Donnerstag, 24. Juli 2014

Riesenstreit um Name der Augsburger Band Los Rockzipflos


    Woher kommt eigentlich der dubiose Name
    Los Rockzipflos?


Wolfgang Schludi (Gitarrist bei Los Rockzipflos) erklärt: Viele Legenden ranken sich um die Entstehungsgeschichte dieses altehrwürdigen Namens. Leider existieren heute keine belastbaren Belege mehr. Aber es gibt evidente Hinweise, dass die Nähe zur Wertach eine gewisse Rolle gespielt haben soll. Vielleicht kann der ein oder andere mitlesende Historiker hier ein Stück zur Aufklärung beitragen.

Aaron Bloed (Musikkritiker): Ja, so ein Schmarrn. Das kommt doch eher vom Rockzipfel, an dem die immer noch hängen.

Peter Lisboa Arndt (Gitarrist bei Los Rockziplos):  Den evolutionshistorischen Aspekt der Entstehungsgeschichte dieser Nomenklatur kann ich heute und hier nicht so einfach ausdefinieren. Wichtig schien uns hier die Balance zwischen Interkulturalität (erkennbar im Genus des Artikels) und Genre hervorzuheben.

Biggi F (Augsburger Band-Historikerin): Alles Unfug. Ich hole jetzt meine Axt und fahre dazwischen. Noch hie habe ich so viel Bockmist gehört und gelesen.



Um den tödlichen Streit in der Augsburger Musik-Szene über die Herkunft des Namens Los Rockzipflos friedlich zu schlichten, baten wir den Professor Dr. Ingo Hendrix für angewandten Sprach-Unsinn um dieses Gutachten.


"Nach minutenlangen sprachwissenschaftlichen Untersuchungen und sekundenlanger Exkursion in semantische Tiefen, hier mein Gutachten:

Bei der Namensbezeichung "Los Rockzipflos" fallen zunächst zwei "Los" auf. Beim ersten der beiden könnte es sich um den spanischen Artikel für "Die" handeln.

In Anbetracht dessen, dass der Name "Los Rockzipflos" in Bayern geprägt wurde, ist zu bedenken, dass erstens in diesem Sprachraum die Anzahl der Artikel begrenzt ist und zweitens die Anwendung selbiger im deutschen Sprachraum als abenteuerlich gilt.

Somit muss zunächst davon ausgegangen werden, dass es sich bei dem spanischen Artikel "Los" um den fälschlich verwendeten "Singular femininum", also "Die" handeln könnte und damit explizit nur eine Person der Formation erfasst, nämlich Monserl.

Das zweite "Los", das den Namen beendet, ist nach Einschätzung des Gutachters mit "ohne" konnotiert. Also, wie sprachlos - ohne Sprache; atemlos - ohne Atem; kampflos - ohne Kampf, usw.

Somit käme hier die Bedeutung "Die ohne" zum Vorschein.

Betrachtet man den Namen weiter, so fallen zwei Substantive ins Auge, und zwar Rock und Zipf. Bei "Rock" handelt es sich um ein Kleidungsstück, das vorwiegend von Frauen und Schotten getragen wird, jedoch bei Auftritten von Los Rockzipflos nie von Monserl.

Mit "Zipf", und das wird hier antizipiert, ist die vorwiegend im bayerischen Sprachraum verwendete Bezeichnung Zipfel gemeint, die über ein männliches Merkmal Aufschluss gibt.

Nolens volens kommt das Gutachten für den Fall, dass nur die Person Monserl gemeint ist, zu dem Ergebnis: Der Bandname bedeutet: "Die (Frau) ohne Rock und Zipfel".

Sollte allerdings der Artikel "Los" richtig angewendet worden sein, also, Plural fem., beträfe es die gesamte Gruppe und hieße demzufolge: "Die (Band) ohne Rock und Zipfel".

Dieses aber würde lediglich mit einer physiologischen Aberration der männlichen Teilnehmer zu erklären sein. Hierüber kann nur ein medizinisches Gutachten ein letztliches Ergebnis liefern."

Ingo Hendrix bei Bandnamen-Erklärungs-Recherche im Biergarten des Zentral-Instituts
für Quatschethnologie.

Man muss opfern, opfern, opfern ...

Wir finden: Augsburgers katholische Kirche und ihr Bischof Zdarsa fördert junge Künstler. Super! Augsburg, die Fuggerstadt, schwimmt halt im Geld

Meldung vom 24. Juli 2014 09-09 zum angeblich so verschwenderischen Bistum Augsburg

Die Süddeutsche Zeitung macht uns Augsbürger mal wieder richtig nieder:

Ein Hauch von Limburg 

Der Altar im Dom von Augsburg ist noch keine 20 Jahre alt. Doch jetzt will das katholische Bistum und der katholische Bischof Konrad Zdarsa einen neuen - für 400.000 Euro. Der Dom-Pfarrer durfte nicht mitreden, die Gläubigen sind entsetzt. Josef Seitz war 40 Jahre lang Mesner im Augsburger Dom, er engagiert sich bis heute als Lektor, Kommunionshelfer und Sänger im Chor. Aber die neuen Pläne des Bistums ärgern ihn sehr.

