie ein Kopftuch trägt. Die Berliner Zeitung zieht über unseren supergrünen Friedensengel Claudia Roth völlig unbegründet her.


Damit wir Datschis gleich mal eine Demo "Deliclauro" (Deutschland liebt Claudia Roth)veranstalten können, veröffentlichen wir hier den Schmähtext aus der Berliner Zeitung, die unsere Spätzle-Claudi als scheinheilige Pro-Anti-Moslem-Araber-Jüdin-Palästina-Frau hinstellen will:


"Roth hofiert das gefährlichste antisemitische Regime der Welt"

"Deutschland und die gedenkt dieser Tage der Befreiung der letzten Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz vor 70 Jahren – und Ex-Grünen-Chefin Claudia Roth (59) trifft sich im Iran mit einem Holocaust-Leugner.

In Teheran besuchte die Vize-Präsidentin des Bundestags gemeinsam mit der CSU-Abgeordneten Dagmar Wöhrl (60), beide gemäß der im Iran geltenden Zwangsverschleierung mit Kopftuch, den umstrittenen Parlamentspräsidenten Ali Laridschani (56). Angesprochen auf die Holocaust-Leugnung des damaligen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad (58) hatte dieser 2009 erklärt, er sei überrascht, wie sensibel darauf reagiert werde, es gebe eben unterschiedliche Sichtweisen darauf und im Iran sei dies nicht strafbar.

Deidre Berger, Vorsitzende des American Jewish Committee Berlin erklärte gegenüber B.Z.: „Ali Laridschani hat in der Vergangenheit den Holocaust stark relativiert. Es ist befremdlich, dass auch noch zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz Repräsentanten des Deutschen Bundestages Laridschani ihre Aufwartung machen.“

Im Gespräch mit Roth erklärte Laridschani zudem, dass Karikaturen wie von „Charlie Hebdo“ „Hass und Provokation hervorrufen“. Roth hatte nach den Anschlägen in Paris noch erklärt, sie sei Charlie („Je sui Charlie“).

Michael Spaney, Direktor des Berliner Mideast Freedom Forums, kritisierte gegenüber B.Z.: „Der Parlamentspräsident und Holocaust-Leugner Ali Laridschani beschimpfte im Gespräch mit Roth die Pressefreiheit, für die die Redakteure von ,Charlie Hebdo‘ gestorben sind.“

Roth hofiere zudem mit ihrem Besuch vor dem 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz das gefährlichste antisemitische Regime der Welt."

Montag, 26. Januar 2015

Brechtiger nackter Busen lockt Zuschauer ...

Während in Augsburg die Brecht-Fetzen im Krieg der Brecht-Jünger nur so rumfliegen, wird in München der Klassiker von Bert Brecht, Die Dreigroschenoper, umjubelt aufgeführt. Mit der Musik von Kurt Weill ist dieses Musical über die Welt der Verbrecher, Dirnen und Bettler ein Hammer geworden.

Ach ja, zu sehen im Münchner Volkstheater - und es soll mächtig Spass machen.

 Ja, hurra, so gefällt einem sogar der alte Brecht Bertl und ist gar nicht mehr langWeillig ....
 



Brecht zielt mit der Dreigroschenoper auf die Entlarvung der korrupten Bourgeoisie. Auf der einen Seite erscheint der Bettlerkönig Peachum als Musterbeispiel des Geschäftemachers, für den Not und Armut nichts anderes sind als Mittel zum Zweck; auf der anderen Seite entpuppt sich der skrupellose Verbrecher Mackie Messer als Prototyp so genannter bürgerlicher Solidität. Peachum mobilisiert die Bettlermassen, organisiert eine Demonstration des Elends und droht, den Krönungszug zu stören, falls der korrupte Polizeichef Tiger-Brown sich weigern sollte, Mackie Messer zu verhaften, der Peachums Kreise störte.



Hier ist das Dreigroschen-Info zum Volkstheater München.

