Samstag, 29. September 2018

Augsburg-Werbung schummelt mal wieder - Egal, mehr Touris müssen her!



Auf dem Facebook-Portal der Augsburg-Werbung "Augsburg City" wird ganz schön geschummelt. Ein farbenprächtiges Bild ist zu sehen. Besonders durch die roten Stühle vom Cafe "anno 1578" auf dem graugepflasterten Fuggerplatz vor dem Maximilianmuseum. 

Aber weder das Café, weder die weißen Sonnenschirme, noch die roten Stühle existieren noch an dieser Stelle. Schon seit Monaten sind die roten Plastikstühle samt den Sonnenschirmen verschwunden und seit einigen Wochen hat auch das Café geschlossen, das gerüchteweise die Gastro-Brüder Seferis übernehmen sollen.

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Warum sollen wir nicht die Touristen mit viel Geschummel anlocken? Wir behaupten ja auch, dass wir die Italienes nördlichste Stadt sind, obwohl wir gar nicht in Italien liegen, sondern im bayerischen Schwaben!"

Bildergebnis für augsburg anno 1578
So öde siehts vor dem ehemaligen "anno178" wirklich aus.


 

Diese Beichte haut uns alle um ...


Neulich kam ein verrückter Typ in unseren Beichtstuhl, den wir neben dem Chef-Schreibtisch aufgebaut haben. Kann sein, dass er sich Goetz von Bartschat oder so nannte. Er gestand uns Folgendes:

"2016, und zurück zu den Wurzeln: 19 Jahre zuvor hatte ich meinen Einstand in der Historischen Szene als Landsknecht gegeben. Die meisten Bestandteile meiner ersten Gewänder waren inzwischen auf unerklärliche Weise so eingelaufen, dass sie mir beim besten Willen nicht mehr passten.

Mit einer Mischung aus vorhandenen und neu gekauften bzw. gefertigten Accessoires stellte ich mir eine neue Landsknechts-Rolle zusammen, und dieses Mal orientierte ich mich an einem historischen Vorbild: In seiner Autobiografie "Mein Fehd und Handlungen" schrieb Götz von Berlichingen von einem Landsknecht, dem er bei einem Überfall auf eine Kaufmanns-Wagenzug aus Fulda begegnete, und der sich bis zum Schluss gegen Götz und seine Leute verteidigte. 

Einige Jahre später erschien dieser Landsknecht bei Götz und bat, in dessen Dienste genommen zu werden, was Götz angesichts von dessen Entschlossenheit auch gern tat. Allerdings erwähnte Götz den Namen nicht.

Als Johann Wolfgang von Goethe etwa 250 Jahre nach den tatsächlichen Ereignissen nach Motiven aus Götzens Autobiografie sein Drama "Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand" schrieb, übernahm er diese Figur, gab ihr den Namen Lerse. Bei Goethe bleibt Lerse bis zu dessen Lebensende bei Götz.

Für meine Rolle nahm ich nach dieser Vorlage dann den Namen Kaspar Lerse; Kaspar bzw. Caspar war vom 16. bis zum 18. Jahrhundert ein weit verbreiteter Männername."

Hurra - mal keine Qualwerbung!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



Irgendwie haben wir den Verdacht, mit dieser Werbung stimmt was nicht - aber was?
Auf jeden Fall hat sich damit jemand in Augsburg viel Arbeit gemacht ....

Freitag, 28. September 2018

Blutiger Raubtierkampf im Schwabencenter

"Grusel und Spannung"
Eine Taube wird grausam zerrupft
Eva Streit berichtet über ein brutales Schauspiel, das sich im Augsburger Schwabencenter zugetragen hat.

Eva Streit, die sich für viele Geschehnisse in Augsburg interessiert, beim Essen mit Freunden.

Habe sehr Ungewöhnliches beobachtet. Vom 6. Stock aus:

Ein Falke kam geflogen und schnappte sich im Flug eine vorbeifliegende Taube
und rang die in der Luft runter bis auf den Boden. Die Taube schlug mit den Flügeln
und wehrte sich, Alles ging klanglos vor sich. 

Der Falke hielt die Taube mit den Krallen fest, die wild um sich schlug, er begann sofort, ihre Federn auszurupfen. Unmengen von Federn – von der um sich schlagenden Taube. 

Rumliegende Federn

Einmal entkam sie den Krallen des Falken, aber er erwischte sie gleich wieder. Der Kampf dauerte
und dauerte. Mindestens 50 Minuten. Die rumliegenden Federn wurden immer mehr,
immer noch schlug die Taube mit den Flügeln. 

Der Falke hielt sie aber fest. Das alles passierte auf der Grünfläche über unserer Tiefgarage. Hier stehen im Geviert kleine Betonmauern und direkt daneben spielte sich das Drama ab. Plötzlich kreiste eine Krähe über den zwei kämpfenden Vögeln. Sie ließ sich auf dem Mäuerchen (ca. 100 cm hoch) nieder und beobachtete das Geschehen und lief dabei aufgeregt hin und her.

