Freitag, 18. Januar 2019

Übles Künstlergerücht: Pfusch, Chaos oder Schieberei beim Song-Wettbewerb Mein Lied für Augsburg?

STOCKSAUER sind viele Augsburgs Musiker und Bands: Riesenärger beim Wettbewerb "Mein Lied für Augsburg" zum Brecht-Festival 2019 im kommenden Februar/März.
Lügen über Lügen: Sicherlich wurde die Sängerin Miss Grace nicht schon vorab für das Finale ausgewählt,
wie einige neidische Kollegen böse rumflüstern.
(Dokubild )

Es soll bei der Auswahl der Songs und der dazugehörigen Musiker angeblich nicht mir rechten Dingen zugegangen sein. Teufel, aber auch. Diese unbefriedigten Künstler glauben doch immer, wenn sie nicht zu den Besten gezählt werden, dann werden sie wohl beschissen.

Manche Augsburger Musiker, so behaupten einige böse Neider, die sich auch beteiligt haben, aber als nicht geeignet aussortiert wurden, sollen angeblich schon vorab zum Finale der 8 Besten im Soho Stage ausgewählt worden sein.

Behauptet wird sowas angeblich auch von der Sängerin Grace, der gute Kontakte zur Organisation nachgesagt werden. Wohl auch zu dem Musik-Manager Girisha Fernando, der auch beim Brecht-Festival mitmachen darf. Dieser wiederum spielt schon mal gern als alter Kumpel von Ritschi G. zur Hochzeit eines Augsburger CSU-Promis. Durfte Ritschi gar die ungehörigen Lieder vorab anhören und zensieren, sozusagen als strafende Hand seines Herrn? Glauben wir nicht! Ritschi hört sich höchstens seine eigenen Sachen von damals an.

Logo, dass eine Schmuddel-Punk-Band wie Impotenz mit ihrem Lied "Mei wildes Augschburg" gegen den hier bei allem Medien beliebtesten Politiker, bei dem man viel Werbekohle vermutet, nicht durchgewunken wurde.

Komischerweise erfährt man nix Genaues über die Mitglieder in der Jury, die das Lied für Augsburg und ihre Interpreten auswählen sollen. Wer steckt denn dahinter? Wer zieht hier die Fäden?

Wir meinen: Wiederum nur Gerüchte von dümmlichen Künstlern, die frustriert sind.

Ein schier unglaublicher weiterer Vorwurf von dieser unleidlichen Seite lautet: Es sollen angeblich auch nach dem Anmeldetermin am 6.1.2019 noch Musiker mit ihren Songs dazugekommen sein. Dazu gäbe es klare Aussagen von Beteiligten. Dies wäre natürlich ein totaler Regelverstoss und könnte schon als faule Sache bezeichnet werden. Abgabe-Termin ist halt Abgabe-Termin. Aus. Da müsste unbedingt gebrandmarkt werden!, zischen ausgeschiedene Musiker aggressiv durch die Zähne.

Auch nach dem 13.1.2019 wurden die Namen der Kandidaten die zum Finale im Club Soho-Stag auftreten dürfen der Öffentlichkeit nicht genannt. Kritiker behaupten dümmlicherweise: "Die waren da mit ihrem Gemauschel noch nicht fertig und wahrscheinlich hat dem einen oder anderem Politiker manch kritischer oder pornografischer Text nicht gefallen und sie mussten noch brävere Lieder nachbestellen?"  


Aber auch das sind nur giftige Anschuldigungen einiger Zukurzgekommener. Zu denen leider auch bekannte Leute aus der Augsburger Musik-Szene gehören sollen, deren Lied von der Kommission, abgeschmettert wurde.

Wir haben da einige Namen und werden sie auch noch mit ihren Songs dazu veröffentlichen. Dann kann man ja sehen, was die für einen Bockmist bei dem Wettbewerb abgegeben haben

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Ist das nur Chaos, Pfusch oder schon ne faule Sache, gar schon eine skandalöse Schieberei?"


- - -

Angst vor der Müddeutschen Zeitung?


Unser Herr Ausgeber behauptet: Das bedruckte Papier aus München, mit mindestens 3 Lesern in Augsburg, lästerte über die Aktion Mein Lied für Augsburg und schon machen sich alle Datschiburger Kultur-Genies mächtig in die Hose.


SZ: Eine Stadt sucht eine Hymne

    Kolumne von Christian Rost
    Das Lied mit dem Titel "Ja woisch" mag in Schwaben bekannt und erfolgreich gewesen sein, über die Bezirksgrenzen hinaus taugt es aber nicht als Hymne für die Stadt Augsburg. Die Organisatoren des Brechtfestivals und das Büro für Popkultur suchen deshalb in einem Wettbewerb nach einem neuen identitätsstiftenden Song, der ein Rap sein kann, ein Chanson oder eine Schmonzette. Eine Hymne jedenfalls, die sich mit den Besonderheiten der Stadt beschäftigt und ihre Bekanntheit fördert.
    Herbert Grönemeyer hat es vorgemacht, wie selbst eine Stadt mit grobem Ruhrpott-Charme so besungen werden kann, dass längst jedermann weiß, was diesen Ort "tief im Westen" ausmacht. Er hat es geschafft, Bochum als liebenswert zu verkaufen. Das ist nun auch die Herausforderung für die Künstler, die in Augsburg noch bis zum 6. Januar eine Aufnahme und musikalische Skizze bei popkultur@augsburg.de einreichen können. Inhaltlich sei alles erlaubt, was zum Thema passe, heißt es in der Ausschreibung: ein Lobgesang an das eigene Viertel, Liebeslieder über die schönen Wälder in der Region, Schmähgedichte über die Kommunalpolitik oder auch andere Themen, die die Stadt prägten und prägen. Genre, Text und Stil seien keine Grenzen gesetzt. Nach einer Vorauswahl entscheidet das Publikum beim Brechtfestival am 23. Februar, wer gewinnt.
    Worüber könnte man singen, um Augsburg auf eine Ebene zu hieven mit Bochum oder gar New York, das Frank Sinatra mit "New York, New York" musikalisch unsterblich machte? Oder Scott McKenzie mit seiner Ode an "San Francisco"? Augsburg hat Brecht, die Fugger, Leopold Mozart, die vergangene Tradition der Textilwirtschaft, seine Kanäle und natürlich den FC Augsburg. Themen gibt es also genug, die sich die Künstler vornehmen könnten. Allerdings müssen sie aus Schwaben sein, und an dieser Vorgabe könnte das Projekt am Ende doch wieder scheitern. Schwaben können bekanntlich - auch die bayerischen - alles außer hochdeutsch. Damit nicht wieder eine Regionalhymne herauskommt bei dem Wettbewerb, sollte man sich vielleicht doch auf einen bewährten und weithin bekannten Song einigen: "Eine Insel mit zwei Bergen", das Lummerlandlied der Augsburger Puppenkiste.