Besetzung

Jonathan Jeremia Peachum

Frau Peachum

Polly Peachum, ihre Tochter

Macheath

Brown 


Lucy

Hakenfingerjakob

Münzmatthias

Kimball, Smith

Filch

Spelunkenjenny

Sonntag, 25. Januar 2015

Augschburga Sonntags-Bildla


 Vorsicht, das Godzilla-Monster sucht in Datschiburg seine Opfer.

Neue Werbung mit Märchenlandschaft.
Soll das bedeuten: Märchen statt Nachrichten?

Was hat die Zirbelnuss mit Eschen zu tun?

Neue Freiluftaschenbecher der Stadtwerke?


 Wunderbar: Sky und Gießkanne - Augsburg liebt die Harmonie zwischen Nostalgie und Zeitgeist.

 Der Dämon bewacht die Kondomkiste.

 Aus dem Bärenkeller abgehauen, oder?

Endlich mal ne neue Zeitung in Augsburg - ohne den lästigen Sex.

Hm, worauf mag sich der Name dieses Gäßchen beziehen? 

Wie schön waren doch diese Arbeitsplätze in der Augsburger Textilindustrie: so sauber, so hell, so leise, so gut bezahlt, so gesund, so individuell, so nachhaltig. 

Der Flaschen-Detektiv muss keine Flasche sein.

Wir Augschburga lieben Tunnels.
Mit diesem kommt man sogar in den Untergrund wo noch 
Kongreßhalle und Kunsthalle existieren.

Samstag, 24. Januar 2015

Stellungnahme von Manuela B.: "Ich verstehe jetzt alle vergewaltigten Frauen, die keine Anzeige machen!"

Diesen Brief
haben wir von Manuela B. erhalten:


Stellungsnahme zur Gegendarstellung von Peter Grab


Hiermit möchte ich, Manuela B., darauf hinweisen, dass meine Anzeige gegen Herrn Peter Grab wegen Vergewaltigung der vollen Wahrheit entspricht.

Leider wurde das Strafverfahren eingestellt, zu Gunsten von Herrn Grab, weil meine Aussage gegen seine Aussage steht.

Ich bedaure es sehr, dass Herr Löb die Gegendarstellung des Herrn Grab veröffentlichen muss, die ich als Unwahrheit betrachte und nicht die Wahrheit darstellt, was mir am eigenem Leib mit Herrn Grab passiert  ist.

Heute, nachdem ich vergewaltigt worden bin, kann ich jede Frau sehr gut verstehen, die keine Anzeige macht.

Leider gibt es auf dieser Welt keine Gerechtigkeit, ich möchte nicht wissen, wie viele Vergewaltiger frei rumlaufen, denen man  nichts nachweisen konnte.

Ich habe zum Glück sehr schnell eine Therapeutin finden können, die mir sehr hilft, das Geschehen mit Herrn Grab zu verarbeiten.

Manuela B.
Augsburg



- - -

Bemerkung der Redaktion:
Wir veröffentlichen diese Stellungnahme natürlich sehr gerne, denn uns liegt nichts näher am Herzen als die Gerechtigkeit, die Unschuld und die Wahrheit.



Darüber darf man keine Witze machen ...

(Ein satirischer Witz aus dem Jahre 1988, den wir zutiefst verabscheuen!!!)

Donnerstag, 22. Januar 2015

Peter Grab verlangt von Arno Löb eine Gegendarstellung! Wir bringen sie hier gerne und ungekürzt!

Gegendarstellung
Original-Text des Anwaltbriefes


Arno Löb
(Herr Ausgeber der Augsburger Skandal-Zeitung)

---

Zugeschickt wurde uns diese Gegendarstellung von der Rechtsanwaltzskanzlei






Unterschrieben von der Rechtsanwältin
Maria Khavyna

---

Bemerkung der Redaktion:
Wir veröffentlichen diese Gegendarstelltung natürlich sehr gerne, denn uns liegt nichts näher am Herzen als die Gerechtigkeit, die Unschuld und die Wahrheit.