Geheimes Kommando?

Sie flog ganz kurz weg zum nächsten Baum, krächzte kurz und eine zweite Krähe flog mit der ersten hin zum Mäuerchen. Nun liefen 2 Krähen aufgeregt hin und her und beäugten den Falken mit der immer noch flügelschlagenden Taube. Fast wie auf ein geheimes Kommando, hüpften beide Krähen von der Mauer runter ins Gras, eine links und eine rechts vom Falken und griffen ihn an. Der kreischte wild und schlug mit seinen Flügeln gegen die Krähen, die jedes mal erschreckt zurückwichen, um gleich den nächsten Angriff zu starten. 

Die Krähen gaben auf

Nun hatte der Falke gleich drei Gegner. Dieser Kampf mit Flügelschlägen und Falkengekreisch dauerte ungefähr 10 Minuten, bis die Krähen aufgaben und sich in den nächsten Baum flüchteten, wo sie nun von oben den Falken beobachteten. Die Taube flatterte immer noch und der Falke rupfte an ihr rum. 

Verstörendes Schauspiel

Nach knapp einer Stunde war die Taube dann doch endlich tot und der Falke zupfte und rupfte und weidete sein Opfer aus, ungefähr 30 Minuten lang, Inzwischen war es stark dämmrig, ich wollte aber unbedingt sehen, wann der Falke wegfliegt. Das beeindruckende, auch verstörende Schauspiel nahm nochmal an Spannung zu, als eine Katze über das etwas weiter entfernte Mäuerchen sprang.
Ich fragte mich, wie lange es wohl dauert, bis sie den Raubvogel entdeckt. 

Katze schnuppert am Taubentorso

Es dauerte nicht lange. Sie schlich sich in Katzenmanier, mehr oder weniger am Bauch robbend, cm um cm näher. Ob sie jetzt den Falken anspringt und ihn tötet?. In dem Moment, als sie zum Sprung ansetzte, flog der Falke mit einem Krächzer hoch und entschwand Richtung Siebentischwald. Die Katze schnupperte noch eine Weile an dem Taubentorso – zwischen all den Federn und trollte sich dann, um kurz drauf wütend einer zweiten Katze kreischend nachzujagen.

Was für ein Schauspiel.

Blinder Aktionismus?

Statt langweiliger grauer Platten, jetzt ein markanter schwarzer Blindenleitstreifen.

Augsburgs Blinde, bekommen wieder eine starke Orientierungshilfe. Auch wenn in der Steingasse plötzlich irgendwo die Blindenrillen aufhören und irgendwo wieder anfangen, hat man sich entschlossen, jetzt auch mal am Königsplatz bissle was für die nichtsehenden Menschen zu tun. 

Bis vor kurzem konnten hier die nichtsehenden Menschen, die auf einen weißen Stock angewiesen sind, um durch unsere schönes Augsburg zu tasten und zu finden, keine große Hilfe erwarten. Blindenrillen für ein Blindenleitsystem sind im grauen Plattenmeer am Kö-Boden glatte Fehlanzeige.

 Aber jetzt wurde am neuen Königsplatz einer  toller schwarzer Blindenstreifen mit Rillen für den weißen Langstock angebracht. Der engagierte Augsburger Behindertenbeirat hätte sonst mal wieder kräftig auf den Tisch gehauen, wenn einer da wäre ...

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Gratulation, liebes Augsburg, aber wie kommen jetzt die Blinden durch die Bahnhofstraße zum Bahnhof? Schaut euch doch  mal in anderen Städten um, vor allem in italienischen, dort wurde dieses Problem oft schon bestens gelöst."

Werden hier, am neuen Kö, Augsburgs Blinde  für ihre neue schwarze Orientierungshilfe am
Boden bald eine Dankeswallfahrt abhalten?

Donnerstag, 27. September 2018

Augsburg ist bleed ... EAV darf nicht auf der Freilichtbühne spielen ... Da lacht ganz Deutschland



Wo ist denn da unsere Pop-Beauftragte? fragt sich wohl der Konzert-Veranstalter Lothar Schlessmann von Hello-Concerts, als er wieder eine Absage für ein tolles Konzert mit der berühmten  österreichischen BAnd "Ersten Allgemeinen Verunsicherung" auf der Augsburger Freilichtbühne bekam. "Da lacht ja ganz Deutschland!", sagen Augsburgs Pop-Musiker.

"Angeblich soll Augsburg ja seit OB Kurt Gribls Amtsantritt mit den Werbetrommeln der Werbeagentur Mies & Malad aus dem Dornröschenschlaf erwacht sein. Oder war es doch schon zur 2000-Jahr-Feier 1985? Egal, jedenfalls sehen wir Augsburg spätestens damit wieder im tiefen Provinzschlaf versumpft!", behaupten Augsburger Kultur-Experten. 

