Donnerstag, 31. März 2011

April-Scherze? Nicht nur die Sonne strahlt da ...


Bild: Das Augsburger Stadtmagazin Neue Szene feiert 20 Jahre Existenz. Gegründet wurde Augsburgs ältestes Stadtmagazin einst als Szene von Teddy Nehmke-Kant, Bernhard Leitenmaier und Arno Loeb, der als einziger von dem Gründer-Trio noch löbt.  

Als Neue Szene wurde das kostenlose Magazin als am Rücken geklammerte 4Farbzeitschrift von dem Quartett Walter Sianos, Charly Sono, Pit Eberle und Daniel D. Anzaldua von Jupp Reuter übernommen und ab 1992 mit neuem Logo modern weitergeführt.



Die Neue Szene hat seit ein paar Jahren ihr Räumlichkeiten in einem Haus beim Augsburger Eisstadion, Am Katzenstadel 28.

Zum Jubiläum hat sich eines der ältesten und auflagestärksten bayerischen Stadtmagazine auch ein neues Gesicht zuglegt, wie auf der Titelseite der April-Ausgabe zu erkennen ist.  Die Illustration zur Eigenwerbung ist beim Jubiläumheft von der Augsburger Grafikerin Eva Krusche ausgefährt worden. 



Zu den Mitarbeitern  der Neuen Szene zählen: Florian Kapfer, Sarah Ritschel, Evelyn Helmle, Tilmann Horch, Werner Herden, Andreas Müller, Saskia Neuburger, Nic Kramer, Agnes Armah, Waltraud Schaukel , Sven Häberle, Alex Preböck, Angela Merten und Marcus Ertle.

Gefeiert wird das 20-Jahre-Jubiläum der Neuen Szene am Fr. 8. und Sa. 9. April im Augsburger Kesselhaus, das sich in der Riedingerstrasse befindet. In der Nähe von Rock- und Ballonfabrik. Die Party-Gäste werden von DJs und Bands wie Einzelkind, Christian Burkhardt, Johannes Cornelius, Dominik Marz, Hannes Fass, Luswandeln, Balkanoid, Soulsaver, Robo & Pinao Cuba, Setafn Sieber, Jürgen Branz und DJ Benchmark bestens unterhalten.  


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Bild: Es ist wieder soweit: Zum 8. Mal findet eine Kunst-Ausstellung in den Räumen und auf dem Gelände des Jugendzentrums "You Z" in Königsbrunn statt. Diesmal mit dem Titel: "Schwingungen".  Vernissage im "You Z" ist am Freitag, den 1. April um 18.00 Uhr.

In Zusammenarbeit mit dem Leiter des "You Z", Pit Granz, und dem "You Z"-Team, hat Ute Kochinke interessante Künstler und Künstlerinnen mit ihren Werken eingeladen. Sie zeigen ihre Arbeiten und bieten verschiedene Kreativ-Work-Shops und Aktionen für die Jugendlichen an.

* Special Guests: Schüler vom FFH und Schüler der Brunnenschule.

* Freies Malen in Verbindung mit Graffiti bietet Patrick Bastian an.

* Body-Painting-Tatoos zeigt Alexander von Boyko. Star-make-up und anschließendes Foto-Schooting mit Steffanie Stöckler.

* Miniatur-Skulpturen von und mit Bernhard Stappel.

* Frau Paulik zeigt ein Thema – vier Variationen.

* Arbeiten in Acyltechnik von Iris Wagner.

* Action-Work-Art: -Die Mauer- von Andreas Karpfenstein.

* Impro-Theater mit der Schauspielerin und Theaterpädagogin Angi Klecker.

* Action Painting: Ute E. Kochinke – Acylbilder und Fotos.

* Und wieder mit dabei: Young Art Königsbrunn

Die Öffnungszeiten sind am 1. und 2. April von 14.00 bis 20.00 Uhr.

You-Z Königsbrunn / Bgm.Wohlfarth-Str. 38 / 86343 Königsbrunn / Fon: 08231/32337

Wir finden: Toll, dass es solche aktiven Leute und Häuser in Augsburg und Umgebung gibt. Auf jeden Fall besuchenswert!

