Dienstag, 8. Mai 2018

Bahn-Bild aus der Zukunft: Transportbüchsen bleiben


Weil der bayerische Landtag die Petition von PROBAHN für bessere Qualitätskriterien beim Zugverkehr im Raum Augsburg abgelehnt hat, dürfte den 6000 täglichen Münchenpendlern trotz einer Ausschreibung durch die BEG der unzumutbare Fuggerexpress auch für die nächsten 10 Jahre als Transportbüchse erhalten bleiben. 

Nun sucht man angeblich nach Spots um die gequälten Fahrgäste, deren Zahlen rückläufig sind, wenigstens etwas aufzuheitern.

Wir empfehlen der Bayerischen Eisenbahngesellschaft und ihrem Verbündeten, der DB-Regio Schwaben, dazu eine alte Werbepostkarte aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts: Damals waren die Autos noch klein und eng, die Eisenbahn dagegen bequem. Inzwischen ist es leider genau umgekehrt! 

Retro ist doch in, einfach traumhaft, wenn das die Zukunft wäre auf die wir seit Jahren vierfarbig und auf Hochglanz vertröstet werden, während die Gegenwart längst unzumutbar geworden ist.

Schön, schöner, Kö ..


Der (nicht mehr ganz so) neue Kö wird immer wohnlicher seit die Penner nach Oberhausen vertrieben wurden. Werbeunternehmen und Anlieger vervollständigen jetzt selbst die Gestaltungslücken.

Augsburgs SPD: Die CSU-Bürgermeisterin Weber hat die 28 Millionen verschusselt!

Wer wäscht da in der Augsburger Politik schmutzige Wäsche?
Will die Augsburger SPD die Finanzreferentin Eva Weber zur Schuldigen machen?


Wer hat nun bei der Augsburger Finanzverwaltung die Verantwortung im KITA-Fördermittelskandal von über 28 Millionen Euro?

Ist CSU-Bürgermeisterin Eva Weber die Schuldige?

Was sagt der bekannteste und bestinformierteste Augsburger Stadtrat, Volker Schafitel von den Freien Wählern, zum Verschludern der 28,5 Millionen?

ASZ-Frage: Hallo, Herr Schafitel, haben Sie eigentlich schon mal den Augsburger Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl auf dieses 28-Millionen-Euro-Dilemma, diese deutschlandweite Lachnummer, angesprochen? Es gibt ja inzwischen Leute, die glauben, dass dieser kranke Mitarbeiter, der an dem Millionen-Debakel Schuld sein soll, gar nicht existiert.

Volker Schafitel: Ja, ich meine, Gribl soll als Augsburger Stadtoberhaupt endlich klare Position beziehen, wen er für politisch verantwortlich hält. Dass am Ende keiner Schuld ist, kann man den Augsburger Bürgern nicht vermitteln.

ASZ-Frage: Wir sind gespannt was Gribl antworten wird.

Volker Schafitel: Naja, wie von mir bei Bekanntwerden des Skandals schon erwartet, versucht die Politik den Ball aus Koalitionsgründen und Gründen des Erhalts der Stimmenmehrheit flach zu halten.

ASZ-Frage: Die Augsburger Groko-Runde aus CSU, SPD und Grüne im Stadtrat meinen Sie? Was bedeutet das?

Volker Schafitel:  Inzwischen werden durch Äußerungen des Koalitionspartners SPD die Verantwortlichkeiten dem Finanzreferat und damit der CSU-Bürgermeisterin Eva Weber zugeordnet. Mit dieser Sichtweise könnte die Verantwortung für das Desaster auch beim OB Referat liegen.

ASZ-Frage: Eine neue Sündenbock-Taktik? Die arme Frau Weber wird da jetzt auch noch mit reingezogen, soll ihr gutes Image als kommende OB-Kandidatin der Augsburger CSU beschädigt werden?

Volker Schafitel: Wie es aussieht wird nun auch versucht ein kollektives Versagen der Verwaltung zu unterstellen um somit dem Fehler etwas Schicksalhaftes zu geben. 

ASZ-Frage: Hätte da ein Söder-Kreuz in der Augsburger Stadt-Verwaltung geholfen?

Volker Schafitel: Weiß ich nicht, aber das Verhalten, sich vor politischer Verantwortung zu drücken, passt zum politischen Stil unserer Zeit und führt zu Politikverdruss und Protestwahlverhalten.

Ist der Augsburger Stadtrat Volker Schafitel einer der wenigen Augsburger Stadträte, die mit klarem Verstand wirklich für die Bürger arbeiten?