Freitag, 22. Januar 2010

Augsburger Politiker von Polizei peinlich ertappt? Öffentlicher Geschlechtsverkehr? Ordnungsstrafe?

Furchtbar, furchtbar, kaum kommen die üblsten Gribl-Gerüchte zur Ruhe, soll nun - laut einer verbreiteten bösen Lüge - ein ziemlich hoher Augsburger Politiker in Gersthofen von der Polizei beim "öffentlichen Geschlechtsverkehr" ertappt worden sein. Oder wars gar eine sexgierige Politikerin?




Bild: Hat Augsburger Politikerin (Politiker?) Ballon-Museum mit Kondom-Museum verwechselt?

* Weil das angeblich in den Augen der Gersthofer Polizei ein "öffentliches Ärgernis" dargestellt haben soll, soll das fleißige Datschi-Sex-Duo (vielleicht mit dem schönen  Motto: Alles was uns bewegt!) mit einer saftigen Ordnungsstrafe belegt worden sein.

* So lautet jedenfalls ein unglaubliches Gerücht, das uns aus empörten christlich-katholischen Kreisen in Bayerisch-Schwaben zu Ohren kam. Diese moralischen Leute wollen den Politiker nun auch von seinen diversen einträglichen Posten davonjagen. Wegen Unzucht und so. Es soll - so weitere Gerüchte - schon Gebetskreise in Augsburger Kirchen dafür geben! Auch im Internet!

* Wobei wir unsere Leser ermahnen, dies nicht sofort alles zu glauben. Es dürfte sich hierbei nur um ein Gerücht von religiösen Gegnern handeln. Baghwans?

* Wird alles nicht stimmen, sonst hätten wir ja davon schon längst in den gut informierten Augsburger Medien gehört, gelesen und gesehen, oder?

* Wir glauben auch nicht, dass der angebliche "öffentliche Geschlechtsverkehr" eines Augsburger Politikers deswegen schief gelaufen sein soll, weil der Chaotisch Sexuelle Unhold, das Ballon-Museum mit einem Kondom-Museum verwechselt haben soll, so schilderte es jedenfalls eine sauschlecht informierte Insiderin...

* Wissen da unsere Augsburger Leser, unsere besten Informanten bei der Justiz, in den Ämtern, bei den Politikern, bei den Rechtsanwälten und bei der Polizei mehr? Bitte, mailt uns zu dieser Datschi-Sex-Komödie, weitere Gemein.., äh, Feinheiten und lasst uns endlich die Augsburger

Fragen aller Fragen klären:

1. Ist das wirklich passiert?
2. Welcher Politiker (Politikerin?) soll das gewesen sein?
3. Passierte der öffentlichkeitswirksame Akt mit Ehegatte, oder?
4. Wie hoch war die Ordnungsstrafe?
5. Wie lange kann sich der Chaotisch Sexuelle Unhold noch auf seinen Posten halten, falls es so war?

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Bild: Gut terminiert ist in diesem Zusammenhang natürlich die Übergabe des Augsburger Geschlechtsverkehrs-Werkes in Washington!

Killer Pilze: Fans belogen, keine Plattenfirma mehr - und sonst?

Bild: Die Killer-Pilze, nette Punkrocker aus Dillingen, auch mal beim Augsburger Wettbewerb "Band des Jahres" sehr erfolgreich, legen in der Süddeutschen Zeitunag
ihre erschütternde Beichte ab.
 Sind sie am Ende?

Bild: Die Killer-Pilze wollen den Sprung von Teenie-Punkern zu Seriös-Punkern schaffen. Beweisen wollen sie das auch mit einem Live-Konzert am 26. März 2010 in der Kantine, Kulturpark-West, Augsburg.



* Killerpilze gründete sich 2002 in Dillingen an der Donau: Johannes Halbig (Gesang) und  Andreas Schlagenhaft (Gitarre) aus Zusamaltheim und Fabian Halbig (Schlagzeug). Dann kam Maximilian Schlichter (Bass) aus Emersacker dazu.

