Mittwoch, 20. November 2019

Wechselblut ....

Von den Augsburger Linken zur Mini-Partei Polit-WG mit bisher einem Stadtrat.
 
Stadtrat Alexander Süßmair schließt sich Polit-WG an
Der parteilose Stadtrat Alexander Süßmair wechselt ab sofort zur Polit-WG. Damit hat die Polit-WG 2 Sitze im Stadtrat der Stadt Augsburg.

"Uns freut es, dass mit Alexander Süßmair ein engagierter und erfahrener Mandatsträger zur Polit-WG wechselt. Wir sind überzeugt, dass wir mit ihm einen guten Mitstreiter für die politischen Ziele der Polit-WG hinzugewonnen haben. Seine kritische Stimme im Augsburger Stadtrat, sein Einsatz für soziale Gerechtigkeit sowie dafür allen Menschen die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen, gefallen uns. Die konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit in der Ausschussgemeinschaft haben uns darin bestärkt ihn bei uns aufzunehmen." so Stadtrat und Polit-WG Vorstand Oliver Nowak.

Alexander Süßmair: "Ich freue mich über die Aufnahme in die Polit-WG und dass ich hier ein neues politisches Zuhause gefunden habe. Lange hatte ich überlegt, ob ich erneut für eine weitere Stadtratsperiode kandidieren soll. Nachdem ich die Partei DIE LINKE nach 21 Jahren Mitgliedschaft Ende 2017 verlassen hatte, stand für mich fest, dass ich mich nur dann wieder einer Gruppierung anschließe, wenn es von den Inhalten passt. Mir ist es wichtig, meinen politischen Überzeugungen und Werten treu zu bleiben. Auch andere Parteien wollten mich für eine Kandidatur gewinnen. Die Entscheidung fiel dann auf die Polit-WG, da mich hier die inhaltlichen Übereinstimmungen am meisten überzeugt haben."

Alexander Süßmair hat sich seit 2008 durch seinen konsequenten Einsatz für bezahlbaren Wohnraum, die Einführung eines Sozialtickets im Nahverkehr und als Mitglied im Finanzausschuss in der Kommunalpolitik einen Namen gemacht. Von 2009 bis 2013 war er zudem Mitglied des deutschen Bundestages. Für die Ausschussgemeinschaft und den Augsburger Stadtrat wird es keine Veränderungen bei Sitzen und Ausschussbesetzungen geben, da Herr Süßmair die bisherigen Ausschusssitze über die Ausschussgemeinschaft beibehält.
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Oliver Nowak
Vorstand Polit-WG e.V.
Stadtrat Augsburg, Rathausplatz 2, 86150 Augsburg
Polit-WG
http://www.polit-wg.de

Verrückter Stimmenfang - aber wo ist der Perlachturm?


Die Wahlkampf-Ideen der Augsburger Politiker werden immer krasser um einen der begehrten 1800-Euro-Stadtrat-Posten zu ergattern. Jetzt hat sich der Augsburger Jungpolitiker Ferdinand Traub, Mitglied der Freien Wähler in Augsburg, sogar das Rathaus, in das er im März 2020 stürmen will, auf den Oberarm tätowieren lassen.

Traub: "Damit gehe ich jetzt jeden Tag in ein anderes Augsburger Hallenbad und schwimme damit vor den Mädels herum! Da angle ich mir sicher viele Stimmen!"

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Vorsicht, lieber Ferdinand, da vielen in manchen Augsburger Hallenbädern Steinbrocken von der Decke! Und überhaupt wo bleibt der markante Perlachturm neben unserem schönen Rathaus?"

P.S.: Ferdinand Traub posiert auf Liste 3, Platz 6 für die Freien Wähler. Sein Motto: Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.

Sonntag, 17. November 2019

Augsburgs SPD-Promis beklatschen Nuttenpreller, Schepperbix und Negerbeizen

Silvano Tuiach begeisterte mit gekonnt viel verstaubtem Sexismus als "alter weißer Mann" die Augsburger SPD-Promis, so stark, dass gleich die erigierten Daumen stief nach oben standen.

Bei der großen Show der Augsburger SPD zum Kommunalwahlkmapf 2020 in der Hasenbräu-Kälberhalle am Lech bejubelten die roten Promis die herrlich zotigen Ausdrücke des Augsburger Datschi-Humoristen Silvan Tuiach. Besonderen Begeisterungsstürme weckten seine Erinnerungen an "Nuttenpreller" und "Negerbeizen", als er von seiner proletarischen Kindheit in Oberhausen schwadronierte.

