Mittwoch, 4. Dezember 2013

Alarm im Rathaus: Wen killt das Müll-Kartell?


Auweia: Volker Ullrich im Visier der Augsburger Müll-Mafia?

Unser Bild: Was hat der Augsburger Umweltreferent Schaal vor, um sich an Ullrich zu rächen? Wir nehmen mal an: das Schlimmste.

Augsburg. Für Unruhe innerhalb der CSU sorgen seit gestern Drohungen aus dem Umfeld der gefürchteten Müll-Mafia in Richtung des Bundestagsabgeordneten Volker Ullrich. Wie eine zuverlässige Quelle berichtet, soll Ullrich am frühen Dienstagmorgen ein Fax aus Augsburg erhalten haben:

„Der Ullrich war gerade joggen, hat zwei Berliner gekauft, also die zum Essen, kommt heim und dann gings los. Aus seinem Faxgerät kam ein Foto und auf der Rückseite ein Spruch: Dich machen wir auch noch platt, Sau!“

Pikant an dem Vorgang: Das Foto zeigt den Umweltreferent und Partei-Intimfeind Ullrichs, nämlich den Rainer Schaal von der Augsburger CSU, zusammen mit einem mutmaßlichen Komplizen vor einer Schrottpresse. 

Schaal unterlag Ullrich in einer Kampfabstimmung um das Augsburger Direktmandat für den Bundestag. Beide blicken den Betrachter drohend an. Als besonders besorgniserregend identifizierte ein Mafia-Experte aus der örtlichen Gastronomie ein Detail des Bildes:

Die zwei tragen rote Krawatten, der Schaal und der Glatzkopp. Das ist ein bekanntes Mafia-Zeichen. Das heißt ganz einfach, dass beide bereit sind für... naja ... ich sage mal: Sachen die rot sind, was das bedeutet können Sie sich ja denken, oder?

Im Rathaus herrscht dem Vernehmen nach, trotz der Gefährlichkeit der Lage, eine auffallend entspannte Stimmung. OB-Gribl wird mit den zweideutigen Worten zitiert:

"Ich bin ganz sicher, dass der Herr Schaal nichts tun wird, was der Umwelt irgendwie schadet."

Alarmiert zeigt sich dagegen Volker Ullrich selbst. In einer emotionalen Stellungnahme verlautete er:

"Ich erkläre hiermit, und das meine sehr verehrten Damen und Herren sage ich in aller Entschiedenheit, ich will nicht und das steht für mich außer Frage .... also, ich will nicht sterben!" 


Ein erfahrener Beobachter der lokalen Politszene analysierte die Situation für uns:

"Das ist natürlich ein Tabubruch. Normalerweise droht man sich in der CSU nicht direkt mit dem Tod. Zumindest nicht per Fax. Jetzt muss Ullrich eben schnell reagieren. Er ist ja ein raffiniertes Kerlchen. Er muss Schaal zeigen, dass er sich nicht einschüchtern lässt. 

Das Mindeste ist, dass er ihm einen toten Fisch, oder auch einen Hasen schickt, vielleicht auch eine Ratte. Hauptsache das Tier ist tot. 

Wenn Schaal ihn dann immer noch ans Leder will, muss er ihn im Grunde zum Duell fordern. 

Da kommt dann Rolf von Hohenau ins Spiel. Als Adliger kennt er sich mit Duellen sehr gut aus. Am Ende herrschen dann klare Verhältnisse und die Weihnachtsfeier der CSU kann in Frieden stattfinden."

Foto: Volker Ullrich, unser Mann in Berlin, vor einiger Zeit mit dem OB und einigen mehr oder weniger wichtigen Leuten aus der Augsburger Abfall-Branche nach einem Umtrunk (ohne den Schaal!) vor der Kantine eines Verschrottungs-Betriebes.

Wärme gesucht ...


Hier ist ein Mensch, der vollbepackt mitten in Augsburg am kalten Tag ein warmes Plätzchen gefunden hat. Wir wissen aber nicht, ob der arme Kerl auch über Nacht dort bleiben darf ...