Mittwoch, 16. Oktober 2013

Der Schweinewitz-Professor und das Geheimprotokoll ....

Doku-Bild: Professor Harzmann von Prost Augsburg! sorgt mit seinen Superwitzen aus dem Krankenhaus immer für gallige Stimmung im Augsburger Stadtrat.

Die höflichste Augsburger Internet-Zeitung, DAZ, musste ausnahmsweise mal erbarmungslos zuschlagen. Augsburgs Star- Journalist, Ziggi Zagler, hat ProAugsburg, die Grab-Truppe im Stadtrat, total analysiert und noch mehr zerlegt. 

Besonders hart traf es Prof. Dr. Rolf Harzmann, seines Zeichens Arzt. Ihm wirft der DAZ-Chefkritiker Zagler vor, nicht über das Niveau von Chefarzt-Anekdoten hinauszukommen. Bitter für Harzmann: Er wurde bei der Liste von Prost Augsburg! für die kommende Kommunalwahl so weit nach hinten gewählt, dass er wahrscheinlich nicht wieder in den Stadtrat einzieht.

Die fast schon legendären Harzmann-Witze werden dann sicherlich arg vermisst. Aus diesem Anlass kommen hier einige der besten Wortmeldungen Harzmanns im Augsburger Rathaus aus dem Geheimprotokoll.


Januar 2010, 18:35 Uhr, Stadtrat.

Prof. Dr. Harzmann: Sehr geehrte Damen und Herren, hören sie mal: Wird die Operation sehr teuer? fragt der Patient. Machen Sie sich keine Sorgen, ihre Erben werden sich um dieses Problem kümmern!
CSU-Fraktion: Heiterkeit.



März 2010, 20:24 Uhr, Stadtrat.

Prof. Dr. Harzmann: Meine lieben Leute, wie mein Doktorvater immer sagte: Bei einer Phimose helfen auch keine Augentropfen.

CSU-Fraktion: Heiterkeit.

Holzapfel, ProAugsburg: Können wir das hier beenden?



August 2011, 17:34 Uhr, Stadtrat

Prof Dr. Harzmann: Liebe Kolleginnen und Kollegen, geht ein Gynäkologe zum Friseur....

Von Mutius, Grüne: Ich finde das jetzt ...

Kränzle, CSU: Ganz ruhig Mädle, lass den lieben Herrn Doktor doch seinen Witz erzählen.

Prof. Dr. Harzmann, ProAugsburg: Also geht ein Gynäkologe....

Von Mutius; Grüne: Ich bin nicht ihr Mädle, Herr Kränzle.

Kränzle: Könnte stimmen.

CSU-Fraktion: Heiterkeit

Holzapfel, Pro Augsburg: Ich würde das hier gerne unterbrechen, diese Sitzung hier.



10.Oktober 2011, 21:10 Uhr, Stadtrat

Prof. Dr. Harzmann, Pro Augsburg: Meine lieben Damen, meine liebe Herren, als Tierarzt kann ich Sie nicht untersuchen! Auch wenn Sie Hühneraugen haben.

Grab, ProAugsburg: Ich habe sogar drei Hühenraugen! 

Clamroth, Linke: Narrenhaus!

CSU-Fraktion: Narrenmund tut Wahrheit kund! (Heiterkeit.)

SPD-Zwischenruf: Gut, dass der Holzapfel keine Kiefer-Chirurg ist.



Juli 2012, 17:30 Uhr, Stadtrat

Prof. Dr. Harzmann, ProAugsburg: Ich bitte um ein wenig Ruhe, also, Herr Doktor, Herr Doktor, der Simulant auf Zimmer 9 ist gestorben! Sagt der Doktor: Also jetzt übertreibt er.

CSU-Fraktion: Heiterkeit.

Holzapfel, ProAugsburg: Ich will, dass das jetzt beendet wird.

M. Heinrich, SPD: Wollen Sie auch heim zum Essen?

Holzapfel, ProAugsburg: Ja, Frau Heinrich, und dann mache ich Fotos davon und stelle sie ins Internet.

CSU-Fraktion: Heiterkeit



März 2013, 19:20 Uhr, Stadtrat

Prof. Dr. Harzmann, ProAugsburg: Einen habe ich noch, geht ein Gynäkologe zum Friseur....

Kränzle CSU: Den kennen wir schon, mein lieber Rolf.

Holzapfel, ProAugsburg: Ich würde ihn gerne noch hören.

CSU-Fraktion: Heiterkeit

Harzmann, ProAugsburg: Also, geht er eben zum Friseur, kommt raus und – Pony weg!


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Unsere ukrainische Putzfrau will auch was gehört haben: "Der Hartzmann soll mal über einen anderen Stadtrat gewitzelt haben: Zu wem soll man sonst Arschloch sagen, wenn nicht zu dem? Und dann sollen bei Proscht Augschburg fast alle gelacht haben."


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Ziggi Stardu ... äh... Zagler in der Doktorwitz-Affäre über unseren
Herr Ausgeber: 

"Nur wenige wissen, dass Arno Löb in den Achtzigern ein König war. A real local hero und ein hellwacher Frontmann zwischen vielen Frauen und an vielen Fronten. Heute ist es so: Wer seine "Skandalzeitung" nicht liest, ist kein Freund der Satire. Löb ist immer noch der bunteste Hund, den die Stadt gesehen hat. Dass er dieses Mal auch mich auf die Hörner nimmt, ist allerdings ein starkes Stück!"

Unsere völlig freie Redaktion meint dazu:
"Mensch, DAZagler, nur weil der Loeb Ihnen mal in den Achtzigern vielleicht ein Bier ausgegeben hat, müssen Sie für ihn noch keine liebdienerischen Purzelbäume hinlegen!"

Das war noch ein braver Bischof ...

Doku-Bild: Ein echter Datschi-Bischof kämpft nicht gegen Luxus und Prunksucht, sondern gegen Sex und Sünde!

Es wird immer schlimmer mit den Bischöfen. Sogar die Augsburger Vorschau-Postille Neue Szene schreibt schon darüber, dass die Datschibürger nicht mal mehr den Namen ihres Bischofs kennen, genauso wenig wie den Namen des Protzbischofs aus Schlimburg.

Sogar die Augsburger Domringknaben würden ihn nicht wissen, behauptet der überkritische Kommentator Marcus Ertle, der wohl sauer ist, weil er durch sein Rotzlöffelverhalten nie Ministrant werden und keinen Weihrauch kiffen durfte.

Csárdás! Herr Ertle, merken Sie sich dás! Zumindest der katholische Bischof. Oder?

Foto: Ewige Szene-Meckertante Marcus Ertle, von dem viele behaupten, er könnte besser Gulasch kochen als Kommentare verfassen. 

Aber wir haben ja legendäre Bischöfe in Augsburg. Denken wir nur mal den Ulrich, der die Hunnen niedermetztelte. Oder den Simpert, der dem bösen Wolf ein verlaufenes Kind abschwatzte. Die ex-Venuspriesterin Afra musste leider erst verbrennen, bis sie heilig wurde, aber Bischöfin wurde sie nicht.

Aber denken wir jetzt mal an einen nahen echten schwäbischen Bischof: den Joseph Stimpfle. Das war noch ein wahrer Bischof aus Schrot und Korn. Der schlief lieber allein, als sich in einer goldenen Badewanne zu vergnügen. Und bei Pressekonferenzen machte seine Schwester die besten Heringssemmeln weit und breit und sicher keine Kaviar-Häppchen.

Stimpfles einsamer Kampf gegen Sex und Sünde ist sowieso legendär. Bravo! Weiter so!