Auch wenn einige SPDler hinterher schockiert über Tuiachs Eskapaden sein Honorar, oder wenigstens das nächste Freibier streichen wollten, waren die Augsburger SPD-Bosse Florian Freund, Ulrike Bahr, Harald Güller und Stefan Kiefer hellauf begeistert über die Erinnerungen an alte Zeiten, wo man noch jeden Scheiß sagen durfte, was man wollte.

Nur dem OB-Kandidat Dirk Wurm, der noch zu den jüngeren SPDlern in Augsburg gezählt werden darf, rutschten vor Schreck über Tuiachs Superwitze seine Ringelsocken ein paar Zentimetet tiefer.

Unser ukrainische Putzfrau meint dazu: "Selbst wenn der Tuiach zu mir Bloddr, Matz, Loas, Schepperbix oder gesagt hätte, wäre ich ihm aus Freude über diese fast schon verschwundenen Wörter nur zu gern um den Hals gefallen, wäre ich nicht mit Gratis-Bier und -Brotzeit von den Sozis beschäftigt gewesen."

Krautbahnhof

Die Zukunft des Augsburger Hauptbahnhofs: ohne Dächer verkrauten die Bahnsteige. Augsburgs Bahnhof wird zum Biotop!

Samstag, 16. November 2019

Juhu - die Power-Frau Sigrid Gribl hat endlich eine eigene Firma. Melcer wird sich grün und blau ärgern!

Wir wissen vielleicht, was Sigrid Gribl, ex-Einfalt, ex-Szymczak, macht, wenn ihr Gatte Dr. Kurt Gribl nicht mehr Oberbürgermeister in Augsburg ist. Aber was macht er dann?
Schon schade, dass der Kurt und die Sigi keine Kinder zusammen haben. Oder doch? Oder fast? Wo gerade das harmonische Familienleben für unseren treuen und ehrlichen Datschi-Kurti das Wichtigste ist. Wir könnten uns gut vorstellen, wie die kleinen Racker der beiden durchs neue Augsburger Büro im Apothekergässchen krabbeln und krächzen würden.

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Handelsregister Neueintragungen vom 20.09.2019
HRB 34020: Adebar GmbH, Augsburg, Apothekergäßchen 3, 86150 Augsburg. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 16.09.2019. Geschäftsanschrift: Apothekergäßchen 3, 86150 Augsburg. 

Gegenstand des Unternehmens: Erwerb und Veräußerung von Immobilien sowie Planung, Entwicklung und Umsetzung von Immobilienprojekten; ausgenommen sind genehmigungspflichtige Tätigkeiten im Sinne des § 34 c GewO. 

Des weiteren ist Gegenstand des Unternehmens die Erstellung von Text und Konzepten, die Gestaltung für Kommunikation, Werbung, Publikation und Medien. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. 

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Gribl, Sigrid, Augsburg, *xx.xx.xxxx, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

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Ja, gut, die baldige ex-OB-Gattin Sigrid Gribl kann ja genial texten, das hat sie schon bei der Melcer-Agentur bewiesen. Aber auch schon früher als sie noch mit dem Architekten Klaus Einfalt verheiratet war und für die Subkultur in Augsburg arbeitete. Der Melcer, Sohn eines Möbelfabrikanten, wird sich in seiner Mega-Agentur ohne seine Turbo-Sigi grün und blau ärgern. Wer wird so schöne Zukunfts-Texte erfinden?

Aber was macht ihr Gatte Kurt in der Zukunft, ohne seinen OB-Job? Kann er was mit dem Verkauf von Immobilien anfangen? Wir können das kaum glauben, hat er doch nur Erfahrung mit dem erfolglosen Verkauf von Tiefgaragen-Aktien in Augsburg.

Vielleicht schreibt er noch ein Buch: "Wie ich Augsburg in den Abgrund wirtschaftete und noch rechtzeitig vom sinkenden Schiff flüchten konnte".

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Der Kurti kann ja den Kaffee für seine Sigi machen, wenn sie von der Sex ... äh ... Texterei völlig erschöpft ist. Vielleicht kommt dann wieder so eine romantische Stimmung auf, wie damals im schnuckeligen Augsburger CSU-Wahllokal in der Philippine-Welser-Straß, wo allerdings noch der damalige Gribl-Entdecker Hermann Weber, den Kaffee ranschleppte. Ach, das waren noch Zeiten voller toller Gerüchte, Skandale und spannenden Hausdurchsuchungen in Augsburg."

