Montag, 11. November 2013

Ein Freund der Bücher ist leider verstorben: Georg Salzmann

Georg Salzmann und seine Leidenschaft für Bücher. 


Das literarische Augsburg trauert um Georg Salzmann, einem Freund der Bücher. Vor einigen Jahren hat er seine gesamte Sammlung mit Büchern, verfasst von Autoren, die von den Nazis verbannt, oder eingesperrt worden waren, der Augsburger Universitäts-Bibliothek überlassen. 

In den 1970er Jahren begann Georg Salzmann mit der Sammlung der „verbrannten Bücher“. Der Büchernarr und Sammler hatte über 12 000 Bücher erworben – auf Flohmärkten oder in Antiquariaten. 

Georg P. Salzmann stammte aus Thüringen und ist 1953 in die Bundesrepublik geflohen.

Er wurde 2007 mit der Karl-Preusker-Medaille derDeutschen Literaturkonferenz ausgezeichnet.

Seine umfassende Sammlung wurde 2009 vom Freistaat Bayern für die Universitätsbibliothek Augsburg erworben.

Foto: Georg Salzmann und Arno Loeb unterhalten sich im Garten bei einem guten Tropen gesellig über Autoren, Bücher und andere interessante Dinge.

Der Augsburger Journalist Arno Loeb besuchte Georg Salzmann, der er schon länger durch ihre gemeinsame Lust auf Literatur kannte, vor zwei Wochen in seiner Wohnung mit großen und gefüllten Buchregalen. Dort führte er mit ihm ein langes Gespräch über seine Sammelleidenschaft bei den verbannten und verbrannten Büchern.


Sollte man sich mal anschauen: die Sonderräume mit den verbannten und verbrannten Büchern von Georg Salzmann, in der Bibliothek der Augsburger Universität. Kann jeder reingehen.

Das gesamte Gespräch zwischen Georg Salzmann und Arno Loeb wird in den nächsten Tagen vom Augsburger Internet-Lexikon "Augsburg-Wiki" übernommen und veröffentlicht. Wir werden dann darauf hinweisen. 

Georg Salzmann ist vor einigen Tagen an seinem Altersruhesitz in München-Lochham, zwischen seinen Büchern, friedlich verstorben. Vor einiger Zeit hatte er noch voller Aktivität angefangen seltene illustrierte Bücher zu sammeln.

Viele, viele Bücher gibt es zu betrachten und zu lesen, die Georg Salzmann der Augsburger Universität überlassen hat. Da sollte man sich Zeit nehmen.


Ominöse Happy-Demo ...


Ein lästiger Demonstrant erinnerte mit seinem Schild "Happy Reichsprogromnacht" vor der Augsburger Kongresshalle beim Presseball an die Missetaten der Nationalsozialisten gegen die jüdischen Bürger von Augsburg. 

Manche der anwesenden Gäste, Medienleute, Politiker und Geschäftsleute sollen beim Anblick des einsamen Demonstranten Silvio H. nicht so "happy" gewesen sein, war zu hören. Keiner wusste so genau,was dieser mit seinem Schild in der Kälte  eigentlich wollte.

Kulturbürgermeister Peter Grab, der früher mal das jüdische Museum in Augsburg leitete, konnte sich auf dem Presseball nicht mehr an die sogenannte "Reichskristallnacht" mit den Brandschatzungen, Plünderungen Verwüstungen und Zerstörungen bei jüdischen Augsbürgern erinnern: "Wissen Sie, mir geht da eher dieser Architektenpfusch im CFS-Stadiondurch den Kopf", soll er gesagt haben.

Am 10. November 1938 wurde in der Synagoge der jüdischen Gemeinde in Augsburg um 3 Uhr in der Frühe das Telefonkabel durchgeschnitten und dann Feuer gelegt. Damals lebten noch über 1.000 jüdische Bürger in Augsburg. Viele von ihnen, die vor den Nazis nicht flüchten konnten, wurden unschuldig eingesperrt und umgebracht.


Doku: Im Archiv der Augsburger Industrie- und Handelskammer (IHK) wurden die Namen einiger bekannter Augsburger Industrie-Bosse tüchtig geschwärzt, damit man sie auf dem Nazi-Aufruf gegen jüdische Geschäftsleute nicht aus Versehen als rassistische Verbrecher nach dem Krieg ermitteln konnte. 


Diese traditonellen Augsburger Geschäfte von jüdischen Mitbürgern sollten boykottiert und runiniert werden.


Altes Bild: Wer damals in Augsburg richtig geflaggt hatte, der wurde in der Progromnacht verschont.


Bild: Die Augsburger  Synagoge und ihre Einrichtung wurde durch Feuer teilweise vernichtet.

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Der Demonstrant hatte wohl im Übereifer übersehen, dass die AZ einen grossen Bericht zum Thema Kristallnacht in Augsburg gebracht hatte."

Benedikt Lika von der Augsburger CSU kommentiert: "So etwas darf sich nie wieder wiederholen. Dies ist Pflicht der nachgeborenen Generationen im speziellen und der Politiker im Besonderen. Jeder von uns ist dazu aufgerufen, bei Ungerechtigkeiten die Stimme zu erheben und laut Nein! zu rufen."

Neues Augsburger Stadtwappen?



Seit einigen Tagen sieht man in Augsburg ein neues Stadtwappen: Statt der fruchtbaren Zirbelnuss, die furchtbare Abrissbirne.

Da staunt Deutschland: Türkische Schafkopfer in Augsburg ...




Kruzitürken, schon wieder im Schafkopf verloren. Kurz vorm Loch verreckt. Aber mei, mit a vollen Hos kann jeder stinken.

Augsburger Schafkopf-Workshop für Migranten im Neruda.

Sakra, wer hätte das gedacht: Jetzt lernen unsere türkische Mitbürger auch noch bayerische Kartenspiele. Reicht es nicht, wenn sie schon zum Döner Sauerkraut futtern? Muss man sich denn mit aller Gewalt integrieren?

Da staunt jedenfalls ganz Deutschland, wie bei den Augsburge Kültürtagen unseren Migranten das schöne bayerische Kartenspiel beigebracht wird.

Hoffentlich lernen sie dabei auch nicht die Sauferei und Flucherei der hiesigen Kartenspieler.


Integrations-Fast-Food: Döner mit Sauerkraut. Ob das schmeckt?