Schlessmann schreibt uns: Zwar haben wir wieder versucht ein solches Highlight wie die EAV zu ihrem Abschiedskonzert auf der Freilichtbühne Augsburg stattfinden zu lassen - aber das Kulturreferat schreibt: "wie bereits im letzten Jahr kommuniziert, können wir die Freilichtbühne aus verschiedenen rechtlichen Gründen nicht für Fremdveranstaltungen vermieten.

Der Kulturausschluss hat darüber in der Folge einen eindeutigen Beschluss gefasst. Insofern wird auch für 2019 keine Möglichkeit zur Anmietung bestehen."
 
Die Gemeinde Mering freut sich sehr, das nun schon bewährte Veranstaltungsgelände Am Badanger für die gehobene Erwachsenenunterhaltung der EAV zur Verfügung zu stellen. 

"Augsburg darf dann endgültig seine Ruf als Pop-City an den Nagel hängen", wird hämisch in der Augsburger Szene gesagt.
Kluge Augsbürger versuchen dieses dubiose Verbot zu erklären: "Vielleicht hätten die EAVler was Gemeines über den alten Blutsauger Jakob Fujgger der Reiche gesagt? Dem jetzt auch die Freilichtbühne gehört?"

Unsere ukrainische Putzfrau singt darum zusammen mit der EAV: 
"Augsburg ist ja so furchtbar bleed,
Drum EAV nach Mering geht!"



- - -



1000 Jahre EAV – Alles ist erlaubt  

Unter diesem Motto wird die Erste Allgemeine Verunsicherung (E A V) 2019 zum 40jährigen Bühnenjubiläum  ihre Abschiedstournee begehen.
Die Erfolge der bekannten österreichischen Band sprechen für sich. Sie können auf eine Karriere mit weit über 1000 Konzert-Auftritten in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Liechtenstein und Tschechien, auf über 10 Mio. verkaufte Großtonträger, 20 Top-10 Alben in Österreich/Deutschland/Schweiz und auf unzählige weitere Auszeichnungen zurückblicken.  Mit ihren Single-Hits wie “Küss die Hand, schöne Frau”, “Ba-Ba-Banküberfall”, “Ding Dong”, “Samurai” und “An der Copacabana” mischten sie in den 80er und 90er Jahren die deutschsprachige Musikszene auf und feierten fulminante Erfolge.  Diese, - und auch die  weniger lustigen, sozialkritischen Lieder wie “Burli”, “s‘Muaterl” oder “Eierkopf-Rudi”, werden bei der Abschiedstour sicherlich  nicht  fehlen. 

UNTERHALTUNG MIT HALTUNG

1977 wurde die Band von Thomas Spitzer einst als anarchistisches, linksliberales Musikrocktheatergegründet. Während man im fernen Ausland schnell einen  gewissen Bekanntheitsgrad hatte, kannte man sie in der österreichischen Heimat  anfangs noch nicht. Das änderte sich mit dem dritten Album und dem dritten Sänger und heutigem Erfolgsentertainer Klaus Eberhartinger, für dessen schnelles Mundwerk man den musikalischen Stil der Verunsicherung abwandelte. Mit “Alpenrap” und “Afrika” fiel der Startschuss der kommerziellen Karriere. 

DAS BESTE KOMMT ZULETZT

2019 nimmt die Verunsicherung nun Abschied von ihrem Bühnenleben. Was gut begann soll würdig enden-  dazu gehört auch die schönsten Hits und Klassiker der Verunsicherung zu präsentieren. Die Zuschauer erwartet ein kurzweiliges Programm mit Allem was die Satiriker zu bieten haben. Unterhaltsame und emotionale Rückblicke in alte Tage sowie neue Lieder werden Liebhaber von Kabarett, Rock, Pop und Sämtlichem was dazwischen liegt begeistern. 

...Trinkt’s auf uns irgendwas und seid’s net zwider!
Was vorbei is‘, des is vorbei!
In der Höll drunten seh‘ ma‘ uns wieder...
Da Teufel hat noch a boa Platzerl frei!
              1000 JAHRE EAV  


Sa. den 27.Juli 2019

MERING

    Am Badanger
Open Air

  Einlass 18.00 h  
Beginn 20.00 h


VVK  € 40,-- plus Geb. 
Tickets ab sofort bei der Gemeinde Mering, Augsburger Allgemeine Kartenservice,  www.eventim.de  und an allen bekannten Vorverkaufsstellen  

Mittwoch, 26. September 2018

Super: Endlich fällt die Miete! Stadtrat foltert OB Gribl!

Stadtrat Volker Schafitel quält mal wieder hemmunslos unseren Augsburger Oberbürgermeister wegen einem alten Schmarrn, den Mieten im unheimlichen Geisterhaus an der Maximilianstraße
Galerie im Augsburger Höhmann-Haus an der Maximilianstraße.

Wo ist das Geld geblieben?
"Werden Teile der Augsburger Verwaltung nicht der Verantwortung einer gewissenhaften Vermögensverwaltung im Sinne der Erblasserin gerecht?"

