Montag, 28. Juni 2010

Von Geldbild zu Weltbild?


Angefangen hat der Augsburger Verlag Weltbild ja mal als Produzent für katholische Zeitungen und Zeitschriften. Und dann kam Carel Halff und machte aus der katholischen Printfirma ein Imperium, das viele nur noch "Geldbild" nannten. Nach den neuesten Umsatzzahlen aus dem Hause von Halff, könnte "Geldbild" laut kritischen Zeitungen wieder nur noch Weltbild genannt werden.

Nur weil Weltbild-Halff keine Gewinn-Zahlen wie Ackermann von der Deutschen Bank anstrebt, was viele Christen nämlich als "reine Gier" verurteilen, ist das doch nicht so schlecht wie manche unbelehrbare Wirtschaftsjournalisten meinen.

Der Umstieg vom Katalog-Geschäft zum Internet scheint sich laut Halff, nicht zu halbieren, sondern zu halffieren, was bedeutet: immer besser zu entwickeln.

Unsere ukrainische Putzfrau meint dazu: "Ich geh am liebsten zum Weltbild Lagerverkauf nach Lechhausen, da ist immer massig was los und ich kann auch mal irgendeinem doofen Typen einfach aus Spass auf die Zehen treten, ohne dass dieser weiss, wer es war..."

Aktuelle Info über den Augsburger Weltbild-Verlag aus dem Börsenblatt für den deutschen Buchhandel:

--- "Der Medienwandel von den gedruckten zu den elektronischen Medien, die steigenden Internetumsätze zu Lasten der Katalogumsätze im Versandhandel und die veränderten Anforderungen an den stationären Buchhandel machten eine grundlegende Restrukturierung des Konzerns notwendig", sagt Weltbild-Chef Carel Halff in der "FAZ". Diese Veränderungen bedeuteten eine Neustrukturierung der Filialen. "Wir prüfen bei jeder Filiale, ob wir sie uns noch leisten können", sagt Halff. In den 490 Filialen (Weltbild und Hugendubel) habe man 462 von 3.600 Stellen streichen müssen.

--- Im Juni seien erstmals mehr als 60 Prozent des Versandhandelsumsatzes über das Internet generiert worden - mit weiter steigender Tendenz. Der Internetumsatz der Gruppe sei allein in den vergangenen zwölf Monaten von 241 Millionen auf 327 Millionen Euro gestiegen. "Die noch offenen Baustellen betreffen vor allem interne Abläufe wie IT und Logistik. Das soll in den nächsten zwei Jahren abgearbeitet sein. Dann haben wir 85 Prozent der Restrukturierung erledigt und können wieder auf Wachstum schalten", heißt es weiter.
--- Weltbild habe einen Marktanteil von 18 Prozent und liege vor Thalia (12 Prozent) und Amazon (11 Prozent).

Ist das nicht etwas übertrieben?

Jetzt gibt es in Augsburg schon ein Denkmal für Pädophile. Musste das sein? Ist das - selbst in einer toleranten Stadt wie Augsburg - nicht leicht übertrieben? Reicht es nicht schon, wenn wir durch hohe Geistliche weltweit bekannt werden? Unsere Fotografin hat das am Unteren Graben gesehen und war zutiefst schockiert!

P.S.: Wir suchen neue Fotografin!

Wer ist Luigi?

Hey, Datschi-Girls, wenn ihr mal flott tanzen wollt, dann schnappt euch den Luigi!
Hier konnte er gerade noch unserer tanzwütigen Fotografin am Augsburger Hauptbahnhof entkommen ...