Mittwoch, 21. Mai 2014

Wer ist Carla Wolf, die neue unbekannte Augsburger Medien-Kritikerin? Exklusiv-Interview!


In letzter Zeit macht die Medien-Frau Carla Wolf mit der Internet-Seite "Augsburg -Alles Theater" schwer von sich reden. In sämtlichen Augsburger Redaktions-Stuben werden Vermutungen über die Person Carla Wolf angestellt. Manche glauben, es handle sich um eine Redakteurin, andere glauben wiederum es handle sich bei ihr um eine gefeuerten Pressefotografen, eine Studentin der Kommunikationswissenschaft, oder um eine rachsüchtige Redaktions-Praktikantin.

Unser Herr Ausgeber Arno Loeb, hatte genau 15 Minuten Zeit, um Carla Wolf, die gerade im Ausland weilt, per Skype auszufragen.

A. Loeb: Hallo, Carla Wolf, ganz Augsburg will wissen, wer Sie sind?

Carla Wolf: Hallo Herr Löb, ganz Augsburg?

A. Loeb: Fast, also ich mal auf jeden Fall - und mich fragen jeden Tag hunderte von Leuten, ob ich weiß, wer diese komische Carla Wolf ist?

Carla Wolf: Diese komische Carla Wolf. Also, um diese Frage gleich zu beantworten, auch auf die Gefahr, dass unser Gespräch damit endet: Das sage ich natürlich nicht, sonst kann ich gleich morgen beim Pförtner Adieu sagen.

A. Loeb: Sie scheinen ja ganz schön Insiderwissen über Augsburger Verlage, Zeitungen und anderen Medien zu haben. Wie kommt das?

Carla Wolf: Die Augsburger Medien sind ein Dorf, ein kleines Dorf. Im Grunde weiß, da wie in jedem Dorf, jeder über jeden Bescheid, oder glaubt es. Wer wenn nicht leiden kann, wer mit wem ins Bett geht, oder ging, oder gern gehen würde. Dieser ganze Kram eben. Wenn Sie wüssten, was über Sie geredet wird, würden sie nicht mehr aus dem Haus gehen.

A. Loeb: Mache ich auch nicht, keine Sorge, ich habe mich schon längst in meinem Keller gemütlich einquartiert. Ihre Internet-Seite "Augsburg - Alles-Theater" gehört zu den meistgelesenen in Augsburg. Wie haben Sie das geschafft? Was ist Ihr Erfolgsrezept?

Carla Wolf:  Ich habe kein Erfolgsrezept, hätte ich eines, das wirklich genial ist, müsste ich mich ja nicht verbergen. Ich schreibe mir einfach den Frust vom Seelchen

A. Loeb:  Naja, Seelchen ist bei Ihnen wohl nicht die passende Bezeichnung. Nach meiner Meinung haben sie eher den Charakter einer Mistgabel ...

Carla Wolf: Gut, Sie versuchen es jetzt über 1000 Hintertürchen. Eine Mistgabel, also, die Metapher ist nicht gut. Eher ein Messerchen. Ich kann aber auch sehr nett sein, zu Peter Grab bin ich seit seiner Abwahl sehr nett, obwohl er mir öfter auf den Hintern geschaut hat, bei beruflichen Terminen. Aber sehen Sie, das sagt auch nichts aus, denn Peter Grab schaut automatisch auf jeden weiblichen Hintern.


A. Loeb:  Peter Grab werden Sie nicht so schnell losbekommen, außer Sie lassen sich von ihm schwängertn, da haut er dann immer ab ...Außerdem ist er jetzt mit zwei attraktiven Ladys bestens eingedeckt. Da hat er sicher keine Zeit mehr, um Sie ins Bett zu zerren.

Carla Wolf: Meinen Sie?

A. Loeb: Ist mir egal. So wie Sie über Ihre und meine Kollegen herfallen, das hat es hier in der Augsburger Medienlandschaft noch nicht gegeben. Ich bin ja gespannt, wann Sie sich noch mit Siggi Zagler von der DAZ, mit Walter Sianos von der Neuen Szene, mit Jürgen Windisch von Trendyone, mit Wolfgang Bublies vom Augsburg Journal, mit Richard Goerlich vom Ludwig und mit Walter Roller von der Augsburger Allgemeinen anlegen. Haben Sie das vor? Wollen Sie sich unbedingt eine blutige Nase holen?