Sehr geehrter Herr Dr. Gribl,

nach Durchsicht der Augsburger Haushaltszahlen der letzten Jahre bitte ich um Beantwortung beiliegenderAnfrage zu den Mieteinnahmen Höhmann-Haus, Maximilianstraße 48, 86150 Augsburg

Das Höhmann-Haus befindet sich seit dem 23.09.2011 im Eigentum der Stadt Augsburg.

Es wurde nicht den Kunstsammlungen vererbt sondern der Stadt Augsburg. Gleichwohl überließ die Stadt die Verwaltung den städtischen Kunstsammlung.


Im Haushaltsjahr 2011, in welchem das Gebäude nur ca. 3 Monate im Eigentum der Stadt war, flossen aus dem Verwaltungsshaushalt ca. 38.000 Euro in
den Vermögenshaushalt und wurden von dort auf „Sonderrücklagen Stiftungen“ gebucht. Dieser Betrag könnte in etwa den damaligen Mieteinnahmen für 3 Monate entsprechen.

Für das Jahr 2012 wurden für 12 Monate nur Mieteinnahmen von ca. 36000 Euro eingeplant.

Für das Jahr 2013 wurden Mieteinnahmen von ca. 21.000 Euro eingeplant.

Für das Jahr 2014 wurden Mieteinnahmen von ca. 37.000 Euro eingeplant.

Für das Jahr 2015 wurden keine Mieteinnahmen erwirtschaftet, jedoch aus dem „Sonderrücklagenkonto Stiftungen“ ca. 3500 Euro dem Verwaltungshaushalt zugeführt.

Für die folgenden Haushaltsjahre 2016-2020 fallen die Haushaltsansätze für das Höhmann-Haus von 18.000 Euro bis 12.000 Euro jährlich.

Das Höhmann-Haus umfasst eine vermietbare Wohn/Nutzfläche von ca.1900-2000m2. Bei einer Durchschnittsmiete von 5,00 Euro/m2 kalt ergibt sich eine Jahresmiete von mindestens ca. 115.000 Euro.

Wie erklären sich die dargestellten Haushaltsansätze und Ergebnisse zu den tatsächlichen Mieteinnahmen?

Nach Aussage des Stadtsprechers Görlich ist…„die Zuführung zum Vermögenshaushalt sozusagen eine Ansparung, um dann Geld zu haben, wenn – zum Beispiel – eine Dachsanierung notwendig wird“…

Die Gelder wurden an ein „Sonderrücklagenkonto Stiftungen“ weitergeleitet und entziehen sich somit der Kontrolle des Haushalts.

Wird dieses Konto entsprechend dem Wunsch der Erblasserin als Sondervermögen gesondert von allem übrigen Vermögen verwaltet?

Präzisiert: Liegen außer den Einnahmen aus dem Höhmann-Haus keine anderen Gelder auf diesem Konto?

Wie ist der aktuelle Kontostand?

Was wird und wurde bisher von diesem Konto bezahlt?

Ist es richtig, dass die Stadt Augsburg seit März 2012 auf Weisung des städtischen Kämmerei und Steueramtes die monatlichen Mietzahlungen für die, von der Stadt genutzten Räume im Höhmann-Haus in Höhe von über 5000 Euro eingestellt hat?

Wenn ja, wie kann man so dem Wunsch der Erblasserin gerecht werden, das Gebäude auf Dauer über Mieteinnahmen in seinem hochwertigen Zustand zu erhalten?

Weshalb hat die Stadt Augsburg als Eigentümerin die Verwaltung des Gebäudes den Kunstsammlungen überlassen und damit die Kontrolle über die wirtschaftliche Situation aus der Hand gegeben?

Möglicherweise werden eigentlich zuständige Teile der Verwaltung nicht der Verantwortung einer gewissenhaften Vermögensverwaltung im Sinne der Erblasserin gerecht. Zumal
jederzeit bekannt war, dass der Chef der städtischen Kunstsammlungen selbst Mieter im Objekt ist, wäre eine strikte Trennung der Aufgaben unabdingbar gewesen.

Volker Schafitel, Architekt

Stadtrat

Dienstag, 25. September 2018

Schock auf Schock bei Augsburgs heißester Kultur-Diskussion: Männer wurden da zu Frauen

Eine wahnsinnig spannende Kultur-Diskussion - eine verrückte Idee jagte die nächste, es waren so viele, dass wir uns keine merken konnten.

In der Augsburger Stadtbücherei saßen bei einer Diskussion der Kandidaten der Parteien zur kommenden Landtagswahl insgesamt zwei Frauen und fünf Männer auf dem Podium. Thema: Der Kultur deine Stimme. Es ging darum was die Landtagskandidaten für die Kultur in Augsburg tun würden, wenn sie denn gewählt würden. 

Dabei ereigneten sich unter der Leitung von Moderator Jürgen Kannler (a3kultur) einige entsetzlich kulturelle Vorfälle, die das Publikum von einem Schock zum nächsten jagten:

1) Die 7 Kandidaten, darunter 5 Männer, wurden alle zu Frauen erklärt durch die Formulierung "Kandidatinnencheck".

