Mittwoch, 30. März 2011

OB Grübl: Immer diese blöden Kiefer-Probleme!


Bild: Augsburgs SPD-Mann Stefan Kiefer spielt mal wieder ein bisschen Opposition und pisst Augsburgs genialen OB Dr. Kurt Gribl kräftig an. Bei diesen Kiefer-Problemen kann es sich doch nur um Neid handeln. Wahrscheinlich wäre dieser zahnlose Kiefer gerne Oberbürgermeister von Augsburg, oder? Aber weiß dieser Jurist nicht, dass Juristen in der Augsburger Politik kein Honigschlecken-Dasein bekommen?


Bild: Auch das Augsburg-Journal macht sich ganz schön Sorgen um den Kiefer. Jedenfalls um den von Grübls wortgewaltiger Geliebter und PR-Expertin Siegfried Vielfalt. Allerdings sind die verrückten Ideen mit der blauen Decke über die bumsenden Leichen und dem Rettungsring im Alten Stadtbad nicht von ihr, wie manche bösartige Zungen oft behaupten.

* Augsburgs treuester und ehrlichster Oberbürgermeister Dr. Kurt Grübl von der CSU ist über den SPD-Mann Stefan Kiefer schwer empört. Kiefer behauptet nämlich stocksteif, dass Grübl nur Kinder und sonstige Mitglieder, Mitläufer, Mitsäufer, Bekannte und Verwandte der CSU in gute Positionen bei der Stadt Augsburg bringt, egal, wie unqualifiziert und doof die sind.

* Eine ehemalige gute Weggefährtin von Dr. Kurt Grübl soll daraufhin gesagt haben: "Der Kurti ist über Kiefers Angriffe stinksauer. Kurti hat schon genug Ärger mit seiner einfäl ... äh vielfältigen Geliebten, deren Kiefer durch eine schwere Operation eine neue Stellung inne hat. Damit hatte er schon genug Probleme."

* Jetzt soll Grübls neue Geliebte Siegfried Einfalt sogar in die Augsburger CSU eingestiegen sein. Allerdings täuscht sich der Herr Stefan Kiefer, das muss man hier schon mal sagen dürfen, wenn er glaubt, dass sie auch schon das hochbezahlte Amt für die neue Werbeabteilung "Liebe mich! Dein Augsburg!" in der Stadt übernommen habe. Herr Kiefer, das nüssen Sie sofort zurücknehmen. Zackzack!

* Unser OB Dr. Kurt Grübl engagiert immer nur die besten Leute zum Wohle der Stadt Augsburg, gell. Ist doch auch bei Top-Personalien wie Bubmann oder Böhm deutlich zu erkennen, gell. Und hat er nicht auch die Söhne der Stadträte Fergg und den Brandmiller zu einer unvergleichlichen Karriere verholfen?

* Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Ich dachte bisher, dass ein gewisser Melcer der Personalchef bei unserem Kurti ist. Hat der nicht auch den Goerlich (Weisses Lamm) und den Schmölz (Radio Fantasy) rangeschleppt?"

- - -

Völligen Käse schreibt die DAZ
zu den Kiffer-Problemen:

„Ich frage mich ernsthaft, wie Herr Kiefer dazu kommt, eine langjährige Mitarbeiterin der Verwaltung öffentlich bloß zu stellen. Ich stehe zu meinen Mitarbeitern in der Verwaltung – unabhängig davon ob oder welches Parteibuch sie haben, denn sie leisten gute Arbeit. Deshalb verurteile ich die Abwertung von Mitarbeitern im Rahmen politischer Diskussionen auf das Schärfste. Vor dem Hintergrund seiner demütigenden Äußerungen wäre auch interessant zu wissen, welches Menschenbild der Sozialdemokrat Kiefer wirklich pflegt“, so Oberbürgermeister Gribl im O-Ton.

Finanzreferent Hermann Weber, der auch für Personalfragen zuständig ist, hat am Abend die Überprüfung rechtlicher Schritte angekündigt. - Stefan Kiefer wurde gestern in der Augsburger Allgemeinen folgendermaßen zitiert: „Üblicherweise wird mit so einer Note niemand im Öffentlichen Dienst eingestellt“. Die Bewerberin bestand ihr Staatsexamen mit 4,02 Punkten nur knapp. Der Name ist der DAZ bekannt. Es handelt sich, wie von der Augsburger Allgemeinen berichtet, um die Tochter eines CSU-Stadtrates.