Carla Wolf:  Lange Liste: Also, Windisch ist in dem Sinn kein Kollege, weil er kein Journalist ist, soviel Standeseitelkeit muss sein, Zagler kann noch kommen, der ist so was zwischen bösem Bärchen und netten Berserker, Sianos polarisiert nicht, Bublies auch nicht. Goerlich ist auch kein Journalist, aber dem schadet es auch nicht, ab und zu gepiekst zu werden. Ich habe eine sehr einfache Philosophie ...

A. Loeb: Die lautet?

Carla Wolf:  Wer eine gewisse Macht hat und ein großes Einkommen, dem kann man schon mal ärgern.

A. Loeb: Aha, es geht Ihnen also nur ums Krawall machen, ums Ärgern ...

Carla Wolf: Nein, ich sage das, was ich sonst nicht sagen darf.

A. Loeb: Wirklich? Das glaube ich Ihnen nicht. Sie kennen sich da zu sehr aus.

Carla  Wolf: Wenn Sie meinen ...

A. Loeb: Thema-Wechsel, was sagen Sie zu dem Gerücht, dass der Goerlich sein Blog Der Ludwig bald als Printversion herausbringen will?

Carla Wolf:  Könnte klappen, wenn er seine Leute bei der Stange hält und die Qualität beibehält.

A. Loeb: Wir haben sogar davon gehört, dass noch jemand eine neue Zeitung in Augsburg aufmachen will. Sie auch?

Carla Wolf: Das hört man ungefähr einmal im Monat. Aber um das zu machen, braucht man nicht nur Idealismus und Kreativität, sondern auch Zaster und Geduld. Und das haben die allerwenigsten in ausreichendem Umfang.

A. Loeb: Interessant, sie scheinen bei einem seriösen Medium zu arbeiten. Mal ganz was Anderes. Man hört immer wieder, dass sich in Augsburg bestimmte Journalistinnen hochschlafen. Sie auch?

Carla Wolf: Nein, aber das liegt nicht daran, dass ich besonders moralisch bin. Ich weiß auch gar nicht, ob das so ist. Wobei eine Ex-Kollegin es geschafft hat, die ist jetzt allerdings keine Journalistin mehr, sondern in einem anderen Bereich. Mehr sage ich dazu nicht.

A. Loeb: Gut, dann frage ich mal so: Sie sind sicher eine attraktive begehrenswerte Frau, welchen Augsburger Medien-Boss würden Sie denn gerne verführen, damit Sie auf den Posten einer Chefredakteurin kommen?

Carla Wolf: Chefredakteurin? Hm, da gibt es hier ehrlich gesagt kein Medium wo ich das sein wollte, ich will auch grundsätzlich nicht Chefin sein.

A. Loeb:  Sie ziehen ja alle möglichen Medien-Kollegen durch den Kakao und in den Schmut. Manche sind dadurch ziemlich verletzt. Mach Ihnen das echt Spaß?

Carla Wolf: Wen denn bitte?

A. Loeb: Das werden Sie schon noch merken. Man hat mir gegenüber schon diverse Drohungen in Ihre Richtung ausgestoßen. Sie würden Ihr blaues Wunder erleben, wenn man Sie enttarnen würde.

Carla Wolf:  Das würde ich auch, da mache ich mir keine Illusionen.

A. Loeb: Wo haben Sie eigentlich Ihr schreiberisches Handwerk gelernt?

Carla Wolf:  Soll ich Ihnen gleich Name und Anschrift diktieren?

A. Loeb:  Ja, bitte ..

Carla Wolf:  Kein Kommentar, aber ich könnte auch einfach was erfinden.

A. Loeb: Und wie kommt man zu so einem schlimmen Lästermaul, wie Sie es haben?

Carla Wolf:  Sie müssen origineller fragen ...

A. Loeb: Liebe Carla Wolf, Sie reden da ab und zu von einer Herrin aus Dänemark. Wer ist diese Person? Und wer ist dieser bekloppte Fotograf, den sie immer niedermachen? Den kann es doch in echt gar nicht geben, oder?

Carla Wolf: Also erst nochmal zu meiner Motivation.