Das geht aber nun nicht mehr, da der CSU-Abtrünnige Hermann Weber, der einst als OBKandidat  von der ersten weiblichen Augsburger CSU-OB-Kandidatin Margarete Rohrhirsch-Schmid abgesägt wurde, von Gribl fürs Verkleckern beim Kaffeeholen mit einem schlecht bezahlten arbeitsreichen Posten als Stadtdirektor bestraft wurde. 

Dafür haben wir jetzt aber eine Eva Weber, die sogar Bratwürschtle für Wählerstimmen vom Grill serviert.

Freitag, 15. November 2019

Guten!

Wär ja mal was für unsere Kantine, oder? Leckere Küken in Beuteln für die Schlangen zuhause. So tolle Futterangebote gibts nicht im Internet, sondern nur in Augsburger Tierhandlungen.

Mittwoch, 13. November 2019

Roll den Rat

Die modernen Augsburger Stadträte sind voll mobil mit ihren
E-Rollern ins Rathaus gekommen.

Dienstag, 12. November 2019

Könnte das stimmen?

Manchmal untertreiben unsere Kollegen von der Zeitschrift Titanic. Wir wissen doch, dass in Bayern die CSU schon lange vor der Steinzeit existierte, oder?

Montag, 11. November 2019

Vorteil

Hurra!
Augsburg bleibt Auto-Stadt!
Auch wir können das Gelabere von der Fahrradstadt
wirklich nicht mehr hören!
Vorteil Auto: Durch  große Autos können die Radler in deren Windschatten bequem durch die Stadt kommen.

Vorteil Auto: Je mehr Autos in der Innnenstadt parken, desto mehr Radler dürfen auf dem Gehweg fahren.

Vorteil Auto: Da ist doch mal eine Ansage.

1,8 Millionen für Gehsteigparken der PKWs und Haltestreifen für Lieferantenautos:  Die Radler bleiben notgedrungen auf dem Gehweg. Eine echte Murksleplanung.

Dienstag, 5. November 2019

Hundeleben


Endlich haben wir ein Schild, das uns zeigt, dass der Geschlechtsverkehr zwischen Pudel und Dackel streng verboten ist. Was würde da auch rauskommen?

Montag, 28. Oktober 2019

Der Dame fehlt was

Normalerweise nur im Freak-Theater zu bestaunen:  Unterleib ohne Dame! Jetzt auch in Augsburg im Höhmannhaus, das Haus der Kultur-Skandale. 


Donnerstag, 24. Oktober 2019

Wird oder sieht da jemand rot?


Überdeutlich zu erkennen: der rote Streifen auf der Konrad-Adenauer-Allee wird von den Augsburger Radfahrern sehr geschätzt.

Das Merkle-Denkmal


Einen Monat früher als sonst wurde die brandneue Merkle-Hütte am Kö aufgestellt. Augsburger Architektur-Experten meinen: "Sie ist bislang das einzige bemerkenswerte Bauwerk des Malergesellen-Architekten Gerd Merkle, der irgendwie zum Augsburger Stadtbaumeister wurde - und sollte deshalb auch für die Nachwelt erhalten bleiben!"

Toll gemacht


Schon jetzt: Freifahrt im AVV - Am Bahnhof Kissing wurde der Stempelautomat bereits abgeschaltet. Eine mutige Entscheidung des scheidenden Chefs von Hörschelmann.

Wir werden ihn so in guter Erinnerung behalten.

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Mozart geht den Bach runter

Augschburger Blamagen ohne Ende?


Augsburger Mozarthaus? Tja, da lachen die Mozarts.

Je nun, was so alles in Augsburg vor sich in plätschert, um dann den Bach runterzugehen!
Eigentlich sind die römischen Nachgeborenen, also die Augschburger, doch stolz auf ihre Gründer, ohne die es Augusta Vindelicum gar nicht gäbe und erst recht nicht die vielen Bäche und Brunnen. 

Doch die Felle für ein Andenken an die Römer in Form eines Museum treiben immer wieder den Bach runter. Immer wieder bekommen die Initiatoren für ein Römisches Museum eine kalte Dusche verpasst. Ist ja kein emsiger Sohn mehr vorhanden, wie beim kommenden Lettl-Museum, das die Stadt mitfanzieren will. 

