Mittwoch, 30. September 2009

Literarischer Gerichts-Termin?


Am 1. Oktober findet am Oberlandesgericht München die Berufungsverhandlung im Fall "Tannöd" statt. Journalist und Buchautor Peter Leuschner hatte der Kollegin
Andrea Maria Schenkel vorgeworfen, für ihren Bestseller
"Tannöd" aus seinen Büchern zum Mordfall abgeschrieben zu haben.

* In erster Instanz hatte das Landgericht München am 21. Mai 2008 die Vorwürfe laut Nautilus mit großer Eindeutigkeit als vollkommen haltlos zurückgewiesen: Es wurden keinerlei Urheberrechtsverletzungen festgestellt. Der Verlag erwartet, dass diese Position in der Berufungsverhandlung bestätigt wird.

* Die mündliche Verhandlung findet im Oberlandesgericht München am 1. Oktober 2009 um 15 Uhr statt: Justizgebäude Prielmayerstr. 5, Sitzungssaal E. 41. Frau Schenkel und ihr Verleger  Schulenburg sollen im Gericht Rede und Antwort stehen.

* Erinnert uns irgendwie an den Augsburger Prozess um das Buch "Rudolf Moshammer: Der einsame König", das von dem (schwulen südamerikanischen Autor?) Claudio Carra verfasst wurde.
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Achtung! Wir übernehmen absolut keine Gewähr für die Richtigkeit dieser Meldung!

Augsburgs Pop-König zieht Skalpell: Alaska ganz messerscharf und kalt gegen Goerlich und Leipprand und Grab!



Bild: Alaska wurde aus seinem Tonstudio verjagt. Was hat Augsburgs Kultur-Elite für ihn getan, die ihn gerne als Aushängeschild und Imagegleitmittel benutzt?

*** In einem Starken-Tobak-Interview mit der Internetzeitung "DAZ" (Die Augsburger Zeitung) legt Augsburgs Pop- und Rockkönig  Juergen "Alaska" Winter gegen den Augsburger Popbeauftragten Richard Goerlich, gegen die frühere Kulturbürgermeisterin Eva Leipprand und den jetztigen KuSpo-Macher Peter Grab ziemlich gnadenlos das Kulturskalpell an. Uns bleibt da Luft weg. Wie kann man nur so intrigant sein?

* Zu Goerlich sagt er laut DAZ: "Außerdem ist Herr Goerlich ganz nebenbei Chef von zwei gastronomischen Betrieben, in denen mit „Popkultur“ eine ganze Menge Bier verkauft wird. Das ist für mich so als betreibe der Wirtschaftsreferent nebenbei noch eine Bank. Und das ist für mich „Marktverzerrung“ .... Doch wenn ich vom Popkulturbeauftragten jetzt im beinahe schon zynischen Politiker-Jargon lese, dass er das Ende des Pavians “persönlich als traurigen Verlust empfindet”, muss ich fast kotzen."

* Zu Leipprand sagt er laut "DAZ": "Zur Zeit des Regenbogens zeigte mir die Grüne Kulturreferentin die kalte Schulter, als ich sie wegen eines sehr simplen Anliegens kontaktierte."

* Zu Peter Grabs Ku.Spo sagt er laut "DAZ": "Finde ich leider völlig langweilig." 

Im ausführlichen "DAZ" Interview legte sich Alaska auch noch gleich in Gegenwart des DAZ-Reporters mit einer Augsburger Tageszeitung an, von der Alaska sagen darf, dass sie eine "Falschmeldung" über ihn gebracht habe. Mein Gott, ihr rührigen DAZler, muss man immer auf die Kollegen so losgehen? Verschont uns, sonst unsere ukrainische Putzfrau mal Eure Räume gründlichst säubern! Jawoll!


P.S.: Alaska Winter war Betreiber des Tonstudios "Echolot" im Augsburger Haupthaus, das einst von dem Schauspieler Hans-Dieter Lehmann unter vielen Opfern gerettet wurde. Alaska nahm dort Augsburger und andere Rockbands auf. Früher war er selbst Musiker bei Bands wie "On The Rox", "Unemployd Ministers und "Blinker." 'Während seine ehemaliger Pavian-Patner mit "Modul" beim Stadtjugendring Unterschlupf fand und dort recht kreativ ist, kämpfte Alaska tapfer als Indie-Produzent weiter! Er fördert und managt auch die Band "Anajo" und die Pop-Lyrikerin Lydia Daher. Dort muss er nun ausziehen. Die Vincentinum-Schwestern haben sich das Haupthaus geschnappt. Vielleicht bekommt er ja im bald leeren Stadtarchiv oder Staatsbibliothek einen kleinen Studioraum im Keller? Oder im Tim? Oder in den Augsburg-Arcaden? Oder im Schaf, oder im Lamm?



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