2) Der Grüne Cemal Bozoglu verweigerte dem AfD-Mann Markus Bayerbach den integrierenden Stadtrats-Handschlag. Darauf Bayerbach: Die Politik sollte sich aus der Kunst heraushalten, schlimmes Beispiel "entartete Kunst"!

3) FDP-Mann Sascha Vugrin wird als AfD-Mann bezeichnet.

4) Regina Stuber-Schneider von den Freien Wählern wirft Wasserflasche um. Gott sei Dank verschlossen.

5) Der CSU-Mann Andreas Jäckel brachte wahnsinnig viel frischen Schwung in die Diskussion und alle Kultur-Ideen für Augsburger wurden verweht.

6) Der Linke Kandidat musste seine Parteikollegin Manuela Zwieselsberger vertreten, die nicht kommen konnte, weil sie ihre Burkha nicht fand ...



7) Maggie Heinrich schimpfte über die totale Intransparenz ihres Koaltionspartners CSU, aber macht daraus dann doch kein Koalitions-Spektakel daraus wie die in Berlin.

8) Halle 116 wird wahrscheinlich keine Spielhalle!

Na, Cemi, jetzt zick nicht rum, gib mir dein grünes Patscherchen!


Ergebnis der tollkühnen Kultur-Ideen unserer Landtags-Kandidaten:
- Oberhausen bekommt keine Stadtteilbücherei!
- Augsburg bleibt ohne Filmfestival
- Es gibt kein Brecht-Denkmal in Augsburg
- Kein Skulpturenpfad durch Augsburg
- Die Freie Kunst-Szene bekommt die 10 Millionen, die jetzt von der Stadt durch das Staatstheater eingespart werden.

Jürgen Kannler machte als angriffslustiger Moderator mit unglaublichem Hintergrundwissen und packender Fragetechnik  die Kandidaten völlig mürbe, bis sie alle weinend aus der Stadtbücherei abhauten ...


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Ausgewählte Politiker

Drei Wochen vor der bayerischen Landtagswahl, am 25. September ab 19 Uhr, ruft die Ständige Konferenz Augsburg – Der Kultur Deine Stimme, alle Kulturmacher der Region zum Check in die Neue Stadtbücherei. Mit der Durchführung des Projekts wurden das Sensemble Theater und die a3kultur-Redaktion betraut.
Das Publikum im völlig überfüllten Saal, das Geschehen musste auf einer großen Leinwand auf den Platz vor der Bücherei überragen werden,  tobte vor Begeisterung über die Leidenschaft der Augsburger Politiker für Kultur überall und immerzu. Manche legten sogar ihr Handy auf die Seite.

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"Nur Geblubbere?"
Kommentar einer interessierten Zuschauerin
über die Kultur-Diskussion in der Augsburger Stadtbücherei


"Kaum differierende Meinungen beim Thema Kultur. Außer, dass Regina Stuber-Schneider und Markus Bayerbach mehr Kultur, also Musik, Zeichen, Theater, in den Schulen wollen. Alle sind fürs Lesen können und bekennen sich klar zum Bücherei- und Bibliothekswesen. Die Halle 116 scheint als Gedenkstätte für Zwangsarbeiter im 3. Reich unbestritten zu sein. Beim Institut für politische Bildung wurde die Augsburger SPD, die dieses auch in der Halle 116 haben wollte, von Söders CSU hinters Licht geführt: jetzt soll dieses Institut - laut Eintrag von Söder ins Goldene Buch - plötzlich in der Glaspalast kommen. Das hat die Maggie gut zugespitzt. Jäckel in der Defensive, will staatstragend sein, war aber nur Geblubbere."

Sonntag, 23. September 2018

Sonntags-Bildla ...

RÄTSEL
Welcher bekannte Augsburger Polit-Promi braucht einen türkischen Änderungsscheider?
Kurt Gribl? Stefan Kiefer? Reiner Erben? Bernd Kränzle? Dirk Wurm?
Früher hieß es ja mal: "Lange Haare, kurzer Verstand ..."

Theater-Gäste drängeln sich vor dem neuen Staatstheater. Endlich interessiert sich auch der letzte Augsburger Prolet für das Programm.

Stadtmarkt-Werbung? Weg! Weg! Weg!
Unser Selfie des Monats vor dem Wackelpeter.
Wer lacht da?

Neue Lokale verschönern noch mehr unser schönes Augsburg.
Wer hätte das gedacht?, endlich hat ein internationales Top-Lokal wie Starbucks die total neue Gastro-Idee: Pappbecher für Kaffee to go!

Wahnsinn - wie kreativ die Augsburger Raucher bei der Entsorgung ihrer Zigaretten-Filter werden, wenn sie diese nicht mehr ungestraft zur Verschönerung des öden Pflasters auf den Boden werfen dürfen.

Augsburger Klo-Weisheit.

Diese Nino Hatschiwilli hat doch erst den Augsburger Brecht-Preis vom Vizechef der Abwasserabteilung überreicht bekommen ...
Ihr neues Buch heißt "Die Katze und der General".