Was soll’s, Augsburg hat ja die Fugger und dazu schon ein Fugger-Welser-Museum. Daran gibt es fast nichts zu kritisieren, sehen wir mal davon ab, dass alle Fugger-Nachfahren noch immer im Geld schwimmen, womit wir wieder beim Wasser wären.

Hat er blutige Kriege finanziert, hat er Kinder in Bergwerken umkommen lassen, hat er als Christ trotz Todesstrafe Geld verliehen, hat er die Weber ihren letzten Blutstropfen ausgesaugt? - oder kann er kein Wässerchen trüben?

Ja und dann hat Augsburg noch Leopold Mozart, den in Augsburg geborenen Vater des genialen Musikers Wolfgang Amadeus Mozart, im Angebot, der im November 2019 seinen 300. Geburtstag in seinem Geburtshaus feiern wollte. 

Nur wird der Umbau dieses Mozarthauses in der Frauentorstraße trotz heftigster Versprechen nicht fertig. Und das ausgerechnet wegen eines Wasserschadens im Nachbarhaus „Hohes Meer“! Hat hier jemand gelacht?

Ob die römischen Auguren vorausgesehen haben, dass außer ihrem Museum auch das Mozarthaus gegen Wassermassen kämpft? Nun ja, vielleicht geht die Blamage unter, wenn im Januar 2020 das Leopold Mozart Museum endlich getauft wird.


Dafür verwässert das Mozart-Museum-Ereignis bestimmt auch noch die Vorbereitungen zum Brechtfestival vom 14. bis 23. Februar 2020. 

Ja, so ist es halt, wenn man als Unesco-Weltkulturerbe nur eine Wasserstadt geworden ist. Mehr Kluge Augschburger müssten hier halt her!

Die Augschburger GroKo-Stadtregierung jedenfalls kann kein Wässerchen trüben, für sie gilt: Blamagen einfach runterspü(ie)len.

Das meint jedenfalls
Ihr Polemixta


Die Römer suchen ihr Augsburger Museum.

Freitag, 18. Oktober 2019

Tote Zoo-Giraffe geistert durch die Politik


Gnadenhof statt Zoo!
Weniger Tierbabies und 3-D-Brillen lösen auch Parkprobleme

Die Debatte über Parkplatzgebühren oder gar ein Parkdeck beim Augsburger Zoo überlagerte die Meldung zum Tod von Giraffe Gaya, die es bereits vor Jahren wegen „seltsamen Ticks“ in die Schlagzeilen schaffte. 

Grund genug für die Augsburger V-Partei³, sich zum Umgang mit städtischen Mitteln, zur Parkplatzdiskussion aber auch grundätzlich zum Zoo zu Wort zu melden.


Kopfschütteln löst die jüngste Debatte der Beteiligten des Bau- und Konversionsausschusses,welche sogar in die groteske SPD-Idee eines womöglich 10-Millionen-Euro teuren Parkdecks mündet, bei der V-Partei³ aus. Trotz „Friday-for-future“ spielen Klima- und Umweltschutz bei allen politischen Akteuren offenbar immer noch keine Rolle. Dabei wäre das jetzt die Chance, über mutige, innovative und wirklich sinnvolle Veränderungen zu sprechen.


Bei ca. 600.000 Besuchern jährlich und 868 vorhandenen Parkplätzen beim Augsburger Zoo gilt es zum einen, den ÖPNV (die V-Partei³ fordert Kostenfreiheit!) und die Radanbindungen so attraktiv wie möglich zu gestalten und hinsichtlich den PKW-Parkplätzen vor allem die Besucherspitzenzeiten zu entschärfen!


Gerade um die Osterzeit werden von der Zoo GmbH gezielt Familien mit Kindern mit den dafür gezüchteten Tierbabys angelockt, was dann zur schwierigen Parksituation auch im angrenzenden Wohngebiet führt. 


Die für die Besucherströme gezüchteten Tiere können jedoch gar nicht alle im Zoo untergebracht werden, weswegen viele nach wenigen Wochen geschlachtet und den Löwen oder Tigern zum Fraß vorgeworfen werden. 


