Donnerstag, 1. August 2013

Nacktfotos, Fressen, gehaute Feilen, diverse Männer und ein Kanalschwimmer

Bild: Ein Weisshaariger unter den Feiergästen vor dem Brecht-Haus ist der Jubilar Helmut Koopmann. Aber wer hat da "Zugabe!" geschrien, als er in den Kanal sprang und heimschwamm, weil er es nicht mehr aushielt?

Er hat mal dem Literatur-Kritiker Marcel Reich-Ranicki an der Augsburger Uni den Ehren-Doktor verliehen: Thomas-Mann-und-Bert-Brecht-Experte Helmut Koopmann, emeritierter Prof. Dr. D. Litt. et Phil. h.c. (Rand Afrikaans Univ.),  Universität Augsburg Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft. 

Gestern wurde im Geburtshaus von Bert Brecht, eine einstige Feilenhauerei, in der Augsburger Lechviertel -Gasse Auf dem Rain, der 80. Geburtstag von Helmut Koopmann gefeiert. Und einige echte und vermeintliche Kulturler kamen, um ihren Schleim, schön aufgeschäumt, dort abzuliefern.


Bild: Der Schauspieler Heinz Schulan, Darsteller des Datschi-Casanova, diskutiert mit einer begabten Schauspielerin für sein neues Theater-Stück ein paar eindrucksvolle Zeilen von Brecht. Da wird einiges rot.

                                        Engel verführt man gar nicht oder schnell.
Verzieh ihn einfach in den Hauseingang
Steck ihm die Zunge in den Mund und lang
Ihm untern Rock, bis er sich naß macht, stell
Ihm das Gesicht zur Wand, heb ihm den Rock
Und fick ihn. Stöhnt er irgendwie beklommen
Dann halt ihn fest und laß ihn zweimal kommen

Und weil auch diverses bürgerliches Politik-Volk im Brecht-Haus ganz wichtig rumschwurbelte, die den Kommunisten Bert Brecht inzwischen als Augsburger Touri-Fakto heilig gesprochen haben, zitierte der braungebrannte Radlfahrer Koopmann mal paar Zeilen  Bert Brecht für seine Fans: "Erst kommt das Fressen, dann die Moral." Das habe einst der Augsbürger Bert Brecht und Sohn eines Papierfarbik-Direktors, einer übersatten Bourgeoisie entgegen geschleudert, die vom hohen Ross materieller Wohlsituiertheit den angeblich so niederen Schichten Moral predigen wollte.


Bild: Augsburgs Ober-Brecht Experte, also OB Jürgen Hillesheim, zu einem Koopmann-Feierer: Wollen Sie mal ein Nacktfoto meiner dusseligen Ex sehen?"

Auch der Kultur-Bürgermeister Kotter ztierte auch Bert Brecht, als er den grossmäuligen Arno Loeb daherstolzieren sah: "Die Angst der so genannten Spiessbuerger ist leider noch nicht gross genug. Aber sie ist am Wachsen ..."

Gestern noch hatte man (War die tolel Sängerin wirklich die Mutter des karriersüchigen Raphael Brandmiller?) in dem Brecht-Lokal gegenüber dem Brecht-Haus Protest--Songs gegen die Obrigkeit gejodelt: Darunter auch die Hymne gegen alle Unterdrücker und Ausbeuter: "Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht. Unmündig nennt man uns und Knechte,duldet die Schmach nun länger nicht! Nur die Skandal-Zeitung erkämpft das Menschenrecht." Oder so ähnlich.


Bild: Kultur-Bürgermeister Dr. Ludwig Kotter warnt hier vor dem Brecht-Haus einen nichtsahnenden Touri aus Hamburg vor dem verrückten Arno Loeb, der sich nur allzugerne für den neuen Bert Brecht von Datschiburg hält, aber in Wirklichkeit nur eine abgewrackte Witzfigur ist.

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Demenzi: Arno Loeb behauptet, er habe gestern nicht gesagt, dass er sich das spiessige Geburtstagsfeiervölkchen unter den einstigen Dampfhammer der brechtigen Feilenhauerei gewünscht hätte!



Zukunft, Zukunft Zukunft: Unser Augsburg - die reine Frauenburg ... und die totale Weiberherrschaft!


 2030: Unser schönes Augsburg: 
kein Horror-Kö, aber auch keine Männer mehr

Nun zeigt uns die Augsburger Tageszeitung mit einem schön gemalten  Bild wie sie sich unser Augsburg des Jahres 2030 vorstellt. Wie wir darauf sehen können, wird Augsburg nur noch von Frauen bevölkert.

Leider ist das Projekt Zukunft daraus schon wieder verschwunden: Kein Königsplatz mit Horror-Ufo, kein Fuckerboulevard und auch kein Rattenloch unterm Hauptbahnhof.

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Tja, da brechen für Augsburg endlich mal wieder schöne Zeiten an!"

Verdammt, wo ist nur Star-Journalist Jürgen Murks abgeblieben?

P.S.: Wir nehmen nicht an, dass die Gestalter dieses wunderschönen männerlosen Zukunftsbildes damit andeuten wollten, dass unser Augsburg und seine Tageszeitung dann nur noch von Frauen regiert wird, oder? Ein Jürgen Murks, die grosse Hoffnung der deutschen Journalisten-Zukunft, ist auf dem schönen Zukunfts-Bild von Augsburg nicht zu finden. Tut uns echt leid, Kollege. 

(Weisst du lieber Jürgen, wir haben hier in unserer Redaktion ja auch ein gewaltiges Frauenproblem ... Aua! Immer schlägt uns unsere Chefredakteurin mit der Hundeleine!)

P.P.S.: Besonders toll finden wir die Idee, dass das Münchner Pleiteobjekt Schwebebahn endlich aus China zurück in die Forschungsstadt Augsburg geholt wurde. Wir zeigen denen mal, wie das geht. Wir lassen dann die Schwebebahn als Linie 2030 vom Mühlhauser Flugplatz zum Auftobahnsee fahren. Da fehlt sowieso schon lange eine Haltestelle der Tram.

Wenn die Flammen Hunger haben ...


Die geliebte Werkstatt für Augsburger Motorroller, die Rollerkiste von Achim in Oberhausen, ist leider ein Raub der Flammen geworden. Schade, war ein Supertreff für alle Roller-Fans in Augsburg und Umgebung. Wir haben gehört, an dem Brand in der Werktstatt in der Haußerstr. 3, war das defekte Zündkabel eines  Rollers schuld. Aber wir sind sicher, der Achim und sein flottes Team werden die Werktstatt bald wieder voll in Betriebnhaben. (Fotos: Christian Menkel)




Aufgeben, das ist sicher nicht das Motto der Rollerkiste ...