Freitag, 10. Mai 2019

Friedensstadt Augsburg ist für das Töten von Menschen


Leider sind wir die Friedensstadt Augsburg und bekommen dadurch oft Ärger. Jetzt hat sich der Theologe Hartwig Hohnsbein gegen uns friedliebende Datschiburger verschworen. Er fordert, dass aus der berühmten Confessio Augustana, die zum Augsburger Religionfrieden führte, einige tolle Passagen herausgestrichen werden sollen. Er findet es nicht richtig, dass in dieser Confessio nicht nur für gerechte Kriege, sondern auch für die Todesstrafe mit dem Schwert geworben wird.

Wir finden, es reicht schon, dass sich auswärtige Klugscheißer in unsere Angelegenheiten, wie bei der Werner Egk-Schule, einmischen.

Ja, sakra, Herr Hohnsbein, sollen wir denn alles was früher mal gut war, heute als schlecht ansehen? Wo kommen wir da hin? Verderblich genug, wenn in manchen Staaten die Todesstrafe abgeschafft wird und der Papst auch dagegen ist. Kein Wunder, dass alles ringsum zusammenkracht. Martin Luther wusste schon, warum er dem einen oder der anderen den Tod durchs Schwert oder als Hexe auf dem Scheiterhaufen wünschte.

Der freche Hohnsbein will mit seinen Behauptungen sicher nur Unruhe in der Friedensstadt Augsburg stiften: "Den Tod forderte Luther auch für Zauberinnen und Hexen, für behinderte Kinder, die er als Wechselkinder aus einem Stück Fleisch ohne Seele bezeichnete, an denen er selbst das homicidium, die Ermordung, wagen wollte, für ungehorsame Heranwachsende, für den Papst und seine Bischöfe und die Türken sowieso, für Ehebrecherinnen, für Prostituierte, für Prediger, die nicht die amtskirchliche Predigterlaubnis erworben hatten, und sogar für Gemeindeglieder, die solche Prediger nicht bei der Obrigkeit denunzierten."

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Frieden ist nun mal ein hartes Geschäft und kann oft nur mit tödlichen Aktionen erhalten werden!"