Nächstes Kiefer-Zitatl: „Diese Geschichte fügt sich in eine Reihe von Entscheidungen rein nach CSU-Parteibuch“. Weiter geht es im Text folgendermaßen: „Kiefer denkt dabei an die Vermietung einer Diskothek durch die Stadtsparkasse an den Augsburger JU-Chef (…) oder an die Beförderung von Werner Kaufmann an die Spitze des Marktamtes, die CSU, Pro Augsburg und die Grünen durchsetzten“. Weitere Zitate von Kiefer kommen nicht vor. Tendenziell geht es in die Richtung, dass die CSU mit der Stellenbesetzung in Erklärungsnot gekommen sei, da sich neben der Tochter eines CSU-Stadtrates, die den Zuschlag für die ausgeschriebene Stelle bekam, auch die Schwester einer CSU-Stadträtin beworben hatte .."


Doku: Auch mit offiziellen städtischen Presseerklärugnen geht Grübl gegen Kiefer-Probleme vor.

- - - 

Offizielle Presse-Erklärung
der Stadt Augsburg
"Demütigende Äußerungen"

OB Dr. Gribl: „Herr Kiefer, das reicht!“

Rubrik: OB, Stadtverwaltung

„Die Personalpolitik der Stadt Augsburg ist über jeden Zweifel erhaben und muss sich nicht rechtfertigen“, stellt Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl fest. Anlass ist die heutige Berichterstattung in der Augsburger Allgemeinen, in der der SPD-Fraktionsvorsitzende unter Verletzung der Vertraulichkeit und damit unzulässig eine Personalentscheidung aus einer nicht-öffentlichen Sitzung des Stadtrats kommentiert.

„Ich frage mich ernsthaft, wie Herr Kiefer dazu kommt, eine langjährige Mitarbeiterin der Verwaltung öffentlich bloß zu stellen. Ich stehe zu meinen Mitarbeitern in der Verwaltung – unabhängig davon ob oder welches Parteibuch sie haben, denn sie leisten gute Arbeit. Deshalb verurteile ich die Abwertung von Mitarbeitern im Rahmen politischer Diskussionen auf das Schärfste.

Vor dem Hintergrund seiner demütigenden Äußerungen wäre auch interessant zu wissen, welches Menschbild der Sozialdemokrat Kiefer wirklich pflegt. Dass viele Mitarbeiter aus der Verwaltung entsetzt sind, wie sich ein Stadtrat als Vertreter des obersten Dienstherren über einige zum Teil namentlich genannte Mitarbeiter auslässt, kann ich bestens nachvollziehen.

Es gibt viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in ihrer Freizeit auch politisch im Sinne unserer Demokratie in unterschiedlichen Parteien engagieren. Daraus darf - schon nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz - niemandem ein Strick gedreht werden“, stellt OB Dr. Gribl fest.

Auch Personalreferent Hermann Weber hat auf die Veröffentlichung reagiert und die Überprüfung rechtlicher Schritte angekündigt.

- - -

Ist Bürgermeister Hermann Weber der einzige moralisch koschere  Mann in der Augsburger Stadtregierung?

Es kotzt uns ja schon lange an, dass dieser eitle dauerpräsente Promi-Architekt Volker Schafkittel einem tollen Baufreferenten wie dem Merkle, ungestraft nachsagt, dass dessen Bruder, Inhaber eine Maler-Firma, dauernd Aufträge von der Stadt Augsburg bekommt. Ja, mein Gott, Herr Schafkittel, wenns keine anderen Maler gibt. Oder wollen Sie das auch noch machen?

Wir glauben ja fest, dass Bürgermeister Hermann Weber bald der einzige moralisch koschere Mann in der Augsburger Stadtregierung ist.

Warum?

Weil Webers Nachwuchs zwar in ein kleines Augsburger Baugeschäft leicht verwickelt ist. Unschuldig. Aber: Weber hat da sofort jedes Gerücht von Vorteil und so unterbunden. Toll. Weber soll versprochen haben, dass kein einziger städtischer Euro durch einen städtischen Bau-Vertrag, den er unterschreibt, in die Kassen dieser Baufirma in Lechhausen fließen wird. Auch nicht beim kommenden Kö-Umbau.

Bravo, Herr Weber! Vorbildlich!