Mittwoch, 22. Juni 2011

Stadthauptmann fliegt als Bewachung von Skandal-Bischof nach Rom ... Papst bekam neuen Garski-Krimi!


Bild: Augsburgs Stadthauptmann Gerhard Schlich bewachte im Flugzeug der Alitalia von München über die Alpen nach Rom den immer noch rührigen Skandal-Bischof Walter Mixa.

* Es soll vor ein paar Tagen, am Pfingstmontag, gewesen sein, als Augsburgs Stadthauptmann Gerhard Schlich einen Anruf von allerhöchster Stelle, womöglich direkt aus dem Vatikan, erhalten haben soll. Er stieg daraufhin in ein Flugzeug der Alitalia in München nach Rom ein, wo ein bekannter ex-Augsburger Bischof auf ihn wartete: Walter Mixa. Diesen bewachte Schlich ohne Fehl und Tadel auf ihrem gemeinsamen Flug nach Rom zum Papst.

* Wer die Reisekosten des Fluges der beiden trägt, ist nicht genau bewiesen. Walter Mixa soll sich beim Abflug mit folgenden Worten bekreuzigt haben: "Herr Jesus, schenke uns einen guten Flug!" Damit ist natürlich ein versteckter Hinweis gegeben.

* Während des Fluges in den Süden erklärte Stadthauptmann Schlich dem leider aus Augsburg vertriebenen Bischof wie man als armer Mensch eine nette Wohnung in der Augsburger Sozialsiedlung Fuggerei für 88 Cent im Jahr bekommen könnte: nämlich mit einem täglichen Vaterunser für den Gründer Jakob Fugger.

* Bischof Mixa unterrichtete daraufhin den Stadthauptmann Schlich über die Hitparade der ärgsten Sünden: "Also, Herr Stadthauptmann, merken Sie sich, eine der schlimmsten Sünden ist Rufmord!"

* Daraufhin sprang unser Reise-Reporter Aaron Bloed sofort mit oder ohne Fallschirm ab.

* Unsere ukrainische Putzfrau weiss eine nette Anekdote dazu: "Als Walter Mixa ins Flugzeug zum Vatikan steigen wollte und er den wartenden Pilot humorvoll fragte: Na, kann ich da mitfliegen - auch wenns jetzt nicht direkt zum Himmel geht? Woraufhin der Pilot meinte: Wenn Sie mir keine Watschen geben!"

PS.: Nach einem Gerücht aus der kriminellen Ecke soll Walter Mixa von dem neuen Garski-Krimi "Afras Wunderbalsam" derart begeistert sein, weil er zeigt wie sozial auch ältere Sünderinnen in Augsburg noch sein können, wenn sie zur Augsburger Heiligen, der verbrannten Afra, der Beschützerin der Prostituierten, fleissig beten. Darum überreichte Walter Mixa dem bayerischen Papst den neuen Augsburg-Krimi "Afras Wunderbalsam" und sagte: "Ist zwar viel Schweinekram in dem Garski-Roman drin, aber ohne Hölle kein Himmel, gell ..."