A. Loeb: Ja, bitte

Carla Wolf: Es ist ja nicht so, dass ich in einer Alice-im-Wunderland-Welt lebe, wo alle lieb sind.

A. Loeb: Wo dann?

Carla Wolf: Na, da wo man schreibt und denkt. Ab und zu denkt man zumindest

A. Loeb: Tatsächlich? Das machen Sie? Wollen Sie jetzt bitte zu Ihrer Herrin aus Dänemark und zu Ihrem bekloppte Fotograf kommen? Den kann es doch in echt gar nicht geben, oder?

Carla Wolf: Die Herrin ist sehr real und jeder der schon mal die Ehre hatte bei einem beliebten Ball ihre Bekanntschaft zu machen, weiß was ich meine. Der Fotograf ist nett, gegen den habe ich nichts.

A. Loeb: Sehr aufschlussreich. Wenn wir Sie schon mal als Augsburger Medien-Esspertin am Telefon haben, dann würden wir gerne wissen, wie sie die Augsburger Medien so beurteilen. Sie dürfen die Noten 1-6 vergeben ..

A. Loeb: Neue Sonntagspresse?

Carla Wolf: Meinen Sie wie es gemacht ist, oder wie ich es finde ?

A. Loeb: Wie Sie es finden.

Carla Wolf: 4

A. Loeb: RT1?

Carla Wolf: 3+

A. Loeb: Der Ludwig?

Carla Wolf: Muss ich auch teilen, Optik 2+, Inhalt 2- / Wenn man davon absieht, dass der Herausgeber für mich unglaubwürdig ist.

A. Loeb: Stadtzeitung?

Carla Wolf: 4-

Carla Wolf: Radio Fantasay?

Carla Wolf: 3

A. Loeb: Neue Szene?

Carla Wolf: 2

A. Loeb: Augsburg Journal?

Carla Wolf: 3-

A. Loeb: DAZ?

Carla Wolf: Oh schwer, 2-

A. Loeb: trendyone?

Carla Wolf: 5-

A. Loeb: Augsburger Extra

Carla Wolf: 3+

A. Loeb: ASZ?

Carla Wolf: 2-

A. Loeb: Schleimerin!

Carla Wolf: Ja.

A. Loeb: a3?

Carla Wolf: 2

A. Loeb: Augsburger Allgemeine?

Carla Wolf: AZ schwankt am stärksten. Zwischen 2 und 4

A. Loeb: Augsburg TV?

Carla Wolf: 3-

A. Loeb: Der Lechler?
Carla Wolf: Muss ich auch teilen, optik 2+, inhalt 2-

A. Loeb: Danke. Sie haben das Schlusswort. Jetzt können Sie noch irgendwas über die Augsburger Medien loswerden, Frau Wolf, bittesehr, unzensiert.

Carla Wolf: Schwierig, gut, ich überlege. Hey, Ihr Augsburger Medienleute, denkt nicht immer, dass euer eigenes Blatt das beste ist und die anderen alle Deppen sind. Das gilt für alle, das ist ja auch menschlich. Aber bei manchen Medien, ist es tödlich, wenn man satt und fett wird. Aber das ist in den Wind gesprochen. In dem Gewerbe muss man irgendwie auch eitel sein. Das schaffen die allermeisten ja auch ganz gut, ne?

Arno Loeb: Liebe Carla Wolf, ich bedanke mich bei Ihnen für das aufschlussreiche Gespräch .

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P.S.: Bei diesem Gespräch war Carla Wolf nicht zu sehen. Wahrscheinlich rauchte sie nebenbeei. Es klang, als würde sie an einer Zigarette ziehen und das nervöse Klicken stammte wohl von einem Feuerzeug. Wahrscheinlich saß sie mit ihrem Laptop in ihrem Hotelzimmer. Sie erklärt, dass sie ihm Uralub ist. Ihre Stimme hat keinen definierbaren Akzent.

Kickbox-Cheyenne mit kaputter Zeh im Bravo-Girl ....




Die 15-jährige Augsburger Kickboxerin Cheyenne Hanson ist ein Ausnahmetalent im Kickboxen und erkämpfte sich bereits viele nationale und internationale Preis. Jetzt erhielt sie eine große Story in dem deutschlandweiten Jugendmagazin Bravo-Girl. Überschrift: "Beim Kampf habe ich mir einen Zeh abgerissen."