- - -

 Als kopierbarer Text
Gegendarstellung
Vorwürfe gegen Peter Grab erweisen sich als falsch. 

1. Meine Behauptung im Beitrag vom 01.11.2014, dass Peter Grab eine "Missetat" begangen hat: "Er bittet dabei um die Verschonung seiner Kinder, die von seiner Missetat nichts mitbekommen sollten", nehme ich zurück, da Peter Grab keine Missetat begangen hat.


2. Meine Ankündigung im Beitrag vom 01.11.2014, das Peter Grab in U-Haft kommt: "Was tut Pro Augsburg wenn Peter Grab in U-Hat kommt?", entbehrte jeder Grundlage. 


3. Das von mir am 01.11.2014 mit der Bemerkung "In diesem Haus, in der Jakobervorstadt von Augsburg, ist es geschehen" veröffentlichte Haus, in dem Peter Grab wohnt, hätte nicht von mir (in diesem Zusammenhang) veröffentlicht werden dürfen - insbesondere nicht mit der Behauptung, dass "es in diesem Haus geschehen ist". 


4. Der von mir wiederholt behauptete "Vergewaltigungs-Fall Peter Grab" (z. B. Beitrag vom 01.11.2014 "Augsburgs Öffentlichkeit wartet darauf Unsere Zeitung macht heute noch ein Interview mit Arno Loeb zu dem Vergewaltigungs-Fall Peter Grab!') trifft nicht zu.

5. Die von mir wiederholt behaupteten "womöglich kriminellen Sex-Eskapaden von Peter Grab" (z. B. Beitrag vom 01.11.2014 "Es werden auch sehr intime und perverse Sexpraktiken erwähnt werden, die von Peter Grab bei seinen extremen, womöglich kriminelle Sex-Eskapaden, angewandt werden", treffen ebenfalls nicht zu. 

6. Meine Behauptung im Beitrag vom 01.11.2014, dass Manuela B. "die Machenschaften von Peter Grab aufdeckt": "Manuela B., diese Frau, die mit viel Mut und ihrer Ehre die Machenschaften von Peter Grab aufdeckt und anklagt, verdient unseren vollen Respekt ", trifft nicht zu. 

7. Auch meine Behauptungen im Beitrag vom 01.11.2014: "Peter Grab hingegen, der nicht voll zu seiner Tat steht, sondern sich hinter Lügen und Rechtsanwalt und seinen Kindern verkriecht, der verdient unseren Respekt wahrlich nicht" sind unwahr, da es keine Tat gab.

8. Meine Erklärung im Beitrag vom 02.11.2014, dass "einzig und allein Manuela B." die Behauptung unterlassen könne, dass sie von Peter Grab missbraucht wurde, trifft nicht zu - auch ich habe diese Behauptung als wahrheitswidrig entsprechend der einstweiligen Verfügung des Landgerichts Augsburg zu unterlassen. 

9. Meine Behauptung, "Peter Grab will jetzt mich und die Skandal-Zeitung mundtot machen", trifft nicht zu. 

10. Auch meine Behauptungen, dass "die Skandal-Zeitung nicht falsch berichtet hat" und dass "die Skandal-Zeitung nicht mal den Namen" von Peter Grab "verraten hat" treffen nicht zu.

11. Meine Behauptung im Beitrag vom 03.11.2014, Peter Grab ist als Täter in einen sexuellen Missbrauchsfall verwickelt, ist falsch. 

12. Meine Zusicherung vom 04.11.2014, dass ich "alle Inhalte zu dieser tragischen Angelegenheit auf meinen Internet-Seiten entfernen werde", hat sich als unwahr herausgestellt.

13. Meine Unterstellungen im Beitrag vom 15.11.2014, dass Peter Grab keinen "echten" Drogentest bzw. einen "unkontrollierten" Drogentest" bzw. manipulierbaren Drogentest vorgenommen hat, sind falsch.