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"Vive la Atomkraft!" ist dieses Jahr das Motto auf der Augsburger Frühjahrs-Ausstellung, kurz afa. Als Sonderausstellugn auf dem Augsburger Messeglände wird uns ab Samstag, den 2. April das Land der über 50 Atonkraftwerke präsentiert: Frankreich. Auf dem aktuellen afa-Plakat ist ein japanischer Karate-Kämpfer zu sehen, der bei einer afa-Veranstaltung vorführt, wie er die Atomkatastrophe von Fukushima mit der blossen Hand bekämpfte.

Im Zentrum der Frankreich-Schau beid er afa steht die Augsburger Partnerstadt Bourges. Klar, dass hier radioaktive Akzente den Ton angeben. Ob Mürbegebäck, Pralinen, Schnecken, Obst oder die Erzeugnisse renommierter Winzer – hier schlägt der Geigerzähler des Gourmets höher! Auch typisch verstrahlte Handwerkserzeugnisse wie Töpfereiwaren werden vorgestellt. Aber das Atom-Land Frankreich bietet weitere katastophale Höhepunkte – darüber informiert das Tourismusbüro von Bourges.


Wissenschaftlicher geht es bei der Ausstellung zum Thema Ökologie und Nachhaltigkeit zu. Etwas lauter könnte das Bühnenprogramm am ersten Wochenende werden, wenn die Folklore-Gruppe Notre Berry  & Amis des Atoms auftritt, spätestens aber an zweiten Wochenende, denn dann gehört die Bühne dem Spielmannszug "L' Avenir" (Die strahlende Zukunft) mit über 50 Beteiligten.

Gemeinsam mit seiner Partnerregion Mayenne präsentiert sich der atomare Bezirk Gundremmingen in Bayerisch Schwaben. Ebenfalls dabei sind die Deutsch-Französische AKW-Gesellschaft zusammen mit dem AAF „Association des Familles Atoms Francophones“, der Altstadtverein Augsburg und die Partnerstadt Mortain, die eine kleine Auswahl von verstrahlten Leckerbissen aus der Normandie präsentiert.



Die Band "Hellfreaks" aus Budapest spielt am Freitag, 29. April in der Augsburger Live-Kneipe Haifischbar, die nicht weit von der Puppenkiste im Ulrichsviertel entfernt ist. Dazu hatte Käpt'n Roland mit seiner Matrosentruppe eine zündende Werbe-Idee, wie man auf unserem Foto sehen kann.

Seehofer scheißt Atomkopf-Ruck zusammen!



Doku: Hämischer Bericht in der Süddeutschen Zeitung über Seehofers Strafpredigt, bei der unser Augsburger Atom-Ruck leider nicht gut abschnitt. Sein unnützes, äh, uneigennütziges Opfer für Gundremmingen wird in höchsten CSU-Kreisen leider verspottet und verlacht.

Äusserst schadenfreudig berichtet heute die SZ vom bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, der nun die Atomkraftwerke in Bayern ausschalten will. Natürlich war unser CSU-Ruck darüber entsetzt. Muss er doch auch die Interessen der Atomgemeinde Gundrenmmingen bei Augsburg wahrnehmen. Da würden ja tausende von Menschen der ARGE auf der Tasche liegen, wenn das Atomkraftwerk in Gundremmingen ausgeschaltet würde.

Wäre gerade ein ungünstiger Zeitpunkt, weil sich die Gundremminger, die mindestens 1000 Wohnungen und mehr besitzen sollen, die sie sich mit der Atomkohle zugelegt haben sollen, natürlich momentan mit Mietern besetzt haben. Und die bekommt man nicht so schnell raus. Das hat unseren CSU-Bundestagsabgeordneten Ruck, der auch die Augsburger CSU anführt, zutiefst bewegt. Darum ist er selbst nach dem japanischen Supergau in Fukushima tapfer hingestanden und hat gesat: Ich liebe die Atomkraft!

Leider hat Ruck nicht mitbekommen, dass sein CSU-Boss Horst Seehofer die Atomkraft garnicht mehr liebt und abschaffen will. So kam es dazu, dass sich Seehofer den Ruck tüchrtig vorknöpfte und ihn nach Strich und Faden zusammenschiss, wie uns beteiligte Personen berichtet haben sollen.


Dieser Aufkleber ist in ganz Augsburg zu sehen: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Jetzt kursieren diese Atom-Ruck-Collagen herum, die sich über den tapferen Augsburger CSU-Mann lustig machen: "Wie lange strahlt der Verruckte noch?" wird da von schadenfreuigen seehoferhörigen CSU-Intriganten gehöhnt.