Dienstag, 6. August 2013

Wer steckt hinter Polit-WG? Neue Augsburger Partei, oder?

Wir bekamen heute eine Mitteilung von der Polit-WG aus Augsburg. Wir wissen nicht, wer dahinter steckt, aber es scheint eine neue Partei zu sein, die im Augsburger Stadtrat mitmischen will. Sicherlich jüngere Leute, als die Polit-Rentner von Prost Augsburg, die bald ausgedient haben könnten, denen Posten wichtiger sind als die Bürger. 



Das schreibt die Polit-WG über sich: 
"Die Polit-WG ist eine politische Plattform, die es sich zum Ziel gemacht hat, als WählerGemeinschaft 2014 bei der Kommunalwahl in Augsburg anzutreten.
Unser Ziel: Der Einzug in den Stadtrat. Dadurch sollen Bürger*innen, die sich außerhalb der Parteien politisch, sozial, ökologisch und kulturell engagieren, eine parlamentarische Plattform erhalten, um ihre Themen noch effektiver ins politische Tagesgeschäft einzubringen.
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Der Verein »Polit-WG« wurde gegründet von Augsburger*innen, die sich ehrenamtlich im soziokulturellen Bereich engagieren. Als Kulturschaffende, Veranstalter*innen usw. sind wir möglicherweise Teil der »kreativen Stadt«, zu der sich die lokale Politik gerne bekennt – allerdings ohne dass diesem symbolischen Lob eine reale Unterstützung entspräche.

Bild: Das erste Wahlplakat der Augsburger Polit-WG?

Diese Erfahrung teilen wir mit anderen ehrenamtlichen Akteuren im sozialen und ökologischen Bereich. Aber wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass man mit Selbermachen etwas bewegen kann. Die »Polit-WG« ist die Konsequenz daraus: Wir können auch parlamentarische Politik selber machen, ohne die Vermittlung von Parteien.

Sie haben einen Anschlag vor ...
Gründe gibt es genug, sich zu engagieren: Einige der wichtigsten Erfolge der Augsburger Kommunalpolitik in den letzten beiden Legislaturperioden wären ohne die Kompetenz der außerparlamentarisch engagierten Augsburger*innen nicht denkbar gewesen: Bürgerbegehren ermöglichten den von SPD und CSU jahrzehntelang verschleppten Neubau der Stadtbücherei und verhinderten die Privatisierung der Augsburger Wasserversorgung durch Rot-Grün. 

Aktuellstes Beispiel: Ohne die Ankündigung eines Bürgerbegehrens gegen das klimapolitisch in keinster Weise zeitgemäße Gaskraftwerk in Lechhausen hätten CSU und Pro Augsburg hier möglicherweise bereits energiepolitische Tatsachen geschaffen, die einer nachhaltigen, bürger*innenfreundlichen Energiepolitik Hohn sprechen.

Hier mehr Information zu Polit-WG.

Merk: Mollath ist nicht für alle gefährlich ... Justizministerin hört ausnahmesweise mal auf ihren Boss: Mollath wird die Freiheit verordnet.

eil-meldung


Vorher
Die bayerische Justizministerin, mit schwäbischem Hintergrund. Wir haben ihr diese verleumderischen Worte nicht in den Mund gelegt.


... unser seehofer horstl, der bayern-boss, hat mal wieder gemerkt, dass das bayerische volk doch sehr mit dem unschuldig eingesperrten gustl mollath sympathisieiert ...

... da hat er nun zu seiner blonden justizministerin gesagt: also beate, merkstnix, horch, noch vor der wahl muss diese mollath raus aus dem kittchen. sonst verlieren wir stimmen und vielleicht die regierungsmehrheit. also lass dir was einfallen, beate, sonst rumpelts im karton!

... ihr ist was eingefallen: die unterschrift bei irgendeiner urkunde war doch nicht so in ordnung. plötzlich. beim genaueren hinschauen. ... ja sowas ... da musste sie ihn ja frei lassen ....

... aber gustl mollath will nun nicht aus der psychiatrischen raus. er will drinbleiben und gegen bayern und die csu demonstrieren. wahrscheinlich muss man ihn nun gewaltsam befreien ... ganz schön verrückt das alles ....

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Tja, Leute, so funktioniert das manchmal im christlich-sozialen Bayern ... Nur gut, dass wir hier eine gerechte Justiz besitzen!"

Nachher
Die bayerische Justizministerin, die von manchen bösen Lästermäulern auch "Donaukarpfen" genannt wird. Seehofer: "Wozu brauchen wir eigentlich eine Jusitzministernin?"
Horst, jetzt wissen wirs.


Claudia Roth wird versteigert ...


Bild: Warum wollen Augsburgs Grüne ihre Claudi Roth nicht aufhängen? Wer wird das Motive der Grünen-Anführerin ersteigern? 

Der Augsburger Fotograf und Journalist Marcus Ertle machte vor einiger Zeit eine Ausstellung zu seiner Interview-Reihe "Das kleine Weltuntergangs-Interview" in der Neuen Szenen im Augsburger Künstlerlokal Neruda. 

Hinterher verkaufte er die grossformatig aufgezogenen Fotos seiner Interview-Parnter die Ertle auch originell fotografiert hatte. Dazu gehörten Augsburger Lokalhelden wie Lydia Daher, Nora Schüssler, Peter Bommas, Saskia Wegner, Silvano Tuiach, Matthias Matussek, Sebastian Lübeck, Siegfried Zagler, Mirriam Zissler, Sigrid Einfalt, David Jahnke, Walter Seinsch, Franz Dobler, Stefan Sieber, Judith Bohle und Taybe Cevik.

Weil sich die Augsburger Grünen davor scheuen sich die eingeschalte Claudi vor dem lebensgefährlichen Trafo-Häusle ins Parte-Büro in der Maximilianstrasse zu hängen, hat sich Marcus Ertle eine besondere Methode ausgedacht, um das Foto loszuwerden und wenigstens die Herstellungskosten wieder hereinzubekommen.

Claudia Roth: Würde sie vor dem Weltuntergang noch gerne die erste grüne Ministerpräsidentin in Bayern? Warum will sie kein Grüner in Augsburg haben, als Foto, meinen wir.

Wer will Claudia Roth?

Ertle schreibt dazu auf Facebook: "Nachdem den Augsburger Grünen das Weltuntergangsbild von Claudia Roth zu teuer ist. Habe ich mich entschlossen das Bild zu versteigern. 

Den Erlös werde ich an eine wohltätige Organisation spenden. Wenn Ihr also etwas Gutes tun wollt und/oder Claudia Roth an die Wand hängen wollt - dann bietet jetzt! 

Achtung: Die Versteigerung endet am Tag des Friedensfestes am 8.8 2013 um 18 Uhr. (Foto-Format A3, auf Kappafix-Platte)

Hier gehts zur Claudia-Roth-Verhökerung.

P.S.: Der Augsburger Schlagersänger Gerhard "Sweety" Schönherz kaufte sich sein Ertle-Bild: "Super-Foto, das häng' ich bei meiner Freundin ins Schlafzimmer!"