Nein, falsch, das ist nicht die Hütte von Augsburgs Super-Gaudi-Bursch Silvano Tuiach! Der kann doch nicht so genial malen, oder?

Schaut mal Politiker, es gibt auch richtig tolle Anhänger.

Unglaublich: Es gibt noch Holz-Thermometer in Augsburg zu kaufen.
Naja, wo Holzköpfe regieren ...

Da staunt die ganze Welt: Neuer Trend in Augsburg: Keine umhäkelten Klo-Rollen, Fan-Schals oder Wackeldackels, sondern Hüte auf der Hutablage!
Sarg im Augsburger Stadtrat: Warum? Protest gegen die tödliche  CSU-Flüchtlingspolitik? Oder war da nur unser Peterle drin, der auf den baldigen Tod seines WSA-Vereins hinweisen wollte? Oder ist das die Sparkasse von CSU-.Mitgliedenrn die mal auf einem Augsburger Friedhof  ein bisschen zu überfleißig waren?

Samstag, 22. September 2018

Bremer Wahrsager gibt Fußball-Tipp ab für FCA gegen Werder ab!

Fußball: Augsburg gegen Bremen, da ist immer viel los. Während General Seckler sein Augsburg Calling in Bob's Punkrockpizzeria in der Maximilianstraße mit Rockbands veranstaltet, besuchte der Bremer Wirtschafts-, Literatur-Experte und Wahrsager Meinhard Motzko gestern Brecht's Bistro in Augsburg. 

Dort trank er einige Rotweine und gab seinen Tipp für das Spiel  FCAugsburg gegen Werder Bremen ab: 1:4!

Matthias U., auch ein Bremer, aber schon lange in Augsburg lebend, hielt dagegen: Bremen gewinnt 2:2!

PS.: Für die Augsburger Internetzeitung DAZ schrieb Motzko zu diesem Spiel auch einen interessanten Kommentar: "Augsburg war jahrelang ein echter Angstgegner der Bremer. Man hat begriffen, dass man an der Weser nicht mit dem großen Geld mithalten kann."



Deutschlands bekannteste Fußball-Fan-Aktion "Augsburg Calling", von General Seckler, kommt aus Augsburg und wird seit einiger Zeit vom FCA stark gefördert.

Donnerstag, 20. September 2018

Geschenk an die Augsbürger verschleudert?

Das geschenkte Gebäude gehörte den Bürgern dieser Stadt nicht einer Stadtregierung, die es hemmungslos verscherbeln will
Stadtrat Schafitel: Hat Zeit für die Augsbürger.

Anfrage über die Zulässigkeit der Veräußerung und Prüfung der Rechtmäßigkeit der Veräußerung der städtischen Immobilie, Fuggerstraße 12

Nach Auffassung der Ausschussgemeinschaft im Augsburger Stadtrat ist der Verkauf der Fuggerstraße 12 an eine private Verwaltungs GmbH, den die Regierungsmehrheit
2017 beschlossen hat, in höchstem Maße unwirtschaftlich und ganz sicher nicht im Sinne der Bürger der Stadt Augsburg, die das große Haus 1902 als Geschenk erhalten haben.


Deshalb stellt die Ausschussgemeinschaft im Stadtrat von Augsburg, die den Verkauf abgelehnt hat, eine öffentliche Anfrage an die Regierung von Schwaben
und lässt prüfen, ob der Verkauf rechtmäßig ist.

Am 06.November 1902, also vor ca. 116 Jahren schenkte die Familie Forster der Stadt Augsburg
das Anwesen Fuggerstraße 12. Aus „Dankbarkeit“ und zum „dauernden Andenken“
dafür wurde hat der damalige Rat der Stadt am Gebäude eine Gedenktafel angebracht.

In der Stadtratssitzung am 21.12.2017 wurde mehrheitlich beschlossen, das
Archivgebäude in der Fuggerstraße 12 für ca. 2,7 Mio Euro an die Verwaltungs-GmbH
eines Medienunternehmers zu verkaufen. Der Verkauf ist inzwischen vollzogen.

In dem Gebäude waren bisher die Kostümabteilung des Stadttheaters und das Bauaktenarchiv
untergebracht. Durch den Verkauf müssen beide Abteilungen umziehen. Dies, und die dafür
anfallenden Kosten wurden in folgenden Stadtratssitzungen beschlossen. (Tabelle)

Eine Zusammenfassung und Gegenüberstellung der Kosten ergibt ein Defizit für die
Stadt Augsburg durch den Verkauf bis zum Jahr 2025 in Höhe von 2.321.973,15 Euro.
In dieser Rechnung sind die Kosten für den nötig gewordenen Umzug des Bauaktenarchivs in die
Imhofstraße noch nicht einberechnet.

Um dieses prachtvolle Gebäude am Augsburger Stadtmarkt geht es. Denkende Augsbürger fragen sich: Warum will da ein erfolgreicher Klassik-Radio-Macher aus dem tollen Hotel-Turm in diese Bruchbude unbedingt einziehen?