"Ein abgelegenes Industriegebiet. Alte Fabriken und verfallene Bauten neben Bahngleisen. Dazwischen: Die Kampfsportschule Augsburg. In einem kleinen Raum im Keller liegen weiche bunte Sportmatten. Ein schwerer Boxsack hängt an einer mächtigen Eisenkette. Unzählige Urkunden, Auszeichnungen und Pokale schmücken die tristen weißen Wände. Kaum zu glauben, das sich hier eine vierfache Weltmeisterin im Kickboxen auf ihren nächsten Kampf vorbereitet! Und vor allem: Niemand würde vermuten, dass diese mehrfache WEltmeisterin die erst 16jährige Cheyenne Hanson ist- mit einem hübschen Gesicht und blonden Haaren. Auch ihr pinkes Kampfdress wirkt nicht gerade furcheinflößend", so beginnt der Bericht der Reporterin Laura von Bravo-Girl über die Augsburger Kickboxerin.

Das Magazin Sport in Augsburg schreibt: Cheyenne Hanson besucht die 9. Klasse der Heinrich-von-Buz-Realschule. Die geborene Augsburgerin und Halbamerikanerin hat zwei ältere Schwestern. Seit dem 5. Lebensjahr ist sie Kickboxerin in der Kampfsportschule Augsburg in der Hofrat-Röhrer-Straße 14. Ihr Trainer Davut Sidal ist der Vize-Europapräsident der ISKA (International Sport Karate & Kickboxing Association), dem weltweit größten Verband.

Cheyenne trainiert mindestens dreimal in der Woche und vor wichtigen Turnieren täglich, außerdem joggt sie fast jeden Tag: „Außer Schule und Training hab ich leider ganz wenig Zeit für meine Freunde, aber ich will Profi werden und hoffe, dass ich bekannter als Christine Theiss im Kickboxen oder Susi Kentikian im Boxen werde.“

Mehr Info zu Cheyenne Hanson.

Goerlich gegen Holland - Mal schauen wer gewinnt ....

Augsburgs Gastro-Guru Richard "Ritschie" Goerlich, ist empört über die Berichterstattung der Augsburg Allgemein und das darin geschilderte wilde Nachtleben in seinem Augsburger Gastro-Revier Ludwigstraße.



Bild: Gastro-Guru Goerlich fühlt sich mit seinem Gastro-Imperium in der Ludwigstraße von der Holland-AZ angegriffen. Nun schlägt er mit seinem neuen Internet-Magazin zurück.

Zu Goerlichs Gastro-Reich, in dem vor der Augsburger Kommunal-Wahl 2008, auch gerne mal Daniel Melcer mit Dr. Kurt Gribl kickerte und Kontakte zur Jugend knüpfte,  gehören inzwischen Lokale wie Weißes Lamm, Schwarzes Schaf, Soho Stage und Alte Liebe.

Inzwischen ist Goerlich, Augsburgs Ex-Popkulturbeauftragter, auch Herausgeber einer Internet-Postille, die sich "Der Ludwig" nennt. Mit dieser lässt er jetzt gegen die Zeitung "Augsburg Allgemein" der Herausgeberin Alexandra Holland wüten. Dabei geht es um Polizei-Einsätze im Augsburger Nachtleben, speziell in der Ludwigstraße.  Goerlich fühlt sich mit seinen Lokalen und Gästen von der Augsburg Allgemein (AZ nennt er sie auch) zu Unrecht angegriffen. Dazu muss nun sein "Ludwig"-Schreiberling Markus Puhlmann die Angriffsfeder ins Giftfass tauchen.

Bild: Augsburgs mächtigste Frau, Alexandra Holland, ist Herausgeberin der Augsburg Allgemein (AZ) und wird nun von Goerlich wegen der Nachtleben-Berichte angegriffen. Wer wird siegen? Kann OB Dr. Kurt Gribl seinem Wahlkampf-Helfer Goerlich dabei helfen? 