14. Meine Behauptung, dass Pro Augsburg eine Partei ist, die für Perverse kämpft („ endlich mal ne Augsburger Partei die für perverse kämpft ...", ist falsch.

16. Meine Behauptung vom 04.11.2014, dass Manuela B. von Peter Grab "gemein und ungerecht behandelt" wurde und ich deshalb "Zivilcourage" gezeigt habe, trifft nicht zu.

17. Falsch ist auch meine Behauptung, Peter Grab hätte eine SMS an die Augsburger Medien gesandt und sich mit dieser SMS geoutet.


Arno Löb
(Herr Ausgeber der Augsburger Skandal-Zeitung)

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Zugeschickt wurde uns diese Gegendarstellung von der Rechtsanwaltskanzlei







Unterschrieben von der Rechtsanwältin
Maria Khavyna

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Bemerkung der Redaktion:
Wir veröffentlichen diese Gegendarstelltung natürlich sehr gerne, denn uns liegt nichts näher am Herzen als die Gerechtigkeit, die Unschuld und die Wahrheit.

Neuer Kampfruf

Augsburgs Allround-Talent Wolfgang Taubert hat sich einen neuen Kampfruf für Augsburg ausgedacht: "We are red, green and white, we are Datschi-Dynamite!"

Mittwoch, 21. Januar 2015

Katzenzunge, Schweinchen und geschlossene Fenster

Unsere kleine Foto-Reprortage von einer 
Kunst-Ausstellung in Augsburg-Hochzoll

In Augsburgs Vororten ist manchmal ganz schön was los. Im Hochzoller Bürgertreff Holzerbau war am Sonntag, den 18.01.2015, die Vernissage des P-Seminars „Fotografie und Malerei im Wechselspiel“ des Rudolf-Diesel-Gymnasiums in Augsburg, statt.


Wie der Name dieses Seminars bereits verrät, war das Ziel die Erstellung von individuellen Kunstwerken auf Basis von Fotografien und Zeichnungen. Mit Hilfe welcher Technik oder durch welche Inspirationsquelle die fertigen Exponate für die Ausstellung angefertigt werden, war jedem Schüler frei überlassen. 



  































 





 


















 

 







Um einige Beispiele zu nennen: Eine Schülerin arbeitete nach dem Vorbild der deutschen Collagekünstlerin Annegret Soltau, welche vor allem auf die Technik der Fotovernähung zurückgreift. Eine weitere Gymnasiastin legte bei ihren Zeichnungen den Fokus auf das Surreale, wohingegen andere sich fotografisch mit Spiegelungen, den malerischen Effekten von Schärfe und Unschärfe oder mit Bodypainting auseinandersetzten und dabei ihre ganz eigenständige Bildsprache entwickelten. 

Das P-Seminar findet seit dem Frühjahr 2014 jeden Donnerstag unter Leitung der Künstlerin Anke Marlene Lehmann, die zugleich am Rudolf-Diesel-Gymnasium als Kunstlehrerin tätig ist, statt. Die 14 Teilnehmer, deren Kunstwerke in der Ausstellung bewundert werden können sind: Daniela Bauer, Stefanie Binder, Carla Crainic, Dana Croner, Erika Croner, Clara Czech, Patricia Greif, Lisa Karlinger, Verena Kempter, Lena Manhardt, Eva Schmuhalek, Sandra Schuster, Elisabeth Soukup und Ilker Taslaci. 

Der Vernissage ging ein Engagement der Teilnehmer im Rahmen der „Hochzollaktion“ voraus, bei der die Schüler ihre zuvor selbst erstellten Fotos vom „Hochzoller Leben“ im so genannten Nitrofrottage-Verfahren mit Hilfe eines Lösungsmittels auf einen Holzuntergrund übertragen und anschließend malerisch überarbeitet haben. Diese Kunstwerke waren im Sommer 2014 neben der DHL Packstation, in der Hochzollerstraße, ausgestellt.