Die Wirtschaftsreferentin, die den Verkauf vorerst zu verantworten hat, hat auf
Anfrage der Ausschussgemeinschaft den unwirtschaftlichen Verkauf mit erhofften
Stadtmarktingvorteilen begründet:

„Die Verkaufsentscheidung, welche der Stadtrat in seiner Sitzung am 21.12.2017 (GRU/17/00729) fällte, wurde nicht mit der reinen Intention der Erzielung eines Verkaufserlöses getroffen. Dabei fiel vielmehr insbesondere ins Gewicht, dass der Käufer durch die beabsichtigte
Zusammenführung des Verwaltungssitzes und des Sendezentrums …. im Gebäude
”Fuggerstraße 12" die Kultur- und Medienlandschaft in Augsburg bereichern
wird. Das Sendezentrum stellt ein permanentes Standort- und Städtemarketing für
die Stadt Augsburg dar. Zudem soll eine hochwertige Sanierung des Baudenkmals
erfolgen und der Stadtmarkt durch Bespielen des Vorplatzes aufgewertet werden.“

Was will der Brecht Bertl hier? Will er auch dieses Schnäppchen kaufen?
In welchen Häusern des goldstrahlenden Limas wohnten die Bauleute?
"Wohin gingen an dem Abend, wo die Chinesische Mauer fertig war die Maurer?
Das große Rom ist voll von Triumphbögen. Wer errichtete sie?"


Obwohl im Jahr 2012 das Gebäude vom Liegenschaftsamt über ein Expose angeboten und ausgeschrieben wurde, fand eine weitere Ausschreibung zur Erzielung des höchst möglichen Kaufpreises nicht statt, sondern wurde 2017 ohne Gegenangebote freihändig an den jetzigen Käufer veräußert.

Art. 75 der Bayerischen Gemeindeordnung Veräußerung von Vermögen
(1) 1Die Gemeinde darf Vermögensgegenstände, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben nicht braucht,veräußern.
2Vermögensgegenstände dürfen in der Regel nur zu ihrem vollen Wert veräußert werden.

Wir verlangen daher eine Prüfung des Verkaufs durch die Aufsichtsbehörde!
Abgesehen davon, dass durch die Veräußerung administrative Nachteile entstehen, z.B. für den schnellen Zugriff auf Bauakten, die jetzt in der Imhofstraße liegen, scheint die Dankbarkeit für die Schenkung nach 120 Jahren einer Verkaufsfreude zu weichen.

Kostüm-Abteilung: Die andere Leute anziehen, sind ausgezogen worden. Na, gut in dieser Bruchbude ohne Heizung, Klo und Wasser ist es menschenunwürdig. Fast so schlimm wie diese billige Abbruchwohnung im Höhmannhaus ...

Auch ist beachtenswert, dass das Haus die schlechten Zeiten zweier Weltkriege überstanden hat und 2017 von einer Regierungsgeneration verkauft wird, der so viel Geld wie noch nie zur Verfügung steht.

Dabei war eine Begründung für den Verkauf der schlechte Bauzustand, für den in der Regel der Besitzer selbst verantwortlich ist.

Wir sind nicht der Auffassung der Finanzreferentin, diesen Vorgang der Öffentlichkeit vorzuenthalten, da die Schenkung den Bürgern dieser Stadt galt und nicht einer Stadtregierung. 

Daher haben die Bürger auch das Recht zu erfahren, was mit ihren Geschenken durch die aktuelle Regierungskoalition geschieht.


Volker Schafitel, Architekt
Stadtrat


Wie kann Augsburgs schönstes Denkmal plötzlich verschwinden?

Weiß jemand wo das wunderschöne Alpini-Denkmal vom Augsburger
Theodor-Heuss-Platz geblieben ist?
Wir werden nach Italien schreiben und die Alpini auf diese missliche Situation 
hinweisen!
Mit dem Adler könnte es doch im Zoo aufgestellt werden
.

Wir entgleisten Fische


Glaswände der Bahnsteig-Unterführung in Essen: Aquarium von innen. Entgleister Geschmack unterm Hauptbahnhof? Das Vorbild für Augsburg, auf das wir uns freuen dürfen, sollen, müssen.

Dienstag, 11. September 2018

Bei den Augsburger Journalistinnen gehts manchmal drunter und drüber ...


Zuerst kam ein Jürgen Marks aus dem Norden in die Augsburger Zeitungslandschaft der Hollandaise als ewiger stellvertretender Chefredakteur, dann kam die Anja Marks dazu, die zum Verleger-Clan der Schilffahrths gehört. Und es ist noch nicht so lange her, da mutierte die blonde Superjournalistin Ina Kresse auch per Hochzeit mit dem Jürgen zu einer Marks, nämlich zur Ina Marks.

Zwischendrin meldet sich eine Milana Marks als Schreiberin im Augsburg Journal. Gerücht: Sie soll eine Tochter von Anja und Jürgen sein.

Die Lage wurde für uns immer verwirrter, kaum noch überschaubar.