Da Goerlich mit seiner Agentur in Augsburg ja auch für Gribl, CSU, Melcer und Brandmiller arbeitet, hat Goerlich natürlich eine starke Hilfstruppe hinter sich. "Ob ihm diese Herrschaften aber im Fight gegen Augsburgs mächtigste Frau, die hübsche und kluge Alexandra Holland,  wirklich hilft, ist nicht gewiss ", meint eine Augsburger Polit- und Gastro-Insiderin.

*** Über die Polizei-Kontrollen in der Augsburger Ludwigstraße haben wir bereits halbwegs gut informiert was zusammengefaselt, hier, neulich.


Die härtesten Anschuldigungen von Goerlich (Ludwig) an die Holland (Augsburg Allgemein, AZ):

- Augsburgs Nächte sind wild, laut und brutal. Das ist jedenfalls der Eindruck, den man erhalten kann, wenn man in den letzten Wochen die Berichterstattung der Augsburger Allgemeinen verfolgt hat.

- Es macht keinen Spaß, in der AZ zu lesen: Man gewinnt den Eindruck, einer journalistischen Mission beizuwohnen, die irgendwie auch politisch klingt: den Weg zurück in eine Stadt, die Beton gewordenes Museum für den gutverdienenden Mittelstand sein soll ...

- Zwei weitere Artikel in der AZ beschäftigen sich mit dem Thema Sachbeschädigungen in der Augsburger Innenstadt, erschienen am 14. Mai in der AZ. Sämtliche zerkratzte Autos und zerbrochene Scheiben eines Wochenendes in Augsburg werden darin zusammengetragen, um im Anschluss behauten zu können, „am Wochenende muss die Stimmung in der Stadt aggressiv gewesen sein“. Vier Beiträge innerhalb zweier Wochen, viermal die gleiche Sicht auf die Welt. Feingefühl für eine politische Debattenkultur kann man der Augsburger Allgemeinen ganz sicher nicht attestieren.




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Unsere ukrainische Puttzfrau meint: "Leider blicken der Puhlmann und der Goerlich auch in der Augsburger Gastro-Historie nicht so voll durch. Wenn die beiden davon labern, dass es in Augsburg nur mal das Kerosin zum Fortgehen für Nachtschwärmer ihrer Art gegeben haben soll. Und es jetzt mir den Goerlich-Lokalen viel besser geworden ist. Tja, ihr lieben Ludwigs (oder Luggis?) es gab schon vor euch in Augsburg hunderte solcher  Lokale wie ihr meint. Das ging schon in der goldenen Ami-Ära in den 1960ern los. Da wimmelte es auch von Live-Clubs zwischen Lech und Wertach nur so. Naja, könnt ihr jungen Hupfer ja nicht wissen. Schade."


Wer ist die Nummer 1 in Augsburg?
* Wir kennen da eine nette und lehrreiche Anekdote von einem alten Augsburger Machtkampf: Es war einmal der Kinobesitzer Willy Koch, dem das einst der riesige Filmpalast beim Moritzplatz gehörte. Das war in den 1950ern eine Goldgrube. Koch ging mit seinen vollen Taschen gerne nebenan ins Hotel Drei Mohren zum Speisen. Dorthin ging damals auch gerne Curt Frenzel, der Gründer und Herausgeber der AZ (vorher Schwäbische Landeszeitung). An einem Tag bestellten beide gleichzeitig mittags ein Schnitzel im Drei Mohren. Als der Kellner dem Frenzel zuerst das Schnitzel brachte, tobte Koch: "Das lasse ich mir nicht gefallen! Ich kaufe das Drei Mohren auf. Der Frenzel ist in Augsburg die Nummer zwei, hinter mir!"  Dann verließ Koch wütend das Restuarant im Drei Mohren.

Und?

Also, der Koch hat das Drei Mohren nie gekauft. Mit seinem Kino Filmpalast gings nach und nach abwärts. Heute ist es ein kleines Einkaufszentrum (Mamo/Filmpalast) an der Maximilianstraße. Frenzel baute seine Zeitung mit seiner Tochter und ihren Töchtern zum mächtigsten Medien-Imperium mit Druckerei, Radio und Fernsehen in Augsburg und Umgebung aus.

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Mehr über den Kampf Goerlich gegen Holland hier lesen: http://www.der-ludwig.com/die-augsburger-allgemeine-und-das-nachtleben-teil-1/