Mittwoch, 3. April 2013

Wir decken den echten Stadtjugendring-Skandal auf: OB Gribl und Grünen-Anführer Brandmiller wollen Bürgermeister-Amt nach den Wahlen ....

Warum erfuhren wir lange nichts über das 500.000-Euro-Finanz-Debakel des Augsburger Stadtjugendrings?

Bild: Viele Augsburger Grüne sind über Brandmiller-Pläne empört: Will er mit den Parteien von Gribl und Weber  koalieren, um auch Bürgermeister werden zu können? Ist er als Polit-Yuppie tatsächlich so machthungrig?

Warum schwieg Gribl monatelang? Was versprach ihm Brandmiller dafür?

Vor ein Paar Minuten erfuhren wir aus einigen mehr oder weniger schlecht informierten politischen Quellen die komischen Gerüchte über die wahren Hintergründe zum Finanz-Skandal des Augsburger Stadtjugendrings. Hier sollen unter Leitung von Raphael Brandmiller (Vorstand) und Helmut Jesske (Geschäftsführung) nach und nach über 500.000 Euro verschwunden sein. 

Aber wohin? 

Doch nun macht sich nach und nach die ganz grosse Frage in Augsburg breit: Warum hat Oberbürgermeister Dr. Kurt Kurt Gribl, der schon seit Dezember letzten Jahres über die Finanzkatastrophe von den Stadtjugendring-Bossen Raphael Brandmiller und Helmut Jesske über das fehlende Geld unterrichtet wurde, nicht sofort die Öffentlichkeit unterrichtet? Wer wollte was vertuschen? Gribl und Weber sollen sogar noch im Winter 2012 an den Stadtjugendring 200.000 Euros überwiesen haben, damit der Staatsanwalt keine Konkurs-Verschleppung sehen kann.

Ein Augsburger Polit-Insider:  "Das ist der Stil der Einfältigen, die nach Stuttgart schielen und Schwarz-Grün modern finden. Damit hat auch der Mitgliederzuwachs bei den Grünen zu tun, um bei der Nominierung Brandmiller abzusichern." Was bedeutet, dass viele neue Mitglieder der Augsburger Grünen durch Brandmiller eingeschleust wurden, damit er die meisten Stimmen als OB-Kandidat bekommt.

Doku: Brandmiller schleuste neue Mitglieder bei den Grünen ein, die ihn dann zum OB-Kandidaten wählen. Tja, Leute, so funktioniert nun mal Politik. Auch bei den nachhaltigsten und fairtradesten Grünen, die sich über den plötzlichen Zuwachs auf 250 Mitglieder noch freuen.

"Kann es wirklich sein, dass durch fehlende Essens-Zahlungen ein fehlender gigantischer Betrag von 500.000 Euro in dieser Zeit zusammenkommen kann?", fragen sich kopfschüttelnd Finanz-Experten.

Völlig verlogen ist natürlich das Gerücht, dass Gribl durch seine angeblich so guten Beziehungen zur Justiz bisher verhindern konnte, dass man sich das doch "recht kriminell anmutende riesige Finanz-Loch" (so ein CSU-Mann) beim Stadtjugendring, bis jetzt etwas genauer anschaute. Manche sehe sogar Parallelen zum Finanzskandal bei der Jungen Werkstatt.
Gribl: Wenns um Aufklärung und Wahrheit beim Finanz-Skandal des Augsburger Stadtjugendrings geht, hat er plötzlich keine Zeit mehr für den Augsburger. Damit Brandmiller zum einflussreichsten Mann bei den Grünen wird, hält man sogar den Verlust von 500.000 Euro unter dem Teppich und zahlt einfach die Zuschüsse weiter an den Stadtjugendring, obwohl nicht klar ist, was da mit dem Geld genau passiert ...

Jetzt huschen ominöse Polit-Gerüchte durch ganz Augsburg und behaupten, dass Raphael Brandmiller als OB-Kandidat der Grünen mit Kurt Gribl von der CSU und Hermann Weber von der CSM nach den Kommunalwahlen im März 2014 zusammen eine neue Koalition im Augsburger Stadtrat schmieden will, um an der Macht und an einträglichen Posten zu bleiben und zu kommen.

Viele Augsbürger fragen: "Wer kann denn garantieren, dass es keine Unterschlagung oder illegale Bereicherung innerhalb des Stadtjugendrings gegeben hat?"

Eine Mitarbeiterin des Stadtjugendrings, von der man einfach mal behauptet, sie sei an dem Finanz-Debakel als Buchhalterin schuld, wurde womöglich empfohlen, sich krank schreiben zu lassen, damit sie nicht befragbar ist, wenn es um Aufklärung geht. Eine Taktik, die gerne bei bestimmten Verschleierungs-Manövern angewandt wird.

