Sonntag, 13. Mai 2012

Was hat nun der böse, böse, böse CSU-Stadtrat Tobias Schley wirklich getan?



Wir blicken leider nicht mehr durch. Dieses Verbrechen übersteigt einfach unsere Vorstellungskraft. Aber wir hoffen, der Staatsanwalt und der Richter, die Medien und die bayerische CSU wissen, was da neulich am Augsburger Königsplatz bei einer Rangelei von ein paar Angetrunkenen mit einem Taxifahrer und diversen Türstehern wirklich passiert ist.

Wir bringen hier zur Klärung des grössten politisch-kriminellen Zwischenfalls in Augsburg die Stimmen der klügsten Zeitungen Deutschlands über die CSU-Katastrophe Schley, der sich besonders beim Ausburger Neu-CSUler und OB Dr. Kurt Gribl unbeliebt gemacht hat, weil er zu dessen verstossenen Frau Susanne Gribl auch in den schlimmsten Momenten ihres Lebens gehalten hat.

Wir teilen natürlich nicht den Verdacht von einigen Insidern, die behaupten, die bayerische CSU will Schley auf dem politschen Taktier-Opferstock für Gribl opfern, der Schley aus dem Weg haben will. Und wir dementieren auch die Behauptung, dass Schley weg muss, weil er einen grossen Grundstücks-Deal von Gribls Lieblings-Werber Melcer verhindert haben soll.

Wir haben auch recherchiert, dass noch nie in den letzten 2000 Jahren irgendein Augsburger Stadtrat über einen anderen Depp, Zipfelhuber oder gar Arschloch gesagt hat. "Wenn der Schley wirklich Arschloch gesagt hat, dann sollte man sich wirklich wieder überlegen, ob man in Bayern die Todesstrafe aufleben lässt", meinte ein Schley-Feind.

Soweit wir hier informiert sind, sagen CSU-Leute niemals im Leben zu einem anderen Menschen Ratte, Schmeissfliege oder gar Arschloch. Zu den schlimmsten CSU-Beschimpfungen soll in Augsburg höchstens der geheimnisvolle Ausdruck gehören: "Sie OB!" (OberBummser?)


Bild: Wahlkampf-Harmonie bei Kurt und Susanne Gribl. Damals mal. Stammt der Text gar von ihrer Nachfolgerin? Hasst Gribl den Schley so arg, weil der Schley der verlassenen und gequälten Susanne tapfer beigestanden hat? Hat Schley hier die Werte der Familie, ausgegeben von seinem CSU-Kollegen Christian Ruck ein bisschen zu ernst genommen? Wo doch nun auch der christliche Ruck nun eher für politische Karriere als Werte zu haben ist.

Eine Riesensauerei ist auch die unbelegte Behauptung, dass Schley die Polit-Karriere der akttraktiven Sigrid Einfalt verhinderte. Einfalt ist die Wahlkampf-Werbe-Texterin, die von ihrer Vorgängerin Susanne Gribl den ehrlichen und treuen OB ablöste.  Schley war dagegen, dass Einfalt von ihrem Geliebten Gribl im CSU-Ortsverband Pfersee als Ruck-Nachfolgerin positioniert wurde. Gribl tobte. Schley grinste.

Wir glauben ja auch nicht, dass der Betreiber (M. Ritter, Junge Union) der Disko Yum am Kö, wo der Vorfall gewesen sein soll, ein Freund des Augsburger OBs Gribl sein soll. Noch weniger glaubhaft sind Gerüchte, die davon reden, dass Gribl sich eingesetzt haben soll, dass Yum-Ritter die Disko von der Augsburger Stadtsparkasse bekommen soll. Ein wenig glaubhafter kommt uns die Behauptung vor, dass Gribl irgendwie als OB mit der Stadtsparkasse verbandelt ist. Wir glauben höchstens, dass es eine gewisse ritterliche Treue und Dankbarkeit gibt - äh - im Mittelalter natürlich.


Hier die schlauesten und wahrsten Behauptungen über Tobias Schley, von seinen Gegnern auch Schleychdi genannt:

* welt-online: "Die Anklage lautet außerdem auf gefährliche und vorsätzliche Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung. Schley soll am 11. Dezember vergangenen Jahres zusammen mit zwei ebenfalls Angeklagten nach einer nächtlichen Taxifahrt in Augsburg die Zeche geprellt haben. Dabei sei es um einen Fahrpreis von drei Euro gegangen. Anschließend soll er sich mit dem Taxifahrer und den Türstehern einer Disco eine gewalttätige Auseinandersetzung geliefert haben. Zudem wird Schley vorgeworfen, im März ein anderes Stadtratsmitglied als "Arschloch" beleidigt zu haben. Schley brachte sich in der Vergangenheit regelmäßig mit Pöbeleien in die Schlagzeilen und ist deshalb äußerst umstritten. 2005 war er auf dem Münchner Oktoberfest mit einer Bedienung aneinandergeraten. Im vergangenen Jahr zoffte er sich mit einem Augsburger Gastwirt."

* SZ: "CSU-Oberbürgermeister Kurt Gribl kritisierte Schley am Mittwoch ungewöhnlich deutlich: "Dieser Vorgang hat fatale Auswirkungen und ärgert mich sehr." Er sei "persönlich enttäuscht", dass die "gute Arbeit der Stadt schon wieder von einer negativen Diskussion entwertet wird". Es sei nun Aufgabe des CSU-Bezirksverbandes, den Vorfall sachgerecht zu würdigen..Zudem sollen die Beschuldigten vier herbeigeeilte Türsteher einer nahen Diskothek geschlagen und beleidigt haben. Dem 41-jährigen Stadtrat wird darüber hinaus vorgeworfen, in der Stadtratssitzung am 1. März ein anderes Gremiums-Mitglied mit dem Kraftausdruck "Arschloch" beleidigt zu haben - was andere Stadträte hörten."

* DAZ: "Der erneute Vorgang sei in seinen Auswirkungen fatal, so der OB. “Ich bin enttäuscht, dass wir von so einer Diskussion heimgesucht werden”. Positives, über das es beinahe wöchentlich zu berichten gebe - Gribl nannte die Einweihung der Westparkschule und die Verleihung des Deutschen Engagementpreises an die Stadt Augsburg -, erhielte weit weniger Aufmerksamkeit als “so etwas”. “Das entwertet unsere politische Arbeit”, so Gribl sichtlich bedrückt."

* AZ: "Die drei Männer sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft dringend verdächtig, am 11. Dezember gegen 5.20 Uhr einen Taxifahrer angegriffen zu haben. Es hatte demnach Streit um den Fahrpreis von drei Euro gegeben. Der Taxifahrer wurde der Anklage zufolge geschubst, bis er zu Boden ging. Offenbar wurde der Taxifahrer auch gewürgt. Auch vier Türsteher einer Disko, die dem Taxifahrer zur Hilfe eilten, sollen angegriffen worden sein."


Stadtzeitung: "Schley wird nun vorgeworfen, bei einer nächtlichen Auseinandersetzung  zusammen mit einem 43-Jährigen und dessen 23-jährigen Sohn einen Taxifahrer solange geschubst zu haben, bis er zu Boden ging. Grund für den Streit war der Fahrpreis, den das Trio nicht begleichen wollte. Fahrer soll gewürgt worden sein. Als Vater und Sohn bereit waren, die Rechnung zu begleichen, soll Schley ihnen den Geldbeutel weggenommen und den Taxifahrer als „Pappnase“ bezeichnet haben. Bei einer anschließenden Schlägerei soll das Trio die Türsteher einer Diskothek grundlos geschlagen und beleidigt haben."


Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Mei, der CSU-Schley steht halt zu seinem Wort! Das kann man nicht von allen Augsburger Politikern behaupten! Der Schley sagt doch immer: Die CSU steht für eine aktive Bürgergesellschaft. Und da beim Taxi war er doch vorbildlich aktiv, oder?"







Noch lacht der böse Bube Schley von der Homepage der Augsburger CSU. Allerdings sollen schon die Messer gegen ihn gewetzt werden. Können ihn die Augsburger CSU-.Helden Bernd Kränzle und Johannes Hintersberger noch vor den intriganten Meuchlern retten? Oder ist der arme Schley einfach nur zwischen die kommunalplitische Kampffront von Gribl & Weber und Kränzle, & Hintersberger auf der anderen Seite geraten?