Samstag, 22. März 2014

Die Sieger

Zur Augsburger Sieger-Combo No Spam gehören: Jan Hembi, Momo Brand mit L, Juan el Rey, Matze Semmel und Felix Unterberg. 

Die Band No Spam wurde Sieger bei der Veranstaltung Band des Jahres 2014 im Ostwerk, veranstaltet von der Neuen Szene Augsburg. Dabei waren im Finale die Bands Blissed, Elchwut, AWA (Asi With Attitude) The Preset und eben No Spam. Dieses mal entschieden nur die Zuschauer. Eine Jury gab keine Stimme ab. Könnte das bedeuten, wer die meisten Fans hat, der gewinnt? 

Egal, Hauptsache es war laut und heiß - und der Augsburger Pop-Beauftragte kann weiterhin mit Dornröschen pennen.


No Spam über No Spam::

Die Geschichte von NoSpam beginnt im Frühjahr 2008. Vier noch junge (15-16 Jahre alte) Instrumentalisten aus dem Raum Augsburg, die seit Ende 2007 zusammen musizierten, waren plötzlich mit dem Problem konfrontiert, für einen Auftritt einen halbwegs passablen Sänger zu finden. Das gelang mit Jan König und seit dem ersten Auftritt im Juni 2008 auf dem Königsbrunner Volksfest "Gautsch" ging es mit der Band stets bergauf.

Unterstützt durch die Musikschule Königsbrunn, deren Bandworkshop-Leiter Thomas Meier und bald vor allem auch durch Bandcoach Gerald Kretzer begannen die fünf ihren eigenen Sound zu entwickeln. Basierend auf ihren vielseitigen musikalischen Interessen kristallisierte sich ein Sound heraus, der auf der Grundlage von Alternative-Rock besonders auch Elemente von HipHopund Reggae/Ska/Dancehall mit einbezieht. Schnell sollte sich zeigen, dass diese Mischung überall das Publikum mitreißen kann."


Der Young Talent Award bei Band des Jahres geht im Jahr 2014 von der Neuen Szene an die Band We Guess. Motto: Außenwerbung trifft jeden.



Augsburg braucht Ruhe ...

Das Häuschen für den zukünftigen Tunnelwart ist vor dem Augsburger Hauptbahnhof schon aufgebaut worden. So kann das "Horrorloch", wie es die Gegner dramatisch nennen, sicher nicht verkommen. Wenn alles, in Zukunft, wie von unserer Stadtregierung geplant, funktioniert, kann hier dann der gesamte Bahnhof bis 2018 einziehen. Den leeren Bahnhof will man dann als Asylantenheim vermieten.


Bald hat Augsburg mehr Ruhe. Immer mehr Zug-Verbindungen, immer mehr ICE-Züge fallen aus Augsburg weg. Damit kehrt endlich mehr Ruhe in unserer hektischen und überfroderten Großstadt ein. Aber sowas kommt nicht von selbst.

Gott sei Dank haben wir zwischen Lech und Wertach tüchtige Vertreter in der IHK, der Handwerkskammer und in der Stadtregierung, die schon lange auf diese ersehnte Ruhe in Bayerns drittgrößter Wirtschaftsmetropole darauf hinarbeiten.

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Ach, es wir die reinste Erholung sein, in diesem schönen Tunnel unterm Bahnhof die Ruhe darüber genießen zu können. Ich werde mir überlegen dort, wenn es soweit sein wird, mal mit dem Zelt bissle Urlaub zu machen."


Endlich ist Augsburg aus den Zukunftsplänen der Deutschen Bahn verschwunden und eine göttliche Ruhe wird bald zwischen Lech und Wertach einkehren.


Ein Ewig-Meckerer aus Datschiburg meint dazu:
(Wir schreiben hier seinen Namen nicht hin, weil manche in Augsburg schon bei seinem Namen einen Hautausschlag bekommen! Jetzt wird er bald im Stadtrat auftauchen und diesen in Angst und Schrecken versetzen!)

"In der Eisenbahn-Revue International 10/2013 ist ein Plan der DB für die Entwicklung des Hochgeschwindigkeitsverkehrs (HGV) mit den künftigen ICE-Trassen und Knoten dargestellt. Auf diesem Plan ist sowohl im Jahr 2013 als auch im Jahr 2018 die Stadt Augsburg verschwunden. Wer keinen Anschluss an den Fernverkehr hat, entwickelt sich zurück oder bleibt bestenfalls stehen.

Dabei von "Zukunft Bahnhof Augsburg" zu reden ist Volksverdummung.

Standortentscheidungen hängen für Firmengründer wie Fachkräfte von der Verkehrsinfrastruktur ab. Augsburg hat sich seit den Römern über seine Süd/Nord Verbindung entwickelt und Augsburg hatte mit der König-Ludwig Süd/Nord-Bahn die erste Staatsbahnstrecke zwischen 1843 und 1854 von Lindau nach Hof eröffnet.

Es sagt alles über die Qualität unserer Stadt- und Kommunalpolitiker aus, wenn sie es zulassen, dass der 3.-größten Stadt Bayerns diese Lebensader gekappt wird. Vielleicht versteht ja irgendwann jemand die Zusammenhänge und vor allem, warum Kurt und Horst dicke Freunde sind!"


Unser Gast-Kritiker Willi Reißer kann sich leider auch nicht zurückhalten: 

"In Augsburg verfolgen die Verwaltungschefs, ihre Verwaltungen und erst recht die örtlichen Parteivorsitzenden die Zukunftsentwicklungen praktisch nicht. Wozu brauchen wir langjährige Vertreter im Landtag (Grüne, CSU, SPD), wenn die die Öffentlichkeit nicht einmal auf negative Entwicklungen aufmerksam machen, die sich zusammenbrauen.
Welches Europabüro der Stadt Augsburg und der IHK beobachtet eigentliche solche Entwicklungen? Entweder bekommen die das überhaupt nicht mit oder sie bekommen es mit und trauen sich aber mit der Wahrheit nicht heraus!"


Er will uns unser schönstes Zukunfts-Tunnel vermiesen: Christian Ohlenroth.

Und dann doch dieser siebengescheite Ohlenroth, der mit aller Gewalt ein Bürgerbegehren gegen das tolle Tunnel unterm Hauptbahnhof durchsetzen will:

"Wir bleiben dran und sammeln weiter Unterschriften für das www.bbhbf.de kommende Woche nehmen wir die 8.000 in Angriff. Wir sind über jeden aktiven Helfer dankbar. Einfach kurz melden.

Es ist eine Schande, von unseren Kommunalpolitikern, wie sie sehenden Auges unsere Stadt immer mehr vom Rest der Welt abhängen und im selben Atemzug uns eine großmanssüchtige Zukunft versprechen. Grotesker gehts nimmer!

100 Millonen für eine Haltestelle unterm Bahnhof ist rausgeworfenes Geld!"

Warum checken das einige in Augsburg einfach nicht? Es geht doch nicht um dieses blöde Tunnel unterm Bahnhof, es geht darum, dass unsere heimischen Baufirmen mal wieder paar Aufträge bekommen. Vielleicht können wir ja eine große Weltbild-Filiale für die 600 gekündigten Weltbild-Mitarbeiter in das leere Tunnel reinbauen?