Diese Realität wird den Familien und Kindern vorenthalten, das passt nicht ins Bild der heilen Welt. In dieses Bild passt auch nicht die Wahrheit, dass Wildtiere wie Elefanten, Tiger, Bären, Kängurus, Giraffen, Eisbären oder Menschenaffen in Gefangenschaft niemals artgerecht gehalten werden können! Sie können im Augsburger Zoo ihre natürlichen Instinkte und soziale Interaktionen nur unzureichend leben und bringen das auch mit Verhaltensstörungen in ihrem eintönigen und abgestumpften Leben zum Ausdruck.


Wenn schon jährlich Steuermittel wie z.B. die 1,1 Millionen Euro aus dem Jahr 2017 für den stets defizitären Augsburger Zoo als Zuschuss eingesetzt werden, sollte das künftig nur noch für echten Tierschutz erfolgen! Die V-Partei³ regt daher an, den Augsburger Zoo in einen Gnadenhof umzuwandeln, um dort den Besuchern und vor allem den Kindern wertschätzenden Umgang mit Tieren zu vermitteln.


Wissen und Eindrücke über Wildtiere oder einfach nur süße Tierbabies lassen sich auch mit sogenannten „Virtuell-Reality-Brillen“ (in allen Häusern wie z.B. im Elefantenhaus) vermitteln. Dafür spielt weder die Jahreszeit noch das Wetter eine große Rolle, was zusätzlich das Parkplatzproblem entschärfen würde. Die Umwandlung zu einem derart innovativen Gnadenhof würde der Umweltstadt Augsburg gut zu Gesicht stehen und wohl weltweit für positive Schlagzeilen sorgen.

Und selbstverständlich ist es daneben auch sinnvoll, für bereitgestellte Parkplätze eine familienfreundliche Parkgebühr zu erheben, wie das überall in der Stadt Augsburg mit erhöhtem Parkdruck der Fall ist und sicher den einen oder anderen auch dazu motiviert, umweltfreundliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Zwei Beispiele für Gnaden(Lebens)höfe:


Mit freundlichen Grüßen

Roland Wegner
Bundesvorsitzender

Dienstag, 15. Oktober 2019

Augsburgs Fischer engagieren sich bei der Wahl




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Die Augsburger Skandal-Zeitung deckt auf: 
So wurde Dirk Wurm der OB-Kandidat der SPD!
Mithilfe der Petrijünger! 
Unglaublich!

Angeln sie gemeinsam den OB-Fisch?

Montag, 14. Oktober 2019

Ätschibätsch!

Das ist die Bahnhofs-Halle in Lübeck. Tja, Lübeck hat Pech und nur rund 215.000 Einwohner. So erbärmlich ärmlich wird unsere neue Augsburger Bahnhofs-Halle sicherlich nicht ausschauen. Wir haben ja die Zukunft auf unserer Seite, gell.

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Verlotterte Nymphen

Wiederherstellung der Parkanlage mit dem schönen Nymphenbrunnen in der Langenmantelstraße beim Plärrer-Gelände

Völlig verwahrloster Nymphenbrunnen in der berühmten Wasserstadt Augsburg: Eine wahre Schande.


Von den insgesamt über 100 Brunnen in unserer Stadt genießt nur ein Teil die entsprechende Aufmerksamkeit und Pflege, wie z.B. die prächtigen Monumentalbrunnen der Renaissance in Augsburgs Prachtstraße, der Maximilianstraße. Etliche andere bemerkenswerte Brunnen fristen dagegen ein Schattendasein, werden nicht (mehr) gepflegt, haben aufgehört zu plätschern, modern und rotten vor sich hin, wie z.B. der Nymphenbrunnen, 1928 durch Fritz Beck an der Südseite des Telegrafenamtes, Langenmantelstraße 1 errichtet.


Es darf nicht sein, dass die Stadt Augsburg so lieblos mit diesem kleinen Juwel umgeht, zumal die Anlage unter Denkmalschutz steht.

Nachdem Augsburg 2019 den Status eines Weltkulturerbes Wasser verliehen bekommen hat, steht es auch in der Pflicht nicht nur seine Prachtbrunnen zu erhalten und zu pflegen, sondern sich auch um die weniger renommierten Brunnen zu kümmern.

Gerade in Zeiten des Klimawandels, in denen auch die Menschen Schutz vor Sonne und Trockenheit benötigen, ist es nicht nachvollziehbar, dass diese "Oase" zunehmend verrottet und nicht für die Bürger gepflegt wird. Plätze wie diese, die einem kleinen Park ebenbürtig sind, sind zu erhalten und zu pflegen. Hier wirken städtebauliche Aspekte, Naturschutz, Baumschutz und Feuchtigkeit durch Wasser vorbildlich zusammen.

