Sonntag, 7. November 2010

Autoburg!

Kurze Pause für das Augsburger Drehorgel-Orchester von Bertl Balogh. Oder hat jemand das Ruderboot vor dem Fahrzeug weggeklaut?

Irgendwie erinnert uns das Erfolgs-Auto von Jörg Löhr an eine Bestattungskutsche. Aber warum?


Ja, wenn die FCA-Fussballer endlich mit dem Auto über den Rasen flitzen würden, dann würden einige Tore mehr fallen.


Jetzt hat auch der Augsburger Hauptbahnhof und seine Geschäfte einen Werbe-Bus. Aber: Wo bleibt der Werbe-Zug?

Brutal: Schrauben durch Mutter und Kind!


Foto: Unglaublich: In dem Augsburger Stadtteil Oberhausen schraubte ein brutaler Täter der Mutter eine Schraube durch den Bauch und dem Kind eine Schraube durch den Kopf! Wir sind geschockt! Wer kann und will dieses Verbrechen endlich aufklären?

Augsburger Architekten-Streit: Egger gegen Schafitel! Wer bekommt die meisten Aufträge von der Stadt als Dank?

Bild: Hinter den Architekten gegen das Auto-Tunnel unter dem Kö steckt scheinbar ein einziger Augsburger Architekt: Dietmar Egger!

* Inzwischen hat sich der Kampf um das Auto-Tunnel unter dem Agusburger Königsplatz zu einem Streit zweier mehr oder wenigher einflussreicher Architekten in Augsburg entwickelt. Dietemar Egger kämpft gegen Volker Schafitel. Zwei engagierte Architekten sind sich da in die Haare gekommen.

* Dietmar Egger wurde in Augsburg bekannt, weil er nicht nur für das Textilviertel kämpfte sondern auch als junger Jouranlist einst im Augsburger Monatsmagazin Lueginsland einen der grössten Augsburger Skandale aller Zeiten aufdeckte: Er deckte auf, dass das erste Augsburger Frauenhaus in Lechhausen vom damaligen Bürgermeister Willi Egger angemietet war.

* Volker Schafitel, früher ein Intimfreund von Dr. Kurt Gribl, als Gribl noch das Auto-Tunnel wollte, trat nun aus der CSU aus und ging zu den Freien Wählern von Rainer Schönberger. Schafitel will weiter aufrecht zur Tunnel-Idee von Gribl stehen.


Bild: Dietmar Egger, ein engagierter Augsburger Architekt wie Volker Schafitel. Wer wird von Dr. Kurt Gribl und seinem Finanzmeister Hermann Weber mehr Aufträge erhalten?

* Viele Augsburger Architekten fühlen sich nun von einem dieser beiden Architekten missbraucht: "Unverschämt, dass dieser Egger einfach so tut, als würden alle Augsburger Architekten hinter ihm stehen ... Der scheint keine Beschäftigung zu haben, weil er seine Zeit in so eine Kampagne stecken kann."

* Insider vermuten, dass Egger und seine Kampfgefährten, "als Dankeslohn von Gribl schöne Aufträge von der Stadt Augsburg erwarten."

* Wir werden das genau beobachten.


Weitere Augsburger Personen und Organisationen, von denen man es nicht für möglich hält, die sich mit "Tunnel-Schummler" Dr. Kurt Gribl gegen das Auto-Tunnel verbündet haben:

Aktionsgemeinschaft Hochzoll e.V. (Melitta Schuster)

Aktionsgemeinschaft Lechhausen e.V. (Peter Fischer)

Altstadt Augsburg Aktiv e.V. (Johannes Althammer)

Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen (Günter Gsottberger)

Allianz-Versicherung (Thomas Schrank)

Augsburger Verkehrsverbund, AVV (Olaf von Hoerschelmann)

Behindertenbeirat (Bruno Erlei)

Hasen-Immobilien AG (Eberhard Schaub)

FCA (Peter Bircks)

Handwerkskammer für Schwaben (Jürgen Schmid)

Landkreis Augsburg (Martin Sailer)

Kurt Idrizovic, Buchhändler

Parfümerie Naegele (Birgitt Meyer)

Seniorenbeirat (Heinz Gams)

Stadtjungendring (Raphael Brandmiller)

Turnverein Augsburg, TVA (Günter Löhnert)

VDK-Kreisverband Augsburg (Christine Sturm)

Die Grünen, Augsburg

CSU, Augsburg

SPD, Augsburg

Pro Augsburg

Schiedsrichterchef als Triebtäter?


