Freitag, 21. März 2014

Augsburg hat ganz andere Probleme nach der Wahl ....

Die Augsburger Hundebesitzerin Desiree Steidle will ihren Hund im Kuhsee baden lassen. Sie stellte ihre Forderung auf Facebook. Ein Shitstorm tobt nun deswegen herum.

- Ist Hundescheiße schlimmer als Menschenscheiße?
- Warum viel Hundesteuer, wenn Hunde nicht baden dürfen?
- Scheißen Hunde ins Wasser?
- Verderben die Jogger mit ihrer Pisse und Scheiße die Liegewiesen am Kuhsee viel schlimmer als Hunde?
- Hundebesitzer fordern Katzensteuer!

Hundefreunde gegen Hundehasser. Wer wird siegen?


Forderung von Desiree S. an die Stadt Augsburg: 

1 Tag in der Woche, wo auch Hunde im Kuhsee baden dürfen!!!! Wofür zahl ich denn bitte 84€ Hundesteuer???? Für die Kot-Tüten??? Also bitte..... Und ich kenne keinen Hund, der ins Wasser seinen Kot setzt ...aber hunderte Menschen die reinpissen!!!!! Wer sollte da also Badeverbot bekommen????


"Es sind sicher nicht die Hundebesitzer, die die Tonnen zertreten."


Idylle am Augsburger Kuhsee, oder nicht?


"Viele Menschen haben Angst vor Hunden"

Humorist Wolfgang Taubert: "Wie der Name schon sagt: In den Kuhsee dürfen nur Kühe!"



"Ich finde Kinder ekliger wie Hunde, die machen mehr Dreck und sind unhygienischer ..."

Igitt! Kinder am Kuhsee!

"Dann füttern wir alle jetzt unsere Hunde mit Obst!"

Der Kuhsee - Kloake oder Wellness-Oase?



"Aber wenn Rentner, Jogger o.ä. hinter jedem dritten Baum ihre Widerlichkeiten hinterlassen ..."



"Scheiß-Sheriff !!!! Hahaha."

Hier muss wohl schon wieder mal die hartnäckige Hundekacke entfernt werden ...




"Es gibt übrigens Kotbeutel aus Recyclematerial."



  • "Was sollte man eurer Meinung denn nehmen um die Haufen aufzuheben? Die bloße Hand?"



"Das Problem mit den kleinen Tüten ist leider sehr groß!"



    "Hunde sind keine Fische"


"Tut mir echt leid,dass ich mit diesem einen Post nen ganzen Krieg ausgelöst hab ..."



  • "Was ich wirklich Hundebesitzerdiskriminierend finde ist, dass es keine Katzensteuer gibt ..."

Bernd Hohlen erzählt von seinem traumatisierten Vater ...



Der Augsburger Literatur-Manager Bernd Hohlen erzählt über seinen Vater und dessen Erlebnisse im 2. Weltkrieg: 

"Zerfetzte Körper, Blutfontänen, Todesschreie: Bernd Hohlens Vater erlebte im Zweiten Weltkrieg die Hölle auf Erden. Im Kessel von Demjansk erfror seine Seele. Noch Jahrzehnte später verfolgten ihn Alpträume. Dann kam auch für ihn das Kriegsende.  Mein Vater erhielt seine militärische Grundausbildung in Neumünster als Maschinenengewehr-Schütze. Als 21-Jähriger mit Rang "Schütze" im 9. Infanterieregiment 46, unterstellt der 30. Infanteriedivision, erlebte er seinen ersten Einsatz, während des Russlandfeldzuges. 1941 wurde die Division nach Insterburg in Ostpreußen verlegt, am 22. Juni 1941 begann der "Ostfeldzug".
  Der Vormarsch führte durch Litauen und Lettland, dann Vorstoß bis in den Raum Opotchka und auf die berüchtigten Waldai-Höhen. Das grausame Halb-Finale erlebte mein Vater im Kessel von Demjansk. "

Der gesamt Bericht von Bernd Hohlen über seinen Vater im Krieg und nach dem Krieg gehört zu den meistgelesenen und meistkommentierten auf der Internetseite "EINES TAGES" von Spiegel Online.

Bernd Hohlen lebt in Augsburg als Fotograf und Literatur-Manager, der in ganz Deutschland mit seinen Literatur-Shutteles unterwegs ist.