Die Stadt Augsburg weiß schon seit vielen Jahren, dass der Nymphenbrunnen und das Wasserbecken vor dem ehemaligen Fernmeldeamt in einem schlechten Zustand sind. Schon der Umweltreferent Rainer Schaal hatte seinerzeit das Thema angestoßen. Leider wurde unter seinem Nachfolger, Reiner Erben, das Thema nicht mehr verfolgt. Neuerlich angestoßen wurde das Thema durch einen Leserbrief in der Augsburger Allgemeine, wo sich der Verfasser über den schlechten Zustand zu Recht beklagt.

Trauerweiden beim ehemaligen Fernmeldeamt, am Holzbach, neben dem Plärrergelände. 

Angeblich bereiten der Stadt die Kastanienbäume "Kopfzerbrechen", die eine Sanierung zu einer teuren Angelegenheit machen würden. Hierzu lässt uns Baureferent Gerd Merkle wissen: „Wir setzen uns schon länger mit einer angemessenen Restaurierung beziehungsweise Neugestaltung des Nymphenbrunnens auseinander.“ Merkle weiter: „Für Sanierungsmaßnahmen der Brunnenanlage müsste in diesen Baumbestand massiv eingegriffen werden.“

Die vom Baureferenten angesprochene "Neugestaltung" ist aber schon aus Gründen des Denkmalschutzes nicht realisierbar. Die Anlage ist als Bestandteil des ehemaligen Telegraphenamtes unter der Nummer D-7-61-000-606 beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege als Baudenkmal gelistet. Abgesehen davon ist eine "Neugestaltung", womöglich noch verbunden mit einem aufwändigen Wettbewerb, in keiner Weise wünschenswert. Hier soll vielmehr eine, damals mit viel Weitsicht geplante Anlage als Bestandteil des Baudenkmals Fernmeldeamt, erhalten und nicht durch einen überflüssigen "Neubau" verschandelt werden.

Uns erschließt sich in keiner Weise, warum die Kastanienbäume einer Erhaltung/Sanierung des Brunnens und des Wasserbeckens im Wege stehen sollen. Wir haben vielmehr den Eindruck, dass die Argumentation des Baureferenten nur vorgeschoben ist, um sich auch die nächsten Jahre vor einer adäquaten Sanierung der Parkanlage zu drücken und die Parkanlage weiterhin vergammeln zu lassen.

Unsere Forderungen

Wir kommen nach unserer Begehung zu der Ansicht, dass es nicht viel Aufwand bedarf, die Anlage mit Brunnen, Wasserbecken, den beiden Figurengruppen, Natursteinmauer mit Sitzgelegenheit und den Park mit Bäumen wieder annehmbar zu gestalten und so eine kleine "Oase" für die Augsburger Bürger wieder herzustellen. In erster Linie geht es lediglich um Pflege- und Reinigungsarbeiten.

Das Ziel sollte sein, die Anlage wieder in ihren ursprünglichen Zustand, wie auf dem zeitgeschichtlichen Foto (Bild: Fernamt_Front_Bildquelle_Architektur_Museum_Schwaben.jpg) gut dokumentiert, herzustellen.

– Das Wasserbecken muss sofort von Müll und Bewuchs gereinigt werden und der Abfluss am Südende funktionsfähig gemacht werden, damit sich kein Wasser ansammeln kann.

– Auch müssen die Sinkkästen des Gehwegs am Beckenrand gesäubert werden, damit das Regenwasser abfließen kann. Erst dann können die möglichen Schäden und Undichtigkeiten des Wasserbeckens diagnostiziert werden und Klarheit über den Reparaturaufwand gewonnen werden.

– Etwaige undichte Stellen im Wasserbecken müssen saniert werden. Dies sollte mit entsprechenden Kunstharzen in der heutigen Zeit kein Problem darstellen.

– Säuberung der Beckeneinfassung mittels Hochdruckreiniger mit Wasser.

– Die beiden Figurengruppen der reitenden Kindlein müssen gereinigt werden.

– Die ursprüngliche äußere Einfassung aus einer niedrigen Natursteinmauer (Reste noch erkennbar) mit Sitzgelegenheiten muss wieder hergestellt werden.