* Aufmerksam machten die Killer-Pilze auf sich 2005 als Sieger bei dem Wettbewerb der Neuen Szene Augsburg: Band des Jahres - der mal auch von einem gewissen Datschi-Dödel namens Aaron Bloed ins Löben gerufen worden sein soll.

* Im Windschatten von Tokio-Hotel wollten die Schwaben-Punker aus Dillingen die Charts erobern. Was ihnen auch teilweise gelang. Allerdings waren sie ein wenig spät dran mit Nachmacher-Songs wie "Richtig scheiße (auf ’ne schöne Art und Weise)" (2006), was eine freche Mädchen-Combo wie Tic Tac Toe schon lange vor ihnen, nämlich 1995, bissle frecher rausgehauen hatte mit "Ich find dich scheiße".


Tic Tac Toe-Scheisse-Hits: Doku aus Wikipedia.

* Killerpilze-Bassist Andreas Schlagenhaft durchschaute schon 2007 die Musik-Marketing-Maschine, die ihn aufrieb, und stieg aus. Er schob dafür seine Schule vor.

* Allerdings war der ganzke Killerpilze-Werbefeldzug ein teurer Spass und sie mussten sich für Magazine wie Bravo als Teenie-Stars vermarkten lassen. Natürlich schnallten die Killerpilze irgendwann, dass man mit ihnen die fette Kohle machen wollte, aber nicht mit ihrer Musik, ihren Songs, ihren Texten, sondern mit einem schnuckeligen Punk-Image und hysterischen Mädesl in der Pubertät, die jeden Scheiss von der Boy-Band aus Dillingen kaufen sollten. Dafür stopfte man die armen bayerisch-schwäbischen Jungs in schön schräge Klamotten und drehte lustige Video-Clips mit ihnen und steckte sie voll ins Marketing-Hamsterrad.

* Dann sank langsam das Killerpilze-Schiff. Auch manipulierte Großauftritte in Frankreich und Fanpages konnten die Musiker nicht retten. Der Plattenabsatz ging zurück und ihre Plattenfirma hatte mit ihnen kein Mitleid und gab ihnen als Umsatzkiller einen kommerziellen Arschtritt.

* Die lustige Story von der Entstehung ihres Band-Namens, so beichteten die Killerpilze-Musiker jetzt in der SZ, sei halt marketingtechnisch erlogen und erstunken. So stehts bei Wikipedia: "Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keinen festen Bandnamen. Der endgültige Bandname entstand bei einem gemeinsamen Essen. Fabian Halbig, Schlagzeuger der Killerpilze (damals 9 Jahre alt), bestellte sich eine Pizza Funghi und kommentierte: Die sind ja Killer, die Pilze! Basierend auf diesem Satz soll der Bandname entstanden sein."

* Gemanagt wurden die Killerpilze bis 2007 von Maximilians Vater Karl-Ludwig Schlichter, der an der Realschule Wertingen als Lehrer tätig ist.

* Der weitere Weg der Killerpilze ist leider schon wieder irgendwie mit dem Kopieren von anderen Ideen verbunden und wird nach Meinung von Augsburger Punkmusikern "direkt ins Verderben führen!" Die Killerpilze nennen ihre Konzertreise "Lautobahn-Tour" und ihr neues Album dazu soll heissen: "Lautonom". Tja, kennen wir schon irgendwie von den Toten Hosen und ihrem Album "Mach mal lauter".

* Aber vielleicht ist es ja eine Punk-Hommage von den Killerpilzen an ihre Vorbilder? Und soll heissen, die Dillinger Band will zu ihren Wurzeln zurück?

* Die einzigen Sorgen, die wir uns machen, die betreffen nur ein paar wissenshungrige Kinder in Afrika. Das war ja wohl keine Marketing-Idee von der bösen Plattenfirma, oder: Im Winter 2006 waren die lieben Killerpilze in Äthiopien, bauten dort eine Schule auf und weihten sei ein. Wir hoffen die Killerpilze können auch weiterhin die braven Schüler in ihrer Killerpilze-Schule mit einem kleine nPausesnack - sagen wir mal eine handliche Schnitte Pizza Champignon - zu Höchstleistungen durchfüttern!