Dienstag, 14. Januar 2014

Hoppla: AA-Lokalchef Alfred Schmidt wird in die Teilzeit-Wüste geschickt ....

Doku-Shot: Der Hämemann hat es geschafft: Alfred Schmidts
AA-Stuhl wird immer kleiner ... Was steckt dahinter?

Wir habens ja schon seit einiger Zeit geahnt und auch befürchtet: ein AA-Journalist namens Hämemann sägte unermüdlich am hohen Stuhl, ja Augsburger Medien-Thron, von Alfred Schmidt, dem Chef der Lokalredaktion der Augsburger Allgemeine (AA).

Nun, so wollen es einige Quellen aus dem Verlagshaus wissen, wird Alfred Schmidt unterm Wahlkampf in die Teilzeit-Wüste geschickt. Von wem? Wenn wir richtig spekulieren, dann geht diese Verbannung gegen den verdienten Lokalchef aus Schwäbisch Hall vom obersten Machtzentrum in Holland aus.

Die AA: "Alfred Schmidt (Jahrgang 1959) leitete die Lokalredaktion Augsburg-Stadt seit 2004, davor war er acht Jahre Lokalchef der Günzburger Zeitung. Der gebürtige Schwäbisch Haller ist Augsburg seit 1985 verbunden, der Württemberger fühlt sich längst als bayerischer Schwabe."

Medien-Beobachter meinen dazu. "Das Personalkarussell in der Augsburger Allgemeinen dreht sich immer schneller, erst der Rausschmiss des Chefredakteurs, jetzt Schmidts langsamer, aber sicher nicht freiwilliger Abschied, man könnte meinen, die haben dort die Kontrolle verloren."

Wir als mitleidende Kollegen fragen uns: Was mögen die Gründe für die Entmachtung des einst viel gelobten Alfred Schmidt sein?

1) zu kritische Gribl-Berichte?

2) e-Paper-Flop?

3) unermüdliches Stänkern gegen die Max-Gastronomie?

4 ) Amazon-Bejubelung?

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Doku-Shot: Eine viel größere Aufgabe wartet hier im Holland-Haus auf den Teilzeit-Schmidt, ist jetzt von Insidern zu hören.

P.S.: Nur hinter vorgehaltener Hand haben wir die Wahrheit über Schmidts Teilzeit-Abgang aus der Augsburger Meinungsmacher-Zentrale vernommen: Alfred Schmidt wurde befördert!

In einigen Wochen, wenn die Augsburger Sozialherberge "Ellinor-Holland-Haus", fertiggestellt ist, darf er dort den wichtigsten, zeitraubendsten und verantwortungsvollsten Posten übernehmen: Texter für die Speisekarte! 



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Augsburgs beste Fotografen geben Schnellkurs
Heute Silvio Wünschengrad 
Augsburgs schönster Fotograf.

*** Nachdem nun AA-Schmidt in Teilzeit geht, ist Silvio Wünschengrad einer der der AA-internnen Aufsteiger.

Er soll nun den Nachwuchs-Fotografen das dringend notwendige Wissen und Tricks in Sachen Fotografie beibringen. 

Der "ASZ" liegen hier vor uns exklusive Auszüge aus Silvio Wünschengrads Foto-Training vor: 

"Also hört mal zu, wenn es Fotos sein sollen, die den Himmel zeigen. .. dann muss man die Kamera so halten, dass das Objektiv nach oben zeigt. Das fiel mir zum ersten Mal auf, als ich mal ein Foto vom Himmel machen wollte. Manchmal halte ich die Kamera auch einfach so nach oben und mache die Augen zu. Das ist dann immer ein himmlisches Bild!"

Besser gehts nicht.

Augsburgs Justiz voll tolerant! Wo blieben die tapferen Kulturpolitiker? Stiller darf nackt für die Kunst demonstrieren!

Der Augsburger Ober-Pirat Fritz Effenberger berichtet vom heutigen Prozess gegen den Künstler Siegfried Stiller.

Gericht: "Verfassungsmässig garantierte Kunstfreiheit"


Der Augsburger Kulturpolitiker Fritz Effenberger, von den Piraten, war  beim Prozess gegen den Künstler Siegfried Stiller im Gericht anwesend.


Ich komme eben zurück von der Gerichtsverhandlung gegen den Augsburger Künstler Siegfried Stiller, der im Juli mit einer Performance-Kunstaktion auf das drohende Ende Kulturparks West hinwies. 

