Donnerstag, 22. August 2013

Sie werden immer dreister ... Grill-Freunde entsetzt ...


Augsburgs unzählige Grillfreunde sind entsetzt. Man will ihnen nicht mehr die Würstel, Burger, T-Bones, Haxn, Chicken Wings, Steaks und Koteletts auf dem Grill gönnen. Bei jedem Biss in das Fleisch sollen die Grill-Fans an das grausam gezüchtete und geschlachtete Tier denken, bis es ihnen hochkommt. Noch im Schlaf.

Die Veganer in Augsburg werden immer dreister und plakatieren schon neben dem Schlacht- und Viehhof ihre menschenverachtenden Propaganda-Plakate, die den Grillfreunden ein schlechtes Gewissen und Magen machen soll. Das ist doch Psycho-Folter, meint die Augsburger Fleischer-Innung. Nur weil ihr blöder Veggie-Day nicht durchkommt.

Was wäre denn unser schönes Bayern mit einer Tofu-Semmel statt Leberkäs-Semmel? Oder wie wär's mit einer Lederhose aus Pappkarton? Mit diesem Argumenten wehren sich die Grill-Gurus gegen die Veganer-Bande.

Pfui! Wir sagen NEIN zur Psycho-Folter durch Veganer! Oder handelt es sich um Ausserirdische Weganer?

P.S.: Da wären uns ja die Mädels vom Strassenstrich noch lieber - zum Anschauen ....
Der Augsburger Autor Benedikt Maria Kramer hat ein Gedicht über sein wildes Leben im nächtlichen Augsburg verfasst:


In Memorian

Keine Straße, keine Kreuzung
kein Platz ist vor mir sicher.
Parks und Hinterhöfe sind besetzt
von Küssen und Tränen.

Auf den Stufen vor der Haifischbar
auf den Barhockern im Thing
auf der Tanzfläche im Schwarzen Schaf
überall lauert nicht nur eine Geschichte.

Aber ich kann nicht mehr.
Es sind zu viele
zu viele Erinnerungen an betrunkene Mädchen
verschwitzte Hände und leuchtende Augen.

Ich wünschte, ich wäre in New York
oder L.A. oder Mexiko City.
Ich würde aufstehen und an der nächsten Ecke
Tortillas zum Frühstück essen.


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Hier mehr zu Benedikt Maria Kramer.