Also musste Gribl dafür sorgen, dass dem Brandmiller nix passiert. Und der Weber auch. Die SPD mit Stefan Kiefer kann nix kritisieren, weil mit Helmut Jesske (SPD-Bobingen) und Christine Paula (Frau des Heinz Paula?, SPD, noch Bundestag) einige Rote im Stadtjugendring ihre Kohle einsacken. Das könnte Brandmillers Rache sein, der von der SPD zu den Grünen konvertierte, weil man ihm keinen lohnenden Posten versprochen hatte.

Ist jetzt alles klar, oder? Etwas deutlicher: Würde Brandmiller durch diesen Finanz-Skandal beschädigt werden, könnte er nicht mehr OB-Kandidat der Grünen werden, dann könnte er auch keine Koalitions-Verhandlungen mit Gribl und Weber führen. Verhandlungen, bei denen Brandmiller mit seinen Grünen eine Regierungskoalition im Augsburger Stadtrat mit den Schwarzen bilden würde und dafür mit einem Bürgermeisterposten belohnt wird. Kapisko?
Bild: Muss es nicht heissen: Im Brandmillerfall Ruhe bewahren?

Allerdings betrachten die SPDler die Koalitonspläne von Brandmiller, dummerweise Sohn eines wichtigen SPD-Mannes vom Lehmbau-Konzern, für einen schwerwiegenden Affront. Hatte die SPD doch gehofft, mit den Grünen den CSU-Gribl auf die hinteren Plätze verweisen zu können und Kiefer zum neuen Oberbürgermeister von Augsburg auszurufen. Wird das noch klappen? Oder müssen die Roten wieder ins Ofenrohr schauen, dank Brandmillers Polit-Spiele.

Das sind die wahren Koalitionspläne der Zukunft: 
Brandmiller & Gribl & Weber. Darum schwiegen sie!

Folgende Bürgermeisterposten wurden also (laut Gerüchten) nach den Stadtratswahlen 2014 bei einer Koalition zwischen Brandmiller (Grüne), Gribl (CSU) und Weber (CSM) in geheimen Verhandlungen vereinbart:

Oberbürgermeister: Dr. Kurt Gribl (CSU)
2. Bürgermeister: Hermann Weber (CSM)
3. Bürgermeister für Kultur: Raphael Brandmiller (Grüne)

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Bild: Weber von der CSM: Wieder Bürgermeister mit Brandmillers Hilfe? Die Koalition macht die Bürgermeister.

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Dann könnte der Brandmiller auch endlich den Kulturpark West von Peter Bommas und Thomas Lindner, den Brandmiller schon längst zu seinem Gebiet machen wollte, zumindest politisch okkupieren."

P.S.: Die Abstauber-Partei Prost Augsburg mit ihrer jetzigen Bürgermeister-Marionette Peter Grab wird nach Ansicht von Gribl, Brandmiller und Weber nicht mehr mit genügend Leuten in den Stadtrat kommen, um noch eine wesentlich Rolle im Kampf um Macht und Posten spielen zu können.


Bild: Noch sind die Roten irgendwie in den Finanzskandal beim Stadtjugendring verwickelt. Aber wenn Helmut Jesske gehen muss, könnte Stefan Kiefer die dubiosen Finanz-Geschehnisse im Augsburger Stadtjugendring kritisch angehen ... So wie es die Freien Wähler und die Linken schon längst machen.

P.S.: Einige verständnisvolle Augsburg-Politiker meinen zum Fall Brandmiller: "Muss man doch verstehen, dass der Raphael nicht immer nur sein Geld im Lehmbau-Betrieb des Vaters verdienen will. Ist doch irgendwie peinlich. Da ist es wohl besser, er bemüht sich um einen gut bezahlten Job als Bürgermeister."


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Wer steckt wirklich hinter dem gebeutelten Augsburger Stadtjugendring, dessen grösste Kosten die eigenen Personal-Kosten sind?

Der Stadtjugendring Augsburg (SJR) ist nach dem Bayerischen Kinder- und Jugendhilfegesetz (BayKJHG) die Interessenvertretung der Kinder und Jugendlichen in der Stadt Augsburg.

Zur Erfüllung seines Auftrags hat der Stadtjugendring einen demokratischen Aufbau und eine demokratische Struktur, seine gewählten Vertreter/-innen ein politisches Mandat für ihre Tätigkeit. Über 40 Jugendverbände entsenden zweimal im Jahr ihre Delegierten auf die Vollversammlung.

Die Vollversammlung ist damit das "Stadtjugendringparlament". Sie beschließt die grundlegenden Aktionen und Stellungnahmen, die Übernahme von neuen Projekten und Trägerschaften, beschließt die Jahresrechnung und den Haushaltsentwurf und wählt alle zwei Jahre denVorstand.

Können diese Vereinigungen, die zum Augsburger Stadtjugendring gehören, noch lange das merkwürdige Finanz- und Aufklärungsgebaren dulden?