Samstag, 23. Juni 2018

Festung Augsburg lacht die Terroristen aus!

Vielsagendes Versprechen einer Disko:
"Laut und wild!" Augsburgs gute Stube bebt.

Keine Stadt der Welt ist beim Feiern besser gegen Terroristen abgesichtert als unser schönes Augsburg. Es ist ja alleseits bekannt, dass Augsburg an oberster Stelle der Anschlagsziele für Terroristen steht. Aber, dreimal kurz gelacht, hier in Augsburg stehen unbezwingbare Bollwerke gegen terroristische Lastwägen, hier stehen Poller gegen Auto-Bomben und unzählige Securities an jeder Ecke.

Und es dürfen nicht mal die Leute ihre Fahrräder durch die Innnestadt schieben wenn die Augsburger Sommernächte steigen. Weil ja im Fahrradgestänge, in die Fahrradtaschen oder Schläuche oder Klingel Bomben reingebaut sein könnten, oder?
Alle Sommernächte-Besucher stehen unter voller Beobachtung. Selbst Taschen und Mägen werden nach Flüssigkeiten untersucht.

Augsburg wird zur Party-Festung.



Gut, dass keiner und keine  ...


... mit großen oder kleinen ...


... Autos zu den ...

... Sommernächen reindarf.

Fahrrad-Chaos in der Fahrradstadt bei Sommernächten: Die Speichenfahrzeuge müssen halt irgendwo vorher abgestellt werden. 

Nur mit Segways, diesen komischen wackligen Zweiraddingern darf man durch die Festzone kurven. Die nimmt ja kein Terrorist, weil die so schwer zu fahren sind. Ausser sie nehmen nen Fahrkurs bei der SWA (Stadtwarke Augsburg), die sicher auch bald Segway-Sharing haben. Wenn man schon nicht mal mit den Leihrädern der SWA durch darf.

Die Palmen am Herkulesbrunnen sind extrem windempfindlich und können bei Sturm in das Brunnenbecken kippen, zumal sie nur in Töpfen stecken. Das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth hat daher bereits die Fällung angeordnet weil ansonsten eine Überschwemmung der Maxstraße zu befürchten ist.
Onkel Paul durfte mit seinem Bonanza-Rad nicht zu den Sommernächten.
Jetzt fährt er damit zur Western-City nach Dasing.
Endlich haben wir wieder einen Führer.

Kann man Blödsins noch schöner anbieten?
Was ist wenn die Räder nicht im Weg stehen, sondern auf der Straße oder dem Platz?
Die Hose voll: Augustus zeigt den Klo-Gängern bei den Augsburger Sommernächten den falschen Weg.
Ist er sauer? Gefällt ihm der von Schulkindern so schön bunt bemalte Scheißhauscontainer nebendran nicht?


Ruhe vor dem Sommernächte-Terror-Sturm. Einsatz- und Lagebesprechung irgendeiner Security-Truppe.

Unsere unkrainische Putzfrau meint: "Gut, dass man in der Innenstadt noch nicht mit der Tram kostenlos rumfahren darf, sonst würden die Terroristen ja mit den Bomben im Koffer bis zum Rathausplatz fahren und dann zünden und Bummmmmmsdi! wär das schöne Fest rum ..."


P.S.: Falls man die Bombe überhaupt hören würde, bei dem wilden lauten Krach, der uns auf dem Rathausplatz versprochen wird.


Unser besoffener Herr Ausgeber Aaron Blöd bringt auch gleich noch die neue Prof. Dr. Ignaz Marks-Tiefgarage ins Spiel: "Wenn wir endlich mal die riesige Tiefgarage unter der Fuggerstraße haben, dann sollten wir die Augsburger Sommernächte da drin feiern, lässt sich doch viel leichter gegen Terrorismus absichern!"

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Der wahre Grund?


Der Test der Augsburger Polizei für den Großeinsatz in einer Woche? Jetzt wissen wir vielleicht den wahren Grund für das völlig absurd abgesicherte Sommernächtefest: ein Großmanöver für den AFD Parteitag? Die Gastronomie bereitet sich dabei auf den Ansturm der ausgehungerten Parteigenossen vor.


Sommerschwächeln

Vladimir eröffnete seinen Wurzel-Imbiss zu den Sommerkrächen.


Vor dem Standesamt hat sich dieser Tourist im Festtrubel verirrt. Weil er sein Smartphone in die falsche Richtung hält, wird St. Ulrich für ihn zum Dom.

Wunderbare Blumendeko von unserem Amt für Ordnung statt Grün. Leider kam die Lieferung mit den Gartenzwergen nicht rechtzeitig an.