Freitag, 31. Januar 2014

"Da der Inhalt unter die Gürtellinie ging ..."

Auch wenn es für unsere Augen eine echte Wohltat ist, wenn es im Augsburg Journal endlich mal eine leere weiße Seite anzuschauen gilt, so sind wir doch ein wenig darüber verwundert. 

Nachdem wir uns baff erstaunt über die erholsame weiße Seite im grellbunten Augsburger Super-VIP-Magazin "AJ" von Walter Kurt Schilffarth und Wolfgang "Bubi" Bublies die Augen gerieben haben, entdeckten wir doch noch einen kleinen gedruckten Text auf dieser leeren Seite in der unteren rechten Ecke. 

Dieser kleine Text, wohl von den beiden Hammer-Journalisten, teilt uns mit: "Diese Seite war von den Augsburger Freien Wählern (FW) als Wahlanzeige gebucht. Da der Inhalt allerdings teilweise unter die Gürtellinie ging, angegriffen wurden speziell auch Personen, die garnicht zur Wahl stehen -  und die FW nicht zu Korrekturen bereit waren. haben wir diese Anzeige (auch aus juristischen Erwägungen) abgehlehnt." 


Unsere Kollegen Schilffarth und Bublies erklären uns irgendwie die weiße Anzeigenseite in ihrem Promi-Magazin mit der fehlenden Anzeige der Freien Wähler.



Das ist die abgelehnte Original-Anzeige. Die zensierenden Bemerkungen wurden vom Augsburg-Journal vorgenommen.
Man fragt sich: "Wo befindet sich für Schilffarth und Bublies die Gürtellinie, unter die das gegangen sein soll? Auf der Zugspitze?

Die freien Wähler teilen uns hierzu auch was mit: "Das Augsburg-Journal zeigt Nerven. Zuerst versuchen, unsere (bezahlte!) Anzeige zu zensieren – woraufhin die Freien Wähler sie natürlich zurückziehen – um dann zu sagen, dass man selber auf den Abdruck verzichtet hätte.

Wenn ihr wüsstet, wie die um diese Seite ursprünglich gebettelt haben! Und ganz nebenbei: Dass hier selbstverständlich nichts unter der Gürtellinie passiert, sieht man in der aktuellen Ausgabe von TrendyOne. 

Übrigens: Diese weiße Seite im Augsburg-Journal wurde nicht bezahlt. Trotzdem Danke für die sagenhafte Werbung!"

Schilffarth und Bublies 
verstecken sich gerne in der rechten Ecke.

Sicher nur ein Versehen, dass das Augsburg-Jorunal 
von Schilffarth auf der Homepage der Augsburger CSU gelinkt ist.

Sicher auch nur ein Versehen, dass die Sonntagspresse von Schilffarth auf der offiziellen Seite der Stadt Augsburg mit und für OB Gribl
Werbung machen darf.



Sturm der Entrüstung: Katholiken verrammeln Augsburgs schönstes Café ! Darf das sein?


"Ihr Motto können sie sich die sonst wo hinstecken", sagen enttäuschte Besucher des Barfüßer Cafés: "Die haben weder Mut zum Leben, noch zum Arbeiten, noch sind sie ein Partner für Kinder, Jugend und Familien. Höchstens der ideale Partner für Faulpelze!" 

So schön ist das Barfüßer Café - auf der Websteite von "Caterin InHoGa", aber in Wirklichkeit hat man es schon seit Wochen einfach vor der Nase der enttäuschten Gäste mausedicht verschlossen. Das ist nicht regional, nicht fair und auch nicht lecker.

Das kleine Augsburger Barfüßer Café, am Rücken der Barfüßer Kirche, bei der Tramhaltestelle "Barfüßer Brücke" bleibt seit einigen Wochen einfach zugesperrt. Ein lapidarer Zettel informierte den verärgerten Gast über das verschlossene Café, das nicht nur bei den Augsbürgern sehr beliebt ist: "Verehrte Gäste, das Barfüßer Café ist bis einschließlich 28. Februar in Winterpause!"


Hier machen es sich einige Herrschaften wirklich zu leicht: Einfach einen Zettel vor das fest verriegelte Barfüßer Café hinhängen und dann hat es sich. Dass die Gäste sich verlaufen, das Café leer bleibt und die Jugendlichen keinen Übungsplatz mehr für ihre Ausbildung haben - alles egal?


Der Pächter "InHoGa" gehört zur "Katholischen Jugendfürsorge" ini Augsburg, die eigentlich dafür sorgen müssten, dass das Barfüßer Café für seine Gäste geöffnet ist. Was ist mit dieser Organisation unter Leitung von Otto Bachmeier nur los?

Auch wenn man das wunderbare Barfüßer Café auf der Barfüßer Brücke findet, hat man kein Glück: Es ist seit Wochen mit einem Gitter versperrt. Obwohl es eine wahre Attraktion ist.

Soweit uns bekannt ist, wurde das Barfüßer Café auch mit öffentlichen Fördergeldern errichtet, als das Lechviertel saniert wurde. Und es wurde zu einem der schönsten Augsburger Cafés. Zuerst führten es evangelische Schwestern. Sie machten es bekannt und beliebt.

Die jetzigen Katholiken von der Katholischen Jugendfürsorge "KJF" unter Führung einer "Catering InHoGa gGmbH", scheinen das herrliche Café an der Barfüßer Kirche nun lieber untergehen zu lassen, statt es zu einem erfolgreichen Projekt für ihre Behinderten-Hilfe machen.

Auch die Gäste aus anderen Städten finden das Barfüßer Café als eine wunderbare Oase der Entspannung, die sich malerisch direkt an einem Stadtbach befindet. Ein wahres Kleinod im alten Augsburg.


Seit Wochen ist das schöne Barfüßer Café von der Katholischen Jugendfürsorge und seiner Firma "Inhoga" vor den Gästen verrammelt worden. Man lässt es verkommen. Schade.

Der nächste kommt dran ...

 Was gibts am Augsburger Moritzplatz (Judenberg) zu sehen?

Hier war früher mal die Eisdiele Cortina, dann Harlekin, dann PowWow ...

Nach dem Augsburger Königsplatz kommt der Moritzplatz zwischen Weberhaus, Moritzkirche, Merkurbrunnen, Capitol und Café Dichtl dran. Jetzt wird hier umgebaut. Die Zukunft ist zwar schon da, aber man findet sich halt noch nicht ...
Wieder mal moderne Kunst mitten in Augsburg?

Wenigstens einer ...


 Anitquitätenhändler Marc Aurel packt seine Ware selbst ein.

Unglaublich - aber wahr. In Augsburg gibt es Leute, die noch selbst arbeiten. Also ohne Leiharbeiter, oder eine Agentur. Auf unserem Foto siehst du Augsburgs berühmtesten Antiquitätenhändler Marc Aurel, der gerade aus einem seiner Läden in der Augsburger Innenstadt Möbelstücke und Gemälde zum Abtransport in sein Auto höchstpersönlich selbst hinträgt. Dieser Mann mach seine Geschäft ja nur mit der Haute-Volèe von Augsburg. Bravo!

Marc Aurel arbeitet noch ohne Internet. Die wichtigsten Nachrichten für seine Kunden klebt er einfach ans Schaufenster.


Hier ist einer von Marc Aurels Läden in der Augsburger Innenstadt zu sehen.