Dazu hatte er bemalte Leinwände auf dem Rathausplatz ausgelegt, sich halbnackt beschriftet (“Kunst statt Luxuswohnungen”) und Handzettel mit einer Erklärung verteilt – letzteres wurde ihm auch vom Richter wegen fehlendem ViSdP als Verstoss gegen das Bayerische Pressegesetz ausgelegt und mit einer Geldbusse von 80 € (plus den Verfahrenskosten dafür) belegt.

Augsburgs kultureller Held (oder doch nur Abziehbild?) war nicht beim Prozess gegen den Künstler Stiller.  Er musste wohl ein paar Römersteine abstauben ...

Den zweiten, halbstündigen Teil der Kunstaktion “Frei für die Kunst” mit vollständiger Entblössung des Künstlers wertete das hohe Gericht allerdings als von der verfassungsmässig garantierten Kunstfreiheit gedeckt. Also kein Bussgeld für eine angebliche Erregung öffentlichen Ärgernisses, und damit ein Rüffel für das übereifrige Augsburger Ordnungsamt.

Und nur noch die Stadträtin Annelies Haaser-Schwalm war beim Prozess gegen Stiller im Gerichtssaal anwesend. Alle anderen Augsburger Kultur-Politiker haben sich feige verdrückt. 

Unter den etwa 12 Zuschauern befanden sich einige lokale Pressevertreter, Freunde des Künstlers und nur zwei Politikschaffende: Abgesehen vom sehr bescheidenen Verfasser dieser Zeilen verfolgte nur die SPD-Stadträtin Annelies Haaser-Schwalm das Geschehen.


Und darum hat ihm Ulli Bahr auch beim Prozess tapfer beigestanden ...

Fazit: Siggi Stiller hat einen Sieg für die Freiheit der Kunst erkämpft, die für den Streit verantwortliche Augsburger Stadtregierung aus CSU und Pro Augsburg müssen wir am 16. März abwählen (Dann wird alles ein klein bisschen weniger schlimm, denke ich, Fritz Effenberger, Pirat).



Nach seinem Freispruch als nackte Gesamtkunstaktion kann der Augsburger Künstler Siegfried Stiller ein Bierchen auf die künstlerisch tolerante Augsburger Justiz trinken.



Ingo Hinrichs von Augx-Marketing schreibt dazu:

"Der Richter gab nach dem Spruch eine ausführliche Begründung seines Urteils, die von bemerkenswerter Sachkenntnis zeugte. 

Eine Bewertung des Niveaus einer Kunstaktion sei nicht Aufgabe des Gerichts. Ein gewisser Formalismus sei auch bei der Kunst notwendig, jedoch bestehe die Freiheit der Kunst, die grundsätzlich nicht einzuschränken sei.

Stiller und sein Verteidiger nahmen das Urteil zufrieden zur Kenntnis und verzichteten auf Rechtsmittel."

Feige Politiker? Justiz gegen Kunst?

Warum schweigen die Augsburger Politiker so feige zu diesem Fall? Sonst scheiden sie immer ihren Senf zu jedem noch so kleinen Problem ab. 



Wo bleiben die engagierten Stimmen der CSU, SPD, Grünen, Pro Augsburg, Freie Wähler, polit-wg, Piraten und CSM?   

Wie geht die Augsburger Justiz mit Kunst und Künstler um? Das wird heute im Augsburger Gericht geklärt, im Prozess gegen den Künstler Siegfried Stiller, der sich mit einer nackten Kunstaktion dagegen wehrt in das verseuchte Gaswerk umgesiedelt zu werden.


Die Verhandlung gegen Siegfried Stiller wegen

a) Belästigung der Allgemeinheit
b) kein Impressum

findet am Dienstag, den 14. Januar 2014um 14:45 Uhr im

Amtsgericht Augsburg, Gögginger Straße 101

im Sitzungssaal 120/EG statt.

Plötzlich scheint es in den Augsburger Parteien keine Kulturbeauftragten mehr zu geben. Keiner traut sich was zu diesem Fall zu sagen. Haben sie alle Angst um ihre Karriere, oder? 

Bild: Peter Grab im Atelier von Siegfried Stiller.

Was meint der Augsburger Kulturbürgermeister Peter Grab zum Fall Siegfried Stiller? Ist er auch für eine Bestrafung des Künstlers? Grab schweigt verbissen und ohne einen Funken Mut!