– Austausch der asphaltierten Wege durch wassergebundene Decken damit die Bäume besser an Wasser und Luft kommen.

– Auflockerung und Belüftung des Erdreiches im Bereich des Baumbestands als unterstützende Pflegemaßnahme falls erforderlich.

– für den Fortbestand der Kastanien scheint ein Kronenschnitt erforderlich, der auch das gesamte Erscheinungsbild der Bäume verbessert.

– Vor allem die Kastanien zur Straße hin bedürfen dringend der jahrelang versäumten Pflege. Um mehr Erdreich für die äußeren Kastanien zu gewinnen, kann ggf. der Fußweg verschmälert werden, sowie dies an einigen Stellen bereits der Fall ist.

– Die Streusandkiste muss entfernt werden, da der Kies mit Salz gemischt ist und dieses für die Bäume eine zusätzliche Verschlechterung der Lebensbedingungen darstellt, ganz abgesehen davon, dass der optische Gesamteindruck der kleinen Parkanlage hierunter leidet.

– Die ursprünglichen Trauerweiden (siehe Bild: Trauerweiden_fernmeldeamt_1982_Bildquelle_Privat. jpg), die als zeittypische Architekturbäume damals gepflanzt wurden, müssen ersetzt werden.

– Abschließend ist das Pumpwerk des Brunnens zu reparieren. Nachdem der Brunnen erst 2 – 4 Jahre nach dem Becken entstanden ist, scheint er technisch unabhängig vom Wasserbecken gebaut worden zu sein:

Es ist sichtlich kein Rücklauf (mit Schwerkraft) vom Beckenwasser in einen Tank in einer Brunnenstube vorhanden, der auch bei Starkregen einen Überlauf bzw. bei Wassermangel einen automatischen Zulauf von Frischwasser bietet. Bei der Größe des Wasserbeckens und der Wassermenge darin, dürfte das auch nicht erforderlich sein. Erkennbar ist ein Rohr (Abfluss?) auf Höhe des Bodens des Wasserbeckens mittig am Fuß des Figurensockels sowie ein kleiner Eisendeckel hinter dem Sockel im Gehweg. Hier dürfte sich eine Pumpe befinden, die Wasser aus dem Becken direkt zur Figurengruppe und dem Wasserspeier (Fisch) hochpumpt.

Außer einem Elektroanschluss benötigt diese Technik keine Installationen. Es könnte damit also ausreichen, den Elektroanschluss den aktuellen Vorschriften gemäß neu zu installieren, sowie eine sicherlich erforderliche neue Pumpe mit Zeitschaltuhr einzubauen. Wahrscheinlich ist auch ein neuer, dichter Schachtdeckel erforderlich.

Im Herbst kann dann das Wasser vollständig abgelassen werden, damit das Becken vom Kastanienlaub ordnungsgemäß gereinigt werden kann und keine Frostschäden entstehen können.

Nachdem derzeit das ehemalige Fernmeldeamt saniert wird und der Park mit Brunnen Bestandteil dieses Ensembles sind, ist jetzt sicherlich der geeigneter Zeitpunkt die Wiederherstellung der Parkanlage anzugehen.

Mit freundlichen Grüßen


Baum-Allianz Augsburg, der Vorstand




i.A. Christian Ohlenroth

Der attraktive Nymphenbrunnen vor dem ehemaligen Fernmeldeamt, als es hier noch gepflegt aussah. Damals war Augsburg noch keine UNESCO-Welterbe Wasserstadt. 


Vergebliche Stacheln

Nachher: Wunderschönes Rigips-Dach.

Die Deutsche Bahn (DB) spart weder Kosten noch Fantasie wenn es um die Verschönerung der Südhalle des neuen Augsburger Hauptbahnhofs geht:

Nachdem die schmucke Wasserleitung aus teurem Edelstahl von den Tauben entdeckt wurde, kamen die aufgeklebten Metallstacheln zum Einsatz. Jetzt verschwindet das Ganze unter einem schrägen Vordach aus aufwändigem Rigips. Leider zeigen die Stadtwerke das noch nicht im Rahmen ihrer Tunnelführungen. Die Durchgeführten wären sicher begeistert.
Vorher- Wunderschöner Taubensitzplatz.

