Donnerstag, 4. Juli 2013

Die einfältige Werbekrake Mies & Marod soll uns die Fuckerey schmackhafter machen ...

Erst die Leute ausaugen und dann ein paar von ihnen eine billige Wohnung vermieten.

Die einfältige Werbeagentur von Daniel Melcer, dem einstigen Orgasmus-Schrei-Trainer und Porno-Moderator mit Nacktmulchencharme im Radio, wohlhabend geworden durch die Möbelfabrik seiner Vorfahren, hat sich jetzt mit den Fuckers zusammengetan.

Der CSU-Knecht Melcer, für dessen Agentur Mies & Marod auch die Gribl-Geliebte arbeitet, soll nach einem Gerücht nun die Fuckerey, die nur noch wie ein Affenkäfig im Zoo gegen Eintrittsgeld besichtigt werden kann, mit einem neuen Internetauftritt als Altenheim mit Gebetspflicht schmackhafter für die Touris machen.
In einer guten Werbe-Agentur kernt auch ein steifer CSU-Mann den richtigen Orgamsus-Schrei.

Ein Rätsel ist es vielen Werbeleuten in Augsburg, wie es dem smarten Melcer gelingen konnte, den Martin Kluger und seine Werbe-Team von Concret abzuschiessen, die ja ganz dick bei Regio Augsburg drin sind und bisher den Internet-Auftritt der Fuckerey machten. Auch den der Fucker-Bank.


P.S. Da hat der Melcer nun auch genügend Gelegenheit, sich mit dem Fucker aus Wellenburg über ihre Grundstücke zu unterhalten, die sie beide da im Augsburger Westen leider nicht für Millionen als Bauland verkaufen können.

Weltbild will weniger Verlagsaktivität ....

Das Börsenblatt meldet zu dem Augsburger Buchgrosshändler- und -versender Weltbild: 

Der Holtzbrinck-Konzern übernimmt den 50-Prozent-Anteil, den bislang Weltbild an der Verlagsgruppe Droemer Knaur gehalten hat.

Holtzbrinck würden damit wieder 100 Prozent der Anteile gehören. Die Übernahme muss noch kartellrechtlich genehmigt werden.

"Beide Partner blicken auf eine gute 14-jährige Partnerschaft zurück mit vielen wichtigen Erfolgen in der Belletristik und im Sachbuch", loben sich Weltbild und Droemer Knaur in der Pressemitteilung gegenseitig.

Für die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck sei der Buchbereich Kerngeschäft, das in Deutschland mit diesem Schritt weiter gestärkt werde.

Dagegen will Weltbild sich auf den Ausbau des Online- und Digitalgeschäfts konzentrieren, so die Mitteilung.

Sie hat lange durchgehalten: Elisabeth Höllerich, die Mutter von Roy Black, ist von uns gegangen ...


Foto: Roy Black zeigt seiner Mutter und seinem Vater einen Bericht in dem Teenie-Magazin Bravo, wo er auch seine erste Frau Silke kennen lernte.

Elisabeth Höllerich hat mit ihrem Sohn Gerhard, der später als Schlagerstar Roy Black berühmt wurde, als Mutter viel mitgemacht. Seine Höhen und Tiefen erlebt und erlitten. Sie wurde von den Medien gehätschelt und verhöhnt. Allgemein wurde sie als konservative Hausfrau gesehen, die für ihren berühmten Sohn selbstlos bügelte und ihm gerne Kässpatzen zubereitete.

Jedoch übersahen viele, dass Roy Blacks Mutter, die als geborene Mayer aus Burgwalden stammte, sehr tolerant war. Immerhin durfte ihr älterer Sohn noch als Gymnasiums-Schüler, kurz vor dem Abitur, mit seiner Band The Cannons nachts in den Augsburger Kneipen, oder in den Clubs der US-Kasernen auftreten und Rock'n'Roll und Beat singen. Sie nannte ihn immer Gerhard, nie Roy.

Sie hat alles überlebt. Auch ihren Sohn, den sie am 27. Januar 1943 als Hausgeburt in dem Walddorf Strassberg, im Süden von Augsburg, geboren hatte. In der Geburtsurkunde wird die Mutter als Ehefrau des Oberfeldwebels Georg Höllerich bezeichnet. Er ist bei der Geburt seines Sohnes im Italien-Einsatz, fern der Heimat.

Die Familie Höllerich zog 1958 in den Augsburger Stadtteil Göggingen und lebte dort in der Mendelstrasse. Auch Roy Blacks jüngerer Bruder Walter, lebte dort, der sich später und heute noch als Fischzüchter mit seiner Frau aus Finnland abgeschieden betätigt.

Mit Roys Frau Silke Vagts, eine Norddeutsche aus Hamburg, die als Grafikerin und Model arbeitete, kam Elisabeth Höllerich nicht so klar. Da waren die Welten doch zu weit auseinander. Silke verstarb schon vor Jahren durch Selbstmord. Genauso wie der  Ehemann von Elisabeth Höllerich, der unter schweren Depressionen litt.

Das Roy-Black-Musical, das sie im Jahr 2000 mit ihren besten Freundinnen besuchte fand sie überzeugend gemacht und durchaus authentisch. Darin taucht sie auch am Krankenbett ihres Sohnes auf, der am Herz operiert wurde. In dem Musical von Arno Loeb wird der Aufstieg von Roy Black zum Schlagerstar und Filmschauspieler beschrieben.

Das Verhältnis von Elisabeth Höllerich zu ihrem Sohn, der vom Dorfbub zum Schlagerkönig wurde, wird wohl am ausführlichsten in dem Buch "Roy Black -Die Biographie" von unserem Herr Ausgeber Arno Loeb beschrieben. Von Roys Geburt im Schnee des Zweiten Weltkrieges bis zu seinem einsamen Tod in der Fischerhütte, den die Mutter im Oktober 1991 beweinte.

Bild: Diese Frau hat Elisabeth Höllerich
in den letzten Jahren als Bettlägerige in ihrem Haus im
Mendelweg gepflegt, wohin sie mit dem Fahrrad fuhr.
Dazu kam noch ein Sozialdienst.

Mit Thomas Gottschalk führte sie vor einigen Jahren im Fernsehen ein langes Gespräch über ihren Sohn Roy Black. "Das ist doch nichts, die Rumsingerei, gehe lieber studieren", sagte sie ihm in den ersten Jahren als Schlagersänger, der erst mit der dritten Schallplatte und dem Titel "Du bist nicht allein" deutschlandweit bekannt wurde. "Die zwei M's sind sein Schicksal", meinte sie auch über ihren Sohn: "Musik und Mädchen."

Eliasbeth Höllerich wird im Friedhof von Strassberg beerdigt, wo schon ihre Eltern, ihr Mann und ihr Sohn ruhen.