Jetzt haben wir plötzlich eine Marks weniger und eine Ina Kresse taucht wieder bei einem Kommentar am Dienstag, 11. September 2018 über Radfahrer am Judenberg in der Augsburger Tageszeitung auf.

Ja, schon wieder geschieden?

Das täte uns aber echt leid.

Wir vergießen dazu natürlich heftige Krokodils-Kollegen-Tränen.

Montag, 10. September 2018

Wo sind nur die Bäume hin?



Augsburgs schönstes moderne Bauwerk ist sehr gut sichtbar: Die Patrizia neben dem Stadttheater. Wären da Bäume davor, dann würde man die tolle Skyline nicht mehr sehen. 

Der Anblick wäre voll verpfuscht. 

Gut dass dort nie Allee-Bäume waren. Oder waren da doch mal welche? 

Viele? 

Aber wie sollen sie verschwunden sein?

Vapiano hat sie sicher nicht zu Salat verarbeitet!

Die frühere Fuggerstraßen-Allee in Augsburg. Mit Blick vom Kö zum Theater. Die waren arm dran, damals: vor lauter Bäume sah man kein einziges schönes Bauwerk.

Aber wenn der Fugger-Boulevard mal kommt, dann kommen auch Bäume und das herrliche Patrizia-Bauwerk wird aus unserem Blick leider, leider verschwinden.
Das stimmt schon, wenn Patrizia sagt: "Werte entscheiden!" 

Postkarten-Idylle - wer hat da die Bäume reingemalt?


Augsburgs schönster Blick durch die Stadt.

Augsburg wird wieder munTeerer ...


Endlich wird jetzt auch in der Augsburger Fuggerstraße der langweilige Plattenbelag durch lebendigen Asphalt ersetzt. Dornröschen-Schlaf vorbei! Schwarzer Sieg auf allen Wegen!



Auch beim letzten Augsburger Fußgänger-Tunnel, bei der Kongresshalle, wird der Gehsteig schwarz, die hässlichen grauen Platten sind schon weg. So wird unsere Stadt immer schöner. Juuuuhuuuuu! Wann verschwinden endlich die schmuddeligen Granitplatten in der Fußgängerzone?

Sonntag, 9. September 2018

Treppen-Tescht


Treppen-Test beim Fünffingerles-Turm. Unser Herr-Ausgeber hat sich heute hinter Menschenmassen angestellt, um die neue Eisentreppe, endlich fertiggestellt, zum hochgelegenen Eingang in den Fünffingerles-Turm am Stadtgraben auszuprobieren.

* Wir erinnern uns: Der Sohn der ehemaligen Alt-Augsburg-Chefin wurde beauftragt eine Treppe an den Turm zu bauen, weil man der Ansicht war, von der unteren Türe käme man mit Leitern nicht richtig hoch im Turm.



* Auch mit mit einem kräftigen Zuschuss durch die Stadtsparkasse wurde diese Treppe gebaut, ohne vorher die Bürger darüber zu informieren.
* Dann kam eine Bürger-Initiative auf, die gegen diese Eisen-Treppe war. Es war Wahlkampfzeit und der damalige OB-Kandidat der CSU, Dr. Kurt Gribl, versprach, gegen diese Treppe vorzugehen. Er bekam dafür gegen SPD-OB Wengert viele Stimmen und gewann die Wahl. Aber die Treppe konnte er nicht verhindern, obwohl er Baujurist ist.



* Ein damaliger Treppen-Protestler gründete später die Internet-Zeitung DAZ: Siegfried Zagler.
* Die Alt-Augsburg-Chefin trat zurück, der neue Vorsitzende vollendete das umstrittene Werk.
* Krimi-Autor Peter Garski las aus Versöhnungsgründen auf der unfertigen Treppe.


TESTERGEBNIS:
Diese umstrittene Treppe lässt sich über den grasbewachsenen Boden durch eine paar Haufen Hundescheiße gut erreichen ... sie hält sogar einige Menschen gleichzeitig aus ... die Stufen haben angenehme Höhe, ein Sauerstoffgerät ist nicht nötig ... man kann über das Geländer in die Ferne schauen ... durch die Biegung kann man den Aufstieg besonders lang genießen ... oben gehts bequem in den Turm rein ... ein Gipfel-Restaurant empfängt uns ... hätten wir über eine Leiter im Turm nie geschafft ... zur Zeit als der Turm gebaut wurde gab es Treppen aus Holz oder Stein ... eine Metalltreppe bei der alles wunderbar gerade ist stellt unsere moderne Zeit besonders gut heraus und kontrastiert ideal mit dem historischen Bauwerk ... darum ja auch eine Spitzen-Idee der Neu-Augsburg ... äh .... Alt-Augsburg-Gesellschaft.


Augsburg hat damit eine neue architektonische Attraktion ... Rätselraten über die Türe unter der Treppe: Atombunker? Klo? Umkleidekammer für Security?







Gedicht zur neuen Fünffingereles-Treppe:

"Zwischen eisernen Stangen
wird das Nichts gefangen"