Sonntag, 6. Oktober 2019

Sonntags-Bildla


Neueste SWA-Regelung für Tram-Fahrgäste: "Einstieg nur für Barzahler!"
Merke, wer kein Bargeld dabei hat, muss draußen bleiben! Ihr könnt Euch eure Kreditkarten sonstwohin schieben ...

Wenn das die Taubenmarie auf dem Stadtmarkt mitbekommt. Oder wird die auch verboten?

In mancher Augsburger Garage ist ein Künstler-Atelier versteckt ...

Wunderschöne Fahnen vor dem Augsburger Landratsamt.
Da hat die hässliche Augsburger Fahne zu Recht keinen Platz mehr!
Wo sind wir hier? Ist alles so schön grün.
Dann sicher nicht in der Augsburger Fußgängerzone!

Was hat er in seinem Rucksack? Riechts komisch raus?

Sind die Haare blau, ist der Kopf drunter vielleicht schlau.

Im nächsten Leben werden wir Schilder-Hersteller.
Aber wo sind die Schilder für Bärenkeller, Hammerschmiede, Firnhaberau, Jakobervorstadt, Hochzoll, Haunstetten, Ulrichsviertel?


Klar ist Augsburg die kommende Fahrradstadt: Jetzt soll sogar statt der Zirbelnuss eine Speiche ins Stadtwappen kommen.

Wir lieben Eingänge in die Einsamkeit.

Endlich entfernt, der lange Schlauch, auf dem die Augsburger Stadtpolitiker stehen.

Immer am Puls der Zeit: der Augsburger Stadtmarkt.
Foto vom 30.09.2019!

Nur cool mit Stuhl?

Der zukünftige Augsburger Stadtrat will was loswerden:
"Wozu brauchen Augsburgs Schwimmer ein 50-Meter-Becken? Wir brauchen das Geld für bessere Dinge, wie zum Beispiel die kleine Putten. Sollen die Schwimmer doch in den Eiskanal steigen, der ist sogar länger als 50 Meter!"

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Dienstag, 1. Oktober 2019

40 Millionen Miese bei SWA - Car-Sharing ist nicht schuld



Die überregionale Zeitung "Die Welt" beschäftigt sich mit dem Car-Sharing in Augsburg:


In Augsburg haben sich die Betreiber, die Stadtwerke Augsburg (SWA), vorgenommen, durch die Flatrate beim Car-Sharing „mehr Fahrgäste zu gewinnen und kein höheres Defizit aufzubauen“, sagt Stadtwerke-Chef Casazza.

Nahverkehr sei generell ein Zuschussgeschäft – das gelte allerdings nicht für den Carsharing-Bereich. In Augsburg beträgt das Defizit des ÖPNV rund 40 Millionen Euro jährlich bei Kosten von rund 100 Millionen Euro, sagt Casazza: „Auf das Defizit wird die Flatrate keine Auswirkungen haben.“

Durch Marktforschung fanden die Stadtwerke Augsburg heraus, welchen Preis Nutzer zu zahlen bereit sind. Dabei ergab sich eine Bandbreite zwischen 79 und 109 Euro je nach Carsharing-Nutzung, sagt Casazza: „Das deckt gerade unsere Kosten. Verdienen können wir an der Flatrate nicht.“ 

Die ersten Buchungen habe es schon gegeben – bis zum Jahresende rechnen die Augsburger mit etwa 2000 Bestellungen für die Flatrate.

Um noch mehr Kunden anzulocken, planen die Stadtwerke weitere Stationen für Car-Sharing und Fahrradverleih, auch die Flotte soll wachsen. 

Derzeit verteilen sich rund 200 Fahrzeuge auf 70 Stationen in Augsburg. Dazu kommen 175 Räder an 30 Stellplätzen.


Unsere ukrainische Putzfrau meint dazu: "Die Räder sind ein Schmarrn. Aber wo bleiben bei diesem SWA-Angebot eigentlich die E-Roller, Vespas, Ballone und Flugzeuge?"

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Hier ist der Welt-Bericht zu lesen.

Buntes für Preis


Leere Schaufenster lassen sich in Augsburg wunderbar zum Plakatieren vermarkten. Bald
wird hoffentlich auch die Annastraße mit ihren vielen leeren Läden so schön bunt, wie diese Plakatwand bei der Neuen Stadtbücherei. Damit wird unsere Innenstadt wieder viel attraktiver. Das könnte dann wieder irgendeinen dubiosen Marketingpreis geben, gell.