Dienstag, 3. Januar 2012

Augsburgs Pop-König Goerlich von OB Gribl entlassen ? Warum?



Der Datschi-OberBürgermeister Kurt Gribl hat den Augsburger Pop-Koordinator Richard Goerlich leider aus seinem Amt geworfen.

Richard "Ritch" Goerlich hört in ein paar Wochen (wir hörten März 2012) als Pop-Beauftragter der Stadt Augsburg auf, weiter die hiesige Pop- und Rockwelt  ins kreative Chaos zu stürzen.

Wir nehmen an: Richard Goerlich hat sich hartnäckig geweigert, die einfältige Geliebte des Gribl, zur Popp-Sängerin auszubilden. Nachdem die parteipolitische Karriere von Sigrid Einfalt wegen Tobias Schley fehlgeschlagen ist, hatte sie die Idee mit Hilfe von SchmarrnRadio und Pop-Goerlich eine neue Karriere in der Show-Branche als Sängerin zu starten.

"Mein Gott!", soll Goerlich gesagt haben, "ihre Stimme ist einfach zu giftig ....Das wäre ja Massenmord, wenn ich die aufs Publikum loslasse!"


Als erste Augsburger Zeitung hat die DAZ die schreckliche Meldung über den Untergang des Augsburger Pop-Königs Richard Goerlich gebracht. Wir sind von den Socken ...

Völlig unpolitisch reagiert darauf der pop-begeisterte linke Statdtradt Benjamin Clamroth (Ton Steine Scherben sind seine Lieblings-Combo - "Keine Macht für niemand") und meinte zu Goerlichs Selbst-Abschaffung: "Ich hoffe, dass die Stadtregierung nun die Konsequenz zieht, diesen Posten nicht mehr zu besetzten und so wenigstens einen kleine Schritt zur Konsolidierung des Haushalts beiträgt."

Unsere ukrainische Putzfrau meint zu Goerlichs Flucht aus dem schweren Amt: "Jetzt muss ich doch noch zu dem blöden Bohlen seine Casting-Show gehen, wenn mich der Goerlich nicht in die Hitparade bringt ...."



Trotz ihrer tollen vielfältigen Stimme konnte Goerlich nichts mit Gribls Geliebter anfangen ....





Stadträtin Margarete Heinrich kommentiert gefühlvoll die Selbst-Abschaffung von Richard Goerlich .... Und Goerlich legt viel Wert auf seinen richtig geschriebenen Namen. Galgenhumor?


DAZ-Zagler ist wieder Mr. Salzsäure persönlich wenn es gegen Peter Grab geht:

Der Kulturausschuss ist unter Grabs Führung zu einem Tollhaus mutiert

Für Kulturreferent Peter Grab ist Goerlichs Abgang ein Verlust, der Augsburgs Kulturreferent in höchste Not bringen wird. Goerlich war Grabs politischer Superjoker und Schutzschild zugleich. In der Kulturszene hat Grab kaum Standing entwickelt, mit Baureferent Merkle und Kulturamtsleiter Weitzel ist er im Dauerclinch, mit OB Gribl nicht erst seit der Integrationsbeiratsaffäre auf tödlichem Kollisionskurs. Der Kulturausschuss ist unter Grabs Führung zu einem Tollhaus mutiert: Nach Goerlichs Abgang ist Peter Grabs Isolation abgeschlossen. Spannend ist somit nur noch die Frage, wer nach Richard Goerlich das kulturpolitische Vakuum dieser Stadt auszufüllen versteht.

Mehr Info dazu: http://www.daz-augsburg.de/?cat=44



Die neue Augsburger Szene weint um Pop-Star Goerlich:

Nach dem auch für seine Parteikollegen vollkommen überraschenden Wahlsieg von Gribl hat sich die Popkommission zwar nicht lange gehalten, doch mit dem Amt des Popkulturbeauftragten wurde in Augsburg Geschichte geschrieben. Und Richard Goerlich war der Mann dafür: Erfahrungen als Musiker (Les Must, Cosmic Casino, FC Allstars), Journalist sowie Label- und Clubmitbetreiber (Weißes Lamm, Schwarzes Schaf, Lamm Records) haben ihn jede Ecke des Geschäfts kennenlernen lassen.

Die Augsburger Allgemeine macht ein Blabla-Interview mit Popper-Goerlich:

Goerlich zögerte mit seiner Willensbekundung, weiter in der Funktion des Jugend- und Popkulturbeauftragten arbeiten zu wollen. Denn harsche Kritik war dem Popkulturbeauftragten nicht neu. Bereits bei seiner Neueinstellung 2008 waren SPD und Grüne auf die Barrikaden gegangen, hatten den Posten als reine Geldverschwendung bezeichnet und Gribl und Grab ins Kreuzfeuer genommen. Der OB und sein Kulturreferent wollten den Posten unbedingt; sie setzten sich am Ende durch.