"Das ist ungeheuerlich, ich komme mir vor wie in Klein-Limburg", sagt der 79-Jährige. Die Diözese Augsburg will das Südschiff des Domes massiv umgestalten, die Kosten für das Großprojekt betragen etwa 500 000 Euro.

Erst vergangene Woche seien die Pläne vorgestellt worden, ein Mitspracherecht oder gar Vetorecht habe nicht bestanden. 

Bischofsvikar Karlheinz Knebel, der in der Diözese für das Gebäude des Domes zuständig ist, beteuert dagegen: "Pfarrgemeinderat und Domkapitel waren in alle Planungen mit einbezogen." Eine Verschwendung von Kirchensteuergeld sieht Knebel nicht. Im Gegenteil. "Das ist eine bescheidene Lösung und kein spektakuläres Werk", sagt Knebel zum neuen Altar. Diözesan-

Baudirektor Werner Köhler ist gleicher Meinung. "Es gab sehr viel Unwohlsein über den bisherigen Altar", sagt Köhler. "Der Dom fordert auch Qualität, damit gehen wir wirtschaftlich um."

Wohin nur mit dem vielen Geld?



Alpenverein verwandelt schönen Berg in löchrigen Käse! Aber warum?

Alpenverein-Reporter Ferdinand Triller berichtet dramatisch:  "Obwohl die Sonne schon tief am Horizont steht machen sich Kathrin und Alina noch mal au, um die nächste Linie einzubohren. Voll bepackt mit Klettersachen, Hammer und Putzzeug, 17er Schlüssel, Maschine und Bohrhaken arbeiten sie sich entlang der Erosionsrillen nach oben." Super, Mädels, gelebter Naturschutz halt.


Zwei Mädels vom Deutschen Alpenverein (DAV) Sektion Augsburg, bohrten mit einem leistungsstarken Akkubohrer rund 800 Löcher in den schönen Berg "Hittawandla". Das staubte leider ein wenig. Nach der massenhaften Durchbohrung durch die jungen Begsteigerinnen Alina und Paulina sieht dieser Berg in den Lechtaler Alpen nun endlich aus  wie ein Lochkäse. 

Aber warum musste das sein?

Wir vermuten: entweder wollte man es dem dortigen Wind etwas leichter machen, der immer um den "Hittawandla" herumblasen wollte. Jetzt kann er durch die 800 Löcher direkt durchblasen. 

Oder, man wollte den dortigen Touristen endlich mal die ganze Schönheit der Berge zeigen, die durch den breiten "Hittwandla" bisher dummerweise versperrt wurden, nun aber durch die 800 Löcher bestens zu bewundern ist.

Frage: Müsste man das nicht auch bei allen anderen Bergen machen?

Vielleicht wird der durchbohrte "HIttawandla" von denen noch überdacht und ein schöner Klettergarten daraus gemacht? Die Finanzen dazu hätten sie, ist ihn ihrem Heftle "alpenblick" zu lesen.

Weniger gut ist wohl die Annahme, man wolle den durchbohrten Berg in einen löchrigen Schweizer Käse  verwandeln, damit hier in den 800 tiefen Löchern das Millionenguthaben des Alpenvereins versteckt werden kann.


Bravo DAV, Sektion Augsburg, mit einem g'scheiten Akku-Bohrer bohrt man sich durch jedes Problem, gell.

P.S.: Noch haben vor vom Vorstand Ulrich Kühnl und Ingrid Tauabert des Augsburger Alpenvereins keine erlösende Antwort dazu bekommen. 

P.P.S.: Also, Alina und Paulina sind nach unseren Recherchen nicht die Töchter des Augsburger Umweltreferenten und Nasenbohrers Rainer Erben, das muss klar gesagt werden.


Der Deutsche Alpenverein, Sektion Augsburg, sitzt in einer kleinen romatnsichen Holzhütte in der Peutingerstraße 24, beim Augsburger Dom, die an manche Kletterstation in den Bergen erinnert

Deutscher Alpen Verein (DAV) Sektion Augsburg: 
1. Vorsitzender: Ulrich Kühnl
2. Vorsitzende: Ingrid Taubert
Schatzmeister: Bernhard Hall
Schriftführer und Öffentlichkeitsarbeit: Jan Klukkert
Vertreter der Jugend: Markus Altthaler
Beisitzer f. Projekte und strategische Steuerung: Wolfgang Schultze
Beisitzer f. Infrastruktur: Joachim Dederichs
Beisitzer f. Naturschutz und Kultur: Hans Frei