Bild: Die Zeit beschreibt den Prozess um den Augsburger Schiedsrichter-Beauftragten Manfred Amerell.

Die Zeit online: "Die Richter am Augsburger Landgericht begründeten ihr Urteil letztlich auch damit, dass Amerell selbst bekundet hatte, die zwingend notwendige Distanz im Verhältnis zu Schiedsrichter Michael Kempter verloren und damit in seiner Funktion im Schiedsrichterwesen versagt zu haben. Amerell trägt als Antragsteller die Kosten des Verfahrens.


Schiedsrichter Michael Kempter hatte Manfred Amerell beschuldigt, ihn sexuell genötigt zu haben. Der 63-jährige Amerell, der von Kempter wegen angeblicher Verleumdung Schadensersatz in Höhe von 150.000 Euro fordert, bestreitet den Vorwurf der sexuellen Nötigung vehement."

Augsburg endlich ganz vorn: Leider bei den Schulden!



Die Internet-Seite "Ad Hoc News" macht sich über Augsburgs Spitzenstellung als deutsche Schuldenstadt lustig:

"Es passt so gar nicht zur viel beschworenen Spitzenstellung des Freistaats auf vielen wirtschaftlichen Feldern: Gleich zwei bayerische Kommunen gehören zu den zehn Kreisen und Städten mit dem höchsten Anstieg der Schuldnerquote bundesweit: Im kürzlich veröffentlichten deutschen Schuldneratlas der 'Creditreform' werden die drittgrößte bayerische Stadt Augsburg sowie Kaufbeuren im Ostallgäu in einem Atemzug mit Dortmund und Gelsenkirchen genannt.

Augsburg, die drittgrößte bayerische Stadt hatte ein Strukturproblem in den 80ern zu verkraften, nämlich den Niedergang der einst beherrschenden Textilindustrie. Viel sei schon erreicht, aber der Strukturwandel ist nach den Worten des Augsburger Finanzbürgermeisters und Kämmerers Hermann Weber (CSU) eine Generationenaufgabe. Auch er spricht von einem hohen Migranten- und Sozialhilfe-Empfänger-Anteil.

In der einstigen Industrie- und Arbeiterstadt sorgt zwar einerseits ein hoher Anteil von sozialem Wohnungsbau und mehrgeschossigem Wohnungsbau für sozialen Frieden, führt aber gleichzeitig dazu, dass finanzstarke Personen sich im Umland ansiedeln, Weber spricht vom 'Speck-Gürtel-Phänomen'. In Nachbargemeinden bauen sich vermögende Augsburger noble Ein- und Zweifamilienhäuser. So gehe der nahen Großstadt Augsburg Einkommenssteuer verloren, was dazu führe, dass Augsburg acht Prozent weniger Einkommensteuer aufweisen könne als der Landesdurchschnitt.

Seit dem Abzug der US-Army aus Augsburg werde versucht, die freiwerdenden Flächen mit gehobenem Wohnungsbau zu bestücken, damit sich das Niveau etwas an- oder ausgleicht, aber dieser Prozess sei langwierig. Irgendwann aber werde man den Strukturwandel bewältigen und von der Liste der Städte mit hoher Schuldenquote verschwinden ..."

Unsere ukrainische Putzfrau meint dazu: "Wenn ich mir meinen mickrigen Lohn und die Hungerlöhne in Augsburg so anschaue, dann ist es doch kein Wunder, dass